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Düstere Aussichten für Wildtiere

Braunbär ARIAN
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PRESSEMITTEILUNG
26.03.2020

Ausnahmezustand mit fatalen Folgen



Corona-Pandemie legt den aktiven Tierschutz lahm. Die Auswirkungen davon sind fatal.
Dabei hätte 2020 ein wichtiges Jahr für den internationalen Wildtierschutz werden sollen.

LEINDEFELDE-WORBIS/ BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH: Leere Parkplätze, verlassene Wege, einsame Spielplätze – die Tierschutzprojekte der STIFTUNG für BÄREN nehmen ihre Verantwortung mit Hinblick auf den Infektionsschutz wahr und sind seit dem 18. März für den Besucherverkehr geschlossen. Doch auch intern werden die Einrichtungen in Thüringen und Baden-Württemberg nur mit der Notbesetzung am Laufen gehalten, um die Versorgung der Tiere abzudecken. Fatale Auswirkungen hat die Krise für sie allerdings dennoch: wichtige OPs mussten auf unbekannte Zeit verschoben werden, Tierrettungen wurden abgesagt. Die geplanten großen Arbeitseinsätze, wichtige Erneuerungen , unbedingt notwendigen Erweiterungen sind bis auf weiteres auf Eis gelegt und das Wegfallen der Besuchereintritte als Haupteinnahmequelle ist äußerst belastend für das Tierschutzprojekt.

KRITISCHE LAGE: Durch die nun fehlenden finanziellen Mittel können keine neuen Plätze zur Unterbringung von misshandelten Wildtieren geschaffen werden. Aber genau daran mangelt es enorm. Schon lange vor der Corona-Krise fehlte es an Möglichkeiten, geretteten Tieren ein neues Zuhause zu bieten. Zahlreiche Bären, Wölfe und Co. müssen in lebensunwürdigen Bedingungen leben, weil es keine Alternativen gibt. Diese alarmierende Lage wird sich in den Folgen des wirtschaftlichen Corona-Desasters zudem noch extrem zuspitzen. So melden beispielsweise bereits zu diesem Zeitpunkt, nach kaum zwei Wochen, etliche Zirkusse in Frankreich Insolvenz an und wollen ihre Tiere abgeben. Was durchaus gut und gerne 50 Tiere auf einmal bedeutet. Und dies ist nur der Anfang. Die Situation für die Wildtiere in Europa wird im Laufe des Jahres katastrophale Ausmaße annehmen.

Dabei hätte 2020 eine historische Entwicklung einleiten können: Vor vier Monaten, im November 2019, wurde dem EU Rat zum ersten Mal in der Geschichte die fatale Situation der Wildtiere in Europa nahegebracht. Das internationale Tierschutznetzwerk European Alliance of Rescue centres and Sanctuaries [EARS] legte ein White Paper vor, wie die nichtstaatlichen Organisationen dabei helfen können, gegen die schrecklichen Zustände zahlreicher Wildtiere in Gefangenschaft entgegen zu wirken. Die STIFTUNG für BÄREN ist Mitglied bei EARS und war auch bei dem Vorbringen in Brüssel dabei. Es bedeutete einen wertvollen, ersten Schritt dahingehend, wie die Regierungen der EU-Staaten gemeinsam mit den NGOs gegen die Qual der Wildtiere vorgehen werden. Doch wie sich dieses Vorhaben in naher Zukunft verhält, bleibt nun im Unklaren.

