Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Moment der Woche | PARDO badet

Braunbär PARDO, Jahrgang 1999, war einer der letzten Zirkusbären, die wir retteten. Beschlagnahmt in Spanien und aufgrund von Platzmangel auf der Todesliste der Behörden gelandet, sicherten wir per Eilmeldung sein Leben und brachten ihn zu uns nach Worbis.

Obwohl er noch keine 20 Jahre alt war entsprach sein körperlicher Zustand dem eines uralten Bärenopas. Katastrophales Gebiss, so gut wie blind und taub, beängstigende Arthrose. Er schleppt sich eher behäbig über den Boden, als dass er in Wildtiermanier rennt. Von den 50 km/h, die ein normaler Bär durchaus sprinten kann, kann PARDO nur träumen. Der Preis eines Lebens in der Manege. Der Zirkusbetrieb beutete seinen Körper aus und um ein Haar hätte er nie was anderes kennengelernt

Doch das Schicksal nahm eine glückliche Wendung für den charmanten Vierbeiner und so können wir uns über Momente wie diesen freuen, in denen PARDO ausgiebig seinen Badeteich genießt. Mit DAGGI hat er eine Art- und Seelenverwandte gefunden, mit dem Wasser sein Element.

Obwohl es (aktuell) nicht praktiziert wird, ist die Haltung von Bären im Zirkus nach wie vor erlaubt. Damit ist Deutschland das letzte Land in der EU, in dem sämtliche Wildtiere für den Zirkusbetrieb missbraucht werden können, zudem sind die Mindestanforderungen für die Haltungsrichtlinien sogar noch weit unter denen von Zoos oder Tierparks. PARDOs Schicksal konnten wir zum positiven verhelfen, doch die Zukunft kommender (Wildtier)Generationen liegt in unser aller Händen.

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Euer Team vom
Projekt WORBIS

Moment der Woche | JULIJA genießt

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JULIJA genießt den Abstand zum Zaun, gönnt sich ein ausgedehntes Bad im Teich, hier bei uns im Bärenwald im Schwarzwald.

Viele Jahre lang war dies undenkbar. Wildtierhändler verkauften sie illegal als Welpe an einen Freizeitpark in Litauen, wo sie über 10 Jahre lang ausgebeutet wurde. Showfütterungen am Zaun in einer tristen Umgebung bestimmten ihren Alltag. Haltungsgenehmigung? Fehlanzeige. Dennoch war es ein jahrelanger, juristischer Kampf, gemeinsam mit der litauischen Tierschutzorganisation GATO.

JULIJA (und ihre Artgenossin JANA) konnten gerettet werden, doch noch immer leiden zahlreiche Wildtiere unter dem Missbrauch in Freizeiteinrichtungen.

Aber das muss nicht so bleiben. Ihr könnt den Unterschied machen. Sagt NEIN zur Ausbeutung von Wildtieren und meidet Einrichtungen und Shows mit Schaufütterungen und Tiervorführungen.

 

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Die erste Bärenspur 2025

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Die erste Bärenspur 2025 ist da! Euer Magazin der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz mit spannenden Themen und informativen Beiträgen aus der Welt der Bären, Wölfe und Luchse.

Erfahrt in dieser Ausgabe unter anderem alles über unseren Einsatz für die Bären in den Schlossgräben Tschechiens. Weiterhin widmen wir uns der Problematik der Tierschutzeinrichtungen – wie kann mehr Patz für misshandelte Wildtiere geschaffen werden? Nicht zuletzt geben wir Einblicke in ein faszinierendes Projekt: einer Smart-Box für Tiere.

Neugierig? Dann schnappt euch euer Gratis Exemplar, die ab nächster Woche bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis sowie im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald ausliegen.

Natürlich steht euch auch ab sofort ein kostenloser Download für die digitale Ausgabe jeder Zeit zur Verfügung.

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

gratis

Ab jetzt im Online-Shop und überall wo es gute Podcasts gibt: 2. Staffel WissBärGier! Dein Podcast zu den Großbären der Welt. Jetzt reinhören mit Aha-Effekt

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Termine

  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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