HERO Kolumne KW 47

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Ein Wort auf allen Vieren

Schichtwechsel

 

Viele beneiden die Bären. Von wegen Winterruhe wäre so toll und sich mal richtig schön fett zu fressen sei doch gigantisch - also wenn ihr mich fragt, bin ich froh eine Katze zu sein. Mich mit so einer Fettwampe umher zu wuppen wäre gar nicht mein Fall. Dann den wunderschönen Schnee verpassen, sich dafür den Stress geben die Höhle rechtzeitig fertig zu kriegen, und dann diese Diät mal anders rum und aufpassen, dass dabei bloß nicht zu viel Kalorien verbraucht wird, getreu dem Motto viel Essen und wenig Bewegung macht ‘ne glatte Haut. Und dann immer so müde sein im Herbst. Schauen wir uns doch nur mal den AGONIS an. Liegt ratlos tranig vor der Höhle auf einem Strohnest und blickt traurig drein, weil er passt nicht mehr mit ARIAN und ARTHOS in dieselbe Höhle rein. Ich an seiner Stelle würde mir da einfach was anderes suchen, aber nicht so unser sensibler Bärenmann.

Aber so richtig zur Ruhe kommen die andern Beiden auch nicht. Sie haben zwar einen Platz in der Höhle ergattert, aber draußen könnte ja etwas spannendes passieren und wenn sie das verpassen würde, was wäre das nur für ein Drama. Also treibt sie die Neugier von Zeit zu Zeit nach draußen. Man könnte meinen, dies wäre dann die ideale Gelegenheit für AGONIS, sich seinen begehrten Platz in der Höhle zu sichern. Campen ist immerhin eine totsichere Sache. Wir Luchse machen das nur, sind schließlich Lauerjäger.

Und habe ich AGONIS andächtig beobachtet. War sogar ein bisschen stolz, dass er von mit ein paar Katzentricks gelernt hat. Ihr müsst wissen, Durchsetzungsvermögen ist in der Regel nicht seine Stärke. Jedenfalls, fast stolz war ich auf ihn.
Fast.
Denn als einer der Beiden tatsächlich die Höhle verließ, was hat er da getan? Mit ihnen gespielt! Ist das zu fassen? Da hockt der Kerle ewig im Frost vor der Höhle rum und als sich die Gelegenheit zum Kontern bietet, albert er herum? Ich glaube, wie froh ich bin, eine Katze zu sein, muss ich nicht genauer erläutern.

In diesem Sinne: Hallo, hier ist wieder euer HERO, der im Winter die Berichterstattung übernimmt.

Euer HERO

 

HERO

RONJAs Report Folge 35 – Kalbsglück und Schreckmomente

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Diese Woche gab’s Grund zur Freude: RAIK und ich haben ein richtig fettes Kalb ergattert! Groß, saftig, perfekt – unsere Mäuler haben gejubelt, Pfoten haben gewippt. Solche Mahlzeiten sind selten, und ihr könnt euch vorstellen, dass wir da keine Minute verlieren wollten. Genuss pur!

Aber wir waren nicht nur mit Futtern beschäftigt. Nein, wir haben auch ein bisschen Spaß gehabt – mit den Wolfsdienern. Eine von ihnen musste unbedingt noch im Dunkeln bei uns vorbei, und oh, wie spannend: Sie hat ständig geleuchtet, sich umgeschaut, das Gefühl gehabt, beobachtet zu werden – und hat niemanden gesehen. Perfekt!

Und dann kam der Höhepunkt: Als sie sich nochmal umdrehte, stand RAIK plötzlich direkt am Zaun. Augen groß, Fell stramm, und er starrte sie einfach an. Die arme Wolfsdienerin hat sich vielleicht erschrocken – unbezahlbar! Ich? Ich habe das Ganze von hinten beobachtet, auf meinem Platz, und mich köstlich amüsiert. Selber Schuld wer so spät noch hier vorbeikommt.

Also, Mahlzeit satt und Spaß gehabt – so muss ein Tag im Revier laufen.

