LAURA Kolumne

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

jedes Jahr im Frühling, wenn mich die späte Maisonne an der Nase kitzelt, wird mir ganz seltsam zumute. Ich werde immer unruhiger und mein Futter schmeckt mir nur noch halb so gut. Unzufrieden tapse ich umher, bis mir plötzlich klar wird, was los ist. Natürlich! Bei uns Bären hat mal wieder die Paarungszeit angefangen. Kein Wunder, dass PEDRO in letzter Zeit in meinen Augen immer stattlicher geworden ist. Ich könnte auch schwören, dass sein Fell viel schöner glänzt. Und er riecht so gut.

Wir zwei haben im Frühling immer viel Spaß miteinander. Gemeinsam plantschen wir im Teich und raufen stundenlang. Zum Glück ist PEDRO nicht zimperlich. Egal, ob ich ihm kräftig eins mit der Tatze auf die Nase gebe oder die Ohren lang ziehe: er beschwert sich nie. Natürlich spielen wir nicht nur miteinander. Wir kuscheln auch gern. Das übrige ist privat und geht Euch nichts an.

Auch in diesem Frühling waren wir zwei wieder ganz dicke miteinander. Aber diesmal hatte ich schon mitbekommen, dass ein Neuer bei uns eingezogen war. PARDO, ein Spanier wie PEDRO. Gucken kann man ja mal, dachte ich mir. Unsere erste Begegnung war nicht berauschend. PARDO begrüßte mich zwar sehr freundlich, geradezu überschwänglich. Aber Himmel, hatte der einen Mundgeruch! Und dazu lief er noch so ungeschickt. Kein Vergleich mit meinem stattlichen PEDRO!

Zu dem bin ich sogleich wieder zurückgekehrt. Aber nun stellt Euch vor: sitzt der doch da und schmachtet die blonde EMMA an! Nimmt keine Notiz von mir! Mit mir nicht, dachte ich mir und bin sofort zurück zu PARDO. So schlimm war der Mundgeruch ja vielleicht doch nicht. PARDO und ich haben viel miteinander gespielt und geplanscht. Ein komischer Kauz ist er trotzdem: oft hat er wild mit den Tatzen aufs Wasser geschlagen, mich aber nie getroffen. Oder er ist in die falsche Richtung geschwommen. Seltsam.

Naja, mir gefällt PEDRO sowieso viel besser. Zu dem bin ich nach kurzer Zeit auch zurückgekehrt. PARDO habe ich EMMA überlassen. Die teilt ihn sich jetzt mit DAGGI. Tja, jeder wie er will.

Bis bald,

Eure LAURA

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

ja,ja, ich weiß, ich habe lange schon nichts mehr von mir hören lassen. Aber bei den herrlich kalten Temperaturen der vergangenen Wochen war es so gemütlich in meiner Höhle und ich habe tief und fest geschlafen. Ihr Menschen wisst ja gar nicht, wie schön das ist. Während Ihr mit tropfenden Nasen und kalten Fingern umherlauft und Eure Heizkostenrechnung steigt und steigt, liegen wir Bären gemütlich in unseren Höhlen.

Verborgen und beschützt von Mutter Erde träumen wir unsere Winterträume. Bestimmt träumt jeder Bär etwas Anderes: ich träume oft von fröhlichen Raufereien, EMMA träumt wahrscheinlich von ihrem MAX – na und wovon PEDRO träumt, kann ich mir denken: Futter, Futter, Futter. Lange blieben meine Träume ungestört. Aber in letzter Zeit hat sich viel verändert.

Erst leise, dann immer lauter begann es in meiner Höhle zu knistern und knacken. Die steigenden Temperaturen ließen die Eiskristalle in der Erde schmelzen. Bald schon erhob sich um mich herum ein vielfältiges Wispern von Abermillionen Bodenlebewesen, die aus ihrer winterlichen Starre zu emsigen Leben erwachten. Bis in meine Höhle hinein drangen die Rufe der Kraniche, die in sternenklaren Nächten über den Bärenpark hinwegzogen, unterwegs zu ihren Nistplätzen. Bald schon nahmen meine immer wacher werdenden Ohren die Rufe der Goldammer war und die Spatzenmännchen, die sich lautstark vor meinem Höhleneingang um Nistrechte prügelten.

Schneller begann mein Herz zu schlagen und meine Atemzüge wurden tiefer. Während meine Träume immer mehr verblassten, kitzelte der feine Duft des Bärlauchs zaghaft meine Nase. Unruhe erfasste mich und bald schon wurde es mir in meiner Höhle zu eng. Noch etwas verschlafen krabbelte ich zum Höhlenausgang und blinzelte in das helle Tageslicht.

