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Laura-Kolumne

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Ihr lieben Zaungucker,

jetzt tropft es mir schon wieder auf die Nase. Wie eklig! In meiner Höhle wird es immer feuchter. Gestern bin ich mal kurz nach draussen gegangen, um zu schauen, ob schon Frühling ist. Schläfrig, wie ich bin, wäre ich im nassen Laub fast über ein umherhopsendes Eichhörnchen gestolpert und den Abhang hinuntergerutscht. Na zum Glück habe ich als Bär Krallen, um mich festzuhalten. Nach einer kurzen Runde hatte ich schon genug. Alles nass und matschig und geregnet hat es auch noch. Da ist es in meiner Höhle doch viel gemütlicher. Aber moment mal: singt ihr Menschen nicht immer von "White Christmas", "Schneeflöckchen" und "Let it snow" ? Und wo ist sie nun, die weisse Pracht ? Christkindlein kommet bald ? Na hoffentlich trägt es festes Schuhwerk und Matschhosen. Schöne Bescherung ! In anderen Orten Deutschlands soll es ja reichlich Schnee geben, habe ich gehört. Zu viel, sagen manche. Aber egal, wo ihr wohnt: lasst euch vom Wetter die Stimmung nicht vermiesen. Hauptsache, ihr habt es schön gemütlich und das Futter schmeckt. Ich kuchel mich lieber noch ein wenig in meine Höhle. Auch wenn es tropft. Es ist ja viel zu früh zum Aufstehen.

Ein friedliches Weihnachtsfest wünscht,

Eure Laura

Laura Kolumne

Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

bitte entschuldigt, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber wie Ihr sicher wisst, bin ich schon seit einiger Zeit in meiner Höhle in Winterruhe. Die meiste Zeit liege ich hier in tiefstem Schlummer. Nur hin und wieder dämmere ich ein wenig daraus hervor und gucke verschlafen aus meiner Höhle. Beim letzten Mal sah ich überall auf den Parkwegen kleine und große Menschen umherwuseln.

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Laura Kolumne

Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

Uhäh, entschuldigt bitte, dass ich gähne, aber ich bin ja soo müde. Ich mag kaum noch umherlaufen, ständig fallen mir die Augen zu. Zum Glück habe ich mir schon eine Höhle gebaut, ein gemütliches Eigenheim in mittlerer Hügellage mit schönem Ausblick. Selbstverständlich habe ich alles selbst gemacht, von den Erdarbeiten bis zur Inneneinrichtung. In wenigen Tagen war alles fertig. Ihr Menschen baut Eure Höhlen ja viel komplizierter. Das konnte ich in den vergangenen Jahren schon oft beobachten.

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Laura Kolumne

Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

puuh, ich kann Euch sagen: so langsam kneift mein Pelz ein wenig. In den letzten Wochen habe ich aber auch ordentlich gefuttert und mich prächtig herausgemacht. Noch ein paar Leckereien hier und da, und der Winter kann kommen. Apropos Leckereien. Vor kurzem hat das Bärsonal nach Reparaturarbeiten in einer unserer Anlagen einen Hirsch hineingelegt.

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Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

kaum ist die Wärme des Sommers vergangen, rieseln schon die ersten Blätter herab, der Herbst ist da. Das Bärsonal hat alle Hände voll zu tun, uns Bären die hungrigen Mäuler zu stopfen. Der selbst angebaute Mais ist offenbar schon aufgegessen. Hat gut geschmeckt! Vor ein paar Tagen flog eine neue Pflanze über den Zaun zu uns in die Anlage. Sah eigentlich aus wie Mais, roch aber anders. Zuckerhirse nannte das Bärsonal das Grünzeug. Zucker? Prima, dachte ich. Etwas Süßes zum Nachtisch ist genau das Richtige.

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Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

Mensch, hab ich einen Hunger! Ständig knurrt mir der Magen, obwohl ich eigentlich den lieben langen Tag am Futtern bin. Na, kein Wunder! Schließlich ist Herbstanfang und wir Bären müssen so langsam sehen, dass wir ein paar zusätzliche Kilos auf die Rippen bekommen.

