Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 06.09.2021

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Komisch, in letzter Zeit scheinen mir die Grünkutten leicht neben der Spur zu sein. Fast immer, wenn ich sie auf der anderen Seite am Zaun sehe, wirken sie nervös und irgendwie ungeduldig. Meinem feinen Näschen entgeht nichts und ich sage euch, da lag was in der Luft. Sie haben von Frankreich geredet und von FRANCA und von einem Gericht und einem Urteil und von einem Kerker. Aber ganz ehrlich, wenn ich so zu meiner Artgenossin FRANCA rüber rieche, dann weiß ich nie, was mich erwartet. Manchmal läuft sie stundenlang im Kreis, wieder und wieder. Glaubt mir wenn ich sage, dass ich mich mit traumatisierten Vierbeinern auskenne. Seit über Zehn Jahren habe ich immer wieder Neuankömmlinge kennengelernt, die Schreckliches hinter sich hatten. Und wenn ich mir FRANCA so anschaue, ist die durch die Hölle gegangen. 

Aber, je länger sie bei uns ist,  gibt es auch oftmals Momente in denen sie ganz klar wirkt, wie ein richtiger Bär eben. Wenn sie sich durch die Anlagen mnamapft, ausgelassen badet oder mit unserer Bärenoma KAJA Quatsch macht. 

Jedenfalls, haben die Grünkutten in en letzten Tagen ihr nervöses Verhalten abgelegt, jetzt machen sie mir den Eindruck, als wären sie sehr zielstrebig und energisch hinter was her. Und ih weiß auch was - sie werden alles menschenmögliche unternehmen, damit FRANCA bei uns im Bärenland bleiben kann, hier im Grünen, unter freiem Himmel, mit saftigen Gras und netten Mitbärwohnern. 

Eure
JURKA


 

Urteil im Tierquälerprozess gefallen – Zukunft der Tiere bleibt ungewiss

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Muss FRANCA zurück zu ihrem Peiniger?

Am 1. September 2021 wurde das Urteil im Prozess gegen den Schausteller Poliakov verkündet. Obwohl er in puncto Tierquälerei schuldig gesprochen wurde fällt die Strafe erschreckend mild aus: 4 Monate auf Bewährung zudem eine Geldstrafe von 150,- Euro. Doch über den Verbleib der 2019 beschlagnahmten Tiere äußerte sich das Gericht nicht. Über deren Zukunft – also auch über den Verbleib der Bärin FRANCA, die seit Dezember 2019 [zum Beitrag] im Schwarzwälder Refugium der STIFTUNG für BÄREN lebt – wird nun auf kommunaler Ebene entschieden. Leider hat sich die Präfektur bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für Poliakov ausgesprochen. Ob er nun weiterhin Tiere halten darf und ob die misshandelten Vierbeiner wieder zurück zu ihren Peinigern müssen, bleibt also weiterhin ungewiss.

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Arbeitseinsatz im Oktober

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Euer Einsatz für die Vierbeiner!

Frische Luft, bärenstarkes Team, Arbeiten mit Blick auf Bären und alles für den aktiven Wildtier- und Artenschutz: am 9. und 10. Oktober 2021 findet wieder ein Arbeitseinsatz in unserem Tierschutzprojekt statt. Wer also für die Vierbeiner mit anpacken mag notiert sich dieses Datum dick im Kalender und meldet sich am besten gleich an! Wir freuen uns über jede kleine und große helfende Hand. 

Anmeldung unter worbis@baer.de oder 0 360 74 200 9 0

PS: für Verpflegung ist gesorgt

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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