Tiermanagement: DORO trifft auf Artgenossen

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Erster Kontakt: DORO und PEDRO

DORO erkundete die große Freianlage auf eine sehr clevere Art. Systematisch lief sie die Begrenzung ab, lernte das anspruchsvolle Waldstück nach und nach kennen. Schon bei ihren ersten Ausflügen wurden zwei Dinge klar. Erstens, die Ex-Zoobärin braucht noch etwas Fitness für das teilweise sehr steile Gelände, zweitens, Braunbär PEDRO in der Nachbaranlage versucht durch den Zaun Kontakt aufzunehmen.

Seitdem sind nun einige Wochen vergangen und DORO macht den Eindruck, dass sie sich ziemlich sicher und mittlerweile auch recht souverän in der Anlage zurechtfindet. Da sich auch die Kontaktfreude von PEDRO in der Zeit bestätigt hat und er mit seinem umgänglichen Charakter ideal für eine Vergesellschaftung scheint, war heute der große Tag: DORO sollte zum ersten Mal seit ihrer Rettung im Juni auf einen Artgenossen treffen.

Donnerstag, 29. August 2019: Kurz nach 11:00 Uhr erledigt das Team die letzten Vorbereitungen für das erste Zusammentreffen, umstellt die Anlage von ob und unten, damit im Ernstfall zügig eingegriffen werden kann. Dann öffnen wir den Schieber. PEDRO lässt sich nicht lange bitten, betritt gemächlich die Anlage, in der DORO sich befindet. Mit freundlicher Mimik nähert sich PEDRO ohne Aggression DORO. Diese verliert keinen Augenblick, um mit ihrem stürmischen Temperament zu glänzen. Energisch versucht sie den erfahrenen PEDRO zurück zu drängen, was ihr zunächst auch gelingt. Hierbei wird deutlich, wie wichtig eine weiträumige Anlage für solche Aktionen ist, damit sich die Tiere zurückziehen können. PEDRO macht davon Gebrauch. Dann ein weiterer Annäherungsversuch mit ähnlichem Ausgang.

Dieses Spiel wiederholt sich einige Male, doch PEDRO lässt sich zunächst nicht provozieren, weist am Ende auf kurze, bestimmte Art die hitzige DORO in die Schranken. Diese beweist, dass sie die „Bärensprache“ durchaus versteht und zieht sich, wenn auch murrend, zurück.
Wir freuen uns, dass DORO ihren ersten Kontakt mit einem Artgenossen seit ihrer Rettung nach anfänglichem Übermut dann doch ganz gut hinter sich gebracht hat. Ein Anfang ist gemacht.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern der Rettungsaktion von DORO!

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Patentag 2019 – ein bärenstarker Abend von ganzem Herzen!

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ein von Herzen kommendes Dankeschön an unsere Paten und Spender

24-08-2019: Sie kommen aus allen Ecken Deutschlands und der Schweiz, sie haben die unterschiedlichsten Berufe, sind Rentner oder Schüler, haben die verschiedensten Interesse – doch die eine Sache, die alle gemeinsam haben, ist ihr Herz für Tiere. Über 300 Unterstützer unseres Tierschutz-Projekts folgten unserer Einladung zum Paten- und Spendertag 2019!

Mit einer einzigartigen, lockeren Atmosphäre verbrachten wir einen bärenstarken Tag mit den Menschen, die unser Projekt, unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen. Viele von ihnen sind seit der ersten Stunde mit dabei, haben geholfen unser Projekt auf die Beine zu stellen, halten es am Leben uns sichern somit die Zukunft der Tiere. Dabei spielt es keine Rolle, ob es ein kleines Taschengeld oder eine große Firmenspende ist, sondern es geht um den selbstlosen Einsatz, der misshandelten Vierbeinern ein besseres Leben ermöglicht. Mit großem Interesse verfolgten die Paten die einzelnen Programm-Punkte und erlebten ihre Schützlinge in unseren Freianlagen.

