Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Jurka hat „die Hosen“ an

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Die Ruhe täuscht-Bei dem Kennenlernen von Jurka, Ben und Schapi ging es teiweise recht heftig zu
Unsere Bären sind alles, nur nicht wintermüde. Gerade in den letzten Tagen sind sie besonders aktiv, streunen durch die Anlage, suchen sich in aller Ruhe ihr Futter, spielen miteinander und scheinen die ersten Sonnenstrahlen genauso zu genießen wie wir Menschen. Jurka zieht es immer öfter zu dem Kreisel, der ja die Verbindung zu der Anlage darstellt, in denen sich die anderen drei Bären aufhalten. Nach der ersten Begegnung von Ben und Jurka in der Anlage 2 haben wir gestern nun erneut die Schieber geöffnet und den vier Bewohnern des Bärenparks die Möglichkeit geboten, sich näher kennenzulernen. Jurka hat sich auch gar nicht lange bitten lassen und ist flotten Schrittes in den Teil der Anlage gegangen, den sie die ersten Monate nach ihrer Ankunft bewohnt hat. Dort angekommen hat sie die Männerwelt auch direkt ordentlich aufgemischt, wie unsere Praktikantin Jessica Fleischmann mit eigenen Worten berichtet:

 

Wir sind gerade die Zaunrunde gelaufen als Jurka zu Ben und Schapi in die Anlage durfte.  Als erstes beschnupperte sie die Gegend. Als sie schließlich vor Bens Höhle trat, schnupperte sie erst einmal. Sie stellte sich in eine höher gelegene Position und, was mich etwas überraschte, schnappte knurrend in die Höhle hinein. Ein kurzes Gerangel entstand doch dann zog Jurka weiter. Schapi war neugierig geworden und hatte sich ist aufgestanden. Als Jurka schließlich auch auf Schapis Geruch stieß, bewegte sie sich vorsichtig auf ihn zu. Schapi bemerkte sie erst nicht und fraß seelenruhig weiter. Jurka schien leicht verunsichert durch sein Verhalten schnappte dann jedoch knurrend nach Schapi. Dieser erschreckte sich, stellte sich auf die Hinterpfoten und machte ein paar Schritte rückwärts. Sie schlugen mit ihren Pfoten nach einander und Jurka erwischte Schapi an der Nase. Schapi wollte sich zurück ziehen. Diese Situation kannte er noch nicht. Die beiden entfernten sich ein Stück doch Jurka ging ihm nach. In diesem Moment kam das Fernseh- Team vom SWR. Schapi flüchtete in die Ecke des Geheges und Jurka ließ nach einiger Zeit von ihm ab und begab sich zurück auf ihre Route. Schapi war sichtlich nervös und scharrte auf dem Boden. In der Zwischenzeit hatte Ben seine Höhle verlassen und saß nun in der Sonne. Jurka hatte ihn noch nicht bemerkt und stiefelte weiter. Poldi bekam von all dem nichts mit. Dieser lag in der Sonne und döste vor sich hin. Jurka wollte sich anscheinend auf den Weg in ihre eigene Anlage zurück machen als sie bemerkte, dass Ben nicht mehr in seiner Höhle saß. Sie zeigte deutliche Drohgebärden, in dem sie die Ohren anlegte und den Kopf leicht seitlich neigte. Ben zeigte sich unbeeindruckt. Er legte sich einfach hin und sah ziemlich entspannt aus. Nur kurzzeitig zeigten sich die Beiden die Zähne. Irgendwann wurde es Jurka anscheinend zu langweilig und sie tapste weiter durch die Anlage. Wir versuchten in dieser Zeit Schapi aus der Ecke zu lotsen, doch durch seine Nervosität drang man nicht zu ihm durch. Er scharrte die ganze Zeit nur in der Erde. Als wir dann fütterten hatte Jurka sich auf den Weg zu Poldi gemacht, doch der Schieber konnte rechtzeitig geschlossen werden und Jurka konnte nicht zu Poldi kommen. In dem recht kleinen Vorgehege, hätte es nicht ausreichend Rückzugsraum gegeben, was bei Bärenbegegnungen gefährlich werden kann. Wir setzten die Fütterung fort und wollten Ben von seiner Höhle weglocken damit Jurka zurück in die Anlage 2 konnte, doch leider funktionierte das nicht so wie geplant. Wir lockten Ben zwar von seiner Höhle weg, doch Jurka machte sich ebenfalls über die Leckerbissen her.