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Laura Kolumne

Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

ist es bei Euch auch so nass? Ja, Ja, ich weiß. Vor kurzem hatte ich mich noch beschwert, dass mein zweitliebster Teich verschwunden war. Aber nun ist er wieder da, und mit ihm tausend kleine Bäche, Pfützen, Sümpfe und sogar Springbrunnen. Überall im und um den Park plätschert und rauscht es. Davor hat es tagelang geregnet. Das Wolfsvolk, das Regen gar nicht leiden kann, lief nur noch mit hängenden Ohren und hängender Rute umher. Auch das Bärsonal sah aus wie begossene Pudel – und roch auch so, ehrlich gesagt. Uns Bären macht so ein Wetter nichts aus. Allerdings ist es schon ein bisschen unangenehm, ständig im Matsch auszurutschen und nasse Tatzen zu kriegen. Nur Pedro findet das offenbar toll. Mit seinen großen Füßen watet er durch jede Pfütze und jeden Pfuhl. Vielleicht bessert sich dadurch je seine Laune, denn zurzeit ist er ein richtiger Stinkstiefel. Ständig stänkert er herum und sucht Streit. Auf die arme Emma hat er es besonders abgesehen. Sie versucht ihn zu meiden. Aber wenn er sie erwischt, hält die kleine Blondine ihm auch mal stand und meckert ordentlich zurück. Trotz ihres steifen Beines. „Respekt!“ muss ich sagen. Wahrscheinlich ist Pedro so sauer, weil sein Bauprojekt vereitelt wurde. Er hatte nämlich angefangen, einen Tunnel zu graben. Zielrichtung: Rinderweide hinter dem Bärenpark. Das Bärsonal hat es natürlich bemerkt und flugs einen Baustopp verhängt. Hätte ich ihm gleich sagen können, dass das nicht klappt. Aber der Junge denkt ja nur mit dem Magen. Huch, jetzt tropft es mir schon wieder auf die Nase. Ich komm mir vor wie im Regenwald. Dem Jimmy hat sogar schon eine Schnecke auf dem Rücken gesessen, habe ich von einem Zaunguckerkind erfahren. Na, wenn die schneller vorankommen wollte, hat sie sich aber den falschen Bären ausgesucht. So, ich will dann mal los, mein Magen knurrt.

Bis bald, Eure Laura

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Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

beim letzten Mal habe ich Euch erzählt, wie schön es ist, Teiche zu haben, in denen man sich bei sommerlicher Hitze erfrischen kann. Doch dieser Luxus ist nun in Gefahr. Und das kam so:

Vor ein paar Tagen stehe ich auf, schüttle mir den Schlaf aus dem Pelz und tapse los, um ein morgendliches Bad in meinem zweitliebsten Teich zu nehmen. Doch stellt Euch vor: der war weg! Kein Wasser weit und breit, nur eine winzige Pfütze! Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Ob das diese "Ebbe" war, von der ich einige Zaungucker schon sprechen gehört habe? Aber dann sollte das Wasser ja zurückkehren. Doch auch ein paar Stunden später: kein Wasser, kein Teich. Das Bärsonal hatte es ebenfalls bemerkt und nahm den ehemaligen Teich in Augenschein. Dazu wurden wir Bären natürlich aus dem betroffenen Areal ausgesperrt. Mit sorgenvollen Gesichtern liefen Leute vom Bärsonal am und im Teich umher. Einige waren bald ziemlich schlammbespritzt. Hätten wirklich mal baden können. Ach so, das Wasser war ja weg! Ich stellte meine Plüschohren auf Empfang als sie sich unterhielten. Offenbar ist mein zweitliebster Teich schon ziemlich alt und die Holzschieber, die das Wasser aufstauen sollen, sind mit den Jahren angefault und konnten nun dem Druck des Wassers nicht mehr standhalten. Das Bärsonal unterhielt sich auch noch über die Reparatur. Das konnte ich aber nicht mehr verstehen, weil Pedro die ganze Zeit ungeduldig am geschlossenen Tor rüttelte. Ihm war wohl klar geworden, dass die Fische, die ihm bisher bei seinen Fangaktionen entkommen waren, nun greifbar waren. Der Junge ist ein Vielfraß! Solche Fische würde ich nicht mal mit der langen Kralle anfassen. Für mich kommt nur bestes Filet in Frage. Na hoffentlich kommt der Teich bald wieder in Ordnung. Ich habe jedenfalls keine Lust, mir mit Daggi ein Bad zu teilen.

