Wölfe in Deutschland

Wolf Adi
Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt der Wolf in Deutschland als ausgestorben. Bereits nach dem Krieg wanderten Wölfe bei uns wieder ein. Im Jahr 2000 wurde in der Lausitz erstmals seit rund 100 Jahren belegt, dass Wölfe in Deutschland wieder Nachwuchs bekommen hatten. 

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Bären-Systematik

Großbären

Grossbären (Ursidae) sind mittelgroße bis sehr große Landraubtiere. Zu ihnen zählen acht Arten: Braunbär, Eisbär, Schwarzbär, Kragenbär, Lippenbär, Malaienbär, Brillenbär und Großer Panda.

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Der Braunbär

Der Braunbär ist weltweit am weitesten verbreitet.

Der Braunbär ist eines der größten an Land lebenden Raubtiere der Erde. Von seiner Verwandtschaft her, zählt er zu den Carnivoren (Fleischfressern). Was seine Ernährung anbelangt, ist er jedoch ein anpassungsfähiger Allesfresser, der überwiegend Pflanzliches frisst und sonst kaum etwas verschmäht.

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Der Wolf

Wolf im Schnee
Der Wolf ist eine Raubtierart aus der Familie der Hunde (Canidae). Er lebt und jagt meist im Rudel. Je nachdem was verfügbar ist, besteht seine Hauptbeute aus mittelgroßen bis großen Huftieren. Kleine Säuger wie Mäuse und sogar Fische werden teils ebenfalls erbeutet.

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Bär Bruno: der Wegbereiter

Bär Bruno im Museum
Bereits im Mittelalter wurden Europäische Braunbären in schwer zugängliche Gebiete zurückgedrängt. 1835 erlegten Jäger den „letzten deutschen Braunbären“ bei Ruhpolding in den Bayerischen Alpen. Rund 170 Jahre später hielt sich erstmals wieder ein Braunbär in Deutschland auf: Bruno.

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Missbrauch von Bären weltweit

Schlechte Haltungen sind noch immer ein Problem.
Wo Menschen Bären halten, werden die Bären leider auch missbraucht. Man steckt sie in mittelalterliche Verließe - nach wie vor auch in Deutschland -, wo ihre Sinne verkümmern (siehe Bären in "Gräben und Zwinger"). Man produziert in Zoos Jungbären und schiebt die heranwachsenden Tiere dann an unseriöse Halter ab (siehe "Wegwerfbären").

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Deutschland: Bärenerwartungsland

Deutschland als Bärenerwartungsland
Die Schweizer Raubtierforschungsstelle KORA hat 2005 ermittelt, wo Bären leben können. Nach dieser Untersuchung gibt es auch in Deutschland für Bären geeigneten Lebensraum. Ausdrücklich benennt die Raubtierforschungsstelle KORA den nördlichen Alpenrand als mögliches Bärenland.

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Wegwerfbären

Erst werden Jungbären in Zoos gehätschelt, später entsorgt.

„Niedlich“, „putzig“, „trollig“: Bärenbabys begeistern. Auch Zoobetreiber wissen das und setzen  auf Bärennachwuchs, um möglichst viele Besucher in ihre Anlagen zu locken. Doch es gibt auch eine dunkle Seite dieses Geschäfts.

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Der Bär kommt. Kann er auch bleiben?

Bienenstand im Bärenland: Vorsorge nötig!
Es ist absehbar, dass in Zukunft weitere Bären nach Deutschland einwandern werden, da sie hier durchaus Lebensraum finden. Damit sich Bären allerdings dauerhaft bei uns etablieren können, sind auch wir gefragt. Vor allem braucht es den Willen in der Bevölkerung, mit den Bären leben zu wollen

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Gräben und Zwinger

Bärin Emma und Bär Max in einer Bärengrube

Im Mittelalter fing man an, sie in Burggräben zu halten. Später pferchte man sie in Zwinger. Erst seit den 1990er Jahren werden naturnahe Haltungsformen modern. Leider gibt es auch heute noch sehr rückständige Haltungen.

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Bereit sein, Probleme zu meistern

Wildlebende Braunbären sind keine Teddys
Trotz aller Sympathie für Bären, darf eines nicht verkannt werden, ein Bär in der Natur ist, was er ist: ein Wildtier. Und mancher Bär verhält sich gelegentlich nicht so wie wir uns das wünschen. Ein Bär findet eventuell doch Nahrung in der Nähe von Menschen oder verliert auf andere Weise seine Scheu.

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Zirkusbären

Bärenmissbrauch im Zirkus

Zirkus-Dompteure richten Bären ab, um mit deren Geschicklichkeit und Intelligenz Kasse zu machen. Dabei sind die Dressurmethoden fraglich und können bösen Folgen haben. Und Zirkusbären leiden vor allem hinter den Kulissen.

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Gallebären

Bei lebendigem Leib wird den Bären die Galleflüssigkeit abgezapft. Foto: WSPA

„Gallebären“ sind Bären die man in Fernost in winzige Käfige sperrt, um ihnen bei lebendigem Leib Gallenflüssigkeit abzuzapfen. Allein in China werden auf diese Weise mehr als 10.000 Bären auf so genannten Bärenfarmen malträtiert.

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Tanzbären

Tanzbär in Istanbul. Foto: Mark Rissi„Tanzende“ Bären: Es gibt sie noch immer, obwohl vielen Staaten es mittlerweile verbieten, Tanzbären zu halten. Solange Touristen Geld geben, und sei es nur aus  Mitleid, ist zu befürchten, dass es weiterhin Tanzbären geben wird.

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Jagd auf Bären

Jagd auf Bären. Foto: SfBDie STIFTUNG für BÄREN setzt sich dafür ein, Leid von Bären abzuwenden. Sie lehnt deshalb die Jagd auf Bären aus Tierschutzgründen ab. Die Stiftung weist auch auf negative Auswirkungen der Jagd hin ...

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Kampfbären

Kampfbär, Pakistan. Foto: Mark RissiIn Pakistan organisieren Großgrundbesitzer blutige Spektakel, bei dem Hunde auf Bären gehetzt werden. Bären-Hunde-Kämpfe sind ein Erbstück aus der englischen Kolonialzeit. In Pakistan sind sie seit 2001 verboten, finden jedoch nach wie vor statt.

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