Was in über zwanzig Jahren aus dem Alternativen Bärenpark Worbis gewachsen ist, ist ein einzigartiges Tierschutz-Projekt, was ohne den überragenden Rückhalt der Unterstützer nicht möglich gewesen wäre. Dieser Tag war ein von Herzen kommendes Dankeschön an unsere Paten und Spender.

Im Namen der STIFTUNG für BÄREN, den Zwei- und Vierbeinern, sagen wir DANKE für die vergangene und zukünftige Zusammenarbeit!

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Tiermanagement: BEN zurück in großer Freianlage

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Tiermanagement: BEN zurück in großer Freianlage

Rückblick: Bevor wir BEN retteten lag er 15 lange Jahre auf dem harten, kalten Betonboden einer deutschen LKW-Garage auf engstem Raum mit 4 weiteren Bären. Die gravierenden Folgen dieser lebensverachtenden Haltung: schlimme Arthrose, die ihm mittlerweile starke Probleme bereitet.

Deswegen war BEN nun eine Zeit lang auf unserer Krankenstation, musste wurde dort behandelt werden. Die gute Nachricht: seit er eine neue Medikation bekommt, geht es ihm von Tag zu Tag besser! Er belastet seinen Hinterlauf und frisst auch wieder im Stehen. Heute war es dann endlich soweit: BEN wurde aus der Krankenstation entlassen und durfte zurück in die Freianlage. Dies ließ er sich nicht zweimal sagen. Schnurstracks ging es durch die offenen Schieber zurück in die Seniorenresidenz, wo er gleich von seinen MitBÄRwohnern POLDI und KAJA begrüßt wurde.

Wir freuen uns über den Weg der Besserung und sind stolz auf unseren BEN, der sich trotz seines leidvollen Schicksals nie unterkriegen lässt und immer wieder auf die Beine kommt. Auch, wenn es manchmal etwas länger dauern mag. Danke an alle Paten von BEN, die seine Genesung mit großem Interesse verfolgen, mitleiden und mitfiebern. Bärenstark, dass wir – und allen voran BEN – solche Unterstützung, solchen Rückhalt erleben dürfen.

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Patentag 2019

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Patentag 2019

Liebe Paten und Spender,
endlich ist es soweit, morgen startet unser Patentag 2019! Wir freuen uns über die zahlreichen Zusagen und auch über die vielen Anmeldungen zu den Sonderführungen, natürlich aber am meisten darauf, einen Abend mit den Unterstützern unseres Tierschutz-Projekts verbringen zu dürfen.

Hier schon mal ein kleiner Ablauf vom morgigen Programm:

15:00 Uhr Sonderführung - Für Paten laut Anmeldung
18:00 Uhr Begrüßungsrede
19:00 Uhr Abend-Buffet
20:00 Uhr Versteigerung
20:30 Uhr Bärenfütterung
21:00 Uhr Vortrag aktuelle Rettungsaktion
22:00 Uhr Fütterung unserer Wölfe und Waschbären

im Anschluss allgemeines Ausklingen der Veranstaltung

Bis Morgen!

Ihr Team vom

Alternativen Bärenpark Worbis

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Besucherhinweis: Bistro Bärenblick wieder geöffnet!

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Täglich von 11:00-17:00 Uhr geöffnet

Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit heute ist unser Bistro Bärenblick endlich wieder für Sie geöffnet! Wir starten in die zweite Sommer-Hälfte mit einer neuen Speisekarte und freuen uns tierisch auf Ihren Besuch.

Unser freundliches Service-Bärsonal ist täglich von 11:00-17:00 Uhr für Sie da.

