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Laura Kolumne

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Bärin Laura

Hallo liebe Zaungucker,

endlich wird es wieder lebhafter in unserem Bärenwald! Das lange Schlafen, Schlummern und Dösen hat für diesen Winter ein Ende gefunden. Auch wenn es gerade wieder ganz schön frisch und windig ist und über Nacht weiße Flocken fielen, haben die Sonnentage neulich den Frühling angekündigt und uns Bären aus den Höhlen gelockt. Wobei der ein oder andere noch etwas dösig heran tapst. Ist ja auch kein Wunder, nach dem monatelangene Liegen. Doch soweit ich das beobachten kann, sind alle wohlauf. Allesamt haben wir die Winterruhe gut hinter uns gebracht und durchstreifen nun den Wald. Man will ja schließlich überprüfen, ob alles seine Ordnung und Richtigkeit hat. Und alte Bekannte wieder treffen. Als Conny und Katja vor kurzem aufeinander trafen, begrüßten sie sich sehr impulsiv. Sogar hier unten im Wald konnte ich hören, wie fuchsteufelswild die Conny war. Immer wieder schnaubte sie wütend und konnte sich nur schwer beruhigen. Aber ich kann sie gut verstehen. Katja sehe ich selbst am liebsten auch nur von hinten und gaaanz weit weg. Und ich könnte wahnsinnig werden, wenn sie provokativ am Zaun steht und geht und ich ihren Spielchen nicht endlich ein Ende setzen kann. Doch was rege ich mich auf.

Währenddessen habe ich das Badewetter genutzt und bin im Teich eingetaucht. Denn die milderen Temperaturen haben die Eisdecke auf den Teichen endlich schmelzen lassen. Ein paar Zaungucker beobachteten mich verblüfft. Tja, was so ein richtiger Bär ist, lässt sich vom eiskalten Wasser doch nicht aufhalten!

Daggi hat mir auch zugesehen. Zum Glück war sie jedoch verschwunden, als ich mein Bad beendet hatte. Mit Daggi ist es ähnlich wie mit Katja- für mich wäre es ohne sie noch mal so schön hier. 

Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die Zaungucker wohl nun auch so allmählich ihre Winterruhe beendet haben. Es sind nämlich schon deutlich mehr davon hinter den Zäunen zum Gucken da. Außerdem wird gebaut und gewerkelt und geputzt. An der Stelle, wo an schönen Tagen oftmals viele kleine Zaungucker im Kreis um ein Feuer hocken und sich mit langen Stöcken Futter über der Hitze backen, wird gehämmert und geschraubt und gebohrt. Sieht aus, als sollte die Feuerstelle ein Holzdach bekommen. Sehr aufregend! Ich habe gesehen, dass in dem großen Fenster-Haus direkt am Bärenwald heute ordentlich geputzt und alles auf den Vordermann gebracht wird. Da können sich die Zaungucker bestimmt bald wieder Futter holen und uns von den großen Fensterscheiben aus bestaunen. Und es soll noch eine weitere Baustelle im Park sein. Ich habe aufgeschnappt, wie zwei Zaungucker von einer Sanierung der Park-Toiletten sprachen. Was immer das auch bedeuten mag. Klingt auf jeden Fall gut.

So, nun muss ich mal weiter. Habe gerade gesehen, wie Daggi zielstrebig hinter dem Hügel verschwand. Da will ich doch gleich hinterher um nachzuschauen, was da so verlockend ist. Bis bald dann wieder.

