Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Moment der Woche | KOLJA entspannt

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Die Übernahme der Wölfe aus dem Kontaktzoo des ehemaligen Filmtierparks in Eschede war eine traumatische Erfahrung. Mitzuerleben, dass es solche Einrichtungen in unserer heutigen Zeit Mitten in Deutschland gibt, Wildtiere für private Audienzen Käfig an Käfig gereiht. Doch KOLJA konnte diese grauenhafte Zeit hinter sich lassen und genießt es nun, in unseren Freianlagen den Kontakt zu Menschen entgehen zu können.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Tanja Brücher für diesen bezaubernden Moment.

Habt auch ihr manchmal einfach keinen Bock auf Menschen? Dann wäre KOLJA doch das ideale Patentier für euch. Werft doch einfach mal einen Blick in sein Tierprofil. Denn dank der Patenschaften können wir traumatisierten Tieren wie KOLJA ein naturnahes, neues Zuhause bieten.

 

 

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Wildtiere und Social Media

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Missbrauch, Likes & Lügen

Tagesanbruch in Saranda, Albanien. Es ist Sommer und bald werden die Strände überfüllt sein. Während sich Touristen aus aller Welt für einen malerischen, heißen Tag vorbereiten, werden zwei Bärenwelpen aus dem alten VW Bus gezerrt, in dem sie Nacht für Nacht eingesperrt werden. Mit einer Kette um den Hals werden sie über den glühenden Sand geschleift, wer will kann ein Foto mit ihnen machen. 50,- Euro für ein Selfie mit einem Bärenwelpen. Lukrativ, denn die sozialen Medien starten gerade ihren Siegeszug und niedliche Tierbabys gehören zu den heimlichen Stars auf den Plattformen. Doch dies geschieht alles andere als freiwillig. Die beiden Bärenwelpen wurden ihrer Mutter entrissen, welche höchstwahrscheinlich gewildert wurde. Sie sind unterernährt, leiden an starken Verhaltensstörungen. Nachts saugen sie sich heftig gegenseitig an den Ohren. Einer der Beiden hat ein halbes Ohr bereits dadurch verloren. Sie sind erst wenige Wochen alt, doch ein Leben in Freiheit, in der Natur, wie richtige Bären, bleibt ihnen verwehrt. Ihr Schicksal ist besiegelt. Leider kein Einzelfall. Die Zahl tierischer Influencer explodiert. Heute gehören sie leider zum Alltag in den Sozialen Medien.

Influencer schmusen mit Tigern, rangeln mit Bären oder halten sich Affen als Kinder – die sozialen Medien sind voll mit Content von Wildtieren in den absurdesten Situationen. Egal, ob es Superreiche sind, die ihr luxuriöses Leben darstellen oder Influencer, die mit ihrer Reichweite Werbedeals an Land ziehen wollen, bei Instagram und Co. geht es ihnen um eins: Likes. Und Wildtiere sind dahingehend ein extrem lukrativer Katalysator. Doch was bedeutet das für die Tiere? Welche Auswirkungen hat das auf unser Verständnis gegenüber Wildtieren und Natur und somit auf unser Leben? Was ist eigentlich so schlimm daran und was kann man dagegen tun?

 

 

Lies jetzt unseren ausführlichen Artikel:

Zum Beitrag

POPEYEs Blog Episode 57 | schlaflose Sommernächte

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MYKHAILO ist echt voll der Softie 😮‍💨 Rennt immer wieder zu seinem Bett in der Station zurück und kann gefühlt nicht ohne Dach über dem Kopf leben. Zeit, dass er mal den Wild-Mode aktiviert 🐻 Das dachte sich das BÄRsonal auch, wollte ihn ein bisschen challengen 🧠😈 Die haben extra ne chillige Nacht rausgesucht – kein Regen, kein Wind, bisschen kühler Vibe – und dann: zack, Tür zu, kein Rückweg in die Komfortzone.

MYKHAILO passte das überhaupt nicht. Schon am Abend hat er verzweifelt versucht das BÄRsonal daran zu „erinnern“, dass er nicht in sein Bett kann. Hat random Sträucher gestresst, nen Mini-Baum halb umgelegt 🌳 - geguckt wie so ein Mix aus Disney-Bambi und Drama-Queen: "Lasst mich rein pls 😩." Aber nope, nichts zu machen. Die Tür blieb dicht 🙅‍♂

Also tapste er die ganze Nacht unter klarem Sternenhimmel hin- und her, testete verschiedene Liegestellen 😴, aber nix war comfy genug. Erst am nächsten Morgen fand er dann den Weg in sein Bett und schlief tief und fest bis zum Nachmittag durch. Der Bruder sieht zwar aus wie ein Bär, hat aber ein Herz wie ein Hamster 🐹💔

Dabei ist der Waldboden doch so gemütlich – voll der Naturluxus. Und wir haben Bärentatzen für'n Zweck. Wenn mir was nicht passt, dann baue ich mir den Waldboden einfach um, bis es mir passt. Ich würde mir niemals wieder was anderes gönnen 🐾🌲✨

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

  checkt mein Tierprofil aus!

 

BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

challengen – fordern
kühler Vibe – laue Temperaturen
random – ohne Sinn
pls = please – Bitte 
comfy – bequem

ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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