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LAURA Kolumne 30.10.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
es ist doch wirklich sehr zufrieden stellend, wenn man jemanden hat, der in die eigenen Fußstapfen tritt. Von Euch Zaunguckern höre ich ja immer wieder, dass es gar nicht so einfach ist, einen Nachfolger für zum Beispiel den eigenen Betrieb zu finden. Umso besser, dass ich den schon gefunden habe. Ach, ihr wisst ja gar nicht, worum es geht. Ich will es Euch erklären. Über viele Jahre hinweg, war ich hier im Bärenpark der sogenannte „Bärentüv“. Sorgsam und pflichtbewußt habe ich alles genau unter die Lupe genommen, was das Bärsonal in der Bärenanlage gebaut hat. Ich habe genau geprüft, ob Kabel erreichbar und zerstörbar, Zäune untergrabbar und Wasserleitungen tief genug verlegt waren. Oft genug hat etwas meiner kritischen Prüfung nicht standgehalten. Wenn ich nur an die herrliche Wasserfontäne denke, die ich mitten in der Anlage hervorgezaubert habe. Und erst die dummen Gesichter vom Bärsonal! Hihi! Aber jünger werde ich auch nicht. Gut also, daß mit POPEYE ein junger Bär bei uns eingezogen ist, der ein reges technisches Interesse und ausreichend Tatzengeschick mitbringt, um mich bei meinen Aufgaben zu unterstützen. Am letzten Montag hat er seinen ersten Prüfauftrag gemeistert. An der Bärenwaage, mit der regelmäßig unser Gewicht gemessen wird, ragte das Datenkabel ein ganz klein wenig aus der Erde hervor. Geschickt hat sich POPEYE das Stück geangelt und immer mehr Kabel freigelegt und zu sich herangezogen. Eine vom Bärsonal hat das entdeckt und versucht, ihn davon abzubringen. Aber Denkste! Schwuppdiwupp hat er Kabel samt Ummantelung geschnappt, es zerrissen und ins Gebüsch davon getragen. So, und damit ist nun Schluss mit der indiskreten Bärenwiegerei. Das Bärsonal musste ganz schön suchen, um alle Kabelteile wieder zu finden. Aber naja, die sollen sich ja auch nicht langweilen. Ich bin schon gespannt, was sich POPEYE als nächstes vornehmen wird. Ich hätte da den einen oder anderen Tipp für ihn.
Bis bald,
Eure Laura

  

LAURA Kolumne 23.10.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
habt Ihr schon gehört? Bei uns ist noch eine Neue eingezogen. Wieder ein „Luchs“! Eine „Luchsin“ müsste ich wohl sagen. Sie lebt aber nicht bei dem anderen Luchs, denn die beiden können sich wohl nicht so gut leiden. Sie wohnt in einer Anlage, die an die Bärenanlage grenzt. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, mir diese neue Bewohnerin des Bärenparks etwas genauer anzusehen. Ein komisches Tier, kann ich Euch sagen. Das BÄRSONAL behauptet ja, Luchse sollen eine Art Katze sein. Das kann ich aber nicht so richtig glauben, denn ich weiß genau, wie Katzen aussehen. Schließlich haben wir hier im Park einige und ein paar davon haben auch schon mit uns Bären zusammen in der Anlage gewohnt, der ADDI zum Beispiel. Alle unsere Katzen sind ziemlich klein und haben lange Schwänze, die sie oft hoch erhoben tragen. Der Schwanz des neuen Tieres ist aber viel kürzer. Größer als unsere Katzen ist es auch und es hat große Fellpuschel an den Ohren. Eins allerdings hat die Luchsin, sie heißt übrigens ELBA, mit unseren Katzen gemein: sie guckt einen mit ihren großen Augen genauso arrogant und von oben herab an wie die Kater HOLGER und KASIMIR das immer tun. Also vielleicht doch eine Katze? Um ein bisschen mehr über Luchse zu erfahren, habe ich zugehört, was das Bärsonal erzählt hat. Ich bin ja von Natur aus nicht neugierig, aber man muss schließlich informiert sein. Früher muss es Luchse fast überall in Deutschland gegeben haben, genau wie uns Bären. Irgendwann sind die Menschen auf die Idee gekommen, dass alles nur ihnen gehört: die Flüsse, der Wald, die Bäume im Wald und die Tiere, die darin leben. Teilen wollten sie nicht mehr, nicht mit dem Bär, nicht mit dem Wolf und auch nicht mit dem Luchs. Also haben sie alle Tiere gejagt und getötet, die sie nicht mehr haben wollten. Der Luchs wurde dadurch genauso ausgerottet wie viele andere Tiere. Heute gibt es wieder einige Luchse in den Wäldern Deutschlands, sie wurden von Menschen hier wieder angesiedelt. Doch auch heute gibt es Menschen, die keine freilebenden Luchse dulden wollen und sie deshalb töten, obwohl das verboten ist. Ich verstehe das nicht: glaubt ihr Menschen wirklich, ihr könntet bestimmen, was in die Natur gehört und was nicht?
Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

04.12.2022 | Bärenwinter

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ein kleines, liebevoll arrangiertes Event für die ganze Familie und jeden, der ein Herz für Tiere hat

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Termine

  • 01.12.2022…
    1-24. Dezember | Bärenstarker Adventskalender
  • 04.12.2022…
    Bärenwinter
  • 14.02.2023…
    14.02.23 11:00 Uhr | kostenlose Führung für Familien

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