Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

CORA: Erinnerungen an die nordische Schönheit

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CORA

Wir schreiben den 15. Januar 2018. Als großer Punkt auf der Tagesordnung steht die Vergesellschaftung zweier Wölfe. Bei der Zusammenführung von Wildtieren in einem gemeinsamen Areal ist große Aufmerksamkeit und Vorsicht ungemein wichtig. So versammelt sich das Team um die Freianlage, ist mit Funkgeräten ausgestattet, beobachtet die Situation genau. Und dann passiert folgendes: „14:35 Uhr – Neuzugang CORA liegt in einer Kuhle, unweit ihres Unterstands. Augen halb geöffnet hat sie es sich im Dickicht gemütlich gemacht. Es ist kalt, doch der frische Wind ist nicht das einzige, was auf die Wolfsdame zukommt. Altwolf ADI nähert sich ihr zielstrebig und… kuschelt sich direkt an sie!“ [Auszug aus dem Bericht vom 15. Januar]

Als CORA im Januar 2018 von der Insel Rügen in unser Tierschutzprojekt kam, war sie bereits 12 Jahre alt. In Sassnitz geboren, verbachte sie ihr ganzes Leben bis dato in einem Tierpark und lernte erst bei uns im Schwarzwald eine natürliche Umgebung kennen. Sie war mit ihren 12 Jahren schon eine alte Wolfsdame, als sie unsere anspruchsvollen Freianlagen erkundete. Und wir werden nie vergessen, mit welcher Cleverness und Dynamik sie sich einlebte. Die Vergesellschaftung mit ADI war bezaubernd und gehört wohl mit zu den romantischsten Augenblicken, die sich bei uns abspielten. Aber auch die Bilder von CORAs erstem Kontakt mit den damals zweijährigen halbstarken Bärenmännern aus Albanien bleiben unvergessen. Auf der einen Seite die stürmischen, dreisten Welpen und auf der anderen die schlaue, wunderschöne Wölfin. Es zaubert uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, wenn wir daran denken, wie elegant die betagte Wolfsdame den Jungbären zeigte, wo es langgeht.

Solche Momente sind es, mit denen CORA sich in unsere Herzen schlich. Sie genoss ihren Lebensabend in unseren Freianlagen ausgiebig und nutze jede Gelegenheit ihrer MitBÄRwohnerin KAJA das Fleisch zu stibitzen.

Ein bärenstarkes Dankeschön für die Paten, Spender und Unterstützer, ohne denen dies alles undenkbar wäre.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Bärenpark Worbis,

Der Tag der Wiederöffnung rückt näher und wir freuen uns tierisch über Ihren Besuch! Wenn die Türen unseres Tierschutzprojekts am Montag, den 27.April 2020 wieder für den Besucherverkehr geöffnet sind, gilt es jedoch ein paar Hinweise zu beachten. Wir bitten Sie darum, uns bei der Umsetzung des Kontaktverbots zu helfen und somit Infektionen zu vermeiden. Nur gemeinsam können wir Sie und uns schützen!
Dafür gilt zu beachten:

-Sicherheitsabstand von 2 Metern und Vermeidung von Menschenansammlungen
-Bedeckung von Mund und Nase ist auf dem Parkgelände empfohlen
-im Kassenhaus gilt allerdings Mund- und Nasenbedeckungspflicht
-regelmäßiges Händewaschen, Seife und Desinfektionsmittel sind auf den Toiletten vorhanden
-bei der Toilettenbenutzung bitte Abstand und Personenanzahl beachten
-Toiletten auf dem Parkplatz bleiben geschlossen
-die Innenräume unseres Bistros bleiben geschlossen, Getränke, Eis, und kleine Speisen gibt es zum Mitnehmen aus dem Fensterverkauf heraus – bitte nicht innerhalb eines Umkreises von 10 Metern konsumieren

Natürlich sind dies alles neue Dinge, die uns eine ungewohnte Situation bringen. Wir bitten daher um Verständnis, wenn an den ersten Tagen noch nicht alles 100prozentig reibungslos verlaufen sollte. Wir werden unser Bestes tun, um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestallten.

