Bär MYKHAILO erfolgreich aus der Ukraine gerettet!

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LAURA Kolumne 20.03.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
kennt Ihr das? Da geniesst man gerade ganz entspannt den Tag und wird dann durch Ereignisse in seiner Ruhe gestört, die man sich so nicht hat vorstellen können. Letzten Mittwoch hatte ich gerade eine Riesenportion bestes Rindfleisch verdrückt, lag träge im Laub und ließ mir die Sonne auf meinen viel zu vollen Bauch scheinen. Plötzlich drang Stimmengewirr aus Richtung unserer Eingewöhnungsstation an mein Ohr. Dazu gesellten sich Motorgeräusche, metallisches Klappern und noch ein anderes seltsames Geräusch. Erst wollte ich das alles ignorieren, war viel zu faul um aufzustehen. Aber als die Geräusche immer seltsamer wurden, raffte ich mich auf und ging zur Station. Ich bin zwar nicht neugierig, aber man muss ja schließlich informiert sein. Ich lauschte auf die Gespräche des Bärsonals und konnte bald meinen schönen Plüschohren kaum trauen. Stellt Euch vor: in einem fernen Land kämpfen Menschen gegen Menschen. Sie werfen Bomben auf Städte und Häuser und schiessen auf Leute, die sie gar nicht kennen. Sie tun das, weil Ihnen jemand gesagt hat, dass sie das tun sollen. Ich konnte es nicht fassen. Nicht das wir Bären immer friedliche Engel wären. Auch wir Bären streiten uns, kämpfen miteinander und manchmal töten wir auch andere Bären. Aber dabei geht es um Futter, um Verteidigung unserer Jungen oder um unser eigenes Leben. Niemals würde ein Bär einen anderen Bären töten, weil er den Befehl dazu bekommt. Das wäre doch auch wirklich unglaublich dumm. Aus Angst vor den Bomben und den Kämpfen fliehen Menschen aus dem Land. Viele versuchen nicht nur sich selbst in Sicherheit zu bringen, sondern auch die Tiere, für die sie sich verantwortlich fühlen. Hunde, Katzen, Kaninchen werden von ihren Menschen bis über die Grenze getragen. Pferde, Kühe, Elefanten, Tiger, Affen und auch Bären lassen sich nicht so einfach unter den Arm klemmen und müssen zurückbleiben in der Gefahr. Bei ihnen bleiben einige Menschen, die ihre Tiere nicht verlassen wollen. Auch Menschen können treu sein. Um diesen Leuten und den Tieren zu helfen, hat das Bärsonal zwei Bärenkinder aus dem Land hierhergebracht. Die haben die seltsamen Geräusche gemacht, die ich gehört habe: ängstliche Bärenkinderstimmen. Obwohl ich sie nicht sehen konnte, habe ich gerochen, wie sehr die lange Reise sie geängstigt hat. Haben ganz schön gemuffelt, die Kleinen. Jetzt sollen sie erst einmal bei uns wohnen. Ich hoffe nur, sie benehmen sich auch. Auf Kindererziehung habe ich nämlich keine Lust.
Bis bald,
Eure Laura

 

LAURA Kolumne 13.03.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
als ich gestern so durch die Anlage stromerte, wäre ich fast darauf getreten. Direkt vor mir drängte sich ein Löwenzahn durch den von der Nacht gefrorenen Boden. In zartem Grün streckte er seine Blätter der Frühlingssonne entgegen. Am Grunde des Pflänzchens war sogar schon eine Blütenknospe zu erkennen. Eine ganze Weile saß ich ganz versonnen da und betrachtete dieses Wunderwerk. Wieviel Kraft in dieser kleinen Pflanze steckt. Selbst durch Steine und Beton kann sie sich kämpfen. Und wenn viele von ihnen im Frühling auf einer Wiese blühen, sieht es aus als lägen tausend kleine Sonnen im Gras. Ihre Wurzeln reichen tief in die Erde und speichern im Winter die Kraft des Sommers für das nächste Jahr. Beeindruckt schnupperte ich an dem zarten Pflänzchen. Da spürte ich plötzlich ein Grummeln im Bauch und konnte mich nicht länger beherrschen. Ich gestehe es: ich habe es vernascht. Aber es treibt sicher wieder aus. Zum Wiedervernaschen.
Bis bald,
Eure Laura

