Fotokalender 2026

Zückt eure Kameras und verewigt euch im kultigen Bärenkalender der STIFTUNG für BÄREN!

Wie in jedem Jahr sind es EURE Bilder, die den 12 Monaten wildes Leben einhauchen. Ab JETZT startet der allseits beliebte Fotowettbewerb. Reicht uns bis zum 15.06.2025 eure besten Aufnahmen unserer Tiere im Schwarzwald und/oder Worbis ein und wer weiß, vielleicht hängt euer Bild 2026 an tausenden Wänden in ganz Europa.

Was muss euer Bild mitbringen um es in den Kalender zu schaffen?

Technische Details findet ihr weiter unten, zum Motiv:

Es sollte eines, idealerweise mehrere unserer Tiere zu sehen sein, in Aktion oder einfach in einem ikonischen Moment. Denkt daran, dass wir zwar das ein oder andere Portrait gerne verwenden, in der Regel aber einen Augenblick aus dem Leben in den Freianlagen bevorzugen. Heißt für euch auch: bitte keinen Zaun, Pfosten oder sonstige künstliche Elemente im Bild.

Ein Wort zu den technischen Voraussetzungen:

  •  Bildgröße: 15 x 10 cm (3:2 / Hoch- und Querformat)
  • Auflösung: 300 dpi (die längere Seite von 15 cm bei 300 dpi sollte etwa 1.800 Pixel entsprechen)
  • Dateiformat: jpg oder tif - Anzahl: pro Teilnehmer maximal 3 Bilder
  • Einsendeschluss: spätestens zum 15.06.2025
  • E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf eure bärenstarken Einsendungen!

Angriff auf den Artenschutz - Schutzstatus des Wolfs gesenkt

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Das EU Parlament hat für eine Absenkung des Schutzstatus des Wolfs gestimmt. Was heißt das genau?

Das EU Parlament geht von einer Wolfspopulation in Europa von 20.000 Tieren aus und sieht darin wachsende Konflikte zwischen Mensch und Wolf. Um diesen entgegenzuwirken wurde dem Vorschlag einer Kommission zugestimmt, den Schutzstatus des Wolfes von streng geschützt auf geschützt zu senken. Das bedeutet: Die Mitgliedstaaten erhalten dadurch mehr Spielraum beim Management von Wolfspopulationen. Sie können künftig flexibler Maßnahmen ergreifen, um das Zusammenleben von Mensch und Wolf zu verbessern und die Auswirkungen wachsender Wolfsbestände besser zu bewältigen. Zudem können sie Maßnahmen an regionale Besonderheiten anpassen.

Sprich, in den einzelnen Ländern können Abschüsse, denn darauf zielt es hinaus, erleichtert werden.

Problem: es ist ein absoluter Irrglaube, dass der Abschuss von Wölfen die Konflikte in Sachen Herdenschutz löst. Im Gegenteil, die Entnahmen einzelner Tiere führt in der Regel zu wachsenden Konflikten. Warum? Weil dadurch die Rudelstruktur zerstört wird. Auch, wenn es auf den ersten Blick wie eine einfache, schnelle Lösung scheint, löst es nicht den Ursprung der Konflikte. Zumal Nutztiere nicht ausschließlich von Wölfen gerissen werden.

Lösung: die Förderung von Herdenschutzmaßnahmen wäre ein sinnvoller, effektiverer Weg. Denn ein Rudel, dass gelernt hat, Nutztiere zu meiden, wird dies nicht nur bei behalten, sondern gibt jenes Verhalten an die Nachkommen weiter, sprich abwanderte Tiere sind weniger anfällig die leichte Beute in Nutztieren zu suchen.

Fazit: Es gilt den Herdenschutz zu fördern, nicht den Abschuss von Wölfen. Letztlich unterliegt es jedem einzelnen Land, selbst zu entscheiden. So heißt es seitens des Parlaments weiter:
Die Mitgliedstaaten bleiben verpflichtet, den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs sicherzustellen. Außerdem steht es ihnen frei, den Wolf weiterhin in der nationalen Gesetzgebung als „streng geschützte Art“ einzustufen und strengere Schutzmaßnahmen beizubehalten.

