Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

HERO Kolumne | KW 04

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Ein Wort auf allen Vieren

Laufwege

Lacht ihr gerne über andere? Zugegeben, manchmal kann es schon schwer sein, sich ein Schmunzeln zu verkneifen, wenn jemand gegen einen Pfosten läuft, ins Wasser fällt oder auf Glatteis schlittert. Doch seit letztens bin ich da vorsichtig geworden, denn es erging mir selbst so, zumindest dachte ich das. Neulich habe ich meine grünen Freunde auf der Brücke gesehen, wie sie so ganz eigenwillig umher watscheln. Und ihr wisst, dass ich von klein auf Probleme beim Laufen habe, mein Bewegungsapparat ist je beeinträchtigt. Mag sein, dass ich daher ein wenig empfindlich bin, aber ich fand das überhaupt nicht lustig, dass sie sich über mich lustig machten, in dem sie wie Pinguine liefen. Hat mich richtig sauer gemacht und ich hab mich auch tierisch aufgeregt, Kleiner Tipp: ihr könnt alles machen auf dieser weiten, bunten Erde, aber ärgert nie eine Katze.
Nie.
Ich hab ihnen dann den Rücken zugewandt und bin davon. Da bin ich auf einem eisigen Fleck weggerutscht und dann habe ich gesehen, dass auf der Brücke auch jede Menge Eis war und deswegen waren die Zweibeiner am Schliddern! Es hatte also gar nichts mit mir zu tun.

Na ja, am Ende lieber einmal mehr gemeckert, als zu wenig, nur zur Sicherheit. KOLJA pflichtet mir da bei, der eskortiert gerade jeden Rüden am Zaun entlang, damit er während der Ranzzeit ja nicht seinem Revier zu nahe kommt. Mit Spaß verstehen ist da jetzt nicht viel. Und wie ich euch Zweibeiner kenne, ist das bei euch ähnlich. Wobei eure Ranzzeit bekanntlich das ganze Jahr andauert…

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Euer HERO

 

HERO

HERO Kolumne | KW 03

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Schneefrei

Ich weiß ja nicht, wie oft und viel ihr draußen seid oder das Wetter im Blick habt, in Zeiten des Handykults geht der Trend ja eher Richtung weg von der Natur, aber es hat geschneit! Bei uns im Bärenwald gibt es da zwei Lager. Schnee in der Höhle weg pennen oder draußen die Zeit deines Lebens haben. ISA ist da so eine Kandidatin, die in der weißen Pracht voll aufgeht. Im Herzen ist sie bestimmt ein Eisbär. Habt ihr schon mal eine erwachsene Bärin, und ISA ist zugegeben nicht gerade für ihr sonniges Gemüt bekannt, gesehen, die im Schnee herumtollen, den Hang herunter rutscht und es genießt, lebendig zu sein? Ich fühle da bei ihr einen Hauch Freiheit, wenn ich sie so beim Quatsch machen beobachte…

Quatsch auf eine eher unbeabsichtigte Art legt GAIA momentan an den Tag. Ihr wisst ja, dass sie und KOLJA sich ein Areal mit JURKA teilen. Die Anlage ist mit einem Wolfsrückzugsgebiet ausgestattet, also ein Teil mit einem Schieber, wo Bären mit ihrem dicken Hintern nicht durchpassen. Dort hat KOLJA, weil schlauer Wolf, seinen Kühlschrank eingerichtet. Dort bunkert er den Fleischvorrat. GAIA, die, sagen wir mal, leider des Öfteren etwas Pech beim Denken hat, buddelt das Fleisch dort aus, schleppt es rüber in den Gemeinschaftsbereich und verbuddelt es dort. Gerne in der Nähe von JURKAs Höhle. Denn Rest könnt ihr euch denken.

Doch so entstehen auch Momente, in denen KOLJA ganz drollig zusammengerollt unter einer kleinen Tanne liegt, als wäre der Weihnachtsbaum sein Save Place. Und GAIA macht es sich dann ganz in der Nähe bequem.

Natur ist rau und fordernd, allen voran im Winter. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht, ob eine Herausforderung uns entzweit oder vereint.
Pro Tipp: versucht mal letzteres.

Euer
HERO

 

HERO

RONJAs Report Folge 43 – Schlitterpartie und Winterfrust

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Diese Woche war es bei uns einfach nur unglaublich glatt. Eis überall. Für RAIK und mich war das ein echtes Highlight, denn die Wolfsdiener sind hier teilweise in beeindruckenden Kurven durchs Revier geschlittert. Luchsdame ELBA hingegen stolziert natürlich wie eh und je mit hoch erhobenem Stummelschwanz durch ihr Waldstück. Vielleicht hätten sich die Wolfsdiener auch einfach mal auf alle Viere begeben sollen, so wie wir. Wäre deutlich eleganter gewesen. Aber nein… Zweibeiner halt. Für uns jedenfalls ein äußerst amüsanter Anblick.

Die anderen Tiere haben die Glätte eher ernst genommen. Die Bären zum Beispiel bleiben extrem konsequent, was ihre Winterruhe angeht. Keine Nase, keine Pfote, nichts. Nur DORO konnte man ab und zu hören. Ein bisschen Laubkratzen aus der Höhle, während sie versuchte, es sich noch gemütlicher zu machen. Und als das nicht so lief, wie sie wollte, wurde erstmal ordentlich geschnupft und gebrummt. Typisch.

Auf dem Bauernhof haben sich alle gut eingepackt, um der Kälte zu trotzen. Besonders die Ziegen fanden das Ganze einfach nur furchtbar: zu kalt, zu glatt, zu nass – alles doof.
Mittlerweile ist es wieder etwas besser geworden. Mehr Bewegung, mehr Tiere draußen, entspanntere Tage. So darf’s gern weitergehen.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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