 

LAURA Kolumne 06.03.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
endlich Sonnenschein! Ich bin ja wirklich kein Schönwetterbär, aber immer diese dunklen Tage, da wird man nicht wach. Nun wärmt mir die Frühlingssonne den Pelz, während ich mich genüsslich recke und strecke. Herrlich! Auch das Bärsonal wirkt gleich viel munterer und tatendurstiger. Vor ein paar Tagen haben sie besonders leckeres Futter in eine Anlage geworfen. Ich habe gleich geahnt: da ist etwas im Busch. Hereingefallen bin ich trotzdem. Denn kaum war ich hinübergelaufen, schon fiel hinter mir der Schieber ins Schloss. Ausgesperrt! Das kann ich gar nicht leiden. Natürlich muss auch mal etwas repariert werden. Das sehe ich ja ein. Aber da kann man sich doch auch beeilen. Das dauerte! Plötzlich kitzelte ein süßlicher Duft meine feine Nase. Honig! Die verteilten Honig! Überall in der Anlage wurde die goldene Leckerei an Bäumen und auf Baumstümpfen verschmiert. Sofort wurde ich ganz kribblig. Auch Pedro klebte schon am Zwischenzaun und sabberte. Ja, er sabberte! Ich habs genau gesehen. Nach einer Ewigkeit gingen die Schieber zur Nachbaranlage wieder auf. Schon wollte ich flink hindurchsausen, da sah ich vor mir Pedros mächtiges Hinterteil, das mir den Durchgang versperrte. Zögerlich stand er da und traute sich nicht durch. Immer hat er Angst, stecken zu bleiben. Schieber-Phobie, da hilft auch kein Schubsen von hinten. Endlich ging er hindurch und ich konnte lossausen. Mmhh, war das lecker. Überall gab es was etwas zum naschen. Pedro hat es natürlich wieder übertrieben und gleich die Baumstämme mitgefressen, auf denen der Honig verteilt war. Gute Verdauung. Irgendwann kam auch Max angetapst um sich seinen Teil der Leckerei zu holen. Er braucht immer ein bisschen länger, aber es war ja genug für alle da. Ich hoffe, auch Ihr habt genug zu Naschen,
Bis bald,
Eure Laura

 

 

LAURA Kolumne 27.02.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
Donnerwetter, hier war ja vielleicht was los! Tagelang brauste und sauste der Sturm durch unseren Bärenwald. Bäume schwankten, Äste brachen und stürzten zu Boden. Wir Bären haben uns vorsichtshalber wieder in unsere Höhlen zurückgezogen oder uns tief ins Gebüsch gekuschelt. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert. Das Bärsonal hatte zwar alle Hände voll zu tun, um all die umhergewirbelten Äste und ein paar umgefallene Bäume beiseite zu räumen, aber meine Artgenossen, die anderen Tiere und auch die Zweibeiner sind unversehrt geblieben. Kichern musste ich, als ich Raik und Ronja beobachtet habe. Den beiden hat das ganze Sturmesbrausen gar nicht gefallen. Besonders Ronja lief die ganze Zeit mit eingezogener Rute, hängenden Ohren und angewiderter Miene umher. Jaja, sonst immer die größte Klappe haben und den dicken Max markieren, aber beim kleinsten Unwetter dastehen wie ein begossener Pudel. Mimose! Ach das Wichtigste habe ich Euch noch gar nicht erzählt: die Erweiterung unseres Bärenwaldes ist fertiggestellt. Den ganzen Sommer lang wurde fleißig gebaggert und gebaut und nun ist die neue Anlage fast einzugsbereit. Wer da wohl einziehen wird? Ich bin gespannt.
Bis bald,
Eure Laura

 

 

