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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Wolf im Schnee
Wolf im Schnee

Der Wolf ist eine Raubtierart aus der Familie der Hunde (Canidae). Er lebt und jagt meist im Rudel. Je nachdem was verfügbar ist, besteht seine Hauptbeute aus mittelgroßen bis großen Huftieren. Kleine Säuger wie Mäuse und sogar Fische werden teils ebenfalls erbeutet.

Wölfe bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen – von der arktischen Tundra bis zu den Wüsten Nordamerikas und Zentralasiens. Der Wolf war bis zum Aufkommen der Viehhaltung das am weitesten verbreitete Raubtier der Erde. Bis auf wenige Landstriche kam er fast überall auf der Nordhalbkugel vor. In Nordafrika wagte er sich bis an den Rand der Sahara.

In weiten Teilen dieses einst riesigen Verbreitungsgebietes, besonders im westlichen Europa und in Nordamerika, wurde die Art durch den Menschen ausgerottet. In Osteuropa, auf dem Balkan, in Kanada, Sibirien, der Mongolei, gibt es heute noch größere zusammenhängende Populationen. Ansonsten ist der Wolf nur in isolierten Beständen (manche umfassen weniger als 100 Tiere) anzutreffen. Während viele dieser Restpopulationen weiter gefährdet sind, gibt es für die deutsche Population Hoffnung (weiter zu: Der Wolf in Deutschland).

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