Bernd Nonnenmacher, Geschäftsführer Alternativer Bärenpark Worbis gGmbH:
„Es war ein jahrelanger, harter Weg, den das Team mit größter Aufopferung und Leidenschaft bewältigte, um die Situation von unschuldigen, misshandelten Tieren nachhaltig auf europaweiter Ebene zu verbessern. Und innerhalb nur weniger Tage wendete sich das Blatt und die dringend notwendigen, internationalen Kollaborationen kommen zum Stillstand, während die Ausbeutung und Misshandlung der Tiere weitergeht.“

Die STIFTUNG für BÄREN ist für jede Unterstützung äußerst dankbar. Informationen zu Spenden und Patenschaften gibt es auf www.baer. de oder direkt per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Neues Leben für misshandelten Bären

Bärin Franca
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PRESSEMITTEILUNG

STIFTUNG für BÄREN

Projekt SCHWARZWALD I Geretteter Bär unternimmt erste Schritte im Freien



Braunbärin FRANCA unternimmt ihre ersten Schritte im Freien. Nachdem sie Ende November 2019 aus Frankreich gerettet wurde, konnte sie im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald erstmals Winterruhe halten. Die naturnahe Umgebung nimmt das misshandelte Tier dankend an.

BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH Wie ein Welpe spielt Braunbärin FRANCA ausgelassen mit einem Stock. Ein Moment, der den Tierschützern aus dem Schwarzwald die Herzen höher schlagen lässt. Denn für die arme Bärendame war die Zeit vor ihrer Ankunft im Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN in Bad Rippoldsau-Schapbach die reinste Hölle. Schimmliges Stroh, dunkler Kerker, gammliges Futter und ein trister Alltag bestimmten ihr Leben. Jetzt spürt sie zum ersten Mal Waldboden unter ihren Tatzen, erkundet neugierig ihre neue Welt.
Es waren Szenen wie aus einem Krimi, als die Braunbärin FRANCA aus den Händen ihrer Peiniger befreit wurde. Weit über zehn Jahre wurde sie von einem französischen Schaustellerpaar unter furchtbaren Bedingungen gehalten. Seit Jahren setzte sich die STIFTUNG für BÄREN für eine Verbesserung ihrer Situation ein. Ende November 2019 dann endlich die glückliche Nachricht: FRANCA wird beschlagnahmt und kommt in das Schwarzwälder Tierschutzprojekt. Die ersten Monate verbrachte die Bärin vorerst in der Quarantänestation, wo sie – vermutlich das erste Mal in ihrem Leben – endlich wie für Bären üblich Winterruhe in einem gemütlichen Strohbett halten durfte. Die letzten Wochen zeigte sie immer mehr Aktivität und nahm vermehrt Futter zu sich.

Am Morgen des 5. März war es nun endlich soweit. Nachdem der Schieber zum Vorgehege geöffnet wurde, musste das Team nicht lange warten und FRANCA schritt neugierig ins Freie. Zunächst vorsichtig, dann aber immer forscher wurden sämtliche Ecken des Vorgeheges beschnüffelt, beäugt und untersucht. Unter den wachsamen Augen von Luchs CATRINA, die von ihrem Rückzugsgebiet aus die Bärin beobachtete, genoss FRANCA sichtlich die neugewonnene Freiheit. Ganz entspannt legte sie sich schließlich ab und fing an mit Stöcken zu spielen.

Sabrina Reimann, Leitung im Projekt SCHWARZWALD
„FRANCA jetzt so zu sehen, macht uns überglücklich. Nachdem sie jahrelang wie Eigentum behandelt wurde, darf Sie nun endlich Bär sein. Wir bedanken uns daher für die internationale Zusammenarbeit mit den Tierschützern aus Frankreich und bei sämtlichen Unterstützern, die Franca durch ihre großzügigen Spenden ein neues Leben ermöglichen.“

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Naturkatastrophen sorgen für große Schäden im Tierschutzprojekt

Hochwasser
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PRESSEMITTEILUNG
STIFTUNG für BÄREN

Projekt SCHWARZWALD I Unwetterschäden


Tierschutzprojekt im Schwarzwald wurde von Hochwasser und Sturm heimgesucht. Dabei sind Schäden an der Anlage entstanden.
Team bedankt sich bei den freiwilligen Helfern.

BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH: Hochwasser bedroht zunächst die Bachdurchläufe zu überfluten, nur wenige Tage später stürzen Bäume auf den Außenzaun – das Schwarzwälder Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären ist gezeichnet von den Naturkatastrophen. Doch die gute Nachricht vorweg: alle Tiere sind unbeschadet und wohlauf.

WAS WAR GESCHEHEN?
3. Februar: am frühen Montagmorgen, noch vor Sonnenaufgang, verwandelt starker Regen den Kleinen Bach „Fegersbächle“ in einen heftigen Strom aus Wassermassen, Geröll, Steinen, Geäst und Wurzeln. Die Abflüsse stauen sich, nur durch zügiges und unermüdliches Eingreifen kann eine Überschwemmung an den Durchlässen abgewendet werden. Allerdings halten sich Regen und Schneeregen die weiteren Tage und Nächte über, sodass die Tierschützer permanent die Anlagen überwachen, auch nachts natürlich vor Ort. Drei Tage lang wird engmaschig kontrolliert, bis sich die Situation zumindest vorerst normalisiert. Die ruhigen Phasen nutzt das Team für erste Reparaturarbeiten.

In der Nacht vom 9. zum 10. Februar spitzt sich die Lage erneut zu. Aufgrund der Unwetterwarnung steht das Team auf Bereitschaft, Einsatzfahrzeuge und –equipment sind vorbereitet. Sonntagfrüh um 2:44 Uhr: Baumsturz auf den Außenzaun. Zügig rücken die Tierschützer zum nächtlichen Einsatz. Dank sofortigem Einsatz auch von freiwilligen Helfern können Bäume entfernt und Zaunmatten ausgetauscht werden. Das wirkliche Ausmaß des Unwetters zeigt sich allerdings erst bei Sonnenaufgang. Mehrere Bäume liegen auf dem Außenzaun, es müssen etliche Teile erneuert werden. Die Tiere wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht, so dass diesen keinen Schaden drohte.

Die Anlagen selbst sind hingegen stark in Mitleidenschaft gezogen. Da das gemeinnützige Tierschutzprojekt im Gegensatz zu Zoos oder Tierparks keine staatlichen Mittel erhält ist dies immer eine belastende Situation.

Sabrina Reimann, Leitung im Projekt SCHWARZWALD:
„Alles in allen sind wir durch unsere Vorbereitungen und Notfallpläne gut davongekommen, aber die unzähligen Einsätze der letzten Tage liegen uns allen noch stark in den Knochen. Im Namen vom ganzen Team bedanke ich mich daher bei den vielen freiwilligen Helfern, die uns bei Wind und Wetter tatkräftig zur Seite gestanden haben. Ohne sie hätten wir das Projekt noch nicht wieder eröffnen können und müssten auf viele Einnahmen verzichten, die gerade jetzt so ungemein wichtig sind.“

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Kleine Tiere mit großer Wichtigkeit

Erdkröte
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PRESSEMITTEILUNG
STIFTUNG für BÄREN
Projekt WORBIS I Gastvortrag zum Thema Amphibienschutz

Kleine Tiere mit großer Wichtigkeit

Biologe Arne Willenberg hält Gastvortrag im Thüringer Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN. Thema ist Amphibienschutz. Die Veranstaltung findet am 23.Februar im Projekt WORBIS statt.

LEINEFELDE-WORBIS Sie sind die kleinen Bewohner der Biotope, präsent und doch meist unbeachtet – die Amphiben. Dabei gelten sie als zuverlässiger Bioindikator für den Zustand eines Ökosystems. Leider sind sie auch stark gefährdet. Über 20 Prozent aller bedrohten Arten sind Amphibien. Lebensraum und Wanderwege werden durch Menschenhand immer weiter zerstört. Eine Situation, die akuten Handlungsbedarf verlangt. Wie dieser genau aussehen soll, z.B. durch Schutzzäune, weiß Arne Willenberg, Biologe für Arten- und Biotopschutz beim Naturpark Eichsfeld – Hainich – Werratal.