LAURA Kolumne 20.02.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
ich kann euch sagen, ich bin vielleicht schlecht gelaunt. Viel zu früh hat es mich aus der Winterruhe gerissen. Immer kleiner habe ich mich zusammengerollt auf dem trockenen Fleckchen in meiner Höhle, während immer mehr Wasser eindrang und sich um mich herum sammelte. Ehrlich, ich habe ganz schön abgenommen, aber so sehr zusammenrollen konnte ich mich dann doch nicht. Mal rutschte beim Strecken meine Tatze ins kühle Nass, mal stupste ich mit meiner empfindlichen Nase hinein. Selbst meine schönen Puschelohren waren schon ganz nass getropft. Ehrlich, das hält kein Bär lange aus. Schließlich musste ich meine Winterruhe beenden. Vorzeitig, wie ich betonen möchte! Seitdem tapse ich missmutig und schlecht gelaunt durch unsere Anlage und weiß so recht nicht, was ich anfangen soll. Zum Glück hat das Bärsonal wenigstens ein Einsehen und versorgt uns mit frischem Fleisch. Lecker! Aber was soll ich euch sagen: beim Fleischfüttern tritt mir doch der trottelige Pedro auf meine armen Tatzen, weil er in seiner Gier nur Augen für das Fleisch hat. Gleich habe ich ihm eine verpasst, dem Trampel. Und schon war eine kleine Prügelei im Gange. Hat wohl auch nicht die beste Laune, der Pedro. Keine Wunder bei dem Wetter. Ständig nasse Tatzen und kaum ein trockenes Liegeplätzchen. Ich hoffe, das wird bald besser. Na dann: haltet die Ohren steif und die Tatzen trocken.
Bis bald,
Eure Laura

 

LAURA Kolumne 21.02.2021

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
potzblitz, ich platze fast vor Wut! Da gebe ich mir alle Mühe, mir eine schöne neue Höhle zu graben, in der ich den Rest des Winters verbringen kann, und was passiert? Eine Viertelstunde, höchstens eine halbe Stunde war ich weg. Habe nur eine Kleinigkeit gegessen. Als ich wiederkam, schaufelte Pedro wie ein Berserker an meiner Höhle herum. An meiner Höhle! Wer PEDRO kennt, der weiß: den kann man nicht so einfach den Hügel herunterschubsen. Viel zu schwer, selbst nach der Winterruhe. Und dazu auch noch stur. Dabei buddelt er zwar mit viel Elan, aber leider immer völlig planlos. Wenn ihr den Hügel in der Anlage C aus der Nähe sehen könntet! Unmengen von Erdreich hat PEDRO hier bewegt und alles vollkommen ohne Konzept und Sinn. Man sagt ja: aus Schaden wird man klug. Aber ich glaube, PEDRO kann noch so oft die Höhlendecke über dem Kopf hinwegbröckeln, er wird weiter mit voller Wucht und ohne Feingefühl buddeln. Ich war ganz schön frustriert. Vielleicht zum Trost hat mir das Personal ein totes Kalb spendiert. Hab ich mich gefreut. Aber was soll ich euch sagen: kaum hatte ich mir mein Kalb Schnauzen gerecht hingelegt, kam PEDRO angetapst. Flugs habe ich das Kalb geschnappt und wollte damit davonrennen. Nur: so flugs ging das einfach nicht im Tiefschnee. Der reichte mir nämlich bis zum Bauch und ich konnte meine Beine nur mit Mühe herausziehen. Und dazu war das Kalb unglaublich unhandlich. Kurz und gut: nach ein paar Runden um einen Weißdornbusch hatte PEDRO mir das Kalb abgeluchst. Zum Glück gibt es das Bärsonal. Die hatten wohl alles beobachtet, so dass ich kurze Zeit später „zufällig“ ein zweites Kalb fand. So hatten wir beide etwas zu futtern.

