Die Bärenkalender 2022 sind da.

Bärenkalender Bären Wölfe Kalender Stiftung Bärenpark 2022 Sonderedition Worbis SchwarzwaldDie Wolf- und Bärenkalender für 2022 sind da! Und dieses Mal in doppelter Ausführung.

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Die aktuell gültigen Regelungen für den Besuch unserer Projekte finden Sie unter den folgenden Links:

Bärenpark Worbis Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

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Live Ticker – Rettungsaktion Wolfshybrid

Wolfshybriden
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Das Einsatz-Team der STIFTUNG für BÄREN ist in diesem Moment unterwegs und rettet zwei Wolfshybriden. Die beiden Tiere – RONJA und RAIK – lebten jahrelang in illegaler Privathaltung [Baden-Württemberg] und wurden nun beschlagnahmt.

Die Problematik der Züchtung und illegaler Haltung von Wolfshybriden, also von Wolf-Hund-Mischlingen, ist leider zurzeit ein weit verbreiteter Trend, der zudem stark vermarktet wird. Doch die niedlichen kleinen Welpen wachsen zu Wildtieren heran, die große Probleme für die Halter zur Folge haben, da die Tiere im Erwachsenenalter kaum mehr zu handhaben sind. Abgesehen davon ist es ein großes Leid, was den Vierbeinern dadurch angetan wird.

Die Aktion war bereits seit längerem geplant, musste allerdings aufgrund der CORONA-Pandemie auf Eis gelegt werden. Glücklicherweise hat das Team jetzt die Chance, die Vierbeiner in das Thüringer Tierschutzprojekt der STIFTUNG zu holen. Die Wolfshybriden konnten erfolgreich verladen werden und befinden sich seit 21 Uhr auf ihrem Weg in ein neues, tiergerechtes Leben.

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung bei dieser kostspieligen Rettung und drücken dem Einsatz-Team beide Daumen, dass sie und die Tiere wohlbehalten in Worbis ankommen. Nähere Informationen ab wann eine Patenschaft für unsere neuen Schützlinge übernommen werden können folgen demnächst.

Wir halten euch über die Rettungsaktion weiterhin auf dem Laufenden.

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Auffangstationen brauchen Ihre Hilfe mehr denn je

Helft uns ihnen zu helfen
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Die Ausbreitung von COVID-19 bedroht das Überleben tausender Tiere in europäischen Auffangstationen und Schutzzentren. Die Eurogroup for Animals appelliert an die Großzügigkeit der Bürgerinnen und Bürger, um diese Krise zu überstehen.
Die Auffangstationen [wie die Tierschutzprojekte der STIFTUNG für BÄREN] in Europa können hauptsächlich dank der Großzügigkeit privater Spender, in einigen Fällen durch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern betrieben werden. Infolge der Beschränkungen, die durch COVID-19 in den nahezu abgeschotteten europäischen Ländern eingeführt wurden, bleiben Besucher jedoch aus.
Auffangstationen und Schutzzentren bieten ein besseres Leben für Tiere, die unter schlechten Haltungsbedingungen in Zoos leiden mussten, in Zirkussen grausam ausgebeutet oder von privaten Eigentümern ausgesetzt oder von illegalen und skrupellosen Händlern beschlagnahmt wurden. Viele Auffangstationen sind direkt an der Beschlagnahmung und dem anschließenden Transport der Tiere - oftmals auch grenzüberschreitend - zu ihrer neuen Unterbringung beteiligt. Wenn ein Tier in einer Auffangstation aufgenommen wird, entstehen erhebliche Kosten, unter anderem für Futter, Personal, Medizin, tierärztliche Versorgung, Bau, Instandhaltung und Heizung.
Die Pandemie hat eine im Vorfeld ohnehin schwierige Situation nur noch weiter verschärft. Bereits zuvor war die Unterbringung von aufgegriffenen, beschlagnahmten oder überlassenen Wildtieren chronisch unterfinanziert da Auffangstationen kaum oder keine Unterstützung durch öffentliche Mittel erhalten. Die Situation könnte sich auf längere Sicht angesichts der durch Covid-19 bedingten wirtschaftlichen Ausfälle der Länder und der Auswirkung auf die Ersparnisse der Menschen sogar noch verschlimmern.

