Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

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Pedro im Bärenpark
Pedro im Bärenpark

geboren 2004

Sechs Jahre alt ist Pedro, als er endlich seinen beengten Käfig, den er außerdem mit seinem Bruder Pepe teilen muss, verlassen darf. Am 24. Juni 2010 findet er Aufnahme im Alternativen Bärenpark Worbis, während sein Bruder von der STIFTUNG FÜR BÄREN in eine andere Freianlage vermittelt wird. Bereits die Eltern von Pedro durchlitten Höllenqualen unter der heißen Sonne Spaniens. Als Zirkustiere wurden sie kurzerhand ausrangiert und mit anderen Zirkustieren auf einem Industriegelände sich selbst überlassen. Kurz vor dem Hungertod wurden sie gefunden, in einem Tierpark untergebracht, wieder vernachlässigt, kaum gefüttert. Und die Sonne brannte weiterhin erbarmungslos auf den ungeschützten Käfig. Dann wurden die Bäreneltern – inzwischen krank und blind – noch einmal weiter gereicht in eine Wildtierstation. Auch die war mit den Bären überfordert, hatte keine vernünftige Unterkunft und die Bärin brachte im März 2004 außerdem zwei Junge zur Welt. Nun litten vier Bären auf engstem Raum, mit mäßiger Versorgung und auch hier brannte die spanische Sonne auf den ungeschützten Käfig. Kurz nach Schließung der Wildtierstation wurden die vier Bären von der niederländischen Stiftung ALERTIS aus dem Elend raus geholt. ALERTIS nahm sich der Elterntiere an, Pedro lebt nun in Worbis, Bruder Pepe in Nordhausen.

Erkennungsmerkmale: Pedro ist ein großer, dunkler Bär, der aufgrund seiner Jugend noch etwas schlaksig wirkt. Er ist auf alle Fälle ein begeisterter Badebär. Vor großen Besucheransammlungen hat er Angst. Wahrscheinlich wurde seine Bärenfamilie aufgrund der katastrophalen Haltung in Spanien von den Besuchern fern gehalten.

Pedro vorher
Pedro vorher