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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Luchse
Luchse

Der Luchs ist die einzige Großkatze Deutschlands. Sein Lebensraum ist der Wald. Dabei ist ihm Wald mit vielen Versteckmöglichkeiten lieber – etwa mit Büschen unter den Kronen großer Bäume, mit Felsen und umgestürzten Bäumen. Und der Luchs braucht Platz.

Die Größe seines Jagdreviers richtet sich nach der Art und Häufigkeit der vorhandenen Beutetiere. Ein Revier kann mal 100 Quadratkilometer umfassen, aber auch mal 450. Zur Beute zählt alles, was an kleinen und mittelgroßen Säugern – auch Vögeln – anzutreffen ist: Mäuse, Eichhörnchen, Kaninchen, Murmeltiere, Marder, Füchse, junge Wildschweine, Rehe, Gämsen, Hirschkälber. In Mitteleuropa machen Rehe den größten Teil seiner Beute aus.

Der Luchs ist Überraschungs- und Einzeljäger, d.h. er lauert alleine auf Beute, an Stellen, wo Wild entlang geht und schlägt dann mit einem Sprung oder kurzem Sprint zu. Je länger er sich in einem Teil seines Reviers aufhält, desto vorsichtiger werden dort seine Beutetiere. Deshalb braucht er so viel Platz, um innerhalb seines Reviers immer wieder sein Jagdgebiet wechseln zu können.

Scheu ist der Luchs nicht unbedingt. Es gibt zahlreiche Berichte, in denen geschildert wird wie Luchse ihre Beobachter dulden. Da sie sich aber in ihren großen Revieren mal hier und mal da aufhalten und sie vor allem nachts und in der Dämmerung aktiv sind, bekommt sie kaum jemand zu sehen. In der Bevölkerung hat der „Waldgeist“ mit den Pinselohren ein recht gutes Image. Deswegen stehen viele der Rückkehr des Luchses neutral bis positiv gegenüber. In vielen Gebieten Deutschlands ist er auf dem Vormarsch.

Ausführlichere Infos gibt es auf der Luchs-Homepage der STIFTUNG für BÄREN: www.luchs-nordthueringen.de

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