Ein bärenstarker Tag im Bärenpark

Guten Morgen an alle Bärenfreunde, ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Wochenende. Wie Elke gestern Abend noch geschrieben hat, waren wir auch von dem Sonntag im Bärenpark ganz begeistert. Bei herrlichem Wetter haben wir uns wieder mit Elke, Tatjana, Manfred und Sascha in Worbis getroffen. Unten im Bärenwald war es angenehm kühl und so kam...

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AUFRUF ZUM BOYKOTT gegen Royal Canin

Liebe Bärenfeunde,

Die STIFTUNG FÜR BÄREN schließt sich einem Aufruf von Vier Pfoten zum Boykott von Royal Kanin an.

Der französische Tierfutterhersteller Royal Canin hatte in der Ukraine Events gesponsert, bei denen Bärenhetzjagden stattgefunden haben. Vier Pfoten International hatte im Mai 2013 derartige Vorfälle bekannt gemacht. Es wurde u.a....

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Alternativer Bärenpark in Sommerlaune

Beim Spazieren durch den Bärenpark stellten wir fest, dass diesmal die Sektion C für alle Vierbeiner geschlossen war, da die Tierpflegerinnen Säuberungsarbeiten im Gehege vornahmen. Sonderbarerweise hatten sie auf Pedros wertvolle Hilfe verzichtet - wäre er doch als begeisterter Waldaufräumer sicherlich eine große Stütze gewesen... Stattdessen...

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Ein Pavian in der Anlage ?

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Pavian Bea
Nein, nicht wirklich. Auf den ersten Blick könnte man aber meinen: vorne rum eine Menge langer Haare, hinten fast ohne.

Und nein, auch unser Bären-Friseur hat sich hier nicht mit einem neuen, schnieken Sommerschnitt einen Namen machen wollen. Es ist ...

Es ist Bea, die uns ein bisschen Sorgen macht und zugleich auch belustigt. Sorge macht uns ihr Fellwechsel, der nicht so abläuft wie er soll. Die Haare gehen zwar aus, aber eben leider nur hinten rum. Ihr komisches Aussehen verstärkt sie gelegentlich dadurch, dass sie ihren Allerwertesten zur Kühlung in den Bach hängt. Das Wasser klebt die Haare an und verstärkt den Eindruck vom Pavian-Po.

Wir vermuten eine Stoffwechselstörung und verabreichen jetzt Biotin und Kieselgur. Biotin ist ein Vitamin. Kieselgur ist ein Präpart fossiler Kieselalgen. Und anderem sind darin Brennessel, Minze und Kamille enthalten. Wir hoffen, dass das eine oder andere Medikament anschlägt – und Bea bald wieder vom Pavian zum Bären zurückmutiert.

Paten und Promis im Bärenpark

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Franziska Friede mit Bär
Am Samstag haben wir für unsere Paten einen exklusiven VIP-Tag veranstaltet. Mit dabei waren die Schauspielerin Franciska Friede aus Hamburg sowie das Autoren-Duo Decker-Schoch, die in einer Lesung ihren neuesten Schwarzwald-Krimi vorstellten, der teils im Bärenpark spielt.

„Da muss Wasser ran!“ Schauspielerin Franciska Friede, die vielleicht aus der SAT1-Serie „Hand-aufs-Herz“ bekannt ist, erkannte die Lage sofort. Bei ihrem ersten Rundgang hatte die engagierte Tierschützerin im Ostteil des Parks einen Tümpel entdeckt, der auszutrocknen drohte. Da drehte sie kurzerhand und organisierte im Wirtschaftsgebäude einen Eimer. So rettete sie schließlich die Froschbrut vor dem Vertrocknungstod. Solche Leute können wir im Bärenpark gut gebrauchen, Leute, die ein Herz für Tiere haben – egal ob für Bär, Wolf oder Frosch.

Tierlieb sind auch unsere Paten, die wir fürs Wochenende eingeladen hatten, um ihnen für ihr außergewöhnliches Engagement zu danken. Rund 100 waren gekommen. Die Paten haben sich einzelne oder mehrere Wölfe und Bären ausgesucht, für die sie regelmäßig spenden. Viele organisieren außerdem in ihrer Freizeit Sach- und Futterspenden. Jetzt waren wir mal dran, uns für so viel Hilfe erkenntlich zu zeigen:

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Rüdiger Schmiedel auf Führung
Bärenparkleiter Stephan Voegeli und Rüdiger Schmiedel, der Geschäftsführer der Stiftung für Bären ist, führten exklusiv durch den Park. Ludwig Hoferer, der Vorsitzende des Bärenpark-Fördervereins, versorgte die Gäste von seinem Grill aus. Nach Sonnenuntergang stand Gruseln auf dem Danke-Schön-Programm. Das in der Region bekannte Autoren-Duo Wolfgang Decker und Stefan Schoch luden zur Lesung ihres neuen Lokal-Krimis. Die Gäste lauschten gebannt und erfuhren nach 90 spannenden Minuten, wie die Leiche letztlich ins Freigelände des Bärenparks gelangte.

