Tiermanagement: CHANDAK! CHANDAK!

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Kragenbär CHANDAK beweist: man ist nie zu alt für neue Wege

Seit Ende letzter Woche obliegt es nun unserm guten alten CHANDAK, ob er den Weg in die Seniorenresidenz wagt. Dort befindet sich bekanntlich CHADNA seit ihrer temperamentvollen Ankunft im März.

Nachdem sich der Kragenbär-Mann übers Wochenende noch nicht durch den Schieber getraut hat, konnten wir gestern voller Stolz beobachten, wie er sich zum ersten Mal mutig aus seiner Anlage bewegte!

Toll, gemacht, CHANDAK! Noch ist er nicht ganz in der ehemaligen Seniorenresidenz, aber wir werden gespannt warten, ob und wie er den nächsten Schritt in sein neues Zuhause macht.

Übrigens – auch JURKA, ARTHOS und die Wölfe ließen es sich nicht nehmen, die Wanderung des CHANDAKs zu verfolgen.

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LAURA Kolumne

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

jedes Jahr im Frühling, wenn mich die späte Maisonne an der Nase kitzelt, wird mir ganz seltsam zumute. Ich werde immer unruhiger und mein Futter schmeckt mir nur noch halb so gut. Unzufrieden tapse ich umher, bis mir plötzlich klar wird, was los ist. Natürlich! Bei uns Bären hat mal wieder die Paarungszeit angefangen. Kein Wunder, dass PEDRO in letzter Zeit in meinen Augen immer stattlicher geworden ist. Ich könnte auch schwören, dass sein Fell viel schöner glänzt. Und er riecht so gut.

Wir zwei haben im Frühling immer viel Spaß miteinander. Gemeinsam plantschen wir im Teich und raufen stundenlang. Zum Glück ist PEDRO nicht zimperlich. Egal, ob ich ihm kräftig eins mit der Tatze auf die Nase gebe oder die Ohren lang ziehe: er beschwert sich nie. Natürlich spielen wir nicht nur miteinander. Wir kuscheln auch gern. Das übrige ist privat und geht Euch nichts an.

Auch in diesem Frühling waren wir zwei wieder ganz dicke miteinander. Aber diesmal hatte ich schon mitbekommen, dass ein Neuer bei uns eingezogen war. PARDO, ein Spanier wie PEDRO. Gucken kann man ja mal, dachte ich mir. Unsere erste Begegnung war nicht berauschend. PARDO begrüßte mich zwar sehr freundlich, geradezu überschwänglich. Aber Himmel, hatte der einen Mundgeruch! Und dazu lief er noch so ungeschickt. Kein Vergleich mit meinem stattlichen PEDRO!

Zu dem bin ich sogleich wieder zurückgekehrt. Aber nun stellt Euch vor: sitzt der doch da und schmachtet die blonde EMMA an! Nimmt keine Notiz von mir! Mit mir nicht, dachte ich mir und bin sofort zurück zu PARDO. So schlimm war der Mundgeruch ja vielleicht doch nicht. PARDO und ich haben viel miteinander gespielt und geplanscht. Ein komischer Kauz ist er trotzdem: oft hat er wild mit den Tatzen aufs Wasser geschlagen, mich aber nie getroffen. Oder er ist in die falsche Richtung geschwommen. Seltsam.

Naja, mir gefällt PEDRO sowieso viel besser. Zu dem bin ich nach kurzer Zeit auch zurückgekehrt. PARDO habe ich EMMA überlassen. Die teilt ihn sich jetzt mit DAGGI. Tja, jeder wie er will.

Bis bald,

Eure LAURA

Tiermanagement: CHANDAK und CHADNA

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CHADNAK in der Freianlage

Die beiden Kragenbären CHADNA und CHANDAK haben sich mittlerweile sehr gut in den naturnahen Freianlagen eingelebt. Während der Bärenmann gelernt hat sich mit den dreisten Luchs CHARLIE zu arrangieren, meidet seine weibliche Artgenossin nach wie vor lieber den Kontakt zu anderen Tieren, bevorzugt daher nächtliche Wanderungen zur Futtersuche. Seit Mittwoch sind beide alleine in ihren Anlagen, welche miteinander verbunden sind. Es besteht also die Möglichkeit, dass CHANDAK und CHADNA in den Sektor des jeweilig anderen gehen können.

