RONJAs Report Folge 48 – Kalte Pfoten und Baupläne

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Es ist weiterhin bitterkalt hier im Revier. Ich liebe dieses Wetter ja, aber ihr Zweibeiner… naja. Die Luft beißt, der Boden ist hart – und trotzdem merkt man: Langsam, ganz langsam kommt wieder Bewegung hinein. Die ersten Bärennasen wurden bereits gesichtet.

PARDO hat sich kürzlich mal wieder draußen gezeigt, ganz ruhig, einmal geschaut, Lage gecheckt, und dann entschieden, wie es weitergeht. Auch ASUKA war kurz zu sehen – nur ein kleines Lebenszeichen, aber immerhin. Und POPEYE? Keine Spur. Der scheint noch immer tief und fest zu schnarchen. Manche brauchen eben länger.
Und während hier alles langsam erwacht, treiben die Wolfsdiener ganz eigene Dinge.

Auf dem Parkplatz wird fleißig gebuddelt – sie wollen dort ein neues Haus bauen. Ein Haus! Und glaubt ihr, sie kommen mal auf die Idee, uns zu fragen? Uns! Die absoluten Buddel-Profis! Wir könnten das in der Hälfte der Zeit erledigen. Präzise, effizient, mit Leidenschaft. Aber nein – keine Anfrage, keine Beteiligung. Also wirklich, so ein Unding! Ich werde das ganz genau beobachten.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 47 – Federalarm im Revier

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Erinnert ihr euch noch an die ganzen Pfauen, die derzeit bei uns unterwegs sind? Mit denen wird es wirklich keinen Tag langweilig.
Neulich sind sie in einer regelrechten Armada von Halbstarken hinter unserer Hofkatze EULE her gewesen. Und ich sage euch: Begeistert war sie nicht. Mit hochkonzentriertem Blick und zügigem Schritt ist EULE direkt in die Futterküche zu den Wolfsdienern geflüchtet. Dort hält sie sich ja ohnehin gern auf – strategisch klug, wenn ihr mich fragt.

Die Wolfsdiener haben natürlich versucht, die Pfauen wieder hinauszukomplimentieren. Aber die hatten offenbar andere Pläne. Statt sich beeindrucken zu lassen, haben sie erst einmal ordentlich die Futterküche - sagen wir mal - "dekoriert" und sind dann irgendwann, als es ihnen wieder passte seelenruhig verschwunden.

Trotzdem muss man zugeben: Süß sind sie ja schon. Die Jugend glaubt inzwischen, sie wären schon ganz groß und fangen an ihre Räder zu schlagen. Sehr ambitioniert – nur leider noch ziemlich klein.
Nur Altpfau MARCEL zeigt pompös, wie es richtig geht. Langer Federschweif, stolze Haltung – bereit für die neue Saison.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 46 – Ungebetene Stimmen

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In letzter Zeit liegt etwas in der Luft. Schwer zu beschreiben, aber ich merke es an jedem Atemzug. RAIK riecht anders als sonst – intensiver, vertrauter, einfach… richtig. Ich bin viel am Buddeln, ständig in Bewegung, aufmerksam bis in die Schwanzspitze. Wir sind beide gut drauf, näher beieinander, interessierter, wacher. Alles fühlt sich ein bisschen aufgeladen an, und ehrlich gesagt gefällt mir das sehr.

Neulich standen RAIK und ich dann ganz ruhig beieinander und haben gemeinsam geheult. Klar, kraftvoll, im Takt – genau so, wie es sein soll. Und plötzlich mischt sich eine dritte Stimme ein. Komplett schief. Völlig daneben. Kein Rhythmus, kein Gefühl.
Wir haben uns erst mal nur angesehen. Völlig verdattert. Und dann stellte sich heraus: Das war einfach ein Hund von den Wolfsdienern, der offenbar meinte, er müsse da unbedingt mit einstimmen. Also wirklich, was für eine Frechheit. Das hier ist unser Revier, unser Moment, unser Rudel. Da heult man nicht einfach mit, nur weil man vier Beine hat.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 45 – Schlafmützen und Fehlstart

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Die meisten Bären sind dieses Jahr wirklich konsequent in ihrer Winterruhe. Vor allem unsere jüngsten ASUKA und POPEYE haben sich noch kein einziges Mal blicken lassen – echte Schlafmützen wie sie im Buche stehen.

PEDRO dagegen hat in den letzten Tagen kurz überlegt, ob er nicht doch schon ins neue Jahr starten will. Er saß wieder öfter unten herum und hat den Wolfsdienern schmachtende Blicke zugeworfen. Und das ausgerechnet in dem Moment, als ein Reh für RAIK und mich rausgeholt wurde. Ein Reh. Etwas ganz Besonderes für uns, das bekommen wir schließlich nicht jeden Tag. Und dann sitzt da PEDRO, starrt auf unseren Leckerbissen und tut so, als hätte er auch nur den Hauch eines Anspruchs darauf. Wirklich nicht. Das ist unser Futter. Punkt. Er soll bitte einfach mal sein sabberndes Maul halten. Was für eine Frechheit. Sogar als das Reh schon in unserem Revier lag, ist er aufgestanden und durch den Tiefschnee gestapft, nur um nochmal einen letzten hoffnungsvollen Blick drauf zu werfen.

