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Luchse
Luchse

Der Luchs ist die größte Kleinkatze die durch Deutschlands Wälder streift. Dort findet er viele Versteckmöglichkeiten – etwa mit Büschen unter den Kronen großer Bäume, mit Felsen und umgestürzten Bäumen. Und der Luchs braucht Platz.

Die Größe seines Jagdreviers richtet sich nach der Art und Häufigkeit der vorhandenen Beutetiere. Gerade deswegen braucht der Luchs große, zusammenhängende Waldgebiete, in denen er seiner Hauptbeute - dem Reh - auflauern kann. Dieses macht in Mitteleuropa den größten Teil seiner Nahrung aus. Zur seiner sonstigen Beutetieren zählt alles, was an kleinen und mittelgroßen Säugern – auch Vögeln – anzutreffen ist: Mäuse, Eichhörnchen, Kaninchen, Murmeltiere, Marder, Füchse, junge Wildschweine, Gämsen, Hirschkälber.

Der Luchs ist Überraschungs- und Einzeljäger, d.h. er lauert alleine auf Beute, an Stellen, wo Wild entlang geht und schlägt dann mit einem Sprung oder kurzem Sprint zu. Je länger er sich in einem Teil seines Reviers aufhält, desto vorsichtiger werden dort seine Beutetiere. Deshalb braucht er so viel Platz, um innerhalb seines Reviers immer wieder sein Jagdgebiet wechseln zu können.

Da sie sich aber in ihren großen Revieren mal hier und mal da aufhalten und sie vor allem nachts und in der Dämmerung aktiv sind, bekommt sie kaum jemand zu sehen. In der Bevölkerung hat der „Waldgeist“ mit den Pinselohren ein recht gutes Image. Deswegen stehen viele der Rückkehr des Luchses neutral bis positiv gegenüber. In vielen Gebieten Deutschlands ist er auf dem Vormarsch.

 

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