Daher veranstaltet das Kompetenzzentrum Projekt WORBIS am Sonntag, den 23. Februar 2020, ein spannender Vortrag zum Thema Amphibienschutz. Referent wird Arne Willenberg sein, der neben seiner Stelle im Naturpark Fürstenhagen auch für den NABU Obereichsfeld tätig ist. Moderiert wird das Event von Nancy Gothe, der Kompetenzmanagerin der STIFTUNG für BÄREN. Im Anschluss laden die Tierschützer zu einer Gesprächsrunde im Service- und Informationszentrum ein. Die Dauer des Vortrags beläuft sich auf ca. 2 Stunden bei einem Unkostenbeitrag von 5,- Euro.

Nancy Gothe, Kompetenzmanagerin STIFTUNG für BÄREN:
„Ich bin sehr stolz darauf, dass wir unsere Reihe an Gastvorträgen dieses Jahr mit einem so wichtigen Thema beginnen können. Weiterhin ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen und Einrichtungen im Bereich Umwelt-, Tier- und Artenschutz von größter Wichtigkeit. Daher bedanke ich mich beim Naturpark für die Kooperation.“

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Anpacken für den Tierschutz – wer macht mit?

Tierschutzprojekt sucht Helfer für Arbeitseinsatz
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STIFTUNG für BÄREN

Projekt WORBIS I Tierschutzprojekt sucht Helfer für Arbeitseinsatz

Der Alternative Bärenpark Worbis ruft zum großen Arbeitseinsatz auf. Die Tierschützer freuen sich über jede kleine und große helfende Hand.

LEINEFELDE-WORBIS Am 21. Und 22. März 2020 findet der erste große Arbeitseinsatz im Alternativen Bärenpark Worbis statt, dem Thüringer Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN. Gärtner-, Maler- bis hin zu Betonarbeiten sind nur ein kleiner Teil dessen, was auf das Team vor der Sommer Saison zu kommt. Anders als Tierparks oder Zoos erhält die gemeinnützige Einrichtung keine staatliche Unterstützung, um die z.T. stark misshandelten Tiere zu versorgen. Da das Projekt WORBIS daher hauptsächlich durch Spenden getragen wird, fehlt in der Regel das Budget, um Firmen zu beauftragen. Somit versucht das engagierte Team so viel wie nur möglich in Eigenregie umzusetzen.

Die mehrfach im Jahr stattfindenden Arbeitseinsätze sind von enormer Wichtigkeit für das Projekt WORBIS. Bei den letzten Einsätzen kamen zahlreiche kleine und große Helfer aus ganz Deutschland, um gemeinsam für die Bären, Wölfe und anderen Tiere anzupacken. Auch in diesem Jahr hofft das Team auf engagierte Mitstreiter.

Sabrina Schröder, Leitung im Projekt WORBIS:
„Die Arbeitseinsätze gehören jedes Jahr zu den Highlights für unser Team. Denn an diesen Tagen geht es nicht um Alter, Beruf oder Herkunft, sondern darum, gemeinsam bei Wind und Wetter für die Tiere einzustehen.“

Anmeldungen für den Arbeitseinsatz am 21. Und 22. März 2020 nimmt das Team gerne per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder am Telefon (036075 – 2009-0) entgegen.

Kontaktinfo:
Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserer Projektleiterin Sabrina Schröder.
Bildanlage (Stiftung für Bären): Weitergehendes Foto- oder Videomaterial stellen wir Ihnen gerne honorarfrei zur Verfügung.

Alternativer Bärenpark Worbis - Tel: +49 36074 2009-0
Projektleiterin Sabrina Schröder - Mobil: +49 151 27139935
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Die Saison der Wölfe!