Nur gemeinsam können wir für die Tiere da sein!
Ihr Team vom
Projekt WORBIS

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Auffangstationen brauchen Ihre Hilfe mehr denn je

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Helft uns ihnen zu helfen

Die Ausbreitung von COVID-19 bedroht das Überleben tausender Tiere in europäischen Auffangstationen und Schutzzentren. Die Eurogroup for Animals appelliert an die Großzügigkeit der Bürgerinnen und Bürger, um diese Krise zu überstehen.
Die Auffangstationen [wie die Tierschutzprojekte der STIFTUNG für BÄREN] in Europa können hauptsächlich dank der Großzügigkeit privater Spender, in einigen Fällen durch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern betrieben werden. Infolge der Beschränkungen, die durch COVID-19 in den nahezu abgeschotteten europäischen Ländern eingeführt wurden, bleiben Besucher jedoch aus.
Auffangstationen und Schutzzentren bieten ein besseres Leben für Tiere, die unter schlechten Haltungsbedingungen in Zoos leiden mussten, in Zirkussen grausam ausgebeutet oder von privaten Eigentümern ausgesetzt oder von illegalen und skrupellosen Händlern beschlagnahmt wurden. Viele Auffangstationen sind direkt an der Beschlagnahmung und dem anschließenden Transport der Tiere - oftmals auch grenzüberschreitend - zu ihrer neuen Unterbringung beteiligt. Wenn ein Tier in einer Auffangstation aufgenommen wird, entstehen erhebliche Kosten, unter anderem für Futter, Personal, Medizin, tierärztliche Versorgung, Bau, Instandhaltung und Heizung.
Die Pandemie hat eine im Vorfeld ohnehin schwierige Situation nur noch weiter verschärft. Bereits zuvor war die Unterbringung von aufgegriffenen, beschlagnahmten oder überlassenen Wildtieren chronisch unterfinanziert da Auffangstationen kaum oder keine Unterstützung durch öffentliche Mittel erhalten. Die Situation könnte sich auf längere Sicht angesichts der durch Covid-19 bedingten wirtschaftlichen Ausfälle der Länder und der Auswirkung auf die Ersparnisse der Menschen sogar noch verschlimmern.

„COVID-19 stellt eine echte Herausforderung für alle Auffangstationen dar, aber wir tun unser Bestes, um den Tieren, die wir beherbergen, ein optimales Management zu gewährleisten“ sagt Andrea Casini von der Eurogroup für die Tierorganisation LAV, die das Semproniano CRASE (Centro Recupero Animali Selvatici ed Esotici) in der Toskana leitet. „Auffangstationen in Italien haben immer schon ein Finanzierungsproblem, nicht erst jetzt, sondern weil es bei weitem nicht genügend öffentliche Finanzhilfen seitens der Regierung gibt. Während der COVID-19-Krise scheinen sich die Regierung, die lokalen Behörden und die Zivilgesellschaft nur dafür stark zu machen, Zirkussen und Zoos zu helfen - für diejenigen also, die Tiere ausbeuten und mit ihnen Profit machen.“
Die Eurogroup for Animals und seine Mitgliedsorganisationen, die Rettungsmaßnahmen durchführen, schließen sich mit EARS, der European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries, zusammen, um die Bürger zur Unterstützung aufzurufen.
Hier finden Sie eine Liste von weiteren Organisationen oder Auffangstationen in Ihrem Land, die Sie kontaktieren können, um zu erfahren, wie Sie helfen können.

Diese Tiere haben schon genug durchgemacht. Bitte helfen Sie ihnen, die COVID-19-Krise zu überstehen.

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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Ab jetzt im Online-Shop und überall wo es gute Podcasts gibt: 2. Staffel WissBärGier! Dein Podcast zu den Großbären der Welt. Jetzt reinhören mit Aha-Effekt

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Termine

  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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