Ihr Team vom

Alternativen Bärenpark-Worbis

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Aus dem Privatleben unserer Wölfe – was des Nachts im Park passiert

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Wölfe unter sich

Letzten Donnerstag bekamen unsere Wölfe mit einem Damhirsch einen wahren Festschmaus in ihr Rückzugsgebiet geliefert.
Viele Besucher warteten gespannt darauf, dass sich BRANCO und seine Brüder endlich über die leckere Beute hermachen würden, jedoch vergeblich…
Wölfe sind von Natur aus sehr scheu und misstrauisch, wenn es um neue Situationen geht.
Ganze zwei Tage ließen sich die Wolfsbrüder Zeit um dann im Schutze der Dunkelheit das Festmahl zu beginnen.
An den Resten haben sich Raben, Krähen und Elstern bedient, die vom reichhaltigen Futterangebot hier im Park ebenfalls profitieren.
Um auch das mitzubekommen, was normalerweise im Verborgenen passiert, haben wir Wildkameras an der Futterstelle installiert und die tollen Bilder wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Vielen Dank an alle, die durch Spenden die Anschaffung solcher technischen Hilfsmittel möglich machen und uns helfen tiefere Einblicke in das Privatleben unserer Vierbeiner zu gewinnen!

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Ein Geburtstagsgeschenk von ganz besonderer Natur!

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Bärenstarke Aktion von Regina Liebe [links]

Was wünscht man sich zum 65. Geburtstag? Genau diese Frage stellte sich Bären-Freundin Regina Liebe. Schließlich entschied sie sich dafür, an diesem besonderen Tag ihrem Namen alle Ehre zu machen: Sie verzichtete auf Geschenke und sammelte stattdessen Spenden für unser Tierschutz-Projekt! So kamen 320,- Euro zusammen, doch damit nicht genug – aus eigener Tasche legte sie nochmal drauf und erhöhte somit die gesamte Summe auf glatte 400 Euro!

Wir sind von einer solch selbstlosen Aktion wahrlich zu Tränen gerührt und bedanken uns von ganzen Herzen dafür! Natürlich auch im Namen unserer Schützlinge.

 

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Tiermanagement: DARIA erkundet weiterhin neues Terrain

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DARIA erkundet neues Gebiet

Nachdem sich DARIA in den letzten Wochen immer mehr in unseren naturnahen Freianlagen eingelebt hat, unternahm sie nun auch ihre ersten Schritte in die größte und anspruchsvollste Sektion. Dort leben zum Beispiel JURKA und die Wölfe BRANCO, BERIX, BASCO, BRIX und BRAX.

Als wir den Schieber für unseren Neuzugang öffneten, ging sie recht zügig hindurch, erkundete mit großem Interesse das neue Terrain. Wobei sie sich immer wieder in ihr bekanntere Gefilde zurückzog. Aber zum Glück waren auch ARTHOS und AGONIS bei der Aktion dabei. Die beiden Jungbären kennt sie seit längerem und besonders der sonst so schüchterne AGONIS animierte DARIA immer wieder, ihm in die große Freianlage zu folgen. Ein spannender Moment für die ehemalige Zoo-Bärin, der auch vom Wolfsrudel beobachtet wurde. Hin und wieder sahen wir ihre neugierigen Köpfe oberhalb am Hang aus dem kleinen Wäldchen blitzen.

Zu guter Letzt wagte sich DARIA, die in den vergangenen 28 Jahren ihres Lebens weder Wald, Dickicht noch fließende Gewässer kennenlernen durfte, in den kleinen Bach, der von Natur aus durch die Sektion fließt.

Ein faszinierender Moment, sowohl für die Vier- als auch uns Zweibeiner. Es zeigt einmal mehr, dass auch betagte Tiere unwahrscheinlich viel lernen und leisten können. Die Instinkte eines Wildtieres sollten nicht unterschätzt, sondern gefördert werden. Dies funktioniert – wie man sieht – am besten durch ein größtmögliches Maß an Natürlichkeit.

Wir bedanken uns daher von ganzen Herzen bei allen Paten, Spendern und Unterstützern unseres Tierschutz-Projekts, die solche bärenstarken Momente erst möglich machen.

