Deutschland und die Bären

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Juni 2026: 50 Kilometer Luftlinie vor Baden-Württemberg wird ein Bär gesichtet. Dies weckt Erinnerungen an das Bärendrama mit JJ4, bekannt als BRUNO, der am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde. Wie damals ist es wieder zur Zeit der Fußball Weltmeisterschaft. Wie damals wirkt die Bundesrepublik unvorbereitet. Was wurde in den letzten 20 Jahren versäumt? Was können wir heute tun und wie ist der Ausblick in 20 Jahren?

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20 Jahre Bärengedenktag - Ein Hauch Normalität für BRUNOs Schwester

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Als Braunbär BRUNO (JJ1) am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde, war sie noch ein Welpen, gerade mal ein paar Wochen alt, wanderte mit ihrer Mutter JURKA durch die schier unendlichen Wälder Italiens: LUNA. Heute ist sie 20 Jahre alt und erleidet genau das Schicksal, das sich viele damals auch für ihren Bruder wünschten - ein Leben in Gefangenschaft. Mit 17 Jahren wurde sie der Natur entnommen, ihr Alltag ist seitdem geprägt von starker Stereotypie und Leid. Doch nun spürte sie zum ersten Mal seit 3 Jahren eine Hauch Normalität in Form ihres Artgenossen ARTHOS.

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Prävention statt Eskalation - Bildung für den Tierschutz

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Wir schützen, was wir kennen. Konzept: Alphawolf. Reservepopulation ist die Geheimwaffe im Artenschutz… auch außerhalb von Rotkäppchen sind unzählige Märchen im Umlauf. Auf den ersten Blick scheint das recht harmlos zu sein, doch Unwissenheit und Halbwissen können extrem gefährlich sein, besonders, wenn es um Tiere geht. Denn der Großteil von Tierleid ist auf mangelnde, gar falsche Bildung zurückzuführen. Daher ist Pädagogik eines der wichtigsten Tools für den nachhaltigen Tierschutz.

Aber warum können wir als Gesellschaft nicht einfach weitermachen wie bisher? Was ist richtig, was ist falsch? Wo können wir ansetzen und wo wollen wir hin? Trennen wir Phrasen von Fakten und finden wir heraus, warum es so fatal ist, jemanden einen Bären aufzubinden.

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