Interaktion Wolf und Bär
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PRESSEMITTEILUNG

STIFTUNG für BÄREN
Projekt SCHWARZWALD I Jahreszeit der Wölfe


Winterzeit ist Wolfszeit. Im Schwarzwälder Tierschutzprojekt lassen sich die graupelzigen Vierbeiner derzeit hervorragend beobachten.
Mehrere Veranstaltungen zum Thema Canis Lupus runden die Saison der Wölfe ab.

BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH Lautlos ziehen sie ihre Bahnen durch das Dickicht, erscheinen geisterhaft am Hang und verschwinden nach einem Augenblick wieder. Winterzeit ist wahrlich die Zeit der Wölfe. Und während sie Zeuge solch faszinierender Momente werden, bemerken die wenigsten, dass sie gerade selbst von den graupelzigen Vierbeinern beobachtet werden. Im Schwarzwälder Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN hält mit den kalten Monaten auch die Saison der Wölfe Einzug. Die großzügigen Freianlagen im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald fördern mit ihrer naturnahen Beschaffenheit das natürliche Verhalten der heimischen Beutegreifer. Im Sommer gestaltet sich die Beobachtung der Graupelze schwierig, da diese dann oft im schattigen Gebüsch liegen. Jetzt aber beginnt die Paarungszeit und kahle Büsche und Bäume bieten gerade ideale Voraussetzungen zur Beobachtung von Brix, Brax, Berix, Branco und Basco.

Dies sind die Namen der Wölfe, die einst in einem Freizeit- und Tierpark leiden mussten und nun im Projekt SCHWARZWALD ein tiergerechtes Leben führen können. Grundlegendes Wissen über das Wildtier, seine Rolle im Ökosystem, das richtige Verhalten seitens der Menschen und eben die wichtigen Erfahrungen bietet das Team in mehreren Formaten an. So zum Beispiel beim Themenabend Nacht der glühenden Augen, bei dem die Gäste spannende Interaktionen zwischen Bären und Wölfen im Dämmerlicht erwarten können.

Verspielter wird es hingegen am 15. Februar bei Wölfisch für Anfänger, dem etwas anderem Sprachkurs für Kinder von 10-14 Jahre.

Sabrina Reimann, Leiterin vom Projekt SCHWARZWALD:
„Der Wolf fasziniert und polarisiert. Entweder verhasst oder vergöttert hat er in unserer Gesellschaft eine Sonderposition inne. In unseren Veranstaltungen vermitteln wir die Komplexität dieser Tierart und versuchen dadurch, ein reales Bild unseres neuen wilden Nachbarn zu vermitteln.“

Termine „Nacht der glühenden Augen“:

01.02.2020 01.08.2020
07.03.2020 05.09.2020
04.04.2020 10.10.2020
02.05.2020 07.11.2020
06.06.2020 05.12.2020
04.07.2020

Kontaktinfo:

Gerne vermitteln wir ein Interview mit unserer Projektleiterin Sabrina Reimann
Bildanlage (Stiftung für Bären): Weitergehendes Foto- oder Videomaterial stellen wir Ihnen gerne honorarfrei zur Verfügung.

Alternativer Wolf- und Bärenpark - Tel: 07839 - 910380
Projektleiterin Sabrina Reimann - Mobil: 0160 – 7656216
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Events und Termine: siehe www.baer.de
Facebook: https://www.facebook.com/WOLF.und.BAERENPARK.SCHWARZWALD/
Instagram: https://www.instagram.com/baerenpark_schwarzwald/
Twitter: https://twitter.com/STIFTUNG_BAEREN

Bei einer Veröffentlichung freuen wir uns über einen entsprechenden Hinweis oder der Zusendung eines Belegexemplares (selbstverständlich gerne auch in digitaler Form).

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Kompetenz: WILDTIER!