Bis bald,

Eure Laura

Laura Kolumne

Bärin Laura
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Ihr lieben Zaungucker,

puuh, war das heiß in den letzten Tagen. Was für ein Glück, dass ich meine Teiche zum Baden habe. So kann ich jederzeit bei der anstrengenden Futtersuche ein kleines Päuschen einlegen und entspannt im kühlen Wasser herumdümpeln. Die Anderen tun es mir nach oder räkeln sich im Schatten. Nur Emmas Verhalten nervt mich ein wenig. Wie die sich benimmt ! Ganz in Paarungsbereitschaft wechselt sie ständig von Pedro zu Max und von Max zu Pedro und schiebt den Jungs ihren Popo ganz ungeniert vor die Nase. Peinlich ! Immerhin scheint sie durch ihre Hormone so eingelullt zu sein, dass die Wölfe sie nicht mehr schrecken können. Schwebt dahin wie auf Wolke 7. Na sei´s drum, ich hatte schon meinen Spaß. Nur dass Max und Pedro ihretwegen immer wieder in Streit geraten, das gefällt mir gar nicht. Was die Blonde nur immer für eine Wirkung auf die Männer hat!

Neulich nachts, ich war gerade eben eingeschlummert, wurde es plötzlich laut im Park: Motorlärm, Türenklappern und Stimmen waren zu hören. Ich bin ja von Natur aus nicht neugierig, doch fühle ich mich natürlich verpflichtet, immer gut informiert zu sein. Also stand ich auf, horchte und hielt meine feine Nase in den Wind. Was war denn da los? Eine verspätete Futterlieferung ? Ja von wegen! Bald hatte es mein bestens geschulter Geruchssinn mir verraten: ein neuer Mitbewohner zog ein, einer vom Wolfsvolk. Als ob es hier nicht schon genug gibt von diesen frechen Popozwackern und Futterdieben! Milan heißt er, habe ich das Bärsonal sagen hören. Er wohnt nun mit Jimmy und Katja zusammen. Die Katja kann er gern zwacken, das gönn ich ihr. Ich bin ja nun wirklich nicht besonders gut Freund mit dem Wolfsvolk. Aber was manche Zaungucker sich so über die erzählen, grenzt schon an Rufmord. Zu Tausenden sollen sie sich in Deutschland herumtreiben und nur darauf lauern, Menschenfrauen und -kinder zu fressen. Als ob Rehe nicht schmecken würden. Irgendjemand mit einer roten Kappe muss diese Gerüchte wohl in die Welt setzen. Was Ihr Menschen nicht alles glauben wollt! Aber wo ich gerade beim Thema bin: ich werde mal bei den Wölfen vorbeischauen. Mir knurrt nämlich der Magen und es gelingt mir bestimmt, ihnen etwas von ihrem Futter abzuluchsen. Das ist natürlich kein Diebstahl. Nur Eigentumsausgleich!

Bis bald,

Eure Laura

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Liebe Zaungucker,

es grünt so grün im Bärenwald! Endlich zeigt sich das Frühjahr etwas milder, fast schon sommerlich! Es grünt und blüht und die Sonne geizt nicht mit ihren Reizen. So lässt es sich aushalten!

