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JURKA Kolumne 20.03.2022

Jurka-Kolumne
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Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Die letzte Trägheit ist abgeschüttelt und so gehen wir Bären frischen Mutes und hochmotiviert in die warmen Jahreszeiten. Für mich bärsönlich stehen auf der Frühlings To-Do Liste folgende Dinge: frisches Obst, knackiges Gemüse und allen voran das erste Bad im kühlen Nass. Kaum was anderes belebt den Geist mehr als eine gediegene Runde im eigenen Pool um sich den Muff vom letzten Jahr aus dem Fell zu spülen. Dank der gütigen Schwarzwaldsonne konnte ich letzteres direkt abhaken.

Was das Futter angeht – nun, meine Nase hat mir zumindest verraten, dass die Grünkutten eine erste Ladung an saftiger Nahrung in diesem Jahr bekommen haben. Wenn mich nicht alles täuscht, dann handelt es sich hierbei um Äpfel, Karotten und Salat. Na ja, ich lasse mich überraschen und werde mal schauen, was sich nächste Woche so in den Anlagen finden lässt.

Apropos finden lassen, von der Sache her sind alle Bären jetzt zunehmend aktiver und wandern umher. Die Zeichner, die am Wochenende uns Bären studierten und künstlerisch zu Papier brachten, konnten uns also auch alle finden. Bis auf eine – unsere DARIA lässt sich mal wieder etwas länger Zeit. Aber letztlich muss eben eine die letzte sein.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

Moment der Woche KW 11 | AGONIS

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In dieser Woche möchten wir euch einmal auf einen Ausflug über der Freianlage mitnehmen – aus der Vogelperspektive! Denn unser AGONIS liebt bekanntlich das Klettern. Eine Fähigkeit, die eigentlich alle Braunbären in der Natur erlernen. Leider wurde AGONIS im Welpenalter brutal aus der freien Wildbahn entrissen und in einem Restaurant angekettet.

Wir sind froh, dass er in unseren Freianalgen ein stückweit Natur zurück gewinnen darf.

Auch, wenn ihr nicht mit einer Drohne über unser Gelände fliegen dürft, habt ihr ja vielleicht auch einen ganz besonderen Moment mit eurer Kamera fotografieren oder filmen können. Schickt sie uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht ist euer Beitrag der Moment der Woche.

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Trauer um KAJA

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Trauer um Kaja
Schweren Herzens mussten wir am 15.3.2022 unsere älteste Parkbewohnerin, die Bärin Kaja, mit stolzen 38 Jahren verabschieden. Mit ihrer unvergleichlichen flinken und gewitzten Art, hat die kleine Braunbärin mit den schönen braunen Augen uns stets ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.
Kaja wurde 2011 gemeinsam mit Ihrer Schwester Leonie aus einem Zirkus gerettet und fand in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt ein neues Zuhause. Das Leben im engen Zirkuswagen und die entwürdigenden Auftritte in der Manege hatten damit nach 28 langen Jahren endlich ein Ende. Der Zirkusdirektor sagte bei Kajas Abholung: "Es gibt zwei Arten von Bären: gesunde und tote." Vermutlich meinte er, es gibt robuste Bären, die die unerträglichen Zustände im Zirkus überdauern und solche, die daran zugrunde gehen. Unsere zähe Kaja hatte Glück, sie überlebte, obwohl sie bis ins hohe Alter leidvolle Dressuren ertragen musste und katastrophal untergebracht war. Nachdem die Qualen im Zirkus endlich Vergangenheit waren durfte sie die letzten 10 Jahre das Gras unter den Tatzen spüren, im Bach baden, die Natur mit anderen Bären, Wölfen und Luchsen genießen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.
Wir erinnern uns an ganz besondere Momente mit der charakterstarken Braunbärin, beispielsweise wie sie mit 28 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben Winterruhe halten durfte oder als sie sich vor 2 Jahren den jungen Bärenmann Arian als Liebhaber nahm und so nochmals einen zweiten Frühling genoss. „Je oller, je doller“ nach diesem Motto kostete Kaja jeden Moment Ihres Lebens im Schwarzwald aus und überraschte uns immer wieder mit ihrer jugendlichen Neugierde. Bis zum letzten Tag war unser kleines Energiebündel flink in den Anlagen unterwegs und klaute Bärin Franca und Luchsdame Ela so manches leckere Stück Fleisch vor der Nase weg. Als wahrer Bären-Methusalem geht sie mit ihren 38 Jahren als bisher älteste Bärin in die Geschichte des Schwarzwälder Bärenparks ein.
Liebe Kaja, so sehr uns Dein plötzlicher Tod entsetzt, sind wir froh, dass Du bei uns ein schönes würdiges Leben hattest und ohne Leiden friedlich einschlafen konntest. Du hast uns wie keine andere gezeigt, dass man das Leben genießen muss – bis ganz zum Schluss!
Wir werden Dich nie vergessen und denken an Dich, wie Du nun wieder vereint bei Deiner Schwester Leonie bist. Ruhe in Frieden.
Wir werden Dich vermissen.
Deine Grünkutten

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04.06. Bärenreport | FRANCA

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 FRANCAs Schicksal erinnerst an einen mittelalterlichen Roman. Sie war neben zwei anderen Bären im Besitz von Schaustellern und wurde mitunter auf Mittelaltermärkten zur Schau gestellt.

Weitere Infos

Termine

  • 03.06.2022…
    Mythos Braunbär | ein sagenhafter Abend mit Michaela Skuban
  • 04.06.2022…
    04.06.2022 Nacht der glühenden Augen
  • 04.06.2022…
    Bärenreport | FRANCA

Bärenkalender 2022

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