Es grüßt

Eure Laura 

Laura Kolumne

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

meine Nase hat mich nicht getäuscht! Kaum hatte ich das Laub richtig schön aufgeschüttet, da begann es zu schneien. Und wie! Als wollte es nie wieder aufhören! Und es schneite und schneite, bis schließlich auch das noch so zarte Zweiglein eine große, weiße Schneemütze trug. Und frostig war es! Bei solchen Temperaturen schläft es sich einfach herrlich. Darum war ich auch so verdattert, als ich von einem stetigen Tropfen munter wurde. Direkt vor meiner Schnauze war am Höhlenboden von diesem Tropfen schon eine kleine Pfütze entstanden. Ich stand auf und schob die Nase aus dem Höhleneingang. Schließlich wollte ich sehen, was los war. Der Schnee war weg! Stattdessen tropfte es überall von den Zweigen auf das welke, pitschnasse Laub. Na so was! Geweckt, wie ich ja nun einmal war, habe ich mir dann ein wenig die Füße vertreten. Dabei ist mir Pedro begegnet. Der inzwischen wieder schlanke Hüne scheint für diesen Winter ausgeschlafen zu haben. Hat ja seine drei Monate Winterruhe nun auch rum. So sind sie, die jungen Männer. Voller Lebensenergie. Mit dieser hat er eifrig nach alten Reliquien gegraben und sich dann genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Verwaiste Knochen einer längst ver- und gegessenen Wolfsmahlzeit.

Max hingegen tappte wie teilnahmslos umher. Guckte, ging bedächtig und blieb stehen, um ein weiteres Mal ausdruckslos Löcher in die Luft zu starren. Dem sitzt die Wintermüdigkeit noch gehörig in den Knochen! Nicht einmal die munteren Wölfe könnten ihn davon abbringen. Dabei ist es mit ihnen wie in jedem Winter. Da wird gerangelt und gejault, gerannt und geschnuppert. Geschmust und gestritten.

Ach ja. Die großen bunten Kronenvögel gaben mir zu denken! Die konnte ich sonst immer mal in ihrem schillerden Federkleid am Zaun vorbei schreiten sehen. Aber nun? Nichts! Stattdessen hörte ich ihr typisches Gluchsen und Ticken und Picken am anderen Ende des Waldes. Wenn mich nicht alle Sinne täuschten, sind die dort unten in unsere Bärenboxen eingezogen. Quarantäne-Station vom Bärsonal genannt. Es roch auch verdächtig nach ihnen.

Ganz zufällig habe ich drei Zaungucker belauscht. Aber auch nur, weil sie ausgerechnet da standen, wo ich gerade ein wenig verschnaufen wollte. Nachdem sie fertig waren, über meine großen Plüschohren zu witzeln und mich immer wieder mit dem Teddy auf dem Bett von irgendeiner Lisa zu vergleichen, schnappte ich was von Vogelgrippe auf. Bloß nicht! Verschnupfte Enten, niesende Hühner, hustende Kohlmeisen und fiebrige Kronenvögel? Die sollen mal schön alle wie sie sind in ihren Höhlen bleiben und sich ja nicht mit dieser Vogelgrippe anstecken. Mich stört es jedenfalls nicht, wenn die Kronenvögel in unseren Boxen während der Grippewelle abducken. Es ist ja auch sonnenklar, dass die sich nicht so eine praktische Behausung wie unsereins graben können. 

Apropo- meine Winterbleibe ist und bleibt bei diesem Wetter einfach der beste Platz! Inzwischen ist das Tauwasser auch wieder zu Eis geworden. Die Luft ist frostiger, ein frischer Wind streicht durch das Geäst und spielt eine kleine Schlummermelodie. Davon werden meine Augenlider ganz schwer.