Bis bald,
Eure Laura

 

LAURA Kolumne 09.02.2021

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
Ihr habt es ja vielleicht schon gehört: meine schöne Höhle unter den Baumwurzeln musste ich leider verlassen. Dabei war die wirklich gut gebaut. Aber natürlich kann selbst die stabilste Höhlendecke nicht halten, wenn ständig ein 300 kg schwerer Max darüber tapst und am Rand umherbuddelt. Mitten im schönsten Schlaf hatte ich plötzlich eine Bärentatze vor der Nase und anschließend ein Loch im Dach. Danach war es nicht mehr sehr gemütlich mit der ganzen Feuchtigkeit und den ständigen Tropfen auf der Nase. Und dazu noch der Lärm aus der Nachbarschaft. Unglaublich, dass ein Bär überhaupt so laut schnarchen kann wie Pedro. Kurz und gut: ich bin ausgezogen. Da stand ich nun: obdachlos und das mitten im Winter. Aus lauter Not bin ich erst mal in die künstliche Höhle vor der Eingewöhnungsstation gezogen. Plattenbau für Bären sozusagen. Aber was soll ich Euch sagen: 3 Tage Dauerregen und das Wasser lief mir in die Nase. Schon wieder stand ich da, bärenmüde und schlecht gelaunt. Erst dachte ich: was solls, der Winter ist eh bald vorbei. Aber irgendwie ist es mir doch zu ungemütlich. So hab ich mit dem Bau einer neuen Höhle begonnen. Was für eine Plackerei! Der Boden halb gefroren, große Steine überall. Höhlenbau im Winter ist nichts für Plüschbären! Zum Glück bin ich ja Profi. In Null-komma-nichts war der Rohbau fertig. Mittendrin kam MAX angeschlichen, um meine Baustelle zu besichtigen. Typisch Mann! Den Frauen beim Arbeiten zusehen und dann noch „fachbärige“ Kommentare abgeben. Na den hab ich angeschnaubt! Inzwischen ist meine neue Behausung fast fertig. Hier und da ein paar Kleinigkeiten, etwas Inneneinrichtung und schon ist sie einzugsbereit. Dem Bärsonal habe ich abgelauscht, dass der Winter mit Schnee und Kälte zurückkehren soll. Ich sollte mich wohl besser beeilen. Also dann:
Bis bald,
Eure Laura

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LAURA Kolumne 20.12.2020

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, in einer Höhle zu leben? Ich kann es Euch nur empfehlen. Es ist wirklich praktisch. Verschwindend geringe Baukosten, keine Baugenehmigung, kaum Heizkosten und damit klimaneutral oder wie Ihr das nennt. Handwerker braucht man auch nicht. Das geht alles mit Do-it-yourself. Und es ist so einfach, dass auch Dumme es lernen können. A propos: PEDRO hat in diesem Jahr eine wirklich anständige Höhle gebaut. Respekt, muss ich sagen. Gut, er ist ja schon 10 Jahre bei uns und hatte reichlich Zeit zum Üben. Aber immerhin ist sie diesmal zum ersten Mal nicht eingestürzt. Auch DORO hat sich überraschend dem Höhlenbau verschrieben. Allerdings übertreibt die gleich: statt eines kuschligen Ein-Höhlen-Appartements baut sie eine Mehrhöhlen-Luxus-Anlage mit Haupt- und Nebeneingang. Allein der davorliegende Aushub! Die Neuzugezogenen müssen oft so übertreiben. Sonst ist eigentlich alles wie jedes Jahr: PARDO schlummert schon lange in der Luxussuite am Hang, JIMMY hat sich frühzeitig seine Höhle am Bärenpool gesichert und auch DAGGI und KATJA sind unter die Erddecke geschlupft. Nur Max und Conny trödeln noch in der Anlage umher, Max allerdings eher halbwach. Meine Höhle ist übrigens in diesem Jahr wieder einmal sehr gelungen. Ich will mich ja nicht unnötig loben, aber sie ist ein echtes Meisterwerk: romantische Lage unter einer Baumwurzel, Eingangsbereich mit Windfang und ein kuschliger, trockener Schlafbereich in genau der richtigen Größe. Falls Ihr also mal einen Tipp braucht für Eure eigene Höhle, ich helfe gern. Obwohl- wenn ich es mir recht überlege: für Euch Menschen mit Eurem schütteren Fell und dem meist kümmerlichen Leibesumfang ist ein Höhlenleben vielleicht doch nicht das Richtige.
Bis bald,
Eure Laura

