JURKA Kolumne 23.11.2018

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Bonjour und Grüß Gott, liebe Leute! Winterzeit ist Samtpfotenzeit und so übernehme ich – eurer verehrter Luchs CHALRIE – während der kalten Jahreszeit die Berichterstattung aus unserer herbstlichen Tierschutz-Oase im Schwarzwald. Meine liebe Kollegin JURKA ist seit Freitag in der wohlverdienten Winterruhe, daher obliegt es mir euch auf den Stand der Dinge zu bringen.

Alle adulten Bären haben es sich in den Winterhöhlen bequem gemacht und haben das Feld geräumt für uns Nicht-Bären. Also zum einen die Wölfe, zum anderen für mich und meine Schwester CATRINA. Erstere, die Grauwölfe, kleiden sich derzeit wahnsinnig modisch. Intensive Herbsttöne zieren ihr Fell. Famos zu beobachten in den bunten Anlagen, liebe Zweibeiner!

ARIAN, ARHTOS und AGONIS, die drei halbstarken Bärenmänner, erinnern mich jedes Mal wieder aufs Neue an einen Trickfilm, wenn ich sie dabei beobachte, wie drei braune Wirbelstürme über Stock und Stein fegen. Apropos Stock und Stein: letzte Woche war ich Zeuge eines spektakulären Baggereinsatzes! Zunächst dachte ich, es wäre eine Art Fata Morgana oder so was in der Art… aber nein, ein hoch technisches Meisterwerk!

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Endlich! Beste Zeit für Wolf und Luchs

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Samtpfoten im Winter

Sie sind scheu und ziehen es in der Regel vor bei warmen Wetter ruhig im Dickicht zu verweilen. Daher freuen sich Fans besonders auf die kalte, kahle Zeit im Jahr, denn wenn Temperaturen gemeinsam mit den Blättern fallen, werden sie aktiv: Wolf und Luchs.

Unsere Vierbeiner machen da keine Ausnahme. Sowohl die Luchse CATRINA & CHARLIE als auch die Grauwölfe CORA, BRIX, BRAX, BERIX, BASCO und BRANCO werden zunehmend lebhafter. Besonders die Wölfe passen sich mit ihrer Fellfärbung dem bunten Spektrum des Herbstes an.

Doch auch unser albanisches Jungbären-Trio ARIAN, ARTHOS und AGONIS ist noch eifrig dabei, die Freianlagen auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir hoffen allerdings sehr stark, dass sie nächsten Winter – wie ihre betagten Artgenossen – auch ruhen werden. Daher könnte es durchaus sein, dass diese Saison die letzte ist, in der sie solch einen Tatendrang an den Tag legen.

Wer die beherzten Tiere in dieser bezaubernden Jahreszeit beobachten möchte, kann dies gerne täglich von 10:00 bis 16:00 tun. Kleiner Tipp: Wetterfeste Kleidung und Zeit mitbringen! Für eine kleine Stärkung steht den Tierfreundinnen und Tierfreunden unsere Blockhütte „Bärenblick“ mit warmen Speisen und Getränken zur Verfügung.

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Herbst bei uns: malerisch und spannend!

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PARDO blickt in den Winter

In unserem Tierschutzprojekt wird es zwar ruhiger, dafür aber nicht weniger spannend. Schritt für Schritt beginnt die ideale Zeit für die Wolfsfans, denn je kühler es wird, desto besser kann man sie beobachten. Während Wölfin MINA in der Seniorenresidenz ihren ersten Herbst bei uns erlebt, befinden sich die Bären in den letzten Zügen der Vorbereitung auf die Winterruhe. Besonderes Augenmerkt fällt dabei auf Braunbär PARDO. Wird er in seinem ersten Winter bei uns ruhen?

„Wir sind glücklich und stolz über die Entwicklung von PARDO. Trotz seiner Vergangenheit und deren Folgen – er ist nämlich fast blind – hat er sich hervorragend in den Freianlagen eingelebt. Er ist auf dem richtigen Weg, den Bären in sich wiederzuentdecken. Die Winterruhe wäre ein enorm wichtiger Schritt dahingehend.“

Ralf Wettengel, Parkleiter im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS

Mit Laub die Höhle ausstaffieren, Winterspeck anfuttern – unser PARDO legt zumindest den richtigen Tatendrang bezüglich der Winterruhe an den Tag. Während Artgenossen wie PEDRO oder KATJA bereits die meiste Zeit in den Höhlen verbringen, ist der ehemalige Zirkusbär noch recht aktiv in den Freianlagen unseres Bärenwaldes unterwegs. Bei den milden Herbsttemperaturen wurde er sogar beim Baden beobachtet. Aber seine konsequente Futtersuche stimmt uns positiv, dass er seine verdiente Ruhe in der kalten Jahreszeit finden wird.

