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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Liebe Bärenfeunde,

Die STIFTUNG FÜR BÄREN schließt sich einem Aufruf von Vier Pfoten zum Boykott von Royal Kanin an.

Der französische Tierfutterhersteller Royal Canin hatte in der Ukraine Events gesponsert, bei denen Bärenhetzjagden stattgefunden haben. Vier Pfoten International hatte im Mai 2013 derartige Vorfälle bekannt gemacht. Es wurde u.a....

Liebe Bärenfeunde,

Die STIFTUNG FÜR BÄREN schließt sich einem Aufruf von Vier Pfoten zum Boykott von Royal Kanin an.

Der französische Tierfutterhersteller Royal Canin hatte in der Ukraine Events gesponsert, bei denen Bärenhetzjagden stattgefunden haben. Vier Pfoten International hatte im Mai 2013 derartige Vorfälle bekannt gemacht. Es wurde u.a. ein Video veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie bei einem durch Royal Canin unterstützen Event zwei Hunde auf einen angeketteten Braunbären gehetzt werden.

Die STIFTUNG FÜR BÄREN kämpft seit Jahren gegen den Missbrauch von Bären als Kampfbären und informiert in ihren beiden Bärenparks über diese blutrünstige Tierquälerei.
Kampfbären


Das Sponsoring von Bärenkämpfen löste dabei einen breiten Aufschrei in der Internetcommunity, insbesondere in den sozialen Medien, aus.
Der Tierfutterhersteller, welcher mit seiner Tiernahrung in 90 Ländern über eine Milliarde Euro Umsatz pro Jahr macht, verlautbarte daraufhin, dass "Royal Canin daran arbeiten wird, das Wohlergehen der ukrainischen Bären und Hunde, die an den Bärenhetzen beteiligt sind, zu verbessern."

Die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisiert diese Aussage als unkonkret, intransparent und unglaubhaft. Royal Canin legt nicht dar, welche Maßnahmen konkret geplant sind um das Los gequälter Bären zu verbessern. Auch fehlt jede Transparenz, ob diese Maßnahmen wirklich durchgeführt werden.
Die Worthülse "daran arbeiten", steht nach Erfahrung der STIFTUNG FÜR BÄREN, nur allzu oft als Metapher dafür nichts tun zu wollen, bis Gras über die Sache wächst.

Ähnlich sieht dies auch Fressnapf, Europas größte Kette für Tiernahrung und -zubehör. Diese kündigten auf ihrer Facebookseite an: "Bis zur klaren und nachvollziehbaren Beantwortung unserer Fragen werden wir, wie angekündigt, alle Gespräche rund um das weitere Warengeschäft mit Royal Canin vorerst weiterhin ruhen lassen."

Wegen des pauschalen und floskelhaften Umgangs von Royal Canin mit dieser Affäre schließt sich auch die STIFTUNG FÜR BÄREN dem Boykottaufruf von Vier Pfoten an.
zum Protest

Ausdrücklich Abstand nimmt die STIFTUNG FÜR BÄREN allerdings von der Forderung einer fünfstelligen Entschädigungssumme. Nach Auffassung der STIFTUNG FÜR BÄREN darf es den Verantwortlichen nicht so leicht gemacht werden sich freizukaufen. Vielmehr wäre es notwendig die Veranstalter und Unterstützer derartiger "Events" wegen vorsätzlicher Tierquälerei - die auch in der Ukraine strafbar ist - vor Gericht zu stellen.
Posted: 2013-07-26 11:57:44

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