Aber der Winter hat das Ganze dann doch wieder schnell geregelt und auch PEDRO hat eingesehen, dass es noch nicht so weit ist, und sich wieder hingelegt. Nun wird weitergeschlafen. Tief und fest. So soll das sein.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 44 – Frühjahrslaune und Frechdachse

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Jetzt, wo das Wetter endlich wieder etwas freundlicher geworden ist, lassen sich auch die ersten Bären wieder blicken. Allen voran DORO, die gerade äußerst fleißig dabei ist, Laub zu kehren und Ordnung rund um ihre Höhle zu schaffen. Man muss ja vorbereitet sein.
Neuerdings nutzt sie dafür nicht nur ihre Tatzen, sondern auch ganz selbstverständlich ihr Maul, um sich noch mehr Laub in die Höhle zu schaffen. Das sah nicht nur erstaunlich effektiv aus, sondern ehrlich gesagt auch ziemlich niedlich – eine sehr interessante und offenbar bewährte Taktik.

Auch LAURA hat ihre Nase schon mal vorsichtig in die Sonne gestreckt – ist dann aber doch nochmal zurück, um sich zusätzliches Laub in die Höhle zu schleppen. Sicher ist sicher, bevor die nächste Schlafphase ruft.

Auf dem Bauernhof geht es derweil deutlich weniger gemütlich zu. Unsere drei Lämmer, von denen ihr ja schon gehört habt, haben endgültig beschlossen, dass sie jetzt groß genug für Unfug sind. Während die Wolfsdiener den Hof hübsch machen, kehren und alles für die Besucher vorbereiten, haben die Lämmer ganz eigene Pläne. Eine frisch gefüllte Mist-Schubkarre? Perfektes Spielzeug. Einmal umgeschmissen – und schon darf der ganze Spaß von vorne beginnen. Die Wolfsdiener fanden das erwartungsgemäß weniger lustig. Die Schafe dafür umso mehr.

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Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 43 – Schlitterpartie und Winterfrust

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Diese Woche war es bei uns einfach nur unglaublich glatt. Eis überall. Für RAIK und mich war das ein echtes Highlight, denn die Wolfsdiener sind hier teilweise in beeindruckenden Kurven durchs Revier geschlittert. Luchsdame ELBA hingegen stolziert natürlich wie eh und je mit hoch erhobenem Stummelschwanz durch ihr Waldstück. Vielleicht hätten sich die Wolfsdiener auch einfach mal auf alle Viere begeben sollen, so wie wir. Wäre deutlich eleganter gewesen. Aber nein… Zweibeiner halt. Für uns jedenfalls ein äußerst amüsanter Anblick.

Die anderen Tiere haben die Glätte eher ernst genommen. Die Bären zum Beispiel bleiben extrem konsequent, was ihre Winterruhe angeht. Keine Nase, keine Pfote, nichts. Nur DORO konnte man ab und zu hören. Ein bisschen Laubkratzen aus der Höhle, während sie versuchte, es sich noch gemütlicher zu machen. Und als das nicht so lief, wie sie wollte, wurde erstmal ordentlich geschnupft und gebrummt. Typisch.

Auf dem Bauernhof haben sich alle gut eingepackt, um der Kälte zu trotzen. Besonders die Ziegen fanden das Ganze einfach nur furchtbar: zu kalt, zu glatt, zu nass – alles doof.
Mittlerweile ist es wieder etwas besser geworden. Mehr Bewegung, mehr Tiere draußen, entspanntere Tage. So darf’s gern weitergehen.

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Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 42 – Tiefschnee mit Überraschungsgästen

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Jetzt ist hier wirklich alles tief im Schnee versunken. Still, weiß, gedämpft – und absolut bärenleer. Die Bären sind komplett verschwunden, keiner lässt sich blicken, nicht mal eine müde Nase. So muss Winterruhe aussehen.

Dafür haben sich andere Kandidaten blicken lassen und die standen eigentlich nicht auf dem Plan: unsere Waschbären. Die sind in den letzten Tagen tatsächlich öfter unterwegs gewesen und hatten ganz eindeutig Hunger. Die Wolfsdiener haben nicht schlecht geguckt, denn eigentlich halten auch Waschbären Winterruhe und sollten bei diesen Temperaturen lieber zusammengerollt in ihrem Bau schlafen. Aber offenbar hatten die Kollegen da eine andere Meinung.

Ganz wohl war ihnen draußen dann aber doch nicht. Durch den Tiefschnee stapfen? Keine Chance. Also haben sie es schlau gemacht: alle schön hintereinander her, exakt auf einem einzigen Trampelpfad. Einer vor, der Rest hinterher – wie an der Schnur gezogen. Ob sie sich das bei uns Wölfen abgeguckt haben? So sind sie schließlich bei den Wolfsdienern angekommen, die erst sehr überrascht waren und dann doch nicht lange gezögert haben. Hunger ist Hunger. Also gab’s Futter – sehr zur Erleichterung der ungeplanten Wintergäste.