LAURA Kolumne 04.01.2021

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
fast habe ich geglaubt, meine innere Uhr ist defekt. Ich habe extra noch einmal ganz tief in mich hineingehorcht. Aber da war alles in Ordnung. Auf meine innere Uhr ist Verlass. Also habe ich vorsichtig meinen Kopf aus der Höhle gestreckt und hinaus gelauscht in die Nacht. Vielleicht habt ihr es auch gehört? Nicht? Eben! Es war still! Na gut, aus der Ferne hat es ein paarmal gekracht. Aber sonst? Dabei ist in der Nacht, die Ihr Silvester nennt, sonst immer die Hölle los. Es knallt und zischt von allen Seiten, am Himmel drängeln sich Sternschnuppen in bunten Farben und in der Luft hängt noch Tage danach der Rauch. Gut verborgen in meiner Höhle bekomme ich von dem ganzen Theater immer nur wenig mit. Aber die vom Wolfsvolk geraten jedes Jahr in den Tagen rund um Silvester in helle Panik. Mit vor Schreck eingezogener Rute drehen sie Runde um Runde in der Anlage und kommen kaum zur Ruhe. Sind eben nicht schussfest, die Wölfe. Aber diesmal waren sie ganz entspannt. Na gut, das mag auch daran liegen, dass ADENA aufgrund ihres Alters inzwischen stocktaub ist. Und die beiden Neuen, RAIK und RONJA, scheinen weniger empfindsam zu sein. Haben ja auch mal ganz nah bei Menschen gewohnt, wie man so hört. Aber mal ehrlich: habt ihr den Krawall wirklich vermisst? Strahlen die Sterne am Himmel nicht viel schöner als all Euer Feuerwerk? Nicht nur Silvester, auch alles andere war im vergangenen Jahr irgendwie anders als sonst. Euch Menschen ging es nicht gut. Das haben auch wir Bären mitbekommen. Viele ließen die Köpfe hängen und schauten traurig. Aber lasst Euch nicht unterkriegen. Haltet die Nase hoch und die Ohren steif, es wird schon besser werden. Ich jedenfalls wünsche Euch alles Gute für das neue Jahr. Macht´s Beste daraus!
Bis bald,
Eure Laura

LAURA Kolumne 05.06.2020

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

vor ein paar Tagen war es endlich soweit. Ich konnte mir den Kisteninhalt, den das Bärsonal so eilig an mir vorbeigetragen hatte, aus der Nähe ansehen. Gespannt wie ein Flitzebogen lugte ich in die Anlage der Neuankömmlinge. Und war dann doch ein wenig enttäuscht. Der geheimnisvolle Kisteninhalt entpuppte sich nur als zwei vom Wolfsvolk. Zwar sehen sie ein bisschen anders aus und riechen auch etwas komisch, sind sonst aber doch ziemlich gewöhnlich. Langweilig. Auf dem Rückweg erlebte ich dann aber doch noch eine Überraschung: mein PEDRO hatte mit der ollen, klapprigen DORO angebandelt. Kann man das fassen! Eben noch saß er turtelnd mit mir im Teich und nun hatte er – schwubbdiwupp- sich eine andere geangelt. Ich war sauer. Nachdem die beiden endlich voneinander abgelassen hatten, nutzte ich eine günstige Gelegenheit. Lässig im Vorbeigehen verpasste ich PEDRO flugs ein paar Tatzenhiebe. Er soll ja schließlich wissen, was ich von seinen amourösen Abenteuern halte. Ziemlich schnell hatte DORO die Nase voll von ihrem jungen Galan. Sein Temperament war wohl doch etwas zu viel für sie. Bei mir braucht PEDRO deswegen aber nicht wieder ankommen. Hat sich ausgeturtelt.

Bis bald,
Eure Laura

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  • 21.07.2024…
    kostenlose Führung für Familien | Ferienwoche 5
  • 25.07.2024…
    Ferienprogramm | Leben in zwei Welten - der Gartenschläfer
  • 27.07.2024…
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