„COVID-19 stellt eine echte Herausforderung für alle Auffangstationen dar, aber wir tun unser Bestes, um den Tieren, die wir beherbergen, ein optimales Management zu gewährleisten“ sagt Andrea Casini von der Eurogroup für die Tierorganisation LAV, die das Semproniano CRASE (Centro Recupero Animali Selvatici ed Esotici) in der Toskana leitet. „Auffangstationen in Italien haben immer schon ein Finanzierungsproblem, nicht erst jetzt, sondern weil es bei weitem nicht genügend öffentliche Finanzhilfen seitens der Regierung gibt. Während der COVID-19-Krise scheinen sich die Regierung, die lokalen Behörden und die Zivilgesellschaft nur dafür stark zu machen, Zirkussen und Zoos zu helfen - für diejenigen also, die Tiere ausbeuten und mit ihnen Profit machen.“
Die Eurogroup for Animals und seine Mitgliedsorganisationen, die Rettungsmaßnahmen durchführen, schließen sich mit EARS, der European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries, zusammen, um die Bürger zur Unterstützung aufzurufen.
Hier finden Sie eine Liste von weiteren Organisationen oder Auffangstationen in Ihrem Land, die Sie kontaktieren können, um zu erfahren, wie Sie helfen können.

Diese Tiere haben schon genug durchgemacht. Bitte helfen Sie ihnen, die COVID-19-Krise zu überstehen.

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Düstere Aussichten für Europas Wildtiere

Braunbärin DORO
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„Es war ein jahrelanger, harter Weg, den das Team mit größter Aufopferung und Leidenschaft bewältigte, um die Situation von unschuldigen, misshandelten Tieren nachhaltig auf europaweiter Ebene zu verbessern. Und innerhalb nur weniger Tage wendete sich das Blatt und die dringend notwendigen, internationalen Kollaborationen kommen zum Stillstand, während die Ausbeutung und Misshandlung der Tiere weitergeht.“

Bernd Nonnenmacher, Geschäftsführer Alternativer Bärenpark Worbis gGmbH

Vor vier Monaten, im November 2019, wurde dem EU Rat zum ersten Mal in der Geschichte die fatale Situation der Wildtiere in Europa nahegebracht. Das internationale Tierschutznetzwerk European Alliance of Rescue centres and Sanctuaries [EARS] legte ein White Paper vor, wie die nichtstaatlichen Organisationen dabei helfen können, gegen die schrecklichen Zustände zahlreicher Wildtiere in Gefangenschaft entgegen zu wirken. Wir, die STIFTUNG für BÄREN ist Mitglied bei EARS und waren auch bei dem Vorbringen in Brüssel dabei. Es bedeutete einen wertvollen, ersten Schritt dahingehend, wie die Regierungen der EU-Staaten gemeinsam mit den NGOs gegen die Qual der Wildtiere vorgehen werden. Doch wie sich dieses Vorhaben in naher Zukunft verhält, bleibt nun im Unklaren: auch für die Wildtiere hat der Ausnahmezustand fatale Folgen, denn die Corona-Pandemie legt den aktiven Tierschutz lahm. Eigentlich hätte 2020 ein wichtiges Jahr für den internationalen Wildtierschutz werden sollen. Doch nun steuert die EU auf eine schreckliche Situation zu.

Leere Parkplätze, verlassene Wege, einsame Spielplätze – unsere Tierschutzprojekte nehmen ihre Verantwortung mit Hinblick auf den Infektionsschutz wahr und sind seit dem 18. März für den Besucherverkehr geschlossen. Doch auch intern werden unsere Einrichtungen in Thüringen und Baden-Württemberg nur mit der Notbesetzung am Laufen gehalten, um die Versorgung der Tiere abzudecken. Fatale Auswirkungen hat die Krise für sie dennoch: wichtige OPs müssen auf unbekannte Zeit verschoben werden, Tierrettungen werden abgesagt. Die geplanten großen Arbeitseinsätze, wichtige Erneuerungen , unbedingt notwendigen Erweiterungen sind bis auf weiteres auf Eis gelegt und das Wegfallen der Besuchereintritte als Haupteinnahmequelle ist extrem belastend für unsere Tierschutzprojekte.

Die Situation für die Wildtiere in Europa wird im Laufe des Jahres katastrophale Ausmaße annehmen.

Schon lange vor der Corona-Krise fehlte es an Möglichkeiten, geretteten Tieren ein neues Zuhause zu bieten. Durch die nun fehlenden finanziellen Mittel können keine neuen Plätze zur Unterbringung von misshandelten Wildtieren geschaffen werden. Aber genau daran mangelt es enorm.  Zahlreiche Bären, Wölfe und Co. müssen in lebensunwürdigen Bedingungen leben, weil es keine Alternativen gibt. Diese alarmierende Lage wird sich in den Folgen des wirtschaftlichen Corona-Desasters zudem noch extrem zuspitzen:
So melden beispielsweise bereits zu diesem Zeitpunkt, nach kaum zwei Wochen, etliche Zirkusse in Frankreich Insolvenz an und wollen ihre Tiere abgeben. Was durchaus gut und gerne 50 Tiere auf einmal bedeutet. Und dies ist nur der Anfang.

Dabei hätte 2020 eine historische Entwicklung einleiten können.


Wir sind für jede Unterstützung äußerst dankbar. Informationen zu Spenden und Patenschaften gibt es HIER oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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