Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

BÄR-sinnliche Adventspakete

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Adventskalender

Helft uns in der Krise und freut Euch auf Weihnachten mit unserem Adventskalender!

Zur erneuten Eindämmung des Corona-Virus hat das Land Baden-Württemberg die Schließung der meisten öffentlichen Einrichtungen bis Ende November angeordnet. Leider ist auch unser Tierschutzprojekt betroffen und wir müssen den Park schweren Herzens bis auf Weiteres geschlossen halten.
Um Euch die Zeit ohne Bären, Wölfe und Luchse zu versüßen und die Vorfreude auf Weihnachten zu zelebrieren, haben wir erstmals einen Adventskalender mit Winterbildern aus unserem Tierschutzprojekt gestaltet.
Gleichzeitig helft Ihr uns mit dem Erwerb des Adventskalenders in Zeiten der Krise!
Der Adventskalender kann einzeln oder im Paket mit einem Gutschein erworben werden:

Adventskalender: 9 Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
Format A4 mit Winterbildern aus dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

 

„Adventspaket“ Erwachsener: 19 Euro Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
1x Gutschein Parkeintritt Erwachsener + 1x Adventskalender

„Adventspaket“ Kind: 17 Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
1x Gutschein Parkeintritt Kind + 1x Adventskalender

„Adventspaket“ Familie: 35 Euro (Versandkosten inkl. innerhalb Deutschlands)
1x Gutschein Parkeintritt Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder) + 1x Adventskalender

 

Bestellen könnt Ihr Euer „Adventspaket“ oder den Adventskalender unter der Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Euer Team vom Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

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Geboren im Zoo – und dann?

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zu viele Tiere - zu wenig Platz

Platzmangel im Koppenhagener Zoo kostete einen alten Bären und drei Wölfen das Leben. Der Versuch, die Tiere zu vermitteln, sei gescheitert, lautet es von offizieller Seite. In die nun freie Bärenanlage soll zunächst eine jüngere Bärin ziehen. Sie ist bereits trächtig und wird dem Zoo in Kürze Bärenwelpen „liefern“. Kaum ein anderer Fall der jüngsten Geschichte bringt die massiven Probleme von Wildtieren in europäischen Zoos so auf den Punkt wie dieser: zu viele Tiere, zu wenig Platz – und dennoch wird ohne Rücksicht gezüchtet. Das Produkt Tierbaby ist ein Besuchermagnet auf dessen wirtschaftlichen Faktor nur die wenigsten verzichten wollen. Artenschutz ist dahingehend ein großes Wort, dient allerdings meist nur als Deckmantel, denn ein Wildtier, insbesondere Bär und Wolf, werden nicht „produziert“ um ausgewildert zu werden. Zudem gehört der Braunbär nicht zu den gefährdeten Arten, wozu also diese immense Flut an Jungtieren?

Artenschutz funktioniert nur vor Ort in der freien Wildbahn, alles andere dient lediglich der Schaulust des Menschen. Was mit den Tieren dabei geschieht ist oft zweitrangig. Allein in unseren Tierschutzprojekten kümmern wir uns um unzählige Schützlinge mit diesem schweren Schicksal. Im Zoo geboren und an andere Zoos [DARIA (Foto), DORO, ELA] oder an Zirkusse [POLDI, DAGGI, JIMMY] verkauft, fristeten sie jahrelang ein Leben als Produkt.

Wir und unsere Partner-Organisationen vom internationalen Netzwerk European Alliance of Rescue Centres and Sanctuaries [EARS] bekommen im Schnitt jährlich zwischen 100 und 200 Anfragen zur Übernahme von Wildtieren. Insgesamt also rund 20.000 Tiere, für die es keinen Platz gibt - Pro Jahr!

Nach Angaben des Koppenhagener Zoos wurde versucht, die Tiere in anderen Einrichtungen unterzubringen – wir erhielten jedoch keine Anfrage.

Die Zucht von Wildtieren muss europaweit neu bewertet, idealerweise zunächst komplett gestoppt werden, bis einheitliche Richtlinien und Kontrollmechanismen für eine gerechtfertigte Zucht eingeführt werden.

 

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Trauer um SCHAPI

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SCHAPI [1991-2020]

Heute, am 26. Oktober 2020, müssen wir schweren Herzens Abschied von unserem SCHAPI nehmen. Ein Schlaganfall zwang den 29-jährigen Bärenmann in die Knie. Wir trauern um einen lebensfrohen Vierbeiner, der trotz seines Schicksals, seiner Blindheit, nie den Mut verlor und uns immer wieder zeigte, dass ein Wildtier allen voran im Herzen stark ist.

Und das brauchte er auch, denn die Menschen meinten es lange Zeit nicht gut mit SCHAPI. Geboren wurde er 1991 in einem großen Zoo, wurde als so genannter Zuchterfolg gefeiert, nur um schließlich an einen Zirkus verkauft zu werden. Ein Leid, dass er sich mit BEN [6.01.1991-30.01.2020] und POLDI teilte. Gemeinsam verbrachten sie 15 qualvolle Jahre in einer dunklen, trostlosen LKW Garage, hinter den Kulissen der schimmernden Zirkuswelt. Die drei zu befreien war wohl einer der schwersten Kämpfe, die wir je austragen mussten. Obwohl sie stark von ihrer Vergangenheit gezeichnet waren, blühten sie auf phänomenale Weise auf. Sie genossen ihr neues Leben in unseren Freianlagen, dass am 4. November 2010 für sie begann.

SCHAPI, der Patron von Schapbach, hat diese neue Welt leider nie sehen können, denn er war bereits blind, als er in unser Tierschutzprojekt kam. Eine nicht behandelte Entzündung kostete ihn sein Augenlicht, was ihn aber nicht davon abhielt, über sich hinauszuwachsen. Zum Beispiel, als er damals die Seniorenresidenz verlassen musste, weil dort Sanierungsarbeiten anfielen. Er sollte nur ein paar Tage in die größte, äußerst anspruchsvolle Sektion mit ihren Hängen und Hindernissen, den anderen Bären und den Wölfen. Doch SCHAPI hatte andere Pläne, denn er zeigte sehr deutlich, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehörte, im Gegenteil. In der rauen Nachbaranlage gefiel es ihm so gut, dass aus den paar Tagen nun fast fünf Jahre geworden sind.

Er war clever, genügsam und hat sich nie vor neuen Herausforderungen gescheut. Sein Ableben mag schmerzhaft sein, doch die Erinnerungen an SCHAPI könnten lebendiger nicht sein. Wenn zukünftigen Generationen von Bären ein ähnliches Leid erspart wird, so haben sie es auch ihm zu verdanken. Denn er trägt mit seiner ganz besonderen Art und seiner Geschichte dazu bei, dass Wildtiere eine Stimme bekommen, die Menschen berührt.

Danke, SCHAPI, dass wir dich kennen durften und danke für deine Kraft und Inspiration. Wir verabschieden uns mit Tränen aber auch mit einem Lächeln, denn nun bist du wieder mit BEN vereint und wachst auf deine liebevolle Weise über POLDI und die anderen Vierbeiner hier bei uns.

Halt die Ohren steif,

deine Grünkutten.

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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