Schlummer-Grüße von

Eurer Laura

Laura Kolumne

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Bärin Laura

Meine lieben Zaungucker,

sie haben mich erwischt! Verflixt und zugenäht. Da gebe ich mir seit Monaten die größte Mühe den Platz meiner Winterhöhle geheim zu halten und dann so etwas! Doch nun mal ganz von vorn: Neulich lag ich in meiner Höhle, hatte die Augenlider noch halb gschlossen und lauschte den Geräuschen des Waldes. Ich hörte die Wölfe vorüber huschen, hörte ihr übliches Gerangel und Balgen. Und weil die Luft nach Schnee roch, nahm ich mir schließlich ein Herz, stand auf und schüttelte mein Lager mal so richtig auf. Die trockenen Blätter waren ja auch schon ganz platt gelegen. Außerdem konnten ein paar Blätter mehr auch nicht schaden. Also bin ich nach draußen und habe mir kleine Laubhaufen in die Höhle geschaufelt. Und ausgerechnet in dem Moment kommt doch wohl Bärsonal am Zaun vorbei gestiefelt und entdeckt mich! Wirklich ärgerlich! Aber ach-der nächste Winter kommt bestimmt! Da werde ich mir ganz sicher was Neues einfallen lassen.

Ich habe auch mal wieder ein paar bekannte Bärengesichter gesehen. Der Pedro hat sich verändert! Als ich in der Ferne den großen, schlanken Bären entdeckte, glaubte ich schon, er sei ein Neuankömmling. Aber nein! Es war niemand anderes als Pedro persönlich, der da in seine Winterhöhle am Tunnel ein paar Blätter vom trockenen Laub kehrte und danach gleich wieder verschwunden war. Bei unserer letzten Begegnung war er um einiges dicker. Auch erschienen mir seine Beine damals etwas kürzer.

Mindestens genauso habe ich gestaunt, als ich die blonde Emma entdeckte. Die stand doch wohl an der Luxussuite oben am Hang und kratzte sich Laubhaufen zusammen. Die Kleine hat sich doch tatsächlich das beste Winterquartier ausgewählt. Nicht umsonst haben die schwarzen Brüder Jimmy und Gonzo diese Höhle Jahr für Jahr für sich beschlagnahmt. Och ja, die große Höhle mit dem sandigen Boden in trockener Hanglage würde mir auch gefallen. Wenn sie doch nur nicht so prunkvoll für jedermann sichtbar am Hang thronen würde. Darin wäre mir das Bärsonal längst auf die Schliche gekommen und meine spaßige Geheimniskrämerei hätte mir bei Weitem nicht so viel Freude bereitet. Da lob ich mir doch meine Bleibe im Verborgenen.

Den Max übrigens konnte ich überhaupt nicht entdecken. Seltsam. Normalerweise schleicht der immer irgendwo herum. Ob er sich vielleicht auch eine Höhle gesucht hat? Vielleicht hat er sogar mit Emma eine WG gegründet! Das würde zumindest erklären, warum sich die kleine Emma die größte Höhle hier im Wald ausgewählt hat. Werde das mal im Auge behalten. Heute allerdings nicht mehr. Draußen bahnen sich Wind und Schnee an. Das kann ich schon riechen. Darum ist es hier auf meinem Laubhaufen-Lager, geschützt in meiner Winterhöhle, eindeutig gemütlicher.