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W Decker St Schoch kl
Von den Gästen gab’s viel positive Rückmeldung – von Thomas Ruff und Dagmar Jodeit zum Beispiel, die für den Abend aus Ehningen, Kreis Böblingen, angereist waren. LKW-Fahrer Ruff, der von sich sagt, „als Bub schon von Wölfen fasziniert“ gewesen zu sein, meinte, es sei gut, wenn die Paten sehen, wo ihr Geld hingeht. Anke Nickäs aus Bretten fand das Event „super organisiert“. Besonders angetan war sie von Parkleiter Stephan Voegeli und seiner Führung: „Er bringt so tolle Vergleiche.“

Wir freuen uns sehr über das Lob, und überhaupt über alle Rückmeldungen. Schließlich wollen wir uns weiter verbessern , damit das nächste Event ein hoffentlich noch größerer Erfolg wird.

An dieser Stelle auch noch mal ein ganz dickes „Danke“zum Start unserer Aktion „Futtereimer“. Allein am Patentag wurden 133 „Futtereimer“ für unsere Tiere gespendet. Das entspricht 1330 Euro. Super! Ben und Co werden davon profitieren.

Bärensommernacht 2013

Ein wunderschöner Sommertag am Westrand der Stadt Worbis im Eichsfeld neigt sich dem Ende. Einige letzte Besucher des Bärenparks kaufen schnell noch ein paar Souvenirs, bevor der Park schließt und sich die Tiere eine gemütliche Ruhe im Abendwald herbeisehnen.

Marios Blicke aus seinem Waldversteck in Richtung Futterküche sagen aber etwas...

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Bäriges Sohle-Raten

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Schapis Pfote von Hildegard Pannen
„Und wer ist das?“ Hildegard hat Manuel am Wochenende auf die Probe gestellt. Die Bärenfreundin, die den Bärenpark Schwarzwald regelmäßig besucht, wollte von unserem Tierpfleger per Facebook auf „8 Bären für immer“ wissen, wem sie da auf die Tatze geschaut hatte.

Die Antwort kam prompt: „Schapi.“ Da brauchte Hildegard nur noch mit „klar!“ zu antworten.

Gefragt, wie Manuel es geschafft habe, den einen unter neun Bären zu erkennen, sagt der „Bärtreuer“: „So schwierig ist das doch gar nicht. Es ist deutlich dunkles Fell zu erkennen. Und wir haben ja nur zwei Bären mit dunklem Fell, Ben und Schapi. Und da Ben schwerer ist, und die Pfote vergleichsweise klein wirkt, habe ich auf Schapi getippt. Und bescheiden fügt Manuel an, der erst seit einem Jahr für den WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD arbeitet: „Bei einer Bea oder Biggi würde ich mich da auch noch ziemlich schwer tun.“ Wir sind sicher: Mit der Zeit wird Manuel auch bei diesen Bärendamen ein Blick auf die Tatze genügen, um sie zu erkennen.

Bodo und die Brombeerblüten

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Bär Bodo und die Biene
Es ist Sommer, endlich. Unsere Tiere durchstreifen ihren Wald und dürfen dort entdecken gehen. Die Brombeeren zum Beispiel, die jetzt blühen. Bär Bodo ist ganz hin und weg und schnuppert an den Blüten. Ob er ahnt, dass da bald saftige Beeren dranhängen werden? Eine Biene (Pfeil) will es wohl mit ihm aufnehmen. Jedenfalls brummt sie ihm tüchtig um die Nase herum.

Vielleicht ist es auch ganz unromantisch, und Bodo prüft einfach, ob es sich lohnt, einen Happs voll im Maul verschwinden zu lassen, so wie er es tausend Mal am Tag macht, weil sein genetisches Programm es so festgeschrieben hat. Romantik oder Genetik? Das kann man sehen wie man will. Uns ist wichtig, dass Bodo endlich einen Lebensraum hat, der ihm etwas bieten kann und der den Namen verdient.

Dass er das heute kann, ist nicht selbstverständlich. Bodo wurde viele Jahre zusammen mit seinen Schwestern Bea und Biggi auf einer Fläche von nur 10 mal 15 Metern gehalten. Stumpfsinn und Langeweile machten ihn kaputt, beziehungsweise er machte sich selbst kaputt, indem er seinen Kopf so lange an den Eisenstangen seines Gefängnisses rieb bis er sich eine tief einschneidende Furche in die Stirn geraspelt hatte.