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RONJAs Report Folge 41 – Neue Mitbewohner, ungefragt

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Ich hatte euch ja schon von HEXE erzählt. Die kleine schwarze Katze hat bei uns inzwischen sogar einen festen Unterschlupf gefunden – und zwar in einem alten Haus, das hier schon stand, lange bevor wir überhaupt als Bärenpark existierten, so wie ihr ihn heute kennt und liebt. Genau dort wohnt HEXE jetzt bis sie groß und stark ist. Sicher, trocken, warm. Läuft.

Aber HEXE ist dort nicht allein. Auch BECKY nutzt das Haus – wobei „wohnt“ bei ihr relativ ist. BECKY geht rein und raus, wie es ihr passt, erkundet tagsüber das Revier und kommt zurück, wann sie will. Deshalb steht die Tür natürlich immer offen.

Tja… und das haben diesmal ganz andere sehr genau beobachtet: unsere Pfaue. Die sind kurzerhand eingezogen, haben es sich drinnen gemütlich gemacht, saßen vor der Scheibe und haben rausgeguckt – ganz genauso, wie sonst die Katzen. Nur mit deutlich mehr Federn. Und leider auch mit deutlich mehr Chaos. Die Wolfsdiener haben geflucht, das könnt ihr mir glauben. Ordentlich sogar. Die Wolfsgucker dagegen? Die fanden es großartig. Pfaue im Haus – das war für viele das Highlight des Tages. Ich sag nur: Offene Türen im Revier… sind immer eine Einladung.

 

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RONJAs Report Folge 40 – Kleine Hexe und große Verantwortung

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Seit einiger Zeit läuft hier ein neues Miniwesen herum – ein klitzekleines schwarzes Kätzchen namens HEXE. Einfach aufgetaucht, Unterschlupf gesucht, geblieben. Wie so viele Katzen vor ihr, die im Laufe der Jahre bei uns gelandet sind. Die Wolfsdiener kümmern sich liebevoll, und HEXE weiß ziemlich genau, wie man sich Hilfe organisiert. Cleveres Ding.

Aber jetzt mal Klartext, von einer Wolfsdame, die nicht drumherumredet: Lasst eure Katzen kastrieren. Besonders die Freigänger. Punkt. Unkastrierte Katzen bedeuten Streuner – und Streunerleben ist kein Abenteuer, sondern oft Hunger, Krankheit und Angst. Die kleine HEXE hatte Glück. Viele andere haben es nicht. Und so lange das nicht ernst genommen wird, hört dieses Problem auch nicht auf.

Apropos Problem: Nun folgt Silvester. Für euch ist das vielleicht „Feiern“, für uns Tiere ist es reiner Stress, Angst und Ausnahmezustand. Wir verstehen keinen Kalender, kein neues Jahr und schon gar nicht, warum der Himmel plötzlich explodiert. Dieses sinnlose Geböller macht Wildtiere panisch, Haustiere traumatisiert und kostet jedes Jahr Leben. Und wofür? Für ein paar Sekunden Lärm. Für uns ist es kein Neubeginn, kein Kapitelwechsel – es ist einfach nur ein weiterer Tag, an dem wir hoffen, heil durchzukommen. Also nehmt endlich Rücksicht. Weniger Knall, mehr Verstand.

 

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RONJAs Report Folge 39 – Ertappt und dreist bedient

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Manchmal fühlt ein jeder sich ja mal völlig unbeobachtet. Manchmal. Ich war also gerade schwer beschäftigt mit buddeln – hochkonzentriert, ernsthaft, wichtig! – als plötzlich zwei Wolfsdiener um die Ecke kamen und mich anstarrten. Und ich sie. Wir alle drei gleich überrascht. Ich gebe zu: Für einen klitzekleinen Moment habe ich mich… ertappt gefühlt. Aber nur kurz. Eine Wolfsdame steht schließlich zu ihren Bauprojekten.

Währenddessen lief’s bei unserer Luchsdame ELBA wie immer äußerst stilvoll. Sie hat ihr Hühnchen genüsslich verspeist, ganz ohne Hektik. Als sie satt war, wurde der Rest fachgerecht verblendet: ordentlich unter Laub, ein bisschen Gras drüber, fast unsichtbar. Ich muss zugeben: schon lehrbuchmäßig.

Dumm nur, dass ein Rotkehlchen das ganze Schauspiel aufmerksam verfolgte. Kaum hatte ELBA ihre Beute verlassen, hüpfte der kleine Frechdachs direkt hin und hat sich seelenruhig ein Stück Hühnchen geklaut. Ganz ohne Scham. Die Überraschung war groß, bei uns allen. Merke: Im Wald gibt es immer jemanden, der noch dreister ist als man selbst.

 

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  • 21.03.2026…
    ganztags | ehrenamtlicher Arbeitseinsatz Tag 1 – Anpacken für den Tierschutz
  • 22.03.2026…
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  • 05.04.2026…
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