Tiermanagement: EMMA

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EMMA

Seit Wochenbeginn befindet sich Bärin EMMA in unserer Krankenstation. In der letzten Woche hatte sie sich immer stärker zurückgezogen und schließlich die Höhle in Anlage C, die sie sich als Rückzugsort ausgesucht hatte, nicht mehr verlassen.  Bei Nachschau in der Höhle stellten wir fest, dass sie sich nicht mehr auf ihre Hinterbeine aufrichten konnte. Daraufhin wurde sie in der Höhle mit Medikamenten versorgt. Vor zwei Jahren hatten diese bei ähnlicher Symptomatik sehr schnell und gut geholfen. Leider blieb der erhoffte Erfolg diesmal aus. EMMA wurde narkotisiert, aus der Höhle geborgen und in die Krankenstation gebracht. Äußerliche Verletzungen oder Brüche der Beine konnten nach Untersuchung durch den Tierarzt nicht festgestellt werden. Zurzeit wird EMMA weiter therapiert. Sie verhält sich aufmerksam, hat einen guten Appetit und scheint nicht unter Schmerzen zu leiden.

Wir hoffen alle sehr, dass die verabreichten Medikamente anschlagen und sich bald eine Besserung ihres Zustandes einstellt.

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LAURA Kolumne 02.08.2018

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

bei uns brummelts. Nein, wirklich, ich erzähle Euch keine Märchen. Tatze aufs Herz, bei uns brummeln Büsche! Es war nämlich so: frühmorgens schlenderte ich entspannt durch die Anlage, um zu schauen, ob etwas Leckeres zu finden wäre. Gerade schnüffelte ich an ein paar liegengebliebenen Kirschen, da brummelte der Busch neben mir. Nun habe ich jahrelange Erfahrung mit Büschen und noch nie hat einer gebrummelt. Mein wissenschaftliches Interesse war geweckt und ich ging näher heran, um zu untersuchen, was dahinter steckte. Und was soll ich Euch sagen: dahinter steckte Pardo, der nun noch lauter in meine Richtung brummelte und brummte. Nanu, wir hatten uns doch bisher gut verstanden und getan hatte ich ihm auch nichts. Naja, dachte ich, vor dem ersten Morgenhappen ist ja manch einer übel gelaunt. Ich ging meiner Wege. Aber seitdem brummelt Pardo ständig.

Egal, welcher von uns Bären an ihm vorbeiläuft: Pardo brummelt ihn an. Futter wird für uns in die Anlage geworfen: Pardo brummelt. Ein Ast fällt vom Baum: Pardo brummelt. Neulich hat das Bärsonal versucht, ihn durch einen Schieber in einen anderen Teil der Anlage zu locken. Pardo hat sich wohl nicht getraut, obwohl auf der anderen Seite die leckersten Häppchen lagen. Lange Zeit saß er vor dem Durchgang und hat gebrummelt und gebrummt. Tss, als ob sich Türen aus Metall dadurch beeinflussen lassen würden. Für mich war das ja praktisch: konnte ich so doch aus den Leckerbissen heraussuchen, was ich mochte. Schließlich, ich war schon pappensatt, ist Pardo doch noch durch den Durchgang gekrabbelt- und hat ihn von der anderen Seite angebrummt. Selbst Daggi hat er schon angebrummelt, obwohl die beiden sonst doch so dicke miteinander sind. Wahrscheinlich verunsichert ihn, dass er kaum etwas sehen kann. Na, und sein Gehör scheint mir auch nicht gerade das Beste zu sein. Inzwischen habe ich mich schon daran gewöhnt. Ich stelle einfach meine Plüschohren auf Durchzug und schere mich nicht weiter um das ganze Gebrummel. Die anderen Mädels machen es auch so. Nur Pedro geht Pardos Brummen offensichtlich auf die Nerven. Neulich hat er in schon kurzerhand ins Gebüsch geschubst. Da sollte sich Pardo lieber ein bisschen zusammennehmen. Pedro ist schließlich ein kräftiges Kerlchen und nicht immer gut gelaunt. Vielleicht lernt Pardo es ja noch: Klappe halten ist manchmal eine gute Idee.

