Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 07.06.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Kämm dich schlank!

Neulich ist KOLJA, mein MitbewohnerWolf, mal wieder waghalsig nah an mir vorbei geschlendert und irgendwie sah er anders aus. Viel schlanker, als ich ihn in Erinnerung hatte. Zunächst nichts Ungewöhnliches, ihr kennt ja diese Wölfe, mal hauen sie sich 10 Kilo auf einmal in den Magen, dann wieder tagelang nichts. Aber dann flitzte GAIA an mir vorbei, die mich immer an ein Eichhörnchen nach einem doppelten Espresso erinnert. Die war auch gefühlt nur halb so viel und zunächst hab ich mir gedacht, JURKA, altes Mädchen, hast du den Beiden in letzter Zeit das Futter geklaut UND ihren Kühlschrank geplündert? Die älteren Semester unter euch kennen das bestimmt, ab einem gewissen Alter geht man lieber auf Nummer sicher, wenns ums Futtern geht, und als Bär schon dreimal. Aber nichts da, war noch alles da.

Schließlich fielen mir die Haare auf, die überall hingen. Wirklich wahr! An der Stelle einen lieben Gruß an alle Hundehalter, ihr wisst, was ich meine. Wer einen Hund zuhause hat, der hat auch Haar in jeder Ecke. Bei Wölfen im Bärenwald ist das genauso. Durch keinen Busch kannst du mehr streifen, ohne auf diese Zottelfetzen zu stoßen. Vögel bauen sich sogar schon Nester daraus. Na, jedenfalls, der Fall war klar: die Wölfe sind im Fellwechsel. Wir Bären dann übrigens auch. Und wisst ihr, was am Besten hilft für ein top gestytes Fell? Sträucher! Jeder Gang durchs Gebüsch ist ein Besuch beim Friseur.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch Wohl!

 

Eure
JURKA 

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POPEYEs Blog Episode 86 | erschreckende Höhen

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Hin und wieder gibt es vom BÄRsonal ganz besondere Leckerbissen. Honig, Fleisch, Weintrauben oder wie diese Woche Eier. 🥚 Da war LAURA natürlich die Erste am Start. Während PEDRO noch entspannt seine Walnüsse geknackt hat, war Laura schon auf Sammelmission. Ein Ei nach dem anderen hat sie eingesackt. Eins sogar direkt vor Pedros Schnauze. Der hatte es praktisch schon im Blick, da war es auch schon weg. Frech, schnell und absolut souverän. Die QUEEN weiß einfach, wie man Chancen nutzt 👑

Aber auch wenn das BÄRsonal nichts Besonderes verteilt, sind wir Bären nicht lost. Dann wird eben selbst nach Leckerbissen gesucht. Frischer Baumsaft zum Beispiel. Leicht süß, aber leider hinter einer ziemlich störenden Schicht Baumrinde versteckt. Die muss dann erstmal abgezogen werden, kein Ding für meine starken Tatzen 💪 ASUKA steht auch voll auf die jungen Blätter oben in den Baumkronen. Und diese Woche hat sie gezeigt, warum sie beim Klettern in einer eigenen Liga spielt. Sie ist einen Baum hoch, der nach ungefähr zehn Metern einfach endet, weil das BÄRsonal den irgendwann mal gekappt hat. Aber anstatt einfach wieder runterzuklettern, hat sie da oben einfach gechillt und die Aussicht genossen. 🌲 Völlig entspannt, völlig furchtlos. Manchmal frage ich mich, ob sie überhaupt weiß, wie beeindruckend sie ist ❤️

Auch MYKHAILO hat es vor ein paar Tagen auf einen Baum geschafft. Allerdings aus deutlich weniger glamourösen Gründen. Es wurde langsam Abend, alles entspannt, Zeit für ihn in seine Station zurückzukehren, die tagsüber mittlerweile zu bleibt. Doch dann aus dem Nichts: Platzregen, Sturm, Weltuntergangsstimmung 🌧️ Während andere Bären sich irgendwo im Wald verkrochen hätten, kletterte MYKHAILO auf den Baum direkt neben seiner Station. Dort hockte er dann, voller Schreck, eng an den Stamm geklammert, mit großen Augen und sichtbar überfordert von der Situation. Ganz ehrlich: Es sah schon etwas komisch aus. 😅

Aber hey, immerhin macht er Fortschritte. Früher wäre er wahrscheinlich völlig kopflos durch die Gegend gerannt. Diesmal hat er sich einen sicheren Platz gesucht und dort ausgeharrt, bis das BÄRsonal kam und ihn hineinließ. Nicht besonders cool, aber durchaus clever 🐻

Haut in die Tatzen

Euer POPEYE

 

  checkt mein Tierprofil aus!

 

BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:
Queen – Königin (Bezeichnung für Damen, die man verehrt)
lost – unbeholfen

Prävention statt Eskalation - Bildung für den Tierschutz

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Wir schützen, was wir kennen. Konzept: Alphawolf. Reservepopulation ist die Geheimwaffe im Artenschutz… auch außerhalb von Rotkäppchen sind unzählige Märchen im Umlauf. Auf den ersten Blick scheint das recht harmlos zu sein, doch Unwissenheit und Halbwissen können extrem gefährlich sein, besonders, wenn es um Tiere geht. Denn der Großteil von Tierleid ist auf mangelnde, gar falsche Bildung zurückzuführen. Daher ist Pädagogik eines der wichtigsten Tools für den nachhaltigen Tierschutz.

Aber warum können wir als Gesellschaft nicht einfach weitermachen wie bisher? Was ist richtig, was ist falsch? Wo können wir ansetzen und wo wollen wir hin? Trennen wir Phrasen von Fakten und finden wir heraus, warum es so fatal ist, jemanden einen Bären aufzubinden.

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Kantabrische Braunbären 

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