Bleibt wachsam – und frech,
Eure RONJA

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Internationales Tierschutznetzwerk - EARS Meeting in Italien

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In der Tierschutzeinrichtung Animanatura – Wild Sanctuary Semproniano, Italien, fand am 12. und 13. November 2025 das Jahrestreffen der European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries [EARS] statt. Seit einigen Jahren sind wir bereits Mitglied bei EARS, zahlreiche Rettungen seither waren gemeinsame Aktionen mit Kooperationspartnern dieses Netzwerks [z.B. ELA oder ASUKA & POPEYE].

Auch beim diesjährigen Treffen gab es ein Update der Mitgliedseinrichtungen, Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen in Sachen Tierschutz in Europa. Neben vielen spannenden Präsentationen war unter anderem KI ein Thema. Wie kann künstliche Intelligenz den Alltag der Tierschutzprojekte sinnvoll unterstützen? Weiterhin ging es um den Bau neuer Sanctuaries, denn leider ist der Bedarf an Plätzen für Tierschutzfälle in Europa noch immer enorm. Zudem fand ein Workshop in Sachen Tiermanagement mit traumatisierten Tieren statt.

Das Netzwerk der Tierschutz NGOs ist ein wichtiger Stützpfeiler für den Tierschutz in ganz Europa. Ohne die hervorragende Zusammenarbeit würden viele Tiere nicht vermittelt oder gerettet werden. Zudem lernen wir von einander, optimieren so stetig unsere Arbeit. Nicht Zuletzt ist das Bündeln unserer Aktivitäten ein starkes Element, um auf europaweiter Ebene gegen den Missbrauch von Tieren vorzugehen.

Wir bedanken uns beim Team von Animanatura – Wild Sanctuary Semproniano für die Organisation und die Gastfreundschaft.

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5 Ideen: (Vor-)weihnachtliche Geschenke

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Wenn ein Weihnachtsgeschenk so viel mehr als das ist…

Die wertvollsten Geschenke sind diejenigen, die von Herzen kommen. Bärenstark wird es dann, wenn sie auch MIT Herz verschenkt werden, wie unsere kleinen Aufmerksamkeiten, die so viel Großes bewegen können. Mit einem Kalender oder Gutschein der STIFTUNG für BÄREN habt ihr nicht nur ein besonderes Präsent, sondern unterstützt damit aktiv den Wildtier- und Artenschutz. Ladet eure Liebsten z.B. zu einem unvergesslichen Event in unseren Projekten ein und helft gleichzeitig mit, die Zukunft traumatisierter Tiere abzusichern. Mit der Adventszeit könnt ihr direkt loslegen. Gönnt euch einen einzigartigen Adventskalender, tut euch und den Vierbeinern damit etwas Gutes.

Die ganze Welt können wir nicht ändern, aber wir können die Welt der Tiere lebenswert gestalten. Denn was gibt es schöneres, als Leben zu schenken?

Bärenstarker Adventskalender

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RONJAs Report Folge 34 – Frechdachse und Schlafmützen

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Im Revier wird’s langsam mucksmäuschenstill – fast alle Bären pennen schon tief und fest. Nur DORO und MYKHAILO schleichen ab und zu noch vorbei, tun so, als wären sie wach, aber ehrlich? Da ist schon Winterschlaf in den Augen. Fressen? Fehlanzeige.

Dafür brennt bei den Katzen die Luft! BECKY, unsere neue Chaos-Queen vom Jahr, kann einfach nicht stillsitzen. Ständig schleicht sie sich zum Wirtschaftshof, obwohl das eigentlich EULEs Hoheitsgebiet ist. Und EULE? Die hat da ganz klare Regeln: Zutritt nur für KASIMIR und HOLGER – der Rest bleibt draußen.

Tja, BECKY sah das wohl anders. Neulich hockten die drei gemütlich beim Fressen, sogar mit einem Wolf-Diener als Servicekraft – und wer stapft da einfach mitten rein? Genau, BECKY! Ganz cool, als gehörte ihr der Laden. EULE hat’s erst gar nicht geschnallt, aber als sie aufblickte – dieser Blick! Mischung aus „Huch!“ und „Was zum Futtertopf?!“.

BECKY war kurz verdattert, hat dann aber lieber den Rückzug angetreten. Doch ich wette, die probiert’s bald wieder. Frechdachs bleibt Frechdachs.