Bis bald,

Eure LAURA

18.08.2018 Indianerfest im ALTERNATIVEN BÄRENPARK

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Indianerfest 2018

„Das Indianerfest hat mit seiner langjährigen Geschichte fast schon Traditionscharakter. Das ganze Team kann es kaum noch erwarten, besonders, weil wir dieses Jahr mit den Wettkämpfen etwas völlig Neues ausprobieren.“

Ralf Wettengel, Parkleiter ALTERNATIVER BÄRENPARK WORBIS:

Das allseits beliebte Indianerfest im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS gehört mittlerweile zu den festen Bestandteilen im Eventkatalog des Tierschutzprojekts. Am 18. August öffnet der Park regulär um 10.00 Uhr seine Türen. Mit dem Festprogramm für die Welt der amerikanischen Ureinwohner geht es ab 12 Uhr los. Die Kultur der Indianer wird den Besuchern auf authentische Art nahegebracht. Dazu gehören rituelle Tänze, Gesang mit Handtrommeln und Händler mit exotischen Waren.

Aktiv mitmachen! So lautet das neue Motto in diesem Jahr, denn zum ersten Mal gibt es die Möglichkeit in Teams an einer Reihe von indianischen Wettbewerben teilzunehmen! In Gruppen von je vier Erwachsenen können sich Besucher in einer Reihe von spannenden Wettkämpfen, unter Anderem Feuermachen und Bogenschießen, aneinander messen. Den Gewinnern winken attraktive Preise, wie zum Beispiel eine VIP-Führung durch den BÄRENPARK mit exklusivem Blick auch hinter die Kulissen. Anmelden können Sie sich telefonisch oder über das Kontaktformular.

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Tiermanagement: MINA

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MINAs unverwechselbarer Blick

Wölfin MINA hat sich inzwischen gut in der Seniorenresidenz eingelebt. Mit ihr in der Freianlage befinden sich Grauwolf MILAN, Schwarzbär JIMMY und Braunbärin KATJA.

MINA ist zwar körperlich die zarteste der vier Vierbeiner, ihr Temperament übertrifft allerdings das der anderen bei weitem. Sie testet ihre Grenzen aus und bringt damit frischen Wind in das Leben ihrer tierischen Mitbewohner. Was besonders KATJA gut zu tun scheint. Denn die von starken Stereotypien geplagte Bärendame muss beim Kräftemessen mit MINA Souveränität beweisen und deutlich klarstellen, dass sie ein echter Bär und nicht länger ein dressiertes Objekt der Manege ist.

Somit beweist sich Wölfin MINA schon jetzt als tierische Therapeutin für ihre neuen Gefährten. Und wer weiß, vielleicht wagt der eher vorsichtige MILAN in der nächsten Ranzzeit doch noch einen Annäherungsversuch bei der temperamentvollen Wölfin. Wir sind gespannt und halten Sie auf dem Laufenden. 

 

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1 Jahr Luchse im Schwarzwald

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CATRINA & CHARLIE im Schwarzwald

Genau heute vor einem Jahr haben unsere Luchse CATRINA und CHARLIE zum ersten Mal ihre Pfoten auf den unebenen Boden ihrer Freianlage im Schwarzwald gesetzt. Unvergessen sind uns ihre ersten wackligen Schritte auf dem unbekannten Untergrund und die unbeholfenen Tapser auf dem steilen Gelände. Seither ist viel passiert und aus den gepunkteten Fellnasen sind wieder Luchse geworden.

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Abschied von CHADNA

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CHADNA

Liebe Tierfreunde,
schweren Herzens mussten wir heute Morgen unsere Kragenbärin CHADNA über die Regenbogenbrücke ziehen lassen. Die aktive Mondbärin war am 13. März zu uns in den Wolf- und Bärenpark Schwarzwald gekommen. Die Idee sie aus dem Betonverlies eines Tierparks zu holen wurde einvernehmlich mit den Besitzern geregelt. Die Fahrt in den Schwarzwald konnten wir für das über 30-jährige Tier ohne Narkose gestalten.

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Tiermanagement: Angekommen!

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Zufrieden im Gras: Kragenbär CHANDAK

Und da ist er – gemächlich und gelassen in entspannter CHANDAK-Manier erreichte der Kragenbärmann nun sein neues Zuhause: die einstige Seniorenresidenz.

