Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 29.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Bären zuhause im Wolftal

Als ich damals 2010 hier im Schwarzwald ankam, war ich die einzige Bärin weit und breit. Ein paar Wochen später folgten dann BEN, POLDI und SCHAPI, doch meine Bärentatzen die ersten, die hier im Wolftal Fuß fassten. Dies ist nun schon so lange her, dass es für mich schon alltäglich ist, aber das ist es nicht. Eine Gemeinde, die ein ambitioniertes Tierschutzprojekt unterstützt, findest du wahrlich nicht an jeder Ecke. Es hat letztlich ja auch gut sechs Jahre gedauert, von der Idee bis zu meiner Ankunft. Und im Laufe der Jahre haben ihr zahlreiche gebrochene Tiere zu neuem Mut gefunden, durften ein neues Leben genießen, durften endlich ohne Furcht und Schrecken leben.

Dafür kann ich, im Namen aller Tiere, gar nicht genug danke sagen. Erst letztlich fand daher der BaRiScha-Tag statt, an dem die ganze Gemeinde eingeladen ist, einen Tag mit uns zu verbringen und um zu schauen, was aus dieser Idee von einst geworden ist. Dies war alles nur möglich, dank unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatzes. Auch heute noch haben wir das große Glück, bärenstarke Menschen kennen zu dürfen, die selbstlos mit anpacken. Daher geht auch ein Riesendank an alle Helfer des Arbeitseinsatzes. Gemeinsam mit meinen Freunden in Grün habt ihr unseren wunderschönen Bärenwald auf Vordermann gebracht, fit für die Saison. Und das Timing hätte nicht besser sein können, angesichts des aktuellen Wintereinbruchs.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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RONJAs Report Folge 52 – Kaum wach, schon laut

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LAURA und PEDRO sind inzwischen nicht nur wach, sondern bekommen auch schon wieder Fleisch. Und ich sag’s euch: LAURA ist völlig aus dem Häuschen – scharrt mit den Tatzen und kann es kaum erwarten. Ich muss ja zugeben: so einen Blick möchte ich von ihr nicht abbekommen. PEDRO dagegen bleibt ganz gelassen, sitzt da und wartet ab, als hätte er alle Zeit der Welt. Eigentlich echt ungewöhnlich für unseren Riesen beim Anblick von Fleisch. Viel lauter dagegen ist ASUKA. Die brüllt schon wieder ordentlich rum. Naja, POPEYE hingegen ist zumindest wach. Und natürlich ist er als Erstes direkt baden gegangen. Kaum draußen, schon im Wasser, als hätte er all die Zeit nur darauf gewartet…

Rede Schwester, Rede! 😎 Ich bin wieder fully charged und bereit meinen Blog in die Tatzen zu nehmen! Als ob ich nur baden gegangen wäre – dabei hab ich schon so viel anderes gerockt 💪 Erstmal hab ich mich auf meinem Baumstamm präsentiert, voll draufgesprungen und von allen Seiten mein Glowup-Fell gezeigt🔥 Ich schwör, ASUKA und ich sehen so gut aus, das wäre eine Verschwendung, da nicht zu flexen. Dann sind wir quer durch den Wald gerannt, haben gecheckt, dass alles passt🌲 Der Ablauf vom Teich kam mir aber etwas lame vor, da musste mehr Bewegung rein. Hab mich direkt drum gekümmert. Bin eben ein Macher✨ – das Wasser schoss richtig schön raus. Jetzt gibt’s eine schöne Nasswiese unter dem Teich und er steht nicht mehr so hoch 🌊 Und das BÄRsonal? Natürlich wieder nur wie erstarrt am Zaun mit großen Augen. Vermutlich einfach überwältigt von meinem Können 💯🐻

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

fully charged– voll aufgeladen
Glowup - sichtbare positive Veränderung im Aussehen
flexen – angeben
lame – lahm, langsam, langweilig

JURKA Kolumne 22.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Was heißt eigentlich Freizeit?

Schön ist es hier bei uns im Schwarzwald. Doch in stillen Momenten denke ich noch immer an früher. Das macht ihr auch gerne, ihr Zweibeiner, ich weiß, ihr schwelgt fast schon für euer Leben gerne in Erinnerungen und der Vergangenheit und so. Ich bin ein Wildtier und lebe im Hier und Jetzt. Daher denke ich an was anderes, wenn ich an früher denke, und zwar an die Freiheit. Nicht immer habe ich in Gefangenschaft gelebt, wie ihr sicherlich wisst. Es gab eine Zeit, in der war ich frei. Ist es das, was ihr mit Freizeit meint? Ist Freiheit nur zu bestimmten Zeiten möglich? Ich habe gehört, dass ihr eure Freizeit gerne hier bei mir verbringt, im Bärenwald. Kann ich verstehen, Bären erleben und noch dabei Gutes tun, hört sich nach einer bärfekten Freizeitbeschäftigung an.

Doch nach all den Jahren habe ich das mit der Gefangenschaft noch immer nicht ganz kapiert. Gibt es da überhaupt was zu verstehen? Ihr könnt es mir ja erklären, wenn ihr das nächste Mal hier seid. Ostern ist ja nicht mehr weit weg, da findet ihr bestimmt freie Zeit, die ihr sinnvoll nutzen könnt. Und bei uns könnt ihr rätseln, an einer Nachtwanderung teilnehmen und sogar mit etwas Glück den Osterhasen treffen. Genießt also bei uns den herrlichen Frühling. Denn besonders die freie Zeit macht das Leben so richtig lebenswert.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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