Nancy Gothe
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PRESSEMELDUNG
20.01.2020

STIFTUNG für BÄREN
Thema I Neue Kompetenzmanagerin der STIFTUNG für BÄREN

LEINEFELDE-WORBIS / BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH: Wölfe und Luchse leben bereits seit Längerem wieder in Deutschland, in den letzten beiden Jahrzehnten wurden sogar wieder Bären in den bayrischen Wäldern heimisch. Dies sind fantastische Nachrichten für die Natur, den Umwelt- und Artenschutz, bringt aber auch Verantwortung mit sich. Einrichtungen mit der Kernkompetenz zu Wildtieren, speziell Experten zum Thema große Beutegreifer, werden also von zunehmender Wichtigkeit sein. Daher intensiviert die STIFTUNG für BÄREN ihr bereits bestehendes Engagement dahingehend und baut aktuell ihre Tierschutzprojekte zu Wildtier-Kompetenzzentren aus.
Nancy Gothe, neue Kompetenzmanagerin der STIFTUNG, soll diese Zielsetzungen umsetzen.

ZUR PERSON Die gebürtige Thüringerin Nancy Gothe studierte Forstwissenschaft an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst [HAWK] in Göttingen. Bereits nach ihrem Abschluss sammelte sie erste Erfahrungen in der Tierschutzarbeit der STIFTUNG für BÄREN, durch ehrenamtliches Engagement im Projekt WORBIS. Schon nach kurzer Zeit fügte sie sich so gut ins Team und die Thematik ein, dass sie zunächst auf Honorarbasis, schließlich ab 2010 hauptberuflich im Tierschutz arbeitete.

So entwickelte sie unabhängig vom Projekt WORBIS eine Luchsaustellung in Wenigerode, gemeinsam mit dem Luchskoordinator Ole Anders und absolvierte eine Schulung zur Wolfsbeauftragten. Im Alternativen Bärenpark Worbis selbst nahm die Pädagogik einen großen Teil ihres Tätigkeitsfelds ein. Dies beinhaltete die Erarbeitung von Programmen für Schüler, aber auch für Erwachsene. Dazu zählten auch Führungen von Gruppen zu verschiedensten Themen [Bär, Wolf, Luchs Bienen, Indianer] durch das Tierschutzprojekt in Worbis. Außerdem organisierte die ausgebildete Försterin Events wie die Nacht der Wölfe oder das MAIKA-Fest und leitete in enger Kooperation mit dem Gymnasium in Worbis Arbeitsgemeinschaften und Projekte. Auch auf öffentlichen Festen und Messen war sie präsent, informierte über nachhaltigen Tier-, Natur und Artenschutzschutz.

Die über 10 Jahre Erfahrung im Umgang mit großen Beutegreifern, die Leidenschaft für Tier-, Umwelt- und Artenschutz, sowie ihr Planungstalent machten sie zur idealen Besetzung als Kompetenzmanagerin, welche sie seit dem 1. Dezember 2019 inne hat.

Nancy Gothe, Kompetenzmanagerin der STIFTUNG für BÄREN:
„Ich freue mich enorm, mit meiner neuen Stelle meine Berufung gefunden zu haben und zugleich eine wichtige Sache unterstützen und voranbringen zu können. Die Standorte im Schwarzwald und im Eichsfeld sind einzigartige und bedeutende Einrichtungen, deren Weiterentwicklung ich mich mit vollstem Elan widmen werde. Dabei ist mir die Arbeit mit den Menschen, sie für etwas zu begeistern, sie zusammen zu bringen, eine Herzensangelegenheit um somit die Stiftungsarbeit weiter auszubauen.“

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Wildbär vor der Tür – ist Deutschland darauf vorbereitet?

