leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere Altwölfin SHIARA von uns gegangen ist. Gestern Morgen lag sie regungslos auf ihrem Lieblingsplatz im Wolfsrückzugsgebiet. Die traurige Vermutung bestätigte sich: der charismatische Vierbeiner ist gestorben.
Seit einigen Monaten hatten sich bei die betagte Timberwölfin Alterserkrankungen eingestellt. Besonders die feuchtkalte Witterung machte ihr zu schaffen. Dank medikamentöser Behandlung ging es ihr in den letzten Wochen jedoch gut: sie schien keine Schmerzen zu leiden und fraß gut. Zwar ruhte sie viel, folgte dem Rudel aber auch immer wieder bei Rundgängen in der Anlage.
Doch gestern verschlechterte sich ihr Zustand.
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von einer Wölfin, deren kämpferische und durchsetzungsstarke Art einen tiefen Schatten hinterlässt. SHIARA, klug und stark wie sie war, wird unvergessen bleiben.
Seit einer Woche kann PARDO nun einen Teil der Bärenfreianlage erkunden. Anfangs war er mutig losgetapst, um sein neues Domizil zu erkunden. Dabei geriet er mehrfach an die Elektroumzäunung. Eine schmerzhafte Erfahrung, die ihn aber nicht in Panik zu versetzen schien. Nun wird jedoch immer deutlicher, dass seine Eingewöhnung viel Zeit in Anspruch nehmen wird.
Der Grund dafür liegt in PARDOs kaum noch vorhandenen Sehfähigkeit. Bei der medizinischen Untersuchung wurde noch vermutet, dass er mit dem linken Auge zwar sehr schlecht, aber doch ein wenig sehen kann. Beobachtungen seines Verhaltens in der Freianlage lassen jedoch den Schluss zu, dass dieses Auge völlig blind ist. Auch mit dem rechten Auge nimmt PARDO Hindernisse offenbar erst spät wahr. Kein Wunder also, dass er nach der ersten Euphorie seine Umgebung nun sehr vorsichtig und zurückhaltend erkundet.
Immer stärker setzt er dabei Nase und Ohren ein. Oft bleibt er stehen und lauscht minutenlang oder wittert mit hoch erhobener Nase. Von seinen kurzen Ausflügen nimmt er sich gern „Souvenirs“ mit: Äste und abgenagte Knochen bringt er zu seinem Lieblingsruheplatz und unterzieht sie dort einer genauen Inspektion.
Das Team vom ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS wird PARDO bei seiner weiteren Entwicklung gut im Auge behalten und ihn dabei nach Kräften unterstützen.
Der ALTERNATIVE BÄRENPARK WORBIS lädt auch dieses Jahr wieder herzlich zur kunterbunten Ostereiersuche ein. Den ganzen Tag lang verstecken fleißige Häschen bunte Ostereier auf dem idyllischen Parkgelände, die es nur zu finden gilt. Außerdem gibt es dieses Jahr auch eine tolle Überraschung für die Kleinen, welche das ist, wird aber noch nicht verraten.
Natürlich ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. An diesem Tag gelten die üblichen Eintrittspreise und Öffnungszeiten.
ja,ja, ich weiß, ich habe lange schon nichts mehr von mir hören lassen. Aber bei den herrlich kalten Temperaturen der vergangenen Wochen war es so gemütlich in meiner Höhle und ich habe tief und fest geschlafen. Ihr Menschen wisst ja gar nicht, wie schön das ist. Während Ihr mit tropfenden Nasen und kalten Fingern umherlauft und Eure Heizkostenrechnung steigt und steigt, liegen wir Bären gemütlich in unseren Höhlen.
Verborgen und beschützt von Mutter Erde träumen wir unsere Winterträume. Bestimmt träumt jeder Bär etwas Anderes: ich träume oft von fröhlichen Raufereien, EMMA träumt wahrscheinlich von ihrem MAX – na und wovon PEDRO träumt, kann ich mir denken: Futter, Futter, Futter. Lange blieben meine Träume ungestört. Aber in letzter Zeit hat sich viel verändert.
Erst leise, dann immer lauter begann es in meiner Höhle zu knistern und knacken. Die steigenden Temperaturen ließen die Eiskristalle in der Erde schmelzen. Bald schon erhob sich um mich herum ein vielfältiges Wispern von Abermillionen Bodenlebewesen, die aus ihrer winterlichen Starre zu emsigen Leben erwachten. Bis in meine Höhle hinein drangen die Rufe der Kraniche, die in sternenklaren Nächten über den Bärenpark hinwegzogen, unterwegs zu ihren Nistplätzen. Bald schon nahmen meine immer wacher werdenden Ohren die Rufe der Goldammer war und die Spatzenmännchen, die sich lautstark vor meinem Höhleneingang um Nistrechte prügelten.
Schneller begann mein Herz zu schlagen und meine Atemzüge wurden tiefer. Während meine Träume immer mehr verblassten, kitzelte der feine Duft des Bärlauchs zaghaft meine Nase. Unruhe erfasste mich und bald schon wurde es mir in meiner Höhle zu eng. Noch etwas verschlafen krabbelte ich zum Höhlenausgang und blinzelte in das helle Tageslicht.
