Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

RONJAs Report Folge 51 – Höhlenklau und Blitzauftritte

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Man merkt langsam, wie ein frischer Frühlingswind durchs Revier zieht. Überall kommt wieder etwas mehr Bewegung rein, und bei den Bären tut sich inzwischen auch einiges. Ich habe euch ja schon erzählt, dass PEDRO und LAURA wieder ziemlich wach unterwegs sind – und PEDRO hat das natürlich sofort ausgenutzt.
Kaum war LAURA mal aus ihrer Höhle draußen, hat er sich frech wie er ist einfach reingelegt und dort erstmal ein ordentliches Nickerchen gehalten. Wollte wohl testen, wie es sich so schläft in einer echten Architektenhöhle. Dreist? Ja. Überraschend? Bei PEDRO eigentlich nicht.

Trotzdem sind die beiden gerade ziemlich niedlich zusammen. Sie wurden schon beim Kuscheln, Schmusen und Spielen erwischt. Also so richtig friedlich – zumindest solange niemand fremde Höhlen besetzt.
Und dann hatten wir noch einen echten Auftritt: DAGGI ist plötzlich aufgetaucht. Aber wie! Mit einem Affenzahn den Berg runter, direkt in den Teich gesprungen, ordentlich geschubbert, gebadet, gewaschen – einmal Komplettprogramm. Und seitdem? Schon wieder verschwunden. Kurz da, großes Kino, Abgang.

Unsere Jüngsten ASUKA und POPEYE lassen sich inzwischen auch ab und zu blicken. Aber richtig wach sind die beiden noch nicht. Wenn überhaupt, tauchen sie eher abends auf. Vielleicht noch etwas schüchtern dieses Jahr. Oder einfach Fans der ruhigen Abendstunden.
So oder so: Der Frühling klopft langsam an und ich behalte das natürlich ganz genau im Auge.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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JURKA Kolumne 15.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Raum zum Leben im Lebensraum

Die aktuellen Zeiten bieten viel Anlass zum Meckern, das Wetter gehört jedoch nicht dazu. Malerischer kann sich ein Frühling sich kaum zeigen. Die Natur ist im Sportmodus, an jeder Ecke kreucht und fleucht, fliegt und flattert es. Alle meine Artgenossen wandern durch den Bärenwald, futtern nach Herzenslust und genießen ihren Lebensraum. Und ganz genau dafür ist er doch da, der Lebensraum, oder? Einer mag mehr haben als ein anderer, doch das Wichtigste ist: Leben lassen.

Einen perfekten Lebensraum hat sich der gute Wolf GW2672m ausgesucht, ihr kennt ihn bestimmt als den Hornisgrinde-Wolf. Vor ein paar Jahren aus dem schönen Österreich eingewandert, bereichert er den Nationalpark Nordschwarzwald. Zum einen herrschen dort für ihn selbst ideale Bedingungen, zum anderen wollt ihr Menschen uns Wildtiere doch ganz genau da haben, oder? Leider gab es bis letzte Woche große Aufregung um den Wolf, er sollte abgeschossen werden, weil er Menschen zu nahe kam. Aber Hand auf’s Herz und unter uns: war wirklich er es, der euch zu nahe kam oder wart ihr es, die in seinem Lebensraum herumstromerten? Tourismus in allen Ehren, freut mich ja, dass ihr eure Freizeit im Freien verbringt, allerdings solltet ihr euch auch benehmen, wenn ihr in den Wäldern unterwegs seid. Die Abschussgenehmigung ist nun ausgelaufen, aus dem Fall lernen wollt ihr, hab ich gehört. Ein wundervoller Ansatz, also bitte, lernt daraus. Und zwar folgendes: Lebensraum heißt zum einen Raum geben, zum anderen aber auch Leben lassen. Stellt euch im Zweifel immer vor, wie es wäre, wenn die Rollen vertauscht wären.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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RONJAs Report Folge 50 – Sonnenbad und Frühlingsgefühle

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Ich lag gerade ganz entspannt in der Sonne, Nase hochgereckt, Augen halb geschlossen – genau so, wie man das als souveräne Wolfsdame eben macht. Einfach das Wetter genießen und das Revier im Blick behalten.

Und dann: Bewegung im Bärenland. MYKHAILO ist das erste Mal in diesem Jahr aufgetaucht. Überraschend fit sah er aus – aber gleichzeitig noch etwas verpennt. Dieses „Ich bin wach, aber bitte nicht zu schnell“-Auftreten. Er stand erst mal da und überlegte. Gehe ich ins Wasser? Eine Tatze hat er hineingesteckt, kurz getestet, ein bisschen Entengrütze zusammengesammelt und offensichtlich beschlossen: Nein, das ist doch noch ziemlich kalt.
Nächste Idee: Baumklettern. Er lief zum Baum, legte die Tatzen drum herum, fast wie eine Umarmung, und entschied dann: Ach nee, noch zu früh. Stattdessen hat er den Rücken ausgiebig geschubbert. Man muss ja Prioritäten setzen.

Und dann? War er auch schon wieder verschwunden. Vielleicht ein Tick zu übermütig für den Saisonstart. Aber seitdem schaut MYKHAILO immer öfter raus. Und insgesamt werden es langsam mehr Bärennasen, die sich ins Licht trauen. Der Frühling kommt – und ich beobachte das ganz genau.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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