Bleibt wachsam und neugierig
Eure RONJA

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JURKA Kolumne 16.11.26

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Ein Wort auf allen Vieren 

Wenn Wölfe tanzen

Kennt ihr das, wenn eure Nachbarn sich streiten und man selbst am liebsten mit was zu knabbern da hockt und sich das Drama anschaut? Ich würde mir das ehrlich gesagt mal wieder wünschen, diese turtelbetaubte Heiterkeit zwischen GAIA und KOLJA nervt langsam. Ein wenig Action bevor ich in die Winterruhe gehe wäre schon mal ganz nett. Aber so sind sie halt nicht, die Wölfe. Ich habe schon oft gehört, wie Menschen aus den Graupelzen total die Monster gemacht haben. Klar sind es keine Kuscheltiere und ich, die sich eine Anlage mit Vertretern jener Art teilt kann durchaus verstehen, dass sie einem (manchmal) auf die Nerven gehen können… Aber diese reißerischen Schilderungen sind einfach nur lächerlich. Neulich abends hockte ich ganz friedlich im Bärenwald und hab die Natur im Herbstgewand genossen. Bären machen sowas, mal innehalten und die Umwelt genießen, einfach mal nur genießen. Da kamen die beiden Wölfe angestolpert. Zugeben, wirklich elegant werfen sie sich nicht gerade umher. Na, jedenfalls dachte ich schon, oh, NEIN, jetzt will GAIA wieder mit mir spielen. Und darauf hab ich so gar keine Lust. Aber siehe da, sie wollten gar nichts von mir, sondern GAIA jagte vergnügt ihrem KOLJA hinterher. War fast wie ein Tanz, irgendwie.

Hab mich dann nur kurz erschrocken, weil ich von ganz weit weg aus dem Dickicht eines anderen Viertels vom Bärenwald die unheimlichen Luchsaugen sah. Wie lange kenne ich HERO jetzt schon, und wie lange Luchse an sich, aber an ihren kalten, emotionslosen Blick werde ich mich nie gewöhnen. Da rappelt mir direkt ein Schauer über den Pelz. Aber wer will es ihm verübeln, jetzt, da das Dickicht sich lichtet und er wundervoll zu sehen ist, will sich die eitle Katze natürlich auch zeigen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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Tierschutz in der EU modernisieren - DEINE Stimme zählt!

Aktuell findet eine Konsultation zur EU-Gesetzesinitiative für Tierwohl von Nutztieren statt. Alle Bürgerinnen und Bürger der EU haben JETZT die Gelegenheit, an dieser Befragung teilzunehmen und seine Stimme für mehr Tierwohl abzugeben. Dieser Anstoß für eine Modernisierung der EU-Rechtsvorschriften kann u.a. die Käfighaltung gewisser Tierarten abschaffen und allein dadurch millionenfaches Tierleid lindern. Dazu heißt es in der Initiative:
Käfige verhindern natürliche Verhaltensweisen von Tieren, wie etwa Futtersuche, Sozialverhalten und freies Bewegen. Diese geschlossenen Haltungssysteme verursachen chronischen Stress, Gesundheitsprobleme und allgemeines Leid. Die daraus resultierenden schlechten Tierwohlbedingungen werfen erhebliche ethische Bedenken auf und haben negative wirtschaftliche Auswirkungen, da sie das Vertrauen der Verbraucher untergraben.

Dies ist nicht nur eine Gelegenheit, die EU weiten Tierschutzstandards zeitgemäß zu erhöhen, sondern zeigt auch, dass wir als Gesellschaft den Umgang mit Tieren aktiv mitgestalten können. Schließlich haben wir, als Verbraucher wie als Mensch, die Verantwortung für die Lebewesen in unserer Obhut. Und dieser Verantwortung gilt es gerecht zu werden. Es sind die täglichen, kleinen Entscheidungen, die schließlich zu nachhaltiger Entwicklung führen (können).

 

Wir, die STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz, zählen daher im Namen der Tiere auf EURE Stimme. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Doch diese paar Minuten können über Millionen von Leben entscheiden.

Hier telnehmen

Nehmt euch die Zeit, macht mit, schreibt Geschichte.

Moment der Woche | FRANCAs Blick

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Was für ein Blick - FRANCA schaut noch immer skeptisch über die Schulter. Trotz all der Jahre kann sie den Schrecken ihrer Vergangenheit nicht gänzlich hinter sich bringen. Logisch, nach einer Ewigkeit im beklemmenden Käfig, tief unten in einem muffigen Keller, wo Finsternis, schimmliges Stroh und Ratten ihre Umwelt darstellen.