Ein erstes Aufeinandertreffen der zwei Kragenbären kann also jederzeit erfolgen. Doch wie schnell oder ob es überhaupt dazu kommt, bleibt CHANDAK und CHADNA selbst überlassen.

Keine Angst, der betagte CHANDAK ist kastriert, es besteht also keine Gefahr von Nachkommen in Gefangenschaft.

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Events: 2. Fotoworkshop

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LAURA und PEDRO in Aktion

Fotografen aufgepasst - Am Samstag, den 29.09.2018 findet unter Leitung unserer Bärenparkfotografin Vera Faupel ein Einsteigerworkshop für Tierfotografie statt. Im Fokus stehen Porträts von Tieren und Momentaufnahmen im Bärenpark. Die erfahrene Tierfotografin wird den ganzen Tag mit Rat und Tat zur Seite stehen und zeigen, wir Tiere trotz Zaun möglichst naturnah  aufgenommen werden können.

Beginn: 13.00 Uhr
Dauer: ca. 5 Stunden, nach offiziellem Parkschluss ab ca. 18.00 - 20.00 Uhr kann das Erlernte gleich ausprobiert werden
Teilnehmergebühr: € 65,-/pro Person
Maximale Teilnehmerzahl 12 Personen - deshalb ist eine Anmeldung erforderlich

Dieser Foto-Workshop, bei dem die Fotopraxis im Vordergrund steht - aber auch ein wenig Theorie mit einfließen soll, richtet sich an Einsteiger in die Tierfotografie, die gern Bilder der Tiere im Bärenpark mit der eigenen Kamera aufnehmen möchten.
Dabei wird nicht nur erläutert, was mit der jeweiligen Kamera möglich ist und wo die Grenzen liegen. Es wird auch darauf eingegangen, wie man unterschiedliche Bilder gestalten kann, z.B. durch einfachen Perspektivwechsel bis hin zur Fertigkeiten in Bereich der Blende.

Voraussetzungen:

  • Leidenschaft für Fotografie
  • Vertrauter Umgang mit der eigenen Kamera

Ausrüstung:

  • Digitale Kamera bei der es möglich ist, Verschlusszeit, Blende und ISO frei einzustellen. Am besten eignen sich alle Kameratypen mit Wechselobjektiven, sowie Bridge-Kameras)
  • Speicherkarten und geladene Akkus
  • Wechselobjektive (Teleobjektiv oder Telezoom - sofern vorhanden)
  • Stativ, sofern vorhanden
  • Wetterfeste Kleidung

Ab 18.00 lädt das Bärenparkteam zu einem kleinen Imbiss mit Spezialitäten aus dem Eichsfeld (Eichsfeldplatte) ein, selbstverständlich auch vegan/vegetarisch.

Unsere langjährige Tierfotografin Vera Faupel und das Bärenparkteam freuen sich schon jetzt auf einen spannenden Fotografennachmittag!

 

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Bärengedenktag 2018: Team unterwegs im Zeichen der Bären

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Wildbär JJ1 alias BRUNO 2006

Heute vor 12 Jahren ereignete sich wohl eines der gravierendsten Dramen in der jüngeren deutschen Geschichte in puncto Wildtiermanagement. Damals wurde der Wildbär JJ1, besser bekannt als BRUNO, im Auftrag der Bayrischen Landesregierung erschossen. Er wanderte von Italien ein und war der erste frei lebende Braunbär seit 171 Jahren, der deutschen Boden betrat. Entgegen der Warnung seitens der STIFTUNG für BÄREN und einigen anderen Tierschutzorganisationen, wurden keine Präventionsmaßnahmen getroffen, obwohl Deutschland seit längerem als Bärenerwartungsland gegolten hatte – und immer noch gilt. Mittlerweile sind über zehn Jahre vergangen und an der Situation hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor ist die Braunbärpopulation in den an Deutschland grenzenden Ländern stabil und expansiv. Letztlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein Bär in die Republik einwandert. Doch trotz des tragischen Zwischenfalls in Bayern und der erneuten Warnung der STIFTUNG hat sich kaum etwas getan.

Ein Team der STIFTUNG für BÄREN ist aus diesem Grund derzeit auf einer zehntägigen Reise, um Wildtierzentren im Balkan zu besuchen. Ziel der Aktion ist es, eine internationale Zusammenarbeit zu festigen und somit ein effektives, Grenzübergreifendes Wildtiermanagement realisieren zu können. Dadurch sollen Präventionsteams geschaffen werden, die Probleme mit Wildtieren nicht nur lösen, sondern vor allem im Vorfeld entschärfen, idealerweise vermeiden sollen. Im Rahmen der Konferenz Heimisch! Wild! Real! [Hier geht's zur Anmeldung] der STIFTUNG soll das europaweite Netzwerk gestärkt werden.