JURKA im Dickicht
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Ein Braunbär wurde in Österreich nahe der Grenze zu Bayern von einer Wildtierkamera erfasst. Das zuständige Ministerium in Bayern gab auf Nachfrage der STIFTUNG für BÄREN an, zunächst keine Präventionsmaßnahmen seitens der Behörden einleiten zu wollen, sondern abzuwarten. Die STIFTUNG für BÄREN warnt aufgrund der Erfahrungen aus dem Fall des getöten "Problembären" Bruno vor 13 Jahren vor einer Wiederholung der gleichen Fehler und fordert die Behörden auf, unverzüglich zu handeln.

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Pressemeldung 16.April.2019: Besuch der Tierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

Tierschutzbeauftragte und Parkleiter Bernd Nonnenmacher
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Die Tierschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg Dr. Julia Stubenbord war zu Gast im Alternativen Wolf- und Bärenpark.
Zusammen mit Ihrer Stellvertreterin Ariane Kari besichtigte sie das Tierschutzprojekt und es wurden Ideen zur künftigen Zusammenarbeit angestoßen.

BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH. Am Dienstag, den 16.04.2019 besuchten die Landesbeauftragten für Tierschutz Dr. Julia Stubenbord und Ariane Kari das Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären im Schwarzwald.
Das Tierschutzprojekt im Schwarzwald hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bären, Wölfe und Luchse aus schlechten Haltungen aufzunehmen, um ihnen für ihr restliches Leben eine verhaltensgerechte Alternative zu ihrer bisherigen Unterbringung zu bieten. Die Tiere kommen aus Zirkussen und Tierparks, wurden zum Teil auch im Ausland beschlagnahmt.
Das Projekt ist ganzjährig für Besucher geöffnet, um Aufklärungsarbeit zu betreiben und  für Themen des Tierschutzes zu sensibilisieren.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Park berichtete Parkleiter Bernd Nonnenmacher über vergangene Tierrettungsaktionen und erläuterte wie Bären, Wölfe und Luchse im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald wieder ein naturnahes Zuhause bekommen.

Bernd Nonnenmacher, Parkleiter im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald:
„Die Tiere sollen hier nach jahrelanger schlechter Haltung oder Misshandlung wieder lernen, was es heißt ein Wildtier zu sein. Manche von Ihnen haben in ihrem bisherigen Leben noch nie Gras unter den Tatzen gespürt.“

Nach einem Einblick hinter die Kulissen des Projektes konnten sich die beiden Ministeriumsvertreterinnen selbst ein Bild davon machen, wie ehemalige Zoo- und Zirkustiere in den naturnahen Anlagen verhaltensgerecht leben dürfen. Von den Freianlagen und dem saisonalen Fütterungskonzept zeigten sich die beiden Veterinärmedizinerinnen sichtlich begeistert.

Ariane Kari, stv. Landesbeauftragte für Tierschutz:
„Vielen Dank für die wunderbare – sehr notwendige – Arbeit im Tierschutz! Die Haltung ist ein Vorbildsmodell. Tolle Leistung, auch von den Ehrenamtlichen!“

Im Anschluss wurden Möglichkeiten zur weiteren Kooperation zwischen der Stiftung für Bären und der Stabsstelle für Tierschutz diskutiert. Geplant sind gemeinsame Fortbildungen, um Haltungen von großen Beutegreifern landesweit zu verbessern.

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Adventszeit im Zeichen der Tiere – die Bärenweihnacht im Schwarzwald

Farbspiel im Winter
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Bärenpark erstrahlte in zauberhaftem Farbenspiel. Mit über 400 Besuchern war die Bärenweihnacht erfolgreicher als im Vorjahr.
Highlight war die Fackelwanderung am Samstag.

„Wir sind froh, dass sich aus der Bärenweihnacht eine feste Tradition entwickelt hat, auf die sich Team und Aussteller jedes Jahr freuen. Weihnachten ist ein Fest für Familie, Freunde und Zusammenhalt – davon können wir von den Tieren noch jede Menge lernen.“

Bernd Nonnenmacher, Parkleiter ALTERNATIVER WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD

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