Wie geht es FRANCA?

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FRANCA im Stroh

Seit dem 29.11.2019 hat sie in unserem Tierschutzprojekt ein neues Zuhause gefunden. Sie betrat die Quarantänebox zunächst sehr zaghaft, dennoch interessiert und voller Neugier. Ihre anfänglich starken Verhaltensstörungen werden von Tag zu Tag schwächer und sie wirkt deutlich ruhiger und entspannter – Gott sei Dank! Wir gönnen es der Bärendame von Herzen und sind glücklich über diese bärenstarke Entwicklung.

Aus frischem Stroh baute sie sich ein komfortables Nest, in dem sie es sich seither gemütlich macht. FRANCA tüftelt regelmäßig an ihrem Nest weiter und hat es sich mittlerweile zu einem äußerst bequemen Winterquartier ausgebaut, in dem sie endlich zur Ruhe kommen kann.

Derzeit schlummert sie in ihrem Stroh-Bett und träumt vermutlich davon, im Frühjahr endlich unsere Freianlage erkunden zu können. Wir freuen uns schon sehr darauf, miterleben zu dürfen, wie sie ihre ersten Schritte auf Naturboden durch unsere Anlage macht und das Wildtier in sich entdeckt.

Wir bedanken uns bei den Paten, Spendern und Unterstützern, die es uns ermöglicht haben, FRANCA aufzunehmen und weiterhin dabei mithelfen, ihr ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen.

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JURKA Kolumne 17.01.2020

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Schön, euch im neuen Jahr begrüßen zu dürfen! Was habt ihr so vor 2020? Ich kann euch schon mal verraten, hier bei uns gibt es ein riesengroßes Jubiläum, jawohl, nämlich 10 Jahre Alternativer Wolf- und Bärenpark im Schwarzwald!
Doch bis dahin dauert es noch eine Weile. Momentan muss ich mich noch ein wenig von der Silvesternacht erholen, denn der Geruch von der ganzen Böllerei lag lange in der Luft. Ganz zu schweigen vom ohrenbetäubenden Lärm. Und dabei bin ich dieses Szenario schon gewöhnt, im Gegensatz unserer armen ELA. Sie wurde zum ersten Mal mit der Feuerwerkskultur konfrontiert und wusste gar nicht, was los war. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ängstlich sie durch die Anlagen schlich.

Übrigens, bitte bringt uns dieses Jahr keine Christbäume mit! Die drei Jungbären treiben bloß Schabernack damit. Am liebsten verstopfen sie damit zum Beispiel die Abwasserrohre, was denkbar ungünstig ist. Wie ihr also merkt, herrscht momentan reges Treiben in den Anlagen. BEN, SCHAPI, KAJA und eben ARTHOS, ARIAN & AGONIS sind aktuell recht aktiv. Mein bärsönliches Highlight war neulich, als ARTHOS sich dem Wolfsrudel nähern, sie zum Spielen animieren wollte. Und was haben die Graupelze daraufhin gemacht? Sie haben ihn ganz abgebrüht sitzen lassen. Tja, der Spruch cool wie eine Wolfsschnauze kommt eben nicht von ungefähr.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

 

Eure
JURKA

 

Furvester Convention sammelt unglaubliche 5.000 Euro für unser Tierschutzprojekt!

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Vorstellung unseres Tierschutzprojektes auf Furvester

Furries sind eine internationale Subkultur, deren Interessen im Bereich der anthropomorphen Tiere und ihrer Verbildlichung in Form von Kunst, Ton und Schrift liegen. Während ihrer Convention über Sylvester wird jährlich ein Tierschutzprojekt unterstützt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf unseren Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Am Ende der Convention wurden unglaubliche 5.000 Euro für unsere Bären, Wölfe und Luchse gesammelt. Eine bärenstarke Leistung!! Vielen herzlichen Dank im Namen unserer Tiere.

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Thüringer Tierschützer gemeinsam in Aktion

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Gemeinsam für die Tiere!

„Die Aktion hat unkompliziert und schnell geklappt. Das neugewonnen Netzwerk vom Tierschutzbrunch hat bärenstark funktioniert. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere Aktionen im Zeichen der Tiere.“
Sabrina Schröder, Projektleiterin Projekt WORBIS

Wochenlang wurde in der Nähe von Helmstedt ein verwilderter Ziegenbock gesichtet. Längere Zeit hielt er sich bei einer Familie und deren Ziegen auf, lief hin und her und wurde dann dort gefangen. Das Veterinäramt wurde benachrichtig, welches sich an uns wandte. Das Team rückte aus und in einer spektakulären Aktion konnten wir das Tier einfangen. Im Anschluss brachten wir ihn in unsere Quarantänestation. Dort wurde der scheue Ziegenbock veterinärmedizinisch versorgt und kastriert.

