Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

HERO Kolumne | KW 06

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Ein Wort auf allen Vieren

Träume vom Katzenwetter

Gibt ja welche, die sich mit größter Inbrunst im herrlichsten, regnerischen Matschwetter im Dreck umherwerfen. Neulich war wieder so herrliches, regnerisches Matschwetter und ich hasse es. Kann die Freude daran überhaupt nicht verstehen. Glaube, deswegen sind wir Katzen evolutionstechnisch ein Stück weiter als der Rest. Erst kürzlich wuselte die Bärin ISA durch den Bärenwald, schüttelte dabei im ungemütlichen Wetter ihr Stück Wild, was sie zum futtern bekam, als gäbe es nichts schöneres. Hab das mit argwöhnischen Augen verfolgt, musste nur leider meinen geschützten Platz in der Hütte verlassen und auf das Dach springen, raus ins Unwetter, um besser sehen zu können. Ich sag’s euch, Neugier macht Schnupfen.

Neugier weckt auch das Interesse von Bärin JURKA dieser Tage. Meist dann, wenn ihre Mitbewohner KOLJA und GAIA Futter kriegen. Denn GAIA hat die schusselige Angewohnheit, einen Teil ihrer Nahrung, vom Tatendrang überwältigt, in der Nähe von JURKAs Höhle verbuddelt. Sehr zur Freude der alten Bärin, wie ihr euch denken könnt.

Eher weniger hab ich mich über einen Hund gefreut, der ganz offensichtlich trotz Anzeichen von Stress an der Leine über den Rundweg gezerrt wurde. Ich weiß, Hunde sind erlaubt, aber das heißt auch, Verantwortung für das Tier zu übernehmen. Die Vierbeiner in eurer Obhut sind letztlich auf euch angewiesen, sind ja schließlich keine Katzen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Euer HERO

 

HERO

HERO Kolumne | KW 05

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Ein Wort auf allen Vieren

Mein Frühling

Schaut euch diesen mutigen, jungen Baum an, denke ich mir noch, der freut sich so richtig auf seinen Frühling. Ein paar Bärenhiebe später war’s das dann allerdings, ARIAN, ARTHOS und AGONIS haben voller Freude den kleinen Baum herausgerissen und zu Kleinholz verarbeitet. Sollte also doch nicht sein Tag werden…

Tierische, wilde Gäste im Bärenwald haben dahingehend mehr Glück, sofern sie es auch wieder aus der Anlage raus schaffen. Raben und Elstern beispielsweise bedienen sich gerne einmal am Buffet der Wölfe. So hat die Fähe KLEO jede Menge zu tun. Erst muss sie Artgenossin KIRA vom Futter verjagen, dann die Raben, dann wieder KIRA, dann die Elster. Letztlich gibt sie ihre Fleischhappen gar nicht mehr aus dem Maul her. Auch die alte Wildbärin JURKA ist dieser Tage Opfer täglicher Diebstähle. Ein kleines Eichhörnchen hat sich in der Nähe ihrer Höhle häuslich eingerichtet und stibitzt mit Bravour das Futter von JURKA. Ein Glück, dass wir erst neulich eine dicke, fette Nussspende bekommen haben. Ganz herzlichen Dank dafür! Dennoch neigt sich unser Nussspeicher dem Ende entgegen und wenn wie ich die Bären kenne, starten die mit Kohldampf aus der Winterruhe ins neue Jahr. Wir freuen uns daher tierisch über jede weitere Futterspende! Einfach meinen zweibeinigen Freunden in Grün in die Pfoten drücken.

Habt tausend Dank!

Euer HERO

 

HERO

HERO Kolumne | KW 04

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Ein Wort auf allen Vieren

Laufwege

Lacht ihr gerne über andere? Zugegeben, manchmal kann es schon schwer sein, sich ein Schmunzeln zu verkneifen, wenn jemand gegen einen Pfosten läuft, ins Wasser fällt oder auf Glatteis schlittert. Doch seit letztens bin ich da vorsichtig geworden, denn es erging mir selbst so, zumindest dachte ich das. Neulich habe ich meine grünen Freunde auf der Brücke gesehen, wie sie so ganz eigenwillig umher watscheln. Und ihr wisst, dass ich von klein auf Probleme beim Laufen habe, mein Bewegungsapparat ist je beeinträchtigt. Mag sein, dass ich daher ein wenig empfindlich bin, aber ich fand das überhaupt nicht lustig, dass sie sich über mich lustig machten, in dem sie wie Pinguine liefen. Hat mich richtig sauer gemacht und ich hab mich auch tierisch aufgeregt, Kleiner Tipp: ihr könnt alles machen auf dieser weiten, bunten Erde, aber ärgert nie eine Katze.
Nie.
Ich hab ihnen dann den Rücken zugewandt und bin davon. Da bin ich auf einem eisigen Fleck weggerutscht und dann habe ich gesehen, dass auf der Brücke auch jede Menge Eis war und deswegen waren die Zweibeiner am Schliddern! Es hatte also gar nichts mit mir zu tun.

Na ja, am Ende lieber einmal mehr gemeckert, als zu wenig, nur zur Sicherheit. KOLJA pflichtet mir da bei, der eskortiert gerade jeden Rüden am Zaun entlang, damit er während der Ranzzeit ja nicht seinem Revier zu nahe kommt. Mit Spaß verstehen ist da jetzt nicht viel. Und wie ich euch Zweibeiner kenne, ist das bei euch ähnlich. Wobei eure Ranzzeit bekanntlich das ganze Jahr andauert…

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Euer HERO

 

HERO

Podcast WissBärGier  PROBLEMBÄREN - Das Märchen von der Begnadigung

gratis Download ab 16.2.

Problembären: begnadigt oder auf lebenslang verurteilt? Ist ein Leben hinter Gittern wirklich das mildere Urteil für ausgemusterte Wildbären? Hör mal rein!

 

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