Aber es bleibt spannend! Wer diese interessante, farbenfrohe Phase vor dem Winter mit eigenen Augen beobachten mag, kann uns täglich von 10:00-16:00 besuchen.

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Schäden durch Erdrutsch beseitigt!

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Danke Felix Finkbeiner!

Endlich konnten wir die letzten verbliebenen Schäden durch das extreme Frühjahrshochwasser beseitigen. Mit der Hilfe von Felix Finkbeiner und seinem

Schreitbagger konnte an nur einem Tag der abgerutschte Hang wieder saniert und abgesichert werden. Pünktlich vor dem Winter. Herzlichen Dank an Felix

Finkbeiner (felix-baggert.de) der unser Tierschutzprojekt hier mit seinem Können ehrenamtlich unterstützt hat!

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Eine bärenstarke Überraschung!

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Grundschüler der integrativen Montessori Schule Sasbach

Eine freudige und schmackhafte Überraschung bereitete eine Gruppe von Grundschülern der integrativen Montessori Schule Sasbach unseren Bären. „Nüsse und Kastanien sammeln“ hieß es für die Kinder während ihrer Reit-, Bewegung- sowie Schwimm- AG. Auch privat sammelten die Schüler fleißig weiter. Am Dienstag (07.11.) war es dann soweit. Die Schüler machten mit ihren Lehrern einen Ausflug in unser Schwarzwälder Tierschutzprojekt, um uns die gesammelten Nüsse und Esskastanien zu spenden.

Ein bärenstarkes Dankeschön dafür!

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Ferienprogramm: Bärenpark Schatzsuche

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Ferienprogramm = Spiel&Spaß bei Wintd&Wetter

Der Kälte, dem Regen und Sturm trotzten die Teilnehmer unseres Ferienprogramms bei der Bärenpark Schatzsuche. Rabe Oskar hatte im ganzen Park Hinweise versteckt, denen die tapferen Schatzsucher folgen mussten. Ein Rätsel folgte dem anderen. Schwierige Kletterpassagen und Rechenaufgaben mussten bezwungen werden. Am Ende fanden die erfolgreichen Schatzsucher mittels Schatzkarte den versteckten Bärenpark-Schatz. Beim anschließenden Kürbisschnitzen konnten die Teilnehmer sich noch eine Halloween-Kürbislaterne basteln.

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Wir feiern den 500.000sten Besucher!

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Valentino aus Köln ist unser 500.000ste Besucher

Am Dienstag, den 16. Oktober 2018, konnten wir den 500.000sten Besucher feiern. Valentino aus Köln war der glückliche Jubiläumsgast. Unser Parkleiter Bernd Nonnenmacher überreichte gemeinsam mit Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN, ein bärenstarkes Präsent. Natürlich – wie könnte es anders sein – einen stilechten Plüsch-Bären!

Acht Jahre gibt es unser Tierschutzprojekt mittlerweile schon im Wolftal. Eine halbe Millionen Gäste zeigen, wie Tourismus und Natur-/Artenschutz gemeinsam funktionieren und die Region stärken können.

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Heimisch – Wild – Real

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Mythos: Wolf, Luchs, Bär

Vom 12-14 Oktober 2018 fand unsere Wildtier-Konferenz zum Thema Mythos: Wolf, Luchs, Bär statt. Referenten aus Italien, der Schweiz, Kanada, der Slowakei und Deutschland. Den Auftakt bereitete Armin Hofmann am Freitagabend. Seine Multimedia-Präsentation mit atemberaubenden Aufnahmen der Natur des Alpenraums bildete einen faszinierenden Einstieg. Im Anschluss folgte ein energiegeladener und eindrucksvoller Vortrag von Reno Sommerhalder über seine Erfahrungen aus den wildesten Regionen in Kanada, Alaska und Kamtschatka mit Bären, Tigern und anderen Großsäugern.