Nun bin ich schon seit einigen Tagen wach und auf den Beinen. Aber was soll ich Euch sagen: statt frischem Frühlingsgrün bedeckt nun wieder nasser Schnee den Waldboden. Ich hätte wohl doch noch ein bisschen länger schlafen sollen. Na ja, nun ist es dafür zu spät. Mal sehen, was der Frühling so bringt.

Bis bald,

Eure LAURA

Laura-Kolumne

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Ihr lieben Zaungucker,

jetzt tropft es mir schon wieder auf die Nase. Wie eklig! In meiner Höhle wird es immer feuchter. Gestern bin ich mal kurz nach draussen gegangen, um zu schauen, ob schon Frühling ist. Schläfrig, wie ich bin, wäre ich im nassen Laub fast über ein umherhopsendes Eichhörnchen gestolpert und den Abhang hinuntergerutscht. Na zum Glück habe ich als Bär Krallen, um mich festzuhalten. Nach einer kurzen Runde hatte ich schon genug. Alles nass und matschig und geregnet hat es auch noch. Da ist es in meiner Höhle doch viel gemütlicher. Aber moment mal: singt ihr Menschen nicht immer von "White Christmas", "Schneeflöckchen" und "Let it snow" ? Und wo ist sie nun, die weisse Pracht ? Christkindlein kommet bald ? Na hoffentlich trägt es festes Schuhwerk und Matschhosen. Schöne Bescherung ! In anderen Orten Deutschlands soll es ja reichlich Schnee geben, habe ich gehört. Zu viel, sagen manche. Aber egal, wo ihr wohnt: lasst euch vom Wetter die Stimmung nicht vermiesen. Hauptsache, ihr habt es schön gemütlich und das Futter schmeckt. Ich kuchel mich lieber noch ein wenig in meine Höhle. Auch wenn es tropft. Es ist ja viel zu früh zum Aufstehen.

Ein friedliches Weihnachtsfest wünscht,

Eure Laura

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

bitte entschuldigt, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber wie Ihr sicher wisst, bin ich schon seit einiger Zeit in meiner Höhle in Winterruhe. Die meiste Zeit liege ich hier in tiefstem Schlummer. Nur hin und wieder dämmere ich ein wenig daraus hervor und gucke verschlafen aus meiner Höhle. Beim letzten Mal sah ich überall auf den Parkwegen kleine und große Menschen umherwuseln.

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

Uhäh, entschuldigt bitte, dass ich gähne, aber ich bin ja soo müde. Ich mag kaum noch umherlaufen, ständig fallen mir die Augen zu. Zum Glück habe ich mir schon eine Höhle gebaut, ein gemütliches Eigenheim in mittlerer Hügellage mit schönem Ausblick. Selbstverständlich habe ich alles selbst gemacht, von den Erdarbeiten bis zur Inneneinrichtung. In wenigen Tagen war alles fertig. Ihr Menschen baut Eure Höhlen ja viel komplizierter. Das konnte ich in den vergangenen Jahren schon oft beobachten.

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

puuh, ich kann Euch sagen: so langsam kneift mein Pelz ein wenig. In den letzten Wochen habe ich aber auch ordentlich gefuttert und mich prächtig herausgemacht. Noch ein paar Leckereien hier und da, und der Winter kann kommen. Apropos Leckereien. Vor kurzem hat das Bärsonal nach Reparaturarbeiten in einer unserer Anlagen einen Hirsch hineingelegt.

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

kaum ist die Wärme des Sommers vergangen, rieseln schon die ersten Blätter herab, der Herbst ist da. Das Bärsonal hat alle Hände voll zu tun, uns Bären die hungrigen Mäuler zu stopfen. Der selbst angebaute Mais ist offenbar schon aufgegessen. Hat gut geschmeckt! Vor ein paar Tagen flog eine neue Pflanze über den Zaun zu uns in die Anlage. Sah eigentlich aus wie Mais, roch aber anders. Zuckerhirse nannte das Bärsonal das Grünzeug. Zucker? Prima, dachte ich. Etwas Süßes zum Nachtisch ist genau das Richtige.

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

Mensch, hab ich einen Hunger! Ständig knurrt mir der Magen, obwohl ich eigentlich den lieben langen Tag am Futtern bin. Na, kein Wunder! Schließlich ist Herbstanfang und wir Bären müssen so langsam sehen, dass wir ein paar zusätzliche Kilos auf die Rippen bekommen.

