Juni 2026: 50 Kilometer Luftlinie vor Baden-Württemberg wird ein Bär gesichtet. Dies weckt Erinnerungen an das Bärendrama mit JJ4, bekannt als BRUNO, der am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde. Wie damals ist es wieder zur Zeit der Fußball Weltmeisterschaft. Wie damals wirkt die Bundesrepublik unvorbereitet. Was wurde in den letzten 20 Jahren versäumt? Was können wir heute tun und wie ist der Ausblick in 20 Jahren?

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Wir schützen, was wir kennen. Konzept: Alphawolf. Reservepopulation ist die Geheimwaffe im Artenschutz… auch außerhalb von Rotkäppchen sind unzählige Märchen im Umlauf. Auf den ersten Blick scheint das recht harmlos zu sein, doch Unwissenheit und Halbwissen können extrem gefährlich sein, besonders, wenn es um Tiere geht. Denn der Großteil von Tierleid ist auf mangelnde, gar falsche Bildung zurückzuführen. Daher ist Pädagogik eines der wichtigsten Tools für den nachhaltigen Tierschutz.

Aber warum können wir als Gesellschaft nicht einfach weitermachen wie bisher? Was ist richtig, was ist falsch? Wo können wir ansetzen und wo wollen wir hin? Trennen wir Phrasen von Fakten und finden wir heraus, warum es so fatal ist, jemanden einen Bären aufzubinden.

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Frühjahr 2025, Thüringen: ein Luchs streift durch die Wohngegend einer kleinen Gemeinde, ist abgemagert, wirkt kränklich. Sein auffälliges Verhalten steht unter Beobachtung, schließlich folgt die Entnahme. Es ist die Nacht vom 3. auf den 4. Juni 2025, als er im Alternativen Bärenpark Worbis ankommt. Er ist jung, kommt aus der freien Wildbahn und braucht einen Ort, um wieder zu Kräften zu kommen. Genau für diesen Fall haben wir uns vorbereitet, der Luchs wird in unsere Wildtierauffangstation gebracht, wo er gesund gepflegt wird. Und ein paar Monate später, am 29.08.2025, wird er zurück in die Natur entlassen.

Dies ist eine gemeinsame Aktion mit dem Umweltministerium Thüringen, dem Projektteam Luchs Thüringen, dem BUND und der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz. Dies zeigt zum einen, dass die Bemühungen, der Art Luchs einen Lebensraum in ihrem einstigen Zuhause in Deutschland zu ermöglichen, erste Erfolge zeigen. Es zeigt aber auch, dass mit der Rückkehr der Tiere die Verantwortung und die Notwendigkeit wächst, das Wildtiermanagement dem Luchs anzupassen. Und es ist ein Beispiel dafür, dass Behörden und Organisationen Hand in Hand arbeiten müssen, um einen professionellen, effektiven und nachhaltigen Umgang mit Wildtieren, in dem Fall speziell Beutegreifern, umzusetzen.

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Sie sind in jedem Kinderzimmer zu finden. Sie wurden systematisch ausgerottet. Sie sind Symbol für Umweltschutz. Ihr Lebensraum wird zerstört. Als Welpen sind sie Medienstars…. und letztlich sind sie Opfer der wohl schlimmsten Grausamkeit, die sich Menschen je ausgedacht haben - und das im Sinne des Artenschutzes. Bis heute prägen Bären die menschliche Kultur und üben eine Faszination aus wie kaum ein anderes Wildtier. Und genau das wird ihnen zum Verhängnis. Doch wer sind sie überhaupt, die Großbären, wo leben sie eigentlich, was tut der Mensch ihnen an und vor allem: was können wir dagegen tun?

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Der Bundesrat hat am 27.03.2026 einem Gesetzesentwurf vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zugestimmt. Somit wird der Wolf ins Bundesjagdrecht aufgenommen. Damit fällt die Zuständigkeit von der Naturschutzbehörde auf zur Jagdbehörde.

Doch was bedeutet das und welche Probleme gibt es? 

Werfen wir einen Blick auf 3 wesentliche Aspekte der Neuerungen: 

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Deutschland ist Europas Zentrum für Wildtierhandel. Schon seit Jahrzehnten werden wir mit Tierschicksalen konfrontiert, in die deutsche Einrichtungen oder Privatpersonen involviert sind. Grund dafür ist eine veraltete Gesetzeslage, die zahlreiche Lücken und Grauzonen aufweist. Mittlerweile ist das Ausmaß jedoch alarmierend. Die EU ist weltweit ein Hauptmarkt für Wildtiere - und die Bundesrepublik ist dahingehend der Topakteur.

Wie kann das sein? Was hat es mit der viel diskutierten Positivliste zu tun und wie können Lösungsansätze aussehen?

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Wenn die Spannung steigt, Rivalen diskutieren und jede Menge Hormone im Spiel sind: die Ranzzeit oder Paarungszeit sowohl bei Luchsen als auch Wölfen findet stets Anfang des Jahres statt. Doch warum? Was passiert währenddessen im Leben der Vierbeiner? Wo gibt es Unterschiede zwischen Luchs und Wolf? Und wie verhält sich die Ranzzeit in unseren Projekten?

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Der Zoo - Begegnungsstätte zwischen Mensch & Natur oder Symbol für Kontrollzwang? Seit über 40 Jahren wächst die Kritik an der Institution Zoo. Seitdem wurden viele Neuerungen etabliert, besonders die großen zoologischen Gärten lassen sich Imagepflege in Millionenhöhe kosten. In der Werbung heißt es, Zoos sind Orte der Erholung, der Bildung, der Forschung und nicht zuletzt des Artenschutzes. Schließlich schützt man das, so heißt es, was man kennt. 

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