Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Neue Bildungselemente dank Rotary Club!

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Sabrina Schröder und Heidrun Swoboda [von links]

Nachdem der Rotary Club Obereichsfeld – Heilbad Heiligenstadt in diesem Jahr unser Tierschutzprojekt bereits mit Werkzeug und einem tatkräftigen Arbeitseinsatz unterstützten, sowie eine Robinie von der Eichsfelder Baumschule Kaufhold spendeten, folgte nun eine finanzielle Hilfe für pädagogische Elemente. Am 24. November 2020 ließen es sich die Präsidentin Heidrun Swoboda es sich nicht nehmen, bärsönlich vorbeizukommen um die sagenhaften 1.690 Euro zu übergeben.

Sabrina Schröder, Leiterin vom Projekt WORBIS, nahm die Spende entgegen und bedankte sich im Namen des Teams und der Vierbeiner herzlich bei den Rotariern. Die finanzielle Unterstützung geht zu 100 Prozent in Elemente zur Kinder- und Jugendbildung. Umwelt-, Tier- und Artenschutz ist sowohl unsere Hauptaufgabe und ein wichtiges Anliegen des Rotary Clubs. Wir bleiben also auch weiterhin in Kontakt um eine nahhaltige Zukunft für die kommenden Generationen Zwei- und Vierbeiner zu gestallten.

Wir sagen von ganzen Herzen Danke!

Ihr wollt auch helfen und euch für den Umwelt-, Tier- und Artenschutz einsetzen? Schreibt uns einfach eine Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!] oder schaut direkt HIER nach.

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Tierqual in der Manege geht weiter

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Musste einst im Zirkus leben: JIMMY

"Wildtiere haben in der Manege nichts verloren", sagte CDU- Bundesagrarministerin Klöckner, "Hier geht der Tierschutz vor". Hoffnungsvolle Worte, die nach einem langersehnten Erfolg klingen, doch bei genauerer Betrachtung des Gesetzentwurfes zum Wildtierverbot in Zirkussen folgt bittere Ernüchterung: Affen, Giraffen, Flusspferde, Nashörner, Elefanten und Großbären dürfen nicht neu angeschafft werden.
Mehr nicht.
Gerade Tiger und Löwen, die mit Abstand den größten Teil der in der Manege ausgebeuteten Tiere ausmachen, dürfen weiterhin uneingeschränkt ge- und misshandelt werden. Das Argument: die dressierten Tiere bekommen durch ihre Kunststücke durchaus genügend Bewegung. Ob hier der Tierschutz greift, müsse bei jeder einzelnen Art erst geprüft werden.
Dabei wird anscheinend vollkommen ignoriert, dass die Wildtiere nur mit jahrelanger, systematischer Gewalt dressiert werden. Mit schwerwiegenden Folgen für das Tier, sowohl körperlich als auch geistig. Ein Fakt, den wir an unzähligen Tieren in unserer Obhut beobachten und dokumentieren können [PARDO, KAJA, JIMMY]. Starke Verhaltensstörungen, faulige Zähne, lähmende Arthrose, blutige Schädel - all das gehört zum Alltag hinter den Kulissen der glitzernden Welt der Manege. Dabei geht es auch anders. Zirkus-Konzepte ohne Tiere gehören zu modernen Erfolgsgeschichten auf internationaler Ebene.

Seit Jahren haben wir Kampagnen gegen Zirkustierhaltung mit unzähligen Unterschriften gestartet und uns in die Reihen vieler Tierschutzorganisationen eingereiht, selbst Schauspieler Hannes Jaenicke unterstütze diese Aktionen bei uns mit einem Interview. Mehrere tausend Unterschriften wurden in Berlin beim Bundeskanzleramt vorgelegt. Ein Wildtierverbot in Zirkussen ist längst überfällig. Deutschland bildet bei diesem Thema ein trauriges Rücklicht, wenn man betrachtet, welche Staaten bereits ein solches Verbot haben:
Belgien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Costa Rica, Dänemark, England, El Salvador, Estland, Guatemala, Griechenland, Honduras, Indien, Iran, Irland, Israel, Kolumbien, Kroatien, Lettland, Macedonia, Mala, Mexico, Niederlande, Norwegen, Österreich, Paraguay, Peru, Singapur, Schottland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Zypern.

Zahlreiche Tierschutzorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um gegen die Qual in der Manege vorzugehen, wir schließen uns dem an. Helfen Sie mit und lindern schreckliches Tierleid, indem auch Sie sich für ein gesamtes Wildtierverbot in Zirkussen aussprechen!

 

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Was macht eigentlich CONNY?

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CONNYs neue Medikamente wirken

Es ist ein früher, herbstlicher Nachmittag. Braunbärin CONNY wittert Futter. Ohne zu zögern macht sie sich fokussiert und mit stabilem Gang auf den Weg. Die Ex-Zoobärin hat in den letzten Wochen eine starke Entwicklung gezeigt. Sie bekommt seit ein paar Monaten neue Medikamente und diese zeigen eine hervorragende Wirkung – ihr Fell sieht besser aus, ihr Blick ist aufmerksamer und außerdem ist ihr Gleichgewicht besser geworden. Und auch ihr Appetit ist in diesem Jahr mehr als Bären typisch. Trotzdem wird sie wohl nicht dauerhaft in die Winterruhe gehen, wir hoffen jedoch stark, dass sie sich zumindest für ein paar Tage zurückzieht.

CONNY wurde 1989 in Stendal geboren und an den Bergzoo Halle verkauft, bevor sie überhaupt ein Jahr alt war. Dort wuchs sie stark menschenbezogen auf, worunter sie bis heute zu leiden hat. Die Mitarbeiter des Zoos wollten zwar nur das Beste für CONNY, erkannten aber, dass sie der Bärendame kein tiergerechtes Leben bereiten konnten und übergaben sie schließlich 2015 im Alter von 26 Jahren in unsere Obhut.

Wir freuen uns über jeden Tierfreund und jede Tierfreundin, die vorkommen um nach CONNY zu schauen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Paten, Spender und Unterstützer unserer Tierschutzarbeit, die es ermöglichen, dass wir Vierbeinern wie CONNY eine tiergerechte Unterbringung in unseren Freianlagen bieten können.

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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