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

ist es bei Euch auch so nass? Ja, Ja, ich weiß. Vor kurzem hatte ich mich noch beschwert, dass mein zweitliebster Teich verschwunden war. Aber nun ist er wieder da, und mit ihm tausend kleine Bäche, Pfützen, Sümpfe und sogar Springbrunnen. Überall im und um den Park plätschert und rauscht es. Davor hat es tagelang geregnet. Das Wolfsvolk, das Regen gar nicht leiden kann, lief nur noch mit hängenden Ohren und hängender Rute umher. Auch das Bärsonal sah aus wie begossene Pudel – und roch auch so, ehrlich gesagt. Uns Bären macht so ein Wetter nichts aus. Allerdings ist es schon ein bisschen unangenehm, ständig im Matsch auszurutschen und nasse Tatzen zu kriegen. Nur Pedro findet das offenbar toll. Mit seinen großen Füßen watet er durch jede Pfütze und jeden Pfuhl. Vielleicht bessert sich dadurch je seine Laune, denn zurzeit ist er ein richtiger Stinkstiefel. Ständig stänkert er herum und sucht Streit. Auf die arme Emma hat er es besonders abgesehen. Sie versucht ihn zu meiden. Aber wenn er sie erwischt, hält die kleine Blondine ihm auch mal stand und meckert ordentlich zurück. Trotz ihres steifen Beines. „Respekt!“ muss ich sagen. Wahrscheinlich ist Pedro so sauer, weil sein Bauprojekt vereitelt wurde. Er hatte nämlich angefangen, einen Tunnel zu graben. Zielrichtung: Rinderweide hinter dem Bärenpark. Das Bärsonal hat es natürlich bemerkt und flugs einen Baustopp verhängt. Hätte ich ihm gleich sagen können, dass das nicht klappt. Aber der Junge denkt ja nur mit dem Magen. Huch, jetzt tropft es mir schon wieder auf die Nase. Ich komm mir vor wie im Regenwald. Dem Jimmy hat sogar schon eine Schnecke auf dem Rücken gesessen, habe ich von einem Zaunguckerkind erfahren. Na, wenn die schneller vorankommen wollte, hat sie sich aber den falschen Bären ausgesucht. So, ich will dann mal los, mein Magen knurrt.

Bis bald, Eure Laura

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Bärin Laura

Ihr lieben Zaungucker,

beim letzten Mal habe ich Euch erzählt, wie schön es ist, Teiche zu haben, in denen man sich bei sommerlicher Hitze erfrischen kann. Doch dieser Luxus ist nun in Gefahr. Und das kam so:

Vor ein paar Tagen stehe ich auf, schüttle mir den Schlaf aus dem Pelz und tapse los, um ein morgendliches Bad in meinem zweitliebsten Teich zu nehmen. Doch stellt Euch vor: der war weg! Kein Wasser weit und breit, nur eine winzige Pfütze! Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Ob das diese "Ebbe" war, von der ich einige Zaungucker schon sprechen gehört habe? Aber dann sollte das Wasser ja zurückkehren. Doch auch ein paar Stunden später: kein Wasser, kein Teich. Das Bärsonal hatte es ebenfalls bemerkt und nahm den ehemaligen Teich in Augenschein. Dazu wurden wir Bären natürlich aus dem betroffenen Areal ausgesperrt. Mit sorgenvollen Gesichtern liefen Leute vom Bärsonal am und im Teich umher. Einige waren bald ziemlich schlammbespritzt. Hätten wirklich mal baden können. Ach so, das Wasser war ja weg! Ich stellte meine Plüschohren auf Empfang als sie sich unterhielten. Offenbar ist mein zweitliebster Teich schon ziemlich alt und die Holzschieber, die das Wasser aufstauen sollen, sind mit den Jahren angefault und konnten nun dem Druck des Wassers nicht mehr standhalten. Das Bärsonal unterhielt sich auch noch über die Reparatur. Das konnte ich aber nicht mehr verstehen, weil Pedro die ganze Zeit ungeduldig am geschlossenen Tor rüttelte. Ihm war wohl klar geworden, dass die Fische, die ihm bisher bei seinen Fangaktionen entkommen waren, nun greifbar waren. Der Junge ist ein Vielfraß! Solche Fische würde ich nicht mal mit der langen Kralle anfassen. Für mich kommt nur bestes Filet in Frage. Na hoffentlich kommt der Teich bald wieder in Ordnung. Ich habe jedenfalls keine Lust, mir mit Daggi ein Bad zu teilen.

Bis bald,

Eure Laura

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