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Jagd auf Bären. Foto: SfB
Jagd auf Bären. Foto: SfB
Die STIFTUNG für BÄREN setzt sich dafür ein, Leid von Bären abzuwenden. Sie lehnt deshalb die Jagd auf Bären aus Tierschutzgründen ab. Die Stiftung weist auch auf negative Auswirkungen der Jagd hin ...

Vor allem durch den Abschuss älterer, männlicher Bären kann es zu einer Veränderung der Alters- und Geschlechterverhältnisse, Störung des sozialen Gefüges und schädliche genetische Effekte kommen.

Die STIFTUNG für BÄREN anerkennt, dass Bären in dicht besiedelten Gebieten gemanagt werden müssen, wozu auch staatlich genehmigte Abschüsse von Tieren gehören, die in der Regel Jäger durchführen. Die Stiftung fordert eine "Naturschutz-Abgabe" für jedes erlegte Tier, die direkt in den Erhalt der Art und ihres Lebensraums investiert werden.

Trophäenjagd hat in Entwicklungsländern das Potential zum Artenschutz beizutragen, in dem die gejagten Tierarten bei der lokalen Bevölkerung in Wert gesetzt werden, was Wilderei verhindern kann. Dafür müssen die Jagden gemeinschaftsbasiert und gut gemanagt sein. Nach Einschätzung der STIFTUNG für BÄREN ist dies jedoch nur selten der Fall. Ein Fall, bei dem durch gemeinschaftsbasierte Trophäenjagd speziell eine Bärenpopulation profitierten würde, ist der Stiftung kein einziger bekannt.