Einen weitere Auseinandersetzung wollten wir aber verhindern. Hilfestellung kam eher zufällig durch das Bärenmobil. Jurka erschreckt sich immer noch gelegentlich vor dem surrenden Elektromotor und trollte sich schnurstracks wieder in nördliche Richtung zum oberen Zaun. Während wir uns den anderen Aufgaben widmeten, wechselte Jurka ganz selbstverständlich und außerhalb unseres Sichtfeldes ganz allein in die Sektion 2. Alle Bären, die heute die hektische Kennenlern-Phase erlebten, suchten sich dann ein ruhiges Plätzchen um zu ruhen. Diese Zusammenführung heute war für alle Beteiligten ein unglaubliches Erlebnis. Wilde Natur ganz nah und erlebbar. AL,RS

Bären- nichts als Bären am 5. und 6. Februar in Friolzheim

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2011-02-16-friolzheim-klein
Wie jedes Jahr treffen auf der Bär-nissage Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen zusammen – Teddybärenkünstler, Bären-Begeisterte, Naturschützer, Tierfreunde, Mineraliensammler, Mittelalter-Begeisterte. Natürlich durfte da unser Stand vom Fabs auch dieses Jahr nicht fehlen, denn man mag es nicht glauben, doch es gibt immer noch Menschen, die mit unserem Projekt nichts anzufangen wissen. Dem müssen wir natürlich entgegensteuern.

 

Das Beste an dieser Messe war jedoch, dass man nicht mehr von wir "wollen" einen Bärenpark eröffnen sprechen musste, sondern wir "haben" einen Bärenpark eröffnet sagen durfte. Der Zuspruch an diesem Wochenende war enorm, viele freuten sich mit uns, die ersten Bären im Schwarzwald begrüßen zu dürfen. In diesem Zusammenhang bekamen wir auch von einer Ausstellerin einen tollen Künstlerbären und eine tolle Künstlermaus überreicht, den wir zu Gunsten unseres Projektes verkaufen können, dafür wollen wir uns nochmal herzlichst bedanken.

Doch auch für die Tombola gab es wieder tolle Sachspenden, wie z. B. einen Leiterwagen und einen großen Strohteddy. Auch dafür sprechen wir unseren Dank aus.

Nach all den Danksagungen dürfen natürlich zwei ganz wichtige Menschen nicht vergessen werden, ohne die diese Messe gar nicht stattgefunden hätte, nämlich die Veranstalter Doro und Volker Brose, die sich schon seit Jahren für den Bärenpark einsetzen und den Erlös dieses Wochenendes (852,- €) wie jedes Jahr diesem Projekt zukommen lassen. Also ihr beiden, vielen, vielen Dank, macht weiter so und bis zur nächsten Bär-nissage.

Das FABS-Team war diesmal mit Andrea und Lisa Aust, sowie Lars Fischer beim Infodienst und mit Chris Nohl, Rose Würtemberger und Rosi Fleißner bei der Tombola vertreten.

Das Werkeln und Wirken des Fördervereins

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Viele tolle und dringend notwendige Sachspenden vom FABS für den Bärenpark
Der Förderverein des Alternativen (Wolf- und) Bärenpark Schwarzwald FABS e.V. hat dem Bärenpark in den letzten Wochen nahezu eine ganze Garage an Sachspenden zukommen lassen. Darunter finden sich unter anderem eine Tischkreissäge, eine Tauch- und eine Stichsäge eine Lötstation und auch Verbrauchsmaterial wie OSB-PLatten und Schrauben. Derart gut ausgerüstet kommt gleich neuer Schwung in das Werkeln im Park, denn mit neuen Geräten macht es doch gleich doppelt so viel Spaß! Eine Industriespülmaschine erleichtert die Handhabung bei kommenden Events und auch der Kaffeeausgabe am Wochenende. Das ganze Bärenpark Team bedankt sich herzlich bei allen aktiven und stillen Mitgliedern des Fördervereins für diese tollen Spenden!

BESUCHERHINWEIS | Eingeschränkte Parkmöglichkeiten und Sperrung am Rundweg

INFO

Aufgrund von Baumaßnahmen ist aktuell ein Teil des Parkplatzes gesperrt. Wenn möglich empfehlen wir die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch auf dem Rundweg ist ein Teil gesperrt. Wir bitten um Verständnis!

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