Untersuchung Max

Am frühen Dienstagmorgen räkelte sich Max noch entspannt in der Krankenstation, als seine Pflegerin die Station betrat. Gähnend setzte er sich in Erwartung seines Frühstücks auf.
Doch knapp danach war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Hinter seiner Pflegerin erspähte Max unseren Tierarzt Genzel und den hatte er von der letzten Narkose in...

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Wir feiern Richtfest

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Der Rohbau steht
Im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald entsteht derzeit das neue Zentrum für Besucher. Am kommenden Samstag ist Richtfest. Parkleitung und Förderverein laden Handwerker, Spender und alle sonstigen Helfer herzlich dazu ein.

Bislang kamen die Besucher wegen den Bären und Wölfen in den Park. Jetzt haben sie noch einen Grund: Das neue Servicezentrum wird ein echtes Prunkstück sein – das sieht man bereits dem Rohbau an. Über 100 Festmeter Tannenstämme sind im klassischen Blockhausstil verbaut worden. Die längsten dieser Stämme sind 16 Meter lang, bei einem Durchmesser von 45 Zentimetern. Das entrindete, helle Tannenholz leuchtet dem Besucher regelrecht entgegen, wenn er sich der Bärenfreianlage nähert.

„Die Idee ist, hier etwas zu schaffen was den Bärenpark noch stärker in den Schwarzwald und das Wolftal einbindet. Was ist da passender als ein Gebäude, das ausschließlich aus Wolftäler Tannen, nach traditioneller Schwarzwälder Bauweise erstellt wird“ sagt Ludwig Hoferer, der Vorsitzende des Fördervereins des ALTERNATIVEN WOLFS- und BÄRENPARKS SCHWARZWALD (FABS). Er und sein Team haben bereits viel auf die Beine gestellt. Jetzt ist mal was richtig Großes dran!

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Das Holz schwebt ein
Bereits 2012 wurden die Ideen dazu entwickelt. Die „Keimzelle“ zum Projekt entwickelte Martin Schwarz. Der Blockhausbauer aus Zell am Harmersbach, selbst langjähriges Mitglied im FABS, brachte seine Energie zum Selbstkostenpreis mit ein. Die Erstellung der Statik übernahm das Ingenieurbüro Eisenbeis aus Dornstetten. Die prächtigen Tannenstämme in 1-A-Qualtität spendeten örtliche Waldbesitzer. Cirka zwei Drittel der benötigten Stämme wurden direkt für das Projekt geschlagen. Der Zukauf des restlichen Holzes konnte durch Geldspenden von Waldbesitzern, bei denen gerade keine Holzernte anstand, weitgehend finanziert werden. Das Fuhrunternehmen Künstle aus Schapbach übernahm den Transport der Tannenstämme. Hier kamen einige Transportkilometer zusammen, musste doch das Holz aus dem Wald auf den Abbundplatz, wo es für den Blockhausbau vorbereitet wurde, in das 45 Kilometer entfernte Ohlsbach und zurück zum Park gefahren werden.

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Die Waende wachsen
Vielen weiteren Firmen und Einzelpersonen sei hier ebenso gedankt: der Alpirsbacher Brauerei für die finanzielle Unterstützung, der Firma Bonath aus Oberwolfach und Kran-Dienste Schmid aus Wolfach, die die Baukräne preisgünstig zur Verfügung stellten. Danke sagen wir auch der Firma Alfred Maier, die uns beim Verlegen der Stromzuleitung unterstützt hat, dem Sägewerk Künstle, das uns die Stammreste günstig zu den benötigten Brettern für den Dachaufbau sägte. Danke auch an die Metzgerei Müller, die unsere hungrigen Helfer, wie schon so oft, mit Essen versorgte. Tatkräftige Unterstützung gab es auch durch viele FABS Vereinsmitglieder, sowie der mittlerweile schon legendären Rentnertruppe. Und natürlich hat auch das Personal des Bärenparks alles gegeben. Vielen Dank dafür!

 

Na, wollt ihr wissen, was aus dem Engagement all dieser Leute geworden ist?

Dann haben wir eine tolle Nachricht für Euch: Am Samstag, den 27.7.2013 veranstalten wir für Euch einen Wunderfitztag (für nicht Badener: einen Tag für Interessierte) Der FABS wird den ganzen Tag über das Projekt informieren. Weitere Informationen über den Wunderfitztag folgen.

 

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