Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

LAURA Kolumne 23.11.2018

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

endlich zeigt sich einmal ein Hauch von Winter in unserem Bärenwald. Der Boden ist mit Schnee überzuckert. Die Temperaturen sinken in angenehm frische Bereiche. In den letzten Wochen war es ja kaum noch auszuhalten. Da hat man sich ordnungsgemäß seine Rettungsringe für die Winterzeit angefuttert und die Natur benimmt sich wie im Frühling. Die Goldammern trällern vergnügt ihr Liedchen, im Wald riecht es nach frischen Knospen und laue Lüfte umwehen meinen Höhleneingang. Da kommt man ja ganz durcheinander! Trotzdem bin ich in meiner Höhle geblieben, habe nur ganz vorsichtig mal die Nase ins Freie gestreckt. Winterruhe ist schließlich Winterruhe und damit basta! Die meisten meiner Bärenkollegen haben sich auch in ihre Höhlen zurückgezogen. PEDRO wohnt eine Höhle weiter, nur ein paar Bärentapser entfernt. In stillen Nächten kann ich ihn sogar schnarchen hören. Neulich stand er plötzlich vor meinem Höhleneingang und hat herein gelugt. Wahrscheinlich war ihm seine Junggesellenbude zu ungemütlich geworden und er wollte bei mir einziehen. Aber nicht mit mir! So eine Freundschaft ist ja ganz nett, aber wohnen will ich bitte alleine. Allein das Geschnarche! Unser alter JIMMY ist wieder  in seine angestammte Höhle am Teich eingezogen. Diesmal hat die dicke KATJA sie ihm nicht wegschnappen können. Wochenlang  saß er Wache haltend vorm Eingang.  Nur zum Fressen hat er die Höhle  kurz verlassen und ist immer flugs wieder zurück. Jetzt sieht man ihn nur noch selten, ein wenig Laub in seine Unterkunft scharren.  Und wo ist KATJA untergekommen? Ihr werdet es nicht glauben! In einer WG ! Na ja, eigentlich ist es eher eine Mehrparteienwohnhöhle mit getrennten Eingängen. Parterre wohnt Wolf MILAN, eins drüber im ersten Stock die KATJA. Also mir würde das nicht gefallen, einen vom Wolfsvolk gleich nebenan wohnen zu haben. Die müffeln so. Andererseits würde ich mir an MILANs Stelle auch so meine Sorgen machen. Schwergewicht KATJA direkt über mir? Wenn das mal die Zwischendecke aushält.  Aber das soll nicht meine Sorge sein. Hauptsache meine Höhle bleibt heil und trocken. Und jetzt entschuldigt mich: ich leg mich noch eine Runde aufs Ohr.

 

Bis bald,

Eure LAURA

JURKA Kolumne 23.11.2018

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Bonjour und Grüß Gott, liebe Leute! Winterzeit ist Samtpfotenzeit und so übernehme ich – eurer verehrter Luchs CHALRIE – während der kalten Jahreszeit die Berichterstattung aus unserer herbstlichen Tierschutz-Oase im Schwarzwald. Meine liebe Kollegin JURKA ist seit Freitag in der wohlverdienten Winterruhe, daher obliegt es mir euch auf den Stand der Dinge zu bringen.

Alle adulten Bären haben es sich in den Winterhöhlen bequem gemacht und haben das Feld geräumt für uns Nicht-Bären. Also zum einen die Wölfe, zum anderen für mich und meine Schwester CATRINA. Erstere, die Grauwölfe, kleiden sich derzeit wahnsinnig modisch. Intensive Herbsttöne zieren ihr Fell. Famos zu beobachten in den bunten Anlagen, liebe Zweibeiner!

ARIAN, ARHTOS und AGONIS, die drei halbstarken Bärenmänner, erinnern mich jedes Mal wieder aufs Neue an einen Trickfilm, wenn ich sie dabei beobachte, wie drei braune Wirbelstürme über Stock und Stein fegen. Apropos Stock und Stein: letzte Woche war ich Zeuge eines spektakulären Baggereinsatzes! Zunächst dachte ich, es wäre eine Art Fata Morgana oder so was in der Art… aber nein, ein hoch technisches Meisterwerk!

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Endlich! Beste Zeit für Wolf und Luchs

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Samtpfoten im Winter

Sie sind scheu und ziehen es in der Regel vor bei warmen Wetter ruhig im Dickicht zu verweilen. Daher freuen sich Fans besonders auf die kalte, kahle Zeit im Jahr, denn wenn Temperaturen gemeinsam mit den Blättern fallen, werden sie aktiv: Wolf und Luchs.

Unsere Vierbeiner machen da keine Ausnahme. Sowohl die Luchse CATRINA & CHARLIE als auch die Grauwölfe CORA, BRIX, BRAX, BERIX, BASCO und BRANCO werden zunehmend lebhafter. Besonders die Wölfe passen sich mit ihrer Fellfärbung dem bunten Spektrum des Herbstes an.

Doch auch unser albanisches Jungbären-Trio ARIAN, ARTHOS und AGONIS ist noch eifrig dabei, die Freianlagen auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir hoffen allerdings sehr stark, dass sie nächsten Winter – wie ihre betagten Artgenossen – auch ruhen werden. Daher könnte es durchaus sein, dass diese Saison die letzte ist, in der sie solch einen Tatendrang an den Tag legen.

Wer die beherzten Tiere in dieser bezaubernden Jahreszeit beobachten möchte, kann dies gerne täglich von 10:00 bis 16:00 tun. Kleiner Tipp: Wetterfeste Kleidung und Zeit mitbringen! Für eine kleine Stärkung steht den Tierfreundinnen und Tierfreunden unsere Blockhütte „Bärenblick“ mit warmen Speisen und Getränken zur Verfügung.

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