Alternativer Bärenpark Worbis
Coronahinweise: mehr erfahren
Alternativer Bärenpark Worbis Coronahinweise: mehr erfahren
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

search

Moment der Woche KW 37 | DAGGI im Paradies

Weiterlesen ...

Zunächst war es ein kleiner Schock, als wir den Baumsturz in der Freianlage bemerkten. Doch ziemlich zügig war klar – alle Tiere sind wohl auf. In den weitläufigen Anlagen gibt es genug Ausweichmöglichkeiten für die feinfühligen Vierbeiner. Für die einst durch Zirkusdressuren missbrauchte Braunbärin DAGGI verlief die Situation sogar geradezu paradiesisch: mit genüsslicher Hingabe mampfte sie sich minutenlang in entspannter Rückenlage durch die Baumkrone. Unser Konzept der natürlichen Beschäftigung zahlt sich also aus. Ganz klar unser Moment der Woche.

Wenn ihr mehr vom tragischen Schicksal von DAGGI erfahren wollt, dann schaut doch auf ihrem Bärenprofil vorbei.

Bärenprofil | DAGGI

PS Auch ihr habt einen bärenstarken Moment im Alternativen Bärenpark Worbis festhalten können? Dann schreibt doch eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und lasst uns daran teilhaben.

Weiterlesen ...

LAURA Kolumne 12.09.2022

Bärin LAURA
Weiterlesen: Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

also ich finde das ja ein wenig übertrieben. Kaum rutscht die Temperatur knapp unter 25 Grad, schon fängt PEDRO an, seine Winterhöhle vorzubereiten. Dabei haben wir gerade mal September! Mit vollem Einsatz gräbt er jeden Tag weiter an seiner neuen Unterkunft. Steine und Erdreich fliegen nur so umher. Hin und wieder verbringt er sogar schon die Nacht in seiner Höhle. Morgens sieht man ihn dann furchtbar mühselig daraus hervorkrabbeln. Ich an seiner Stelle würde den Eingang ja ein wenig großzügiger gestalten. Schließlich wird PEDROs Umfang wohl noch ein wenig zunehmen, so wie der das gute Futter in sich reinschaufelt. Mit seinem Tun ist PEDRO aber nicht allein. Auch PARDO scheint der nahende Winter schon im Nacken zu sitzen. Seit ein paar Tagen bringt er seine angestammte Höhle, die Luxussuite, wieder auf Vordermann. So richtig kraftvoll sieht das bei ihm jedoch nicht aus. Er muss aber auch nur ein wenig reine machen und renovieren, die Höhle ist ja längst gebaut und groß genug. An Winterruhe denken POPEYE und ASUKA offenbar noch gar nicht. Sie sausen weiterhin voller Tatendrang durch die Anlage. Während ASUKA trotz Behinderung bis in den Wipfel eines neuen Lieblingsbaumes klettert, hat POPEYE die Liebe zur Musik für sich entdeckt, wenn man das denn Musik nennen will. Vielleicht hat ihn die Musik am Tierschutzfestival ja inspiriert, sein musikalisches Talent zu entwickeln. Voller Begeisterung hat er einen großen Stein immer wieder mit seinen Tatzen über die Metallplatte unserer Bärenwaage geschoben und gezogen. Hin und her, hin und her, schrumm, schrumm, schrumm. War das ein Krach! Ehrlich, für diese Musik kann ich mich nicht begeistern, die ist nicht die Bohne harmonisch. POPEYE sollte sich lieber ein anderes Hobby suchen, irgendetwas bei dem ich mir nicht meine sensiblen Plüschohren zuhalten muss. Vielleicht sollte er beim Baumschubsen bleiben, das kann er schon ganz gut.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

LAURA Kolumne 05.09.2022

Bärin LAURA
Weiterlesen: Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

na, dieses Wochenende war ja vielleicht was los bei uns. Von der Festwiese war ab mittags Musik zu hören und die Gerüche der ganzen Leckereien, die zum Tierschutzfestival angeboten wurden, zogen bis zu uns in den Wald hinein. Ich bin ja eigentlich kein großer Fan von menschlicher Musik, hab mich aber doch erwischt, wie ich ein klein wenig mit meiner Tatze im Takt mitgewippt habe. PEDRO hat auch mit der Tatze gewippt. Der tut das aber eigentlich fast immer, auch ohne Musik, ist so ein Tick von ihm. Überall im Park konnten sich die Besucher an vielen Ständen informieren, wie man Tiere schützen kann. Tierschutz heißt ja leider meistens, dass man Tiere vor der Gewinnsucht und vor allem vor der Dummheit von Menschen schützen muss. Da ist es nur gut, wenn man sich bei so einer Gelegenheit etwas schlauer machen kann.
Aus Tierschutzgründen hatte das Bärsonal auch den Baum gesichert, von dem ASUKA gefallen war. Damit sie nicht noch mal herunter plumbst. Aber Bäume haben wir ja so einige hier im Bärenwald. Das hat sich ASUKA auch gedacht und gleich ein neues Kletterobjekt ausgewählt, und das obwohl sie noch ziemlich humpelt. Zum Glück ist ihr der Aufstieg noch nicht so ganz gelungen. Statt hoch hinaus zu kommen, war auf halber Höhe Schluss. Eigentlich soll sie ihr Bein doch schonen. Aber die Jugend ist nun mal unvernünftig und macht nie das, was sie soll. Das ist bei Bär und Mensch wohl gleich. Na, ich hoffe, sie lässt das vom Baum fallen in Zukunft sein. Ich bin nie heruntergefallen, obwohl ich oft ganz oben in den Baumkronen war. Früher, als ich noch ein paar Tage jünger war.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

Termine

Folgen Sie uns auch auf:

Datenschutzeinstellungen

Keine Lust auf Cookies? Ok, verstehen wir. Dennoch benötigt diese Webseite das ein oder andere Cookie oder auch Unterstütztung von einem Drittanbieter, damit sie richtig gut für dich funktioniert (=technisch notwendige Cookies). Im Sinne der Tiere wollen wir unser Wissensangebot gerne sinnvoll erweitern und deswegen haben wir ein paar kleine Cookies engagiert, die uns emsig helfen besser zu werden (=Tracking Cookies).

Entscheide selbst ob du uns mit ein paar Keksen weiterhelfen möchtest.