Der Bärengedenktag weist zum einen an die Verantwortung eines Industriestaates gegenüber Wildtieren und erinnert zum anderen an das Versagen der Vergangenheit.

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Tiermanagement: MAX und EMMA wieder zusammen

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MAX und EMMA

Die Trennung der beiden Schweizer Braunbären ist wieder aufgehoben, MAX konnte die Eingewöhnungsstation verlassen. Die Maßnahme hat den gewünschten Erfolg gebracht: statt sich nur miteinander zu beschäftigen, nehmen EMMA und MAX wieder mehr an dem Gemeinschaftsleben in der Freianlage teil.

Das ist wichtig, weil es die beiden zum einen mehr fordert, sich auch mit den anderen Bären zu arrangieren. Zum anderen ist die Fehlkonditionierung EMMAs ein unnatürliches Verhalten, das wir soweit wie möglich korrigieren müssen, denn bekanntlich ist es unser Anspruch, den Bären zu ermöglichen, zu einem naturnahen Leben zurückzufinden.

Artenschutz: der internationale Tag des Luchses 2018

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Auch im Imbiss wird dem Luchs Tribut gezollt

Wenn unser Bärsonal vom Imbiss über die Kasse bis zur Tierpflege alle im Luchs-Outfit zusehen sind, dann kann das nur eins bedeuten: es ist der 11. Juni – der internationale Tag des Luchses! Seit einigen Jahren ist die elegante Raubkatze endlich wieder bei uns heimisch. Daher ließen auch wir uns es nicht nehmen, den Samtpfoten einen ganzen Tag zu widmen. Denn gerade weil der Luchs nicht nur eine Bereicherung für die Artenvielfalt ist und einen wichtigen Beitrag für die Natur leistet, gilt es den Lebensraum dieser faszinierenden Tieren zu gewähren. Und genau darum geht es bei dem europäischen Interreg-Projekt 3 Lynx zum Schutz der Luchse, über das wir unsere Besucher unter anderem informierten. Außerdem konnten sie mehr über den dramatischen Lebensweg unserer beiden Luchse, CHARLIE und CATRINA erfahren. Für die kleinen Parkbesucher gab es Luchsmasken zum Basteln, einen Malbogen und ein Luchs-Gewinnspiel.

Helfen auch Sie durch Akzeptanz und Aufklärung die Zukunft des Luchses in Deutschland zu sichern!

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WILD – Das Doppelpack am Freitag jetzt auch extern buchbar!

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WILD am Freitag!

Im Rahmen unserer Wildtierkonferenz Heimisch! Wild! Real! Finden am ersten Veranstaltungsabend zwei spannende Präsentationen statt. Die bildgewaltige Multimedia Show Wilde Alpen! Lebensraum für Wolf, Luchs und Bär der Profis von Naturfoto Hofmann geht dem Impulsvortrag WILD des berühmten Bärenkenners  Reno Sommerhalder voraus.

Wer es also nicht am gesamten Konferenzwochenende teilnehmen kann, muss sich diese zwei hochkarätigen Referenten nicht entgehen lassen.

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Futterspenden willkommen

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Über Futterspenden freuen wir uns sehr.

Kirschen sind leckere und vielseitige Früchte. Man kann sie direkt vom Baum essen, einkochen, zu köstlicher Marmelade oder Saft verarbeiten sowie Kuchen backen. Außerdem sind sie beliebte Aufmerksamkeiten für Nachbarn oder Freunde. Hier im Bärenpark haben wir aber auch noch eine weitere Verwendung für die roten Früchte: Als wertvolle Ergänzung für den Speiseplan der Bären. Kirschen schmecken den pelzigen Vierbeinern nicht nur hervorragend, sondern sind dazu auch noch äußerst gesund.

Wir freuen uns daher tierisch über Futterspenden für die Vierbeiner! Das gilt aber nicht nur für Kirschen, nein, auch für alle Arten von Obst und die meisten Arten von Gemüse.
Haben Sie mehr Kirschen, als Sie verarbeiten und/oder essen können?

Dann melden Sie sich bei uns! Vorzugsweise telefonisch oder über das Kontaktformular.

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