Augenblicklich kontaktierten wir die Teilnehmer des Tierschutzbrunches und erhielten alsbald eine Antwort aus Heiligenstadt. Das dortige Tierheim hatte eine verhaltensgerechte Unterbringung gefunden. Nachdem der Tierarzt grünes Licht gab, wurde der Bock zu der privaten Tierfreundin Jutta Beinker nach Volkerode vermittelt, die jahrelange Erfahrung im Umgang mit Ziegen hat. Hier hat er nun ausreichend Platz, frische Wiesen und die Gesellschaft von Artgenossen.

Mit großem Interesse und mutiger Neugier erkundet Ziegenbock Bobbie dort nun sein neues Zuhause. Besonders angetan haben es ihn die zwei Ziegendamen, die jetzt seine Mitbewohner sind. Mit ihnen teilt er sich nicht nur einen Stall, sondern ein ganzes Stallsystem, mehrstöckig, mit großem Garten und jede Menge Auslauf. Am Donnerstag, den 9. Januar 2020 kam er in seinem neuen Zuhause an. Die Rettung, tierärztliche Versorgung und die anschließende Unterbringung ist das Resultat einer Zusammenarbeit mehrerer Tierschützer. Es ist der erste Erfolg einer Vernetzung aus Hauptberuflichen, ehrenamtlichen und privaten Engagement. Der Grundstein für das Netzwerk wurde am 17. November 2019 gelegt, im Rahmen des ersten Tierschutzbrunchs im Projekt WORBIS.

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Erster Arbeitseinsatz 2020 – wer macht mit?

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Wir freuen uns über jede helfende Hand!

Hochmotiviert und mit vollem Elan starten wir in 2020. Und es steht einiges an für das erste Jahr vom neuen Jahrzehnt! Daher gibt es also auch für den ersten großen Arbeitseinsatz jede Menge zu tun. Gärtner-, Maler- bis hin zu Betonarbeiten sind nur ein kleiner Teil dessen, was auf uns zu kommt. Da sich der Aufgabenbereich von „einfachen“ Tätigkeiten bis zu technisch anspruchsvollen Handwerk erstreckt, freuen wir uns über jeden engagierten Mitstreiter.
Wann?
21. und 22. März 2020

Anmeldungen und eventuelle Fragen zu dem Einsatz nimmt nehmen wir gerne per Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!] oder am Telefon [0 36075 – 2009 0] entgegen.

Warum die Anmeldung? Damit wir den Einsatz effektiv planen und die Verpflegung kalkulieren können.

Wir freuen uns auf ein produktives Wochenende mit (hoffentlich) zahlreichen Tierfreundinnen und Tierfreunden!

Das Team
Projekt WORBIS

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Alles Gute BEN & SCHAPI!

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Braunbär SCHAPI

In dieser Woche haben wir gleich zwei Geburtstagskinder. Wobei die beiden stattlichen Braunbärmänner BEN und SCHAPI längst keine Kinder mehr sind. 29 sind sie am 6. Januar geworden. Zeit für einen kleinen Rückblick und natürlich die Frage: wie geht es ihnen heute?

Am 6. Januar 1991 erblickten die Braunbären BEN und SCHAPI das Licht der Welt. Doch diese sollte für eine halbe Ewigkeit äußerst düster aussehen: in einem Zirkus verbrachten die unschuldigen Vierbeiner einen Großteil ihres Lebens (15 Jahre!) eingesperrt in einer LKW Garage. Glücklicherweise konnten sie aus dieser schrecklichen Lage (zusammen mit Leidensgenosse POLDI) gerettet werden. Am 4. November 2010 betraten die gutmütigen Bären die großzügigen Freianlagen im Schwarzwald. Doch die furchtbare Misshandlung hatte gravierende Folgen. Während BEN heute noch Medikamente gegen seine starke Arthrose bekommen muss, kam der arme SCHAPI blind in unser Tierschutzprojekt.

BEN lebte sich recht zügig ein, beeindruckte mit seiner Gelassenheit, seiner Souveränität. Sowohl das Wolfsrudel als auch die einstige Wildbärin JURKA haben gesunden Respekt vor ihm. SCHAPI verbrachte seine ersten Jahre hingegen in der Seniorenresidenz bei etwas „ruhigerer“ Gesellschaft aufgrund seiner Blindheit.

Bis zu einem bewegenden Moment 2016: SCHAPI hat sich seit seiner Ankunft so bärenstark entwickelt, dass wir es ihm zutrauen, sich in den anspruchsvollen Hängen der großen Freianlage, mit den Wölfen und den agilen Artgenossen einzufügen. Und siehe da: jetzt meistert er bereits seit über 3 Jahren sämtliche Sektionen! Ein herzergreifender Beweis, dass auch Tiere im hohen Alter und mit starker Einschränkung über sich hinauswachsen können, wenn man sie lässt!

Es ist fantastisch zu erleben, wie ein grausames Schicksal nicht endgültig sein muss, wenn Menschen gemeinsam für die Tiere einstehen. Wir wünschen BEN und SCHAPI alles Gute und bedanken uns von ganzen Herzen bei den Paten, Spendern und Unterstützern, die diese Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht haben!

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Wir nehmen Abschied von einem großen Tierschützer

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Mark Rissi, Helmut Dungler, Rüdiger