Das mit dem Badeteich in der Seniorenresidenz war dann in Null Komma Nix erledigt. Habe ich gar nicht mehr so richtig mitbekommen. Denn mir stand der Sinn viel mehr nach dem Pedro. Ich kann gar nicht genau sagen, wie das begann. Mir war ganz plötzlich einfach so. Na ja, Frühling halt. Inzwischen erscheint er mir aber längst nicht mehr so attraktiv wie noch vor ein paar Tagen und mir steht der Sinn auch wieder nach anderen Dingen. Ist ja jetzt sowieso viel zu warm für so viel Körperkontakt. Es ärgert und nervt mich dennoch, dass der Pedro nun auf die Katja reinfällt. Die ist jetzt nämlich komplett durch den Wind und lässt sich von den Hormonen steuern. Ihr solltet mal sehen, was die für eine Show am Zaun abzieht. So ein Theater! Wie peinlich sich so aufzuführen! Steht da und gluckst und tut und macht. Und das alles vor den Augen der Zaungucker! Neulich habe ich sie dabei beobachtet, wie sie direkt vor dem Schieber stand und felsenfest entschlossen schien, zu uns rüber zu kommen. Hat sich wie von Sinnen aufgeführt. Und das alles nur wegen Lover-Boy Pedro. Dabei sollte Katja doch längst aufgefallen sein, dass Pedro mich viel attraktiver findet. Was hat er mir schöne Augen gemacht und was ist er mir nachgelaufen! Kaum hab ich mich rum gedreht, stand er wieder da und konnte es kaum erwarten, in meine Nähe zu kommen. Das muss die Katja doch gemerkt haben! Was soll das ganze Theater jetzt vom Zaun aus? Ist wirklich lächerlich! Aber mir soll’s egal sein.

Die Emma geht mir zurzeit auch wieder gegen den Strich. Obwohl sie sich in diesem Jahr recht dünn macht. Ich sehe sie wirklich sehr viel seltener hier im oberen Bereich. Die meiste Zeit wuselt sie in der Nähe der Höhle herum und verschwindet eiligst darin, sobald die Wölfe in die Nähe kommen. Sie scheint wirklich Probleme zu haben. Glaube das liegt an ihrem Knie. Ob sie nicht bald mal über einen Umzug in die Seniorenresidenz nachdenken sollte? Ist doch kein Leben so! Da drüben sieht es auch ganz nett aus. Jetzt sogar mit Bärenpool! Den stelle ich mir ja auch ganz klasse vor. Habe gehört, dass der Jimmy nahezu täglich ein Bad nimmt. Das gönne ich ihm auch. Bei den Temperaturen ist es herrlich sich zu kühlen. Vor allem, weil er ja auch völlig vergebens um die Katja wirbt. Der alte Herr bemüht sich und gluckst und sie will gar nichts von ihm wissen. Dabei kann ich mich erinnern, dass die beiden vor zwei Sommern ganz schön umeinander bemüht waren. Doch nun ist der Schwarze scheinbar nicht mehr gut genug. Die hat nur den schönen Pedro im Kopf. Dabei ist das sowieso völlig vergebens. Klar, der steht auch mal am Zaun und reagiert auf ihr Glucksen. So sind die Männer eben. Da braucht sie sich aber gar nichts einzubilden. Denn ernsthaftes Interesse sieht doch wohl anders aus. Ich weiß wovon ich spreche. Schließlich kenne ich den Pedro viel besser als sie. Ich habe außerdem beobachtet, wie Pedro trotz Katjas Mühen, runter zum Badeteich geschlendert ist und ausgiebig mit Max geplanscht und gerangelt hat. Diese Männerfreundschaft ist ihm also eindeutig wichtiger. Mir allerdings ist er die ganze Zeit nicht von der Seite gewichen. Da konnte Max noch so lange sitzen und gucken und warten. Na ja. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich dem Pedro ziemlich den Kopf verdreht habe. Aber diese Bärenkumpel-Wirtschaft ist wirklich bemerkenswert. Dass die Beiden sich sogar während der Paarungszeit verstehen, ist mir unbegreiflich.

Ich fände es jedenfalls richtig gut, wenn die Emma bis zum nächsten Frühling in die Seniorenresidenz gezogen ist. Schön weit weg von den Wölfen. Und von mir. Und die Daggi kann sie eigentlich gleich mitnehmen. Schließlich bin ich ja da! Dem Pedro ausreichen, die Paarungszeit mit mir zu verbringen. Und zum Spielen und Toben und Balgen hat er doch den Max.

Na, mal sehen, ob ich das Bärsonal überzeugen kann.

Bis bald wieder,

Eure Laura