Wir.Sind.Tier. Open Air 2025

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Von Hardcore-Punk über Mitsing-Hymnen bis zu kindgerechtem Hip Hop – das Open Air Wir.Sind.Tier. bietet auch 2025 wieder eine bunte Bandbreite für Jung und Alt. Von Freitag- bis Sonntagabend verwandeln Live-Musik, interaktive Stände, Foodtrucks und ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm den Alternativen Bärenpark Worbis in ein Festival Gelände für die ganze Familie. Der Ticket-Vorverkauf (25,- Euro inkl. Parkeintritt Sa.+So.) ist gestartet. Tickets gibt es vor Ort an der Kasse des Bärenparks oder Online. Einwohner der Stadt Worbis haben am Samstagabend freien Eintritt, Einwohner der Stadt Leinefelde-Worbis sowie alle Kinder bis 16 Jahre haben Sonntag freien Eintritt

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Moment der Woche | PARDO badet

Braunbär PARDO, Jahrgang 1999, war einer der letzten Zirkusbären, die wir retteten. Beschlagnahmt in Spanien und aufgrund von Platzmangel auf der Todesliste der Behörden gelandet, sicherten wir per Eilmeldung sein Leben und brachten ihn zu uns nach Worbis.

Obwohl er noch keine 20 Jahre alt war entsprach sein körperlicher Zustand dem eines uralten Bärenopas. Katastrophales Gebiss, so gut wie blind und taub, beängstigende Arthrose. Er schleppt sich eher behäbig über den Boden, als dass er in Wildtiermanier rennt. Von den 50 km/h, die ein normaler Bär durchaus sprinten kann, kann PARDO nur träumen. Der Preis eines Lebens in der Manege. Der Zirkusbetrieb beutete seinen Körper aus und um ein Haar hätte er nie was anderes kennengelernt

Doch das Schicksal nahm eine glückliche Wendung für den charmanten Vierbeiner und so können wir uns über Momente wie diesen freuen, in denen PARDO ausgiebig seinen Badeteich genießt. Mit DAGGI hat er eine Art- und Seelenverwandte gefunden, mit dem Wasser sein Element.

Obwohl es (aktuell) nicht praktiziert wird, ist die Haltung von Bären im Zirkus nach wie vor erlaubt. Damit ist Deutschland das letzte Land in der EU, in dem sämtliche Wildtiere für den Zirkusbetrieb missbraucht werden können, zudem sind die Mindestanforderungen für die Haltungsrichtlinien sogar noch weit unter denen von Zoos oder Tierparks. PARDOs Schicksal konnten wir zum positiven verhelfen, doch die Zukunft kommender (Wildtier)Generationen liegt in unser aller Händen.

  Mehr über PARDO

Euer Team vom
Projekt WORBIS

Moment der Woche | JULIJA genießt

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JULIJA genießt den Abstand zum Zaun, gönnt sich ein ausgedehntes Bad im Teich, hier bei uns im Bärenwald im Schwarzwald.

Viele Jahre lang war dies undenkbar. Wildtierhändler verkauften sie illegal als Welpe an einen Freizeitpark in Litauen, wo sie über 10 Jahre lang ausgebeutet wurde. Showfütterungen am Zaun in einer tristen Umgebung bestimmten ihren Alltag. Haltungsgenehmigung? Fehlanzeige. Dennoch war es ein jahrelanger, juristischer Kampf, gemeinsam mit der litauischen Tierschutzorganisation GATO.

JULIJA (und ihre Artgenossin JANA) konnten gerettet werden, doch noch immer leiden zahlreiche Wildtiere unter dem Missbrauch in Freizeiteinrichtungen.

Aber das muss nicht so bleiben. Ihr könnt den Unterschied machen. Sagt NEIN zur Ausbeutung von Wildtieren und meidet Einrichtungen und Shows mit Schaufütterungen und Tiervorführungen.

 

Mehr über JULIJA

Die erste Bärenspur 2025

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Die erste Bärenspur 2025 ist da! Euer Magazin der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz mit spannenden Themen und informativen Beiträgen aus der Welt der Bären, Wölfe und Luchse.

Erfahrt in dieser Ausgabe unter anderem alles über unseren Einsatz für die Bären in den Schlossgräben Tschechiens. Weiterhin widmen wir uns der Problematik der Tierschutzeinrichtungen – wie kann mehr Patz für misshandelte Wildtiere geschaffen werden? Nicht zuletzt geben wir Einblicke in ein faszinierendes Projekt: einer Smart-Box für Tiere.

Neugierig? Dann schnappt euch euer Gratis Exemplar, die ab nächster Woche bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis sowie im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald ausliegen.

Natürlich steht euch auch ab sofort ein kostenloser Download für die digitale Ausgabe jeder Zeit zur Verfügung.

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Verhalten im Bärenwald

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Deutschland gilt seit mittlerweile 20 Jahren als Bärenerwartungsland. Schön und gut, doch was heißt das eigentlich? Sollen sie angesiedelt werden oder kommen die Bären von selber und dürfen sie das überhaupt? Passt der alte Bär ins moderne Europa und was hat das für mich als Mensch für Konsequenzen? Bären können schließlich gefährlich sein, doch für wen? Touristen? Jäger? Bin ich als Frau während meiner Periode besonders gefährdet?