Nun bin ich schon seit einigen Tagen wach und auf den Beinen. Aber was soll ich Euch sagen: statt frischem Frühlingsgrün bedeckt nun wieder nasser Schnee den Waldboden. Ich hätte wohl doch noch ein bisschen länger schlafen sollen. Na ja, nun ist es dafür zu spät. Mal sehen, was der Frühling so bringt.
Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter uns. Über 30 freiwillige Helferinnen und Helfer trotzten Kälte und Schnee. In den zwei Tagen des Arbeitseinsatzes konnte an sämtlichen Bereichen erfolgreich gearbeitet werden. So wurden beispielsweise der Spielplatz sowie der Forscherpfad für die Saison auf Vorderman gebracht. Auch konnten Folgeschäden des Unwetters behoben werden.
Wir bedanken uns von ganzen Herzen für dieses sagenhafte und selbstlose Engagement!
Auch vielen Dank an das Hotel Hohenried, das unseren fleißigen Helferinnen und Helfern das Mittagessen spendete!
Nachdem die Bärendame im hohen Alter ihre ersten Erfahrungen mit dem Stromzaun machen musste, ließ sie sich an ihrem Ankunftstag nicht mehr blicken. Müde, geschafft und noch verwirrt von Transport und Narkose, verkroch sie sich in eine Höhle, wo sie eine Menge Schlaf nachzuholen hatte. Auch am zweiten Tag nutzte sie ausgiebig ihre Rückzugsmöglichkeiten. Am Abend des dritten Tages, dem 16.03.2018, zeigte sie sich kurz, um einige Weintrauben zu verschlingen.
Direkten Kontakt zu den anderen Bewohnern der Seniorenresidenz hatte sie bis dato noch nicht POLDI verkroch sich in seiner Höhle vor der temperamentvollen und agilen CHADNA. ADI und CORA gehen ihr – wie nicht anders von Wölfen zu erwarten – fürs erste aus dem Weg.
Der männliche Kragenbär befindet sich im Quarantänebereich und wartet auf seine Kastration. Ähnlich wie seine Artgenossin nutzt er die Rückzugsmöglichkeiten intensiv und schläft viel. Allerdings hat er einen gesunden Appetit. Wenn die Operation überstanden ist, wartet auch auf ihn die Freianlagen.
unsere Kragenbärin CHADNA befindet sich derzeit in der Eingewöhnungsphase. Daher wird bis auf weiteres ein kleiner Teil der Anlagen für Besucher gesperrt bleiben. Es ist leider eine wichtige Maßnahme, die der betagten Bärendame genügend Ruhe geben soll.
Der große Rundweg ist von dieser Aktion nicht betroffen. Sämtliche Anlagen können also von den Besuchern beobachtet werden.
Heute gegen 11.00 Uhr war es soweit, Bär PARDO hat seine ersten Schritte in sein neues Zuhause, den Bärenwald, gemacht. Mit großer Neugier hat er gleich begonnen, die noch unbekannte Umgebung ausgiebig zu erforschen. Für PARDO ist es das erste Mal, dass er sich in einem so weiträumigen und naturnahen Gelände frei bewegen kann. Auch deshalb ist es so ergreifend zu sehen, wie er zwischen den Bäumen umherstreift, im Badeteich planscht und im weichen Waldboden buddelt. Endlich kann PARDO seinen neuen, bärenstarken Lebensabschnitt beginnen.
Einen Lebensabschnitt, den PARDO um ein Haar nicht mehr hätte erleben können. Durch Ihren Rückenwind, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, war es uns möglich, den ehemaligen Zirkusbären von der Todesliste zu streichen. Dank der selbstlosen Unterstützung konnte PARDO gerettet werden und heute sein neues Dasein im Bärenwald starten. Wir sind sehr gespannt auf seine Entwicklung und hoffen von ganzen Herzen, dass auch dieser charismatische Braunbär ein beliebtes Patentier wird.
Gemeinsam können wir ihm nicht nur zu dem Leben verhelfen, das er verdient hat, sondern es auch erhalten.
01:24 Uhr Ankunft im Schwarzwald: morgen früh folgt noch der Check vom Tierarzt, dann beginnt die Eingewöhnungsphase
7:30 Uhr Tierarztcheck: soweit alles in Ordnung
8:00 Uhr CHANDAK unternimmt die ersten Schritte in der Eingewöhnungsstation
CHADNA erkundete sehr energievoll die Freianlage. Hänge, Dickicht, Bach untersuchte sie interessiert. Auf den Stromzaun reagierte sie allerdings sehr wütend. Den Umgang damit muss sie erst lernen. Es waren zwei lange Tage für CHADNA, dazu kam heute früh noch die Schutzimpfung. Verständlich, dass sie etwas verwirrt ist. Momentan liegt sie in einer Höhle und schläft.
Hiermit endet auch der Live-Ticker zu der Aktion.
Wie bedanken uns von ganzem Herzen bei allen Beteiligten, allen voran der starken, ehrenamtlichen Unterstützung und den tollen Reaktionen, sei es in den sozialen Medien oder real vor Ort. Es ist großartig zu lesen oder zu hören, wie Sie, liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, uns den Rücken stärkt.
Wir werden Sie natürlich über den Verlauf von CHADNA und CHANDAK informieren.