Weiße Wintergrüße von

eurer Laura

Laura Kolumne 14.12.16

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Bärin Laura

Liebe Zaungucker, 

es ist wieder etwas wärmer geworden. Klirrende Kälte, vereiste Zweige und Hauchwölkchen beim Ausatmen sind wie Traumbilder über Nacht verschwunden. Stattdessen hängen dicke Regenwolken in den Kronen der winternackten Bäume. Doch ab und zu blinzelt die Sonne hindurch und alles erscheint viel freundlicher. Da macht es Spaß hin und wieder aus meiner Höhle zu linsen. Neulich war es besonders schön. Da lag Weihnachtsplätzchen-Glühwein-Duft in der Luft. Neugierig schob ich meinen Kopf aus dem Höhleneingang. Und ich war überwältigt! Da war so viel Bewegung im Wald! Vor und hinter dem Zaun! Gut verborgen im Schutz meiner Winterbleibe, konnte ich das muntere Treiben hervorragend beobachten. Ohne dabei auch nur von einem einzigen Zaungucker entdeckt zu werden! Da schlenderten Emma und Max herum. Und Daggi. Sogar Pedro war auf den Beinen und eifrig bemüht, weitere Laubhaufen in seine Höhle zu fegen. Selbst der Jimmy war munter! Schlappte ein paar Schlucke Wasser und trollte sich gemächlich zurück in sein Winterlager. Auch hinter dem Zaun waren überraschend viele Gucker unterwegs. Dick eingepackt in warme Jacken und Mäntel. Man kennt das ja. Ein wenig merkwürdig erschienen mir allerdings ihre Kopfbedeckungen. Neben gewöhnlichen Mützen und Kapuzen, trugen viele rote Zipfelmützen mit weißem Saum und runder Bommel. Andere hatten sich doch ernsthaft kleine Geweihe aus Stoff aufgesetzt! Sehr sonderbar. Doch alle, ob groß oder klein, hatten fröhliche Gesichter. Ihre roten Bäckchen strahlten richtig hübsch durch den Wald. Also war alles gut. So manch Zaungucker steckte sich schmatzend feines Weihnachtsgebäck in den Mund, andere nippten und schlürften an dampfenden Bechern. Ach ja. Mir sind auch Zaungucker aufgefallen, die Holzstücke trugen. Bemalt und beklebt wie kleine Wichtel. Vogelfutter-Wichtel. Denn die Holzwichtel-Bäuche waren mit Nüssen und Körnern im Fettmantel gefüllt. Daran hätte ich auch meine Freude gehabt. 

Inzwischen ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und die vorweihnachtlichen Düfte haben sich verzogen. Nun wird es Zeit für mich. Noch einmal richtig rekeln, herzhaft gähnen und dann fein einrollen, um gemütlich weiterzuschlummern. 

Bis bald,

Eure Laura

Laura Kolumne 11.11.2016

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Laura Kolumne

Ihr lieben Zaungucker,
hier liege ich in meiner gemütlichen Höhle und blinzle hinaus in den Bärenwald. Ein kühler Windhauch hat mich munter gemacht. Weht der doch geradewegs in meine kuschlig warme Schlafecke! Ich muss eine ganze Weile gedöst haben. Denn nun ist der blätterbedeckte Waldboden plötzlich winterlich weiß gepudert.

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Laura Kolumne 26.10.2016

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Laura Kolumne

Ihr lieben Zaungucker,
kennt Ihr das? Gerade noch schlummert man friedlich vor dem Höhleneingang und plötzlich platscht einem ein ganz besonders nasser Regentropfen direkt auf die Nasenspitze! Gemeinheit! Und dabei hab ich neulich schon solch einen Schreck bekommen. Nicht dass ich Angst hatte. Nein! Aber ungewöhnlich war es schon, als ein ziemlich bunter Vogel in unserem Wald herum flog. Unser Bärsonal und die Zaungucker waren  ganz aufgeregt und sprachen von einem Goldfasan. Ob der hier auch wohnen will?

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Laura Kolumne 18.10.2016

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Laura Kolumne

Hallo Zaungucker,
heute raffe ich mich auf, um euch ein bisschen über uns zu erzählen. Obwohl mir die Müdigkeit schon tief in den Gliedern steckt. Jetzt habe ich mich aber ein bisschen wach geschüttelt und richtig gestreckt. Um mich herum hat sich der Wald verändert. Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende. Das Bärin Maika Fest ist auch vorüber. Das war übrigens das 20igste- wie die Zeit vergeht! Diesmal stand wohl das Thema „Bär“ im Mittelpunkt. Jedenfalls habe ich viele Besucher mit einem Bärenquiz in der Hand beobachtet. In der zweiten Hand hielten sie bunte Laternen. Mit hübschen Bärenmotiven. Glaub die haben sie am Bastelstand selbst gemacht. Sehr fein.

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Termine

  • 08.06.2024…
    Führung durch den Bärenpark | Langer Tag der Natur
  • 23.06.2024…
    kostenlose Führung für Familien | Ferienwoche 1
  • 25.06.2024…
    Ferienprogramm | Kleines Wolfs 1x1

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