Nach seiner OP und der Eingewöhnungsphase ist der betagte CHANDAK aus eigener Kraft in den Teil der Freianlagen gewandert, in der seine Artgenossin CHADNA schon eine ganze Weile wohnt. Zufrieden lebt er sich Tag für Tag ein. Noch hat sich CHADNA allerdings nicht gezeigt, so steht ein erstes Aufeinandertreffen der beiden alten Mondbären aus.

Es bleibt also weiterhin spannend!

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LAURA Kolumne

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

Mögt ihr Kirschen auch so gern wie ich? Mmmmh, sind die lecker! Zurzeit bekommen wir viele Kirschen von Leuten gebracht, die offenbar nicht so viel essen können wie wir Bären. Sie teilen ihre Ernte mit uns und das Bärsonal verteilt die Kirschen für uns in der Anlage. Etwas mühselig, die alle wieder zusammen zu suchen, aber es lohnt sich. Gerade gestern konnte ich so viele Kirschen verputzen, dass sich ein wohlig sattes Gefühl in meinem Bauch ausbreitete.

Gerade lag ich bequem im Schatten eines Baumes und hielt ein kleines Verdauungsnickerchen, da schallte plötzlich lautstarkes Krachen, Knirschen und Rascheln aus dem Wald. Nun bin ich ja von Natur aus nicht neugierig, fühle mich aber verpflichtet, immer informiert zu sein. Also rappelte ich mich auf und schaute nach, was denn da los war.

Ich hätte es mir ja schon denken können. Wenn irgendwo gewaltig Krach gemacht wird, ist der Verursacher meist nur einer: der PEDRO. Dem alten Nimmersatt waren die Kirschen, die wir bekommen hatten, wohl nicht genug gewesen. Nun versuchte er von den in unserer Anlage stehenden Kirschbäumen selbst zu ernten. Dabei hatte er nur ein Problem: er hatte keine Leiter.
Wer PEDRO kennt, der weiß auch, dass er kein Talent für das Klettern auf Bäume hat, schon gar nicht auf schlanke, brüchige Kirschbäume. PEDRO löste dieses Problem natürlich ganz auf PEDRO-Art: Kann der Bär nicht zur Kirsche kommen, muss die Kirsche eben zum Bären.

Auf den Hinterbeinen stehend krallte er sich einen dicken Ast, zog und -knacks- hielt er einen dicken Strauß Kirschen in den Tatzen. Nach und nach knapste er alle Kirschen von den Zweigen und verputzte sie. Ich ging ein bisschen näher heran, man kann es ja mal versuchen. Aber natürlich hat er mir nichts abgegeben.

Kaum waren die Kirschen vernascht, ging es dem restlichen Baum an den Kragen. PEDRO drückte, schob und rüttelte, bis das Bäumchen mit einem lauten Rauschen und Krachen auf dem Boden aufschlug. Er hält wohl nicht viel von Nachhaltigkeit. Nun saß er in einem Nest aus Kirschbaumzweigen und mümmelte zufrieden vor sich hin. Ein paar Kirschen konnte ich mir mopsen, bin dann aber lieber gegangen. Wenn es ums Futtern geht, ist mit Pedro nicht gut Kirschen essen.

Zum Glück stehen noch ein paar andere Kirschbäume in unserem Wald. Die sind zu groß, als das PEDRO sie umschubsen könnte. Na, das hoffe ich jedenfalls.

Bis bald,

Eure LAURA

Tiermanagement: Erstes Bad für CHANDAK!

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Ins kühle Nass mit vollem Einsatz

Und wieder ein weiterer Schritt für den Kragenbär CHANDAK – zum ersten Mal nimmt er ein Bad im Wasser. Nachdem er in seiner Eingewöhnungsphase hin und wieder mit seinen Tatzen im kühlen Nass plantschte, traute er sich nun mit ganzem Körper  und vollem Einsatz in den Teich.

Wir freuen uns enorm über seine stetig fortschreitende Entwicklung.

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Kirschenzeit im Bärenpark!

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Große Freude über die Futterspende

Unsere Vierbeiner freuen sich tierisch über die süßen Kirschen, die wir als großzügige Futterspende erhalten haben – vielen Dank!

Aber nicht nur Kirschen sind beliebt, sondern auch andere Steinfrüchte wie beispielsweise Zwetschgen sind hervorragend gegen Bärenhunger. Daher freuen wir uns  - und vor allem AGONIS und seine Artgenossen sich sehr über weitere Frucht-Futterspenden!

 

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