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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Bär Bruno im Museum
Bär Bruno im Museum

Bereits im Mittelalter wurden Europäische Braunbären in schwer zugängliche Gebiete zurückgedrängt. 1835 erlegten Jäger den „letzten deutschen Braunbären“ bei Ruhpolding in den Bayerischen Alpen. Rund 170 Jahre später hielt sich erstmals wieder ein Braunbär in Deutschland auf: Bruno.

Von Biologen als JJ1 bezeichnet, war Bruno im Frühjahr 2006 aus den italienischen Alpen bis ins Grenzgebiet Österreich-Bayern gewandert. Er riss Haustiere und ließ sich in der Nähe menschlicher Siedlungen blicken. Brunos Mutter Jurka, die heute im ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD lebt, wurde durch einen Hotelier als Attraktion für seine Gäste angefüttert. Dies hatte wohl zur Folge, dass sowohl Jurka als auch Bruno ihre Scheu verloren. Bruno wurde zunächst früh zum Abschuss freigegeben, ein Entschluss, den man jedoch auf Druck der Öffentlichkeit wieder zurückzog. Die STIFTUNG für BÄREN hatte angeboten, den Bären tiergerecht unterzubringen. Die erfolgten Versuche, den Bären lebend zu fangen, stellte man nach drei Wochen ein. Am 26. Juni wurde Bruno in der Nähe des Spitzingsees erschossen. Seitdem hat sich in Sachen Bären eine Menge in Deutschland getan.