Bären erfreuen sich größter Beliebtheit. Sie sind wild und kräftig, gleichzeitig üben sie durch viele Gesten, die fast menschlich wirken, eine Faszination aus, die irgendwo zwischen Gottheit und Erzfeind gefangen ist. So hat wohl jeder in seinem Kinderzimmer einen Teddybären angesiedelt, doch die Vorstellung von frei lebenden Bären in Deutschland wirkt für viele absurd wie ein altes Märchen. Schließlich wurde der größte Beutegreifer des europäischen Festlands damals mit voller Absicht ausgerottet und seit dem sind gut 5 Generationen vergangenen, die das Zusammenleben mit Bären nie gelernt haben.

Und genau das ist letztlich die zentrale Frage: was mache ich, wenn ich einem Bären gegenüberstehe?

Lies jetzt unseren ausführlichen Artikel:

Zum Beitrag

Popeyes Blog Episode 48 | Frühlingswärme

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 Hattet ihr auch so hart Hitze diese Woche? Liebend gern hätte ich mich in unserem Teich abgekühlt, aber das ging nicht. Der war belegt von PEDRO. Aus der Station heraus musste ich beobachten, wie er mit meinem Stamm spielt, sogar an unserer Winterhöhle hat er rumgebuddelt. Der soll ja seine Tatzen davon lassen!

Auch DAGGI und PARDO haben wieder ausgelassen zusammen geplanscht. Ich glaube ja, dass PARDO so gerne mit ihr badet, damit er die Wasserbewegung mitbekommt. Als fast tauber und blinder Bär bekommt er an Land häufig nicht mehr so viel mit von DAGGIs Spielattacken und das nutzt sie bodenlos aus - no chill.

DORO hingegen genießt die Frühlingssonne lieber allein mit großem Abstand von allen anderen Bären. Wehe man kommt ihr zu nahe. Dann wird direkt rumgegrummelt. Sie ist schon eine komische Alte... Aber ich muss zugeben, ein wenig Respekt habe ich immer noch vor ihr. Sie strahlt sowas gruseliges aus.

Haut in die Tatzen 
Euer POPEYE

 

 POPEYE

JURKA Kolumne 04.05.25

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Ein Wort auf allen Vieren | KW 18

Hallo, Badesaison!

 

Wenn euch Plantschen und andere Geräusche wilden Rumtobens am frühen Morgen wecken, dann wisst ihr, es ist die Badesaison, die anklopft. Auch bei uns Bären ist das so. Ich kenne keinen Artgenossen, der nicht gerne nach Herzenslust ins kühle Nass stürzt. Fellpflege wird schließlich umso effektiver, je mehr Leidenschaft man an den Tag legt. Und wenn es danach geht, sind die Jungbären ARIAN, ARTHOS und AGONIS wahre Meister darin. Sich dreckig zu machen verstehen sie auf jeden Fall meisterhaft.

Nur so die Fetzen fliegen derzeit auch bei den Grünkutten, denn während wir Vierbeiner uns im kühlen Nass erfreuen, kämpfen sie sich durch das ewige Grün. Alles hat so seine Schattenseiten. In unserem wunderschönen Wolftal tritt dieser in Form des Knöterichs auf. Ein Glück haben wir hier in unserem Bärenwald Bärsonal, das sich dem annimmt. Wie schaut es da bei euch so? Ich finde es großartig, dass die Zweibeiner noch Zeit finden, sich um die Grünpflege zu kümmern. Schließlich arbeiten sie gerade schwer an der Fertigstellung unserer REHA-Anlage. Ihr wisst schon, die Station für besonders schwer traumatisierte Wildtiere wie unseren AGONIS.

In diesem Sinne haltet die Ohre steif und gehabt euch wohl!

 

Eure
JURKA 

 

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Moment der Woche | Süßer Genuss im Grünen

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Unser PEDRO hat den Ruf bei uns, ein wahrer Fleischliebhaber zu sein. Sein sensibles Näschen wittert jedes noch so kleine Stück davon kilometerweit. Doch wie alle Bären gibt es auch bei PEDRO eine Sache, für die er alles andere liegen lässt: Honig!

Wie unser großer PEDRO filigran den Honig genießt, mitten im wunderschönen Grün unseres Bärenwaldes, ist ganz klar unser Moment der Woche!

Wenn auch ihr LiebhaberInnen süßer Speisen seid, dann wäre der gute alte PEDRO doch das ideale Patentier für euch! Schaut einfach in seiner Bären-Biografie nach und erfahrt mehr über den charmanten Riesen.

  Mehr über PEDRO

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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