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JURKA Kolumne 17.08.2019

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Wir befinden uns mitten in den großen Ferien und ich bin immer wieder erstaunt darüber, aus wie vielen Ecken es Menschen in unser Tierschutzprojekt zieht. Aber zugegeben, es ist jetzt aber auch eine tolle Zeit, Bären zu beobachten. Meine Artgenossen und ich sind momentan sehr aktiv. Und könnt ihr euch auch denken, warum? Tja, es ist nämlich Obst-Zeit im Braunbären Fresskalender. Ihr müsst wissen, wir Bären gehen nicht nach Monaten, sondern nach Futterangebot. So gibt es die Kadaver-Tage, die Nuss-Zeit oder eben die Obst-Wochen. Letztere sind schon frühe Unternehmungen mit Hinblick auf die Winterruhe.
Wir haben also Hunger und sind entsprechend viel unterwegs. Und ich kann euch sagen, sich Zeit zunehmen und das alles zu beobachten lohnt sich gerade ganz besonders.
Apropos Zeit: alle Sommer wieder höre ich Besucher fragen, wo denn die Wölfe sind. Nun, das Ding mit den Wölfen ist eben, dass man dazu neigt sie zu übersehen, auch wenn sie fast direkt vor einem liegen. Daher ein kleiner Tipp von eurer JURKA: nehmt euch Zeit und idealerweise ein Fernglas mit. Dann sucht euch einen Platz, an dem ihr recht viel einsehen könnt und habt Geduld. Am besten kommt ihr gleich morgens, wenn die Kasse öffnet.

Aber das allerwichtigste: Ruhe. Schöne, gediegene Stille.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA

 

JURKA Kolumne 09.08.2019

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Ich habe euch ja letzte Woche erzählt, wie spannend ich es finde, DARIAs Weg zum Bär-Sein zu verfolgen. Nach den jungen Wilden aus Albanien trifft die alte Bärendame nun immer wieder auf CATRINA. Doch die clevere Luchsin ist bei weitem nicht so stürmisch wie ARTHOS und AGONIS. Obwohl die beiden sich nun schon seit ein paar Tagen die Anlage teilen, ist es noch zu keinem, direkten Aufeinandertreffen gekommen. Schön entspannt, Schritt für Schritt nähern sich die beiden an. Fasziniert sind die beiden allen Anschein nach allerdings von ihren Gerüchen. Sowohl DARIA als auch CATRINA finden es äußerst spannend an Stellen zu schnuppern, wo der andere kurz vorher vorbeikam.
Jedenfalls, es ist sehr angenehm zu sehen, wie gesittet sich die beiden Damen kennenlernen. Beim Thema gesittet fallen mir dabei die drei Albaner ein, ARIAN, ARTHOS und AGONIS, denn die Halbstarken sind das genaue Gegenteil. Buddeln, klettern, stürmen umher und lassen keinen Stein auf den anderen. Ab einer ihrer Lieblings-Grabe-Stellen haben die Grünkutten nun einen riesigen Felsbrocken in die Anlage buchsiert. Mal sehen, was sie mit diesem Stein anfangen.
Apropos Stein, hat jemand von euch zufällig Steinobst bei sich daheim oder kennt ihr jemanden, so etwas in seinem Garten hat? Über eine fruchtige Futterspende würden sich die Grünkutten tierisch freuen – und wir erst! Denn unser Mampf-Kalender ist gerade in der Jahreszeit Obst angekommen.

Über das Nahrungsangebot der Wildnis wussten auch schon die Indianer Bescheid, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen unseres Ferienprogramms lernen konnten. Auch in der nächsten Woche wird es wieder ein Angebot für die Schulfreie Zeit geben. Dieses Mal gilt es, besonders kreativ zu sein! Denn das Motto lautet: Malen und Basteln für den Tierschutz. Ich bin ja schon extrem gespannt, was die Kids sich so alles einfallen lassen für uns Vierbeiner.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure JURKA

 

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