Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 20.03.2022

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Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Die letzte Trägheit ist abgeschüttelt und so gehen wir Bären frischen Mutes und hochmotiviert in die warmen Jahreszeiten. Für mich bärsönlich stehen auf der Frühlings To-Do Liste folgende Dinge: frisches Obst, knackiges Gemüse und allen voran das erste Bad im kühlen Nass. Kaum was anderes belebt den Geist mehr als eine gediegene Runde im eigenen Pool um sich den Muff vom letzten Jahr aus dem Fell zu spülen. Dank der gütigen Schwarzwaldsonne konnte ich letzteres direkt abhaken.

Was das Futter angeht – nun, meine Nase hat mir zumindest verraten, dass die Grünkutten eine erste Ladung an saftiger Nahrung in diesem Jahr bekommen haben. Wenn mich nicht alles täuscht, dann handelt es sich hierbei um Äpfel, Karotten und Salat. Na ja, ich lasse mich überraschen und werde mal schauen, was sich nächste Woche so in den Anlagen finden lässt.

Apropos finden lassen, von der Sache her sind alle Bären jetzt zunehmend aktiver und wandern umher. Die Zeichner, die am Wochenende uns Bären studierten und künstlerisch zu Papier brachten, konnten uns also auch alle finden. Bis auf eine – unsere DARIA lässt sich mal wieder etwas länger Zeit. Aber letztlich muss eben eine die letzte sein.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

LAURA Kolumne 20.03.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
kennt Ihr das? Da geniesst man gerade ganz entspannt den Tag und wird dann durch Ereignisse in seiner Ruhe gestört, die man sich so nicht hat vorstellen können. Letzten Mittwoch hatte ich gerade eine Riesenportion bestes Rindfleisch verdrückt, lag träge im Laub und ließ mir die Sonne auf meinen viel zu vollen Bauch scheinen. Plötzlich drang Stimmengewirr aus Richtung unserer Eingewöhnungsstation an mein Ohr. Dazu gesellten sich Motorgeräusche, metallisches Klappern und noch ein anderes seltsames Geräusch. Erst wollte ich das alles ignorieren, war viel zu faul um aufzustehen. Aber als die Geräusche immer seltsamer wurden, raffte ich mich auf und ging zur Station. Ich bin zwar nicht neugierig, aber man muss ja schließlich informiert sein. Ich lauschte auf die Gespräche des Bärsonals und konnte bald meinen schönen Plüschohren kaum trauen. Stellt Euch vor: in einem fernen Land kämpfen Menschen gegen Menschen. Sie werfen Bomben auf Städte und Häuser und schiessen auf Leute, die sie gar nicht kennen. Sie tun das, weil Ihnen jemand gesagt hat, dass sie das tun sollen. Ich konnte es nicht fassen. Nicht das wir Bären immer friedliche Engel wären. Auch wir Bären streiten uns, kämpfen miteinander und manchmal töten wir auch andere Bären. Aber dabei geht es um Futter, um Verteidigung unserer Jungen oder um unser eigenes Leben. Niemals würde ein Bär einen anderen Bären töten, weil er den Befehl dazu bekommt. Das wäre doch auch wirklich unglaublich dumm. Aus Angst vor den Bomben und den Kämpfen fliehen Menschen aus dem Land. Viele versuchen nicht nur sich selbst in Sicherheit zu bringen, sondern auch die Tiere, für die sie sich verantwortlich fühlen. Hunde, Katzen, Kaninchen werden von ihren Menschen bis über die Grenze getragen. Pferde, Kühe, Elefanten, Tiger, Affen und auch Bären lassen sich nicht so einfach unter den Arm klemmen und müssen zurückbleiben in der Gefahr. Bei ihnen bleiben einige Menschen, die ihre Tiere nicht verlassen wollen. Auch Menschen können treu sein. Um diesen Leuten und den Tieren zu helfen, hat das Bärsonal zwei Bärenkinder aus dem Land hierhergebracht. Die haben die seltsamen Geräusche gemacht, die ich gehört habe: ängstliche Bärenkinderstimmen. Obwohl ich sie nicht sehen konnte, habe ich gerochen, wie sehr die lange Reise sie geängstigt hat. Haben ganz schön gemuffelt, die Kleinen. Jetzt sollen sie erst einmal bei uns wohnen. Ich hoffe nur, sie benehmen sich auch. Auf Kindererziehung habe ich nämlich keine Lust.
Bis bald,
Eure Laura

 

Video | POPEYE und ASUKA in der Eingewöhnung

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Seit POPEYEs und ASUKAs spannender Ankunft in unserem Tierschutzprojekt vor zwei Tagen befinden sich die beiden einjährigen Braunbären in Quarantäne. In unserer Eingewöhnungsstation dürfen sie sich in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen. Bereits seit der ersten Stunde sind POPEYE und ASUKA sehr verspielt und lebhaft. Sie zeigen uns was sie schon alles können und bereiten sich auf das Leben im Bärenwald vor. Dabei legen sie einen gesunden Appetit an den Tag und halten ihr neues Bärsonal gut auf Trab.

Ihr wollt uns bei der Versorgung von POPEYE und ASUKA unterstützen? Bärenstark! Da Futter und die Erstuntersuchungen sehr kostenintensiv sind, freuen wir uns über jede Spende und Patenschaft.

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ab jetzt: 2. Staffel

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
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    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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