Am Samstag war das Fachpublikum gefragt. Die internationalen Experten aus Wissenschaft und Praxis referierten über Studien, Erfahrungen und stellten sich im Anschluss den Fragen der Teilnehmer. Erfolge im Umgang mit den großen Beutegreifern aber auch Fehler wurden zusammengetragen.  Prof. Dr. Wolfgang Rohe, Kuratoriumsmitglied der STIFTUNG für BÄREN, brachte es auf dem Punkt, in dem er einen einheitlichen Leitfaden forderte der Internationalen Status hat.

Die Ergebnisse der Konferenz zeigen, dass ein Miteinander Leben von Wildtieren und Menschen in einer Kulturlandschaft wie Mitteleuropa funktionieren kann, gar eine Aufwertung in allen Bereichen darstellt:

„Obwohl die Rückkehr von Wolf, Luchs und Bär ein Kompliment an das Ökosystem ist, gibt es einen Krieg der Worte, der leider ein effektives und praktikables Handeln erschwert, gar verhindert. Demokratie muss als Nenner der Toleranz für alle Beteiligten funktionieren, nicht als Gegenbewegung. Daher muss es der erste Schritt sein, die einzelnen Interessengruppen zusammen zu führen, mit Kompetenz und Struktur gegen Sorgen und Probleme vorzugehen.“

Prof. Dr. Bernd Schildger, Direktor des Tierpark Bern

Der hohe Aufklärungs- und Handlungsbedarf zeigt, wie wichtig es ist Kompetenz zu schaffen, vor allem auf praktischer Ebene. Dahingehend werden die beiden Einrichtungen der STIFTUNG für BÄREN verstärkt den Fokus darauf legen, sich zu Kompetenzzentren zu entwickeln.

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Tiermanagement: Erste Ergebnisse Luchs CHARLIE

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Auf dem Weg der Besserung: Luchs CHARLIE

Nachdem Luchs CHARLIE gestern immobilisiert und untersucht wurde, liegen nun die ersten Ergebnisse der Proben vor. Diese lassen auf eine Harngriesbildung schließen, die nun histologisch weiter untersucht wird.

CHALRIE ist nach der Narkose gut aufgewacht, war agil. Scheinbar ist mit der Entleerung seiner Blase eine Erleichterung eingetreten. Die ganze Nacht nutze er, die ihm unbekannte Umgebung zu erkunden und bereitete den Mäusen schlaflose Stunden.

Wir hingegen hatten dafür endlich wieder eine ruhigere Nacht und sind froh, dass es ihm bessergeht.

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JURKA Kolumne 12.10.2018

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Wenn ich schon früh am Morgen top ausgerüstete Zweibeiner sehe, die auf leisen Sohlen um die Anlagen schleichen und mit ihren Objektiven auf der Suche nach uns Vierbeinern sind, dann kann das nur eins bedeuten: Fototage!

Zweimal im Jahr treffen sich naturliebende Fotografinnen und Fotografen bei uns Vierbeinern im Schwarzwald. Etablierte Profis und leidenschaftliche Amateure aus sämtlichen Himmelsrichtungen reichen sich die Hand, sind von Sonnenauf- bis Untergang bemüht, einzigartige Augenblicke festzuhalten. Auch vergangenes Wochenende sind dabei wieder atemberaubenden und herzergreifende Schnappschüsse entstanden, von denen ihr sicherlich noch einige zusehen bekommen werdet.

Jedenfalls, die Beliebtheit der Veranstaltung zeigt, dass mehr und mehr Zweibeiner die Schönheit von naturnahen Anlagen zu schätzen lernen. Und ein gewisses Grundverständnis gegenüber Wildtieren und unserer Natur ist auch heute in den modernen Zeiten extrem wichtig. Zumal Wolf und Luchs mehr und mehr in ihre alte Heimat zurückkehren. Aber wie soll man sich als Mensch dahingehend überhaupt verhalten? Wie können Konflikte vermieden werden? Panik? Nein, keine Sorge, zum Glück gibt es meine Freunde von den Grünkutten. Kommendes Wochenende veranstalten sie genau zu diesem Thema eine Tagung. Wildtierexperten von überall her sind eingeladen und werden ihr Wissen und ihre Erfahrung bündeln, damit wir alle, egal, ob Zwei- oder Vierbeiner, uns auf eine gemeinsame, harmonische Zukunft freuen können.

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

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