Die Bärenkalender 2022 sind da.

Bärenkalender Bären Wölfe Kalender Stiftung Bärenpark 2022 Sonderedition Worbis SchwarzwaldDie Wolf- und Bärenkalender für 2022 sind da! Und dieses Mal in doppelter Ausführung.

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Keine Winterruhe für den Artenschutz

Ungerechtfertigter Abschuss darf kein Kavaliersdelikt sein!
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Ende November 2020: ein Bär wird in den Pyrenäen erschossen. Es ist bereits der dritte in diesem Jahr. Rechtfertigung des Schützen: Selbstschutz. Die Ermittlungen laufen. Doch wie sieht es im Gegenzug aus – wie steht es mit dem Artenschutz?

Österreich, Spanien, Frankreich, die Schweiz, Italien und Deutschland haben eins gemeinsam: eine verschwindend geringe Bärenpopulation. In Deutschland gilt der Braunbär sogar bis heute als ausgerottet. Dabei ist er nicht nur wichtig für die Artenvielfalt, das Ökosystem und dazu ein Kulturerbe der einzelnen Regionen wie den Alpen oder den Pyrenäen. In den Grenzgebieten Spanien/Frankreich und im italienischen Trentino gab es vielversprechende Wiederansiedlungsprojekte. Das Projekt in Trentino ist aufgegangen, weit über 90 Bären haben sich dort etablieren können, obwohl es auch Probleme gibt, die gut analysiert werden müssen. Doch für einen funktionierenden Artenschutz, der zu einem gesunden und selbstständigen Bestand führt, muss geklärt werden, was überhaupt der Grund für das einstige Aussterben war. Und der ist in Europa was den Braunbären betrifft sehr deutlich: der Mensch.

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Tierqual in der Manege geht weiter

Jimmy
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"Wildtiere haben in der Manege nichts verloren", sagte CDU- Bundesagrarministerin Klöckner, "Hier geht der Tierschutz vor". Hoffnungsvolle Worte, die nach einem langersehnten Erfolg klingen, doch bei genauerer Betrachtung des Gesetzentwurfes zum Wildtierverbot in Zirkussen folgt bittere Ernüchterung: Affen, Giraffen, Flusspferde, Nashörner, Elefanten und Großbären dürfen nicht neu angeschafft werden.
Mehr nicht.
Gerade Tiger und Löwen, die mit Abstand den größten Teil der in der Manege ausgebeuteten Tiere ausmachen, dürfen weiterhin uneingeschränkt ge- und misshandelt werden. Das Argument: die dressierten Tiere bekommen durch ihre Kunststücke durchaus genügend Bewegung. Ob hier der Tierschutz greift, müsse bei jeder einzelnen Art erst geprüft werden.
Dabei wird anscheinend vollkommen ignoriert, dass die Wildtiere nur mit jahrelanger, systematischer Gewalt dressiert werden. Mit schwerwiegenden Folgen für das Tier, sowohl körperlich als auch geistig. Ein Fakt, den wir an unzähligen Tieren in unserer Obhut beobachten und dokumentieren können [PARDO, KAJA, JIMMY]. Starke Verhaltensstörungen, faulige Zähne, lähmende Arthrose, blutige Schädel - all das gehört zum Alltag hinter den Kulissen der glitzernden Welt der Manege. Dabei geht es auch anders. Zirkus-Konzepte ohne Tiere gehören zu modernen Erfolgsgeschichten auf internationaler Ebene.

Seit Jahren haben wir Kampagnen gegen Zirkustierhaltung mit unzähligen Unterschriften gestartet und uns in die Reihen vieler Tierschutzorganisationen eingereiht, selbst Schauspieler Hannes Jaenicke unterstütze diese Aktionen bei uns mit einem Interview. Mehrere tausend Unterschriften wurden in Berlin beim Bundeskanzleramt vorgelegt. Ein Wildtierverbot in Zirkussen ist längst überfällig. Deutschland bildet bei diesem Thema ein trauriges Rücklicht, wenn man betrachtet, welche Staaten bereits ein solches Verbot haben:
Belgien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Costa Rica, Dänemark, England, El Salvador, Estland, Guatemala, Griechenland, Honduras, Indien, Iran, Irland, Israel, Kolumbien, Kroatien, Lettland, Macedonia, Mala, Mexico, Niederlande, Norwegen, Österreich, Paraguay, Peru, Singapur, Schottland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Zypern.

Zahlreiche Tierschutzorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um gegen die Qual in der Manege vorzugehen, wir schließen uns dem an. Helfen Sie mit und lindern schreckliches Tierleid, indem auch Sie sich für ein gesamtes Wildtierverbot in Zirkussen aussprechen!

 

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Geboren im Zoo – und dann?

Bärin DARIA
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Platzmangel im Koppenhagener Zoo kostete einen alten Bären und drei Wölfen das Leben. Der Versuch, die Tiere zu vermitteln, sei gescheitert, lautet es von offizieller Seite. In die nun freie Bärenanlage soll zunächst eine jüngere Bärin ziehen. Sie ist bereits trächtig und wird dem Zoo in Kürze Bärenwelpen „liefern“. Kaum ein anderer Fall der jüngsten Geschichte bringt die massiven Probleme von Wildtieren in europäischen Zoos so auf den Punkt wie dieser: zu viele Tiere, zu wenig Platz – und dennoch wird ohne Rücksicht gezüchtet. Das Produkt Tierbaby ist ein Besuchermagnet auf dessen wirtschaftlichen Faktor nur die wenigsten verzichten wollen. Artenschutz ist dahingehend ein großes Wort, dient allerdings meist nur als Deckmantel, denn ein Wildtier, insbesondere Bär und Wolf, werden nicht „produziert“ um ausgewildert zu werden. Zudem gehört der Braunbär nicht zu den gefährdeten Arten, wozu also diese immense Flut an Jungtieren?

Artenschutz funktioniert nur vor Ort in der freien Wildbahn, alles andere dient lediglich der Schaulust des Menschen. Was mit den Tieren dabei geschieht ist oft zweitrangig. Allein in unseren Tierschutzprojekten kümmern wir uns um unzählige Schützlinge mit diesem schweren Schicksal. Im Zoo geboren und an andere Zoos [DARIA (Foto), DORO, ELA] oder an Zirkusse [POLDI, DAGGI, JIMMY] verkauft, fristeten sie jahrelang ein Leben als Produkt.

Wir und unsere Partner-Organisationen vom internationalen Netzwerk European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries [EARS] bekommen im Schnitt jährlich zwischen 100 und 200 Anfragen zur Übernahme von Wildtieren. Insgesamt also rund 20.000 Tiere, für die es keinen Platz gibt - Pro Jahr!

Nach Angaben des Koppenhagener Zoos wurde versucht, die Tiere in anderen Einrichtungen unterzubringen – wir erhielten jedoch keine Anfrage.

Die Zucht von Wildtieren muss europaweit neu bewertet, idealerweise zunächst komplett gestoppt werden, bis einheitliche Richtlinien und Kontrollmechanismen für eine gerechtfertigte Zucht eingeführt werden.

 

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