Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

JURKA Kolumne 17.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Wenn Wildtiere heilen

Es gibt viele gute Seelen unter euch Menschen. Dass ich und all meine Mitbewohner, egal, ob Bär, Wolf oder Luchs, hier im Schwarzwald sicher leben dürfen, ist Beweis genug. Und die zahlreichen Zweibeiner, die sich für uns Tiere einsetzen sind absolut wundervolle Leute. Doch letztlich ist der Grund, weshalb wir in Gefangenschaft leben müssen, der, dass wir Menschen zu nahe kamen. Dies war manchmal mit voller Absicht, manchmal Unwissenheit, manchmal ein Unfall. Fakt ist allerdings: Menschen tun uns Wildtieren in der Regel nicht gut. Wer ein Herz für Wildtiere hat, der bleibt ihnen fern.

KIRA und KLEO sind in Menschenhand aufgewachsen. Dies hat sier körperlich wie geistig stark negativ beeinträchtigt. Dank helfender Menschen konnten sie gerettet werden, doch was nun? Die Interaktion mit einem erfahrenen Bären hilft ihr dabei, ihr traumatisches Schicksal zu bewältigen. Weil sie dann das Wildtier in sich entdecken müssen. Meine Freunde in Grün haben daher entschieden, meinen Artgenossen ARTHOS zu ihnen zu bringen. Momentan ist das noch nicht der Fall, doch er befindet sich zumindest schon einmal in ihrer Nachbaranlage. Dies konnte dadurch bewerkstelligt werden, dass er narkotisiert wurde und in die Anlage oberhalb des Besucherwegs transportiert wurde. Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht. Ich halte euch auf den Laufenden! Bin mir sicher, dass die drei sich gegenseitig sehr gut tun werden. 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 10.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

ARTHOS auf neuen Wegen

Letzte Wochen waren wieder mal so ziemlich alle meine grünen Freunde auf einer Stelle versammelt. Aus Erfahrung wusste ich: die führen was im Schilde. Doch was genau sollte es sein? Sie haben hier was gewerkelt, dort Litzen gezogen, da was gereinigt. Schließlich war es soweit, am Donnerstagmorgen wurde unser ARTHOS narkotisiert und untersucht. Fazit: aus dem kleinen Welpen von einst ist ein richtiger Brocken geworden! Ich habe den ein oder anderen meiner grünen Freunde mächtig stöhnen hören, als sie ihn so von A nach B trugen. Aber an sich ist er in einem top Zustand. Im besten Bärenalter, sozusagen.

Thema A nach B: Interessant wurde es dann, als ich beobachtete, wo sie den guten hinschleppten. Denn eine der gewohnten Anlagen war es mit Sicherheit nicht! Also schaute ich ganz genau, wo er dann hin gebracht wurde. Tatsächlich buxierten sie ihn oberhalb meiner Anlage, also Richtung neue REHA. Somit ist der Gute nun der erste Bär, der die brandneue Anlage oberhalb des Besucherwegs begehen darf. Und wisst ihr, wer da in der Nachbarschaft ist? Genau, die Wölfe! Ob ARTHOS wohl zu ihnen soll?
Wir werden sehen. Ich halte euch auf jeden Fall auf den Laufenden. Und wenn ich es mal vergessen sollte: kommt doch mal wieder bei uns vorbei und schaut selbst nach.

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 03.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Natur heilt

Der Schwarzwald ist ein wilder Fleck, oder? Letzte Woche wehten hier geradezu stürmische Winde. Der Sand vom Weg tanzte in der Luft zu einem eigenwilligen Rhythmus, fegte über den Platz im großen Stil. Und während ich das beobachtete, habe ich gesehen, wie die Wölfe GAIA und KOLJA sich auch ganz fasziniert etwas anschauten. Dabei handelte es sich um eine Ringelnatter. Eigentlich dürfte das für Wölfe nichts aufregendes sein, aber beide haben eben einen Großteil ihres Lebens fernab von Natur verbracht. Da kann man mal sehen, dachte ich mir so also ich sie beim Beobachten beobachtet, wie wichtig es für Wildtiere ist, in der Natur aufzuwachsen.

Denn letztlich können wir wilden Vierbeiner nur dann mit unseren Fähigkeiten glänzen, wenn wir in der richtigen Umgebung sind. Fußballspieler blühen schließlich auch nur auf dem Platz. GAIA und KOLJA haben trauriger Weise enorm viel verpasst und durften erst jetzt im Erwachsenenalter ein naturnahes Leben erfahren. Doch spannend ist es mitzuerleben, wie sie ihre Sinne und ihren Verstand schulen, bei so vermeintlich banalen Dingen wie eine Ringelnatter. Die Natur mag hart und rau sein, aber auch gütig. Sie gibt dir immer wider eine zweite Chance.

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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  • 16.05.2026…
    Wildes Wochenende 16. und 17.05.2026
  • 06.06.2026…
    Nachts im Bärenpark | Juni 2026
  • 13.06.2026…
    Tag der Artenvielfalt 13./14. Juni 2026 - Bärenstarkes Naturquiz

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