Und jedes Mal, wenn der Mensch hinzu kam, wurde es erst richtig schlimm.

Alles in allen hat sich FRANCA jedoch ausgezeichnet im Bärenwald eingelebt. Nachdem sie damals gerettet wurde und zu uns kam, was hat sie wohl direkt gemacht:

A | hat stundenlang den Kellermuff abgewaschen
B | ist in Winterruhe gegangen 

Kleiner Tipp: FRANCA ist das beste Patentier für alle Schlafmützen

 

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Moment der Woche | RAIKs irrlichternder Blick

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Er sieht fast ein wenig nachdenklich aus, unser RAIK. Ist er Hund? Ist er Wolf? Beides oder weder noch? RAIK ist irgendwo verloren zwischen Haus- und Wildtier. So sehr er und RONJA uns auch ans Herz gewachsen sind, hoffen wir stark, dass die Zucht und der Handel von Wolfhundhybriden endlich ein Ende findet. Respektloser und lebensfeindlicher kann mit Lebewesen kaum umgegangen werden. Wenn euch das Schicksal der Vierbeiner berührt, dann erzählt es doch bitte weiter. Sich aus verschiedenen Tieren die besten Eigenschaften züchten zu wollen, um ein makaberes Fabelwesen zu erschaffen, hat nichts mit Tierliebe oder menschlichen Errungenschaften zu tun, sondern mit Egoismus und komplettem Missverständnis gegenüber der Natur.

RAIKs irrlichternder Blick ist daher mal ein etwas anderer Moment der Woche.

Wenn auch ihr euch zwischen den Stühlen fühlt, nicht immer wisst, wo ihr hingehört, dann seid ihr nicht alleine, auch RAIK geht es so. Vielleicht ist er ja das perfekte Patentier für euch…?

 

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Euer Team vom
Projekt WORBIS

JURKA Kolumne 09.12.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Ich seh‘ dich!

Stellt euch vor, ihr wandert an Halloween in der Dunkelheit durch den Bärenwald und seht dabei, wie Wölfe durch das Dickicht schleichen, ihr von aufmerksamen Luchsaugen beobachtet werdet und ein Bär in voller Größe aus der Finsternis direkt vor euch am Zaun erscheint. Wie gesagt, stellt es euch vor, denn tatsächlich zeigten wir Wildtiere uns neulich bei der Halloween-Führung von unserer wildesten Seite, nämlich gar nicht. Kein Bär, kein Luchs, nicht einmal die sonst so kommunikativen Wölfe ließen sich nicht blicken. Aber ist das nicht viel aufregender? Am spannendsten ist schließlich das, was du nicht siehst. Nur meine Artgenossin ISA hat nicht ganz mitgezogen. Sie fand es amüsant, den Besuchern an Halloween zumindest einen kurzen Blick auf ihr Hinterteil zu gewähren.

Überrascht hat mich in der letzten Woche unsere Bärin JULIJA. Eigentlich hatte ich sie schon in der Winterruhe gesehen, doch als die Sonne über den Bärenwald ihr ganze Pracht entfaltete, unternahm JULIJA eine entspannte Wanderung durch die Freianlage, sammelte dabei noch ein paar nützliche Dinge für ihre Winterhöhle ein. War dann vielleicht doch eher eine Regenruhe, statt Winterruhe. In den Wochen zuvor war das Wetter wie ihr wisst eher bescheiden. Wer versucht das ein oder andere Auge zu zukriegen ist FRANCA. Die schaut nur hin und wieder leicht irritiert aus ihrer Höhle, wenn die Wölfe GAIA und KOLJA ihr Heulkonzert veranstalten. ISA ist übrigens höchst erfreut über FRANCAs Schläfrigkeit. So kann sie nun ungestört in ihrem Revier plündern und genüsslich sämtliche von FRANCAs Katzbäumen mit ihrem eigenen Duft zu markieren.

Tja, wie heißt es so schön, wenn der Schlaf schon kommt gekrochen, hast‘ deinen Kratzbaum wohl zum letzten Mal gerochen.

In diesem Sinne
Haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl

 

Eure
JURKA 

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