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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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2014-05-25-zirkusbaeren-wildtierhaltung
2014-05-25-zirkusbaeren-wildtierhaltung

Wildtiere artgerecht in Zirkussen zu halten, ist grundsätzlich unmöglich und deshalb Tierquälerei. Die Tiere müssen einen Großteil ihres Lebens in engen Transportwagen verbringen, wo sie weitgehend beschäftigungslos sind. Zudem werden sie dressiert, widernatürliche „Kunststücke" vorzuführen.

Zum Beispiel müssen Bären Fahrrad fahren oder sogar Motorradfahren auf dem Hochseil. Eine Studie der Universität von Oxford belegt, dass vor allem Bären, Elefanten und Affen außerordentlich hohe Ansprüche an Klima, Pflege, Ernährung und Sozialstruktur stellen. Zirkusse können diese Ansprüche nicht erfüllen. Die Tiere leiden und entwickeln schwere Verhaltensstörungen.

Die STIFTUNG für BÄREN spricht sich deshalb entschieden dagegen aus, Bären und andere Wildtiere in Zirkussen einzusperren und sie respektlos zur Schau zu stellen. Wir inspizieren Zirkusse, setzen uns gegebenenfalls mit den Behörden und der Presse in Verbindung und versuchen bei Bürgermeistern und Landräten ein Verbot von Auftritten zu erwirken.

Informieren Sie sich vor dem Besuch eines Zirkus. Viele Zirkusse bieten eine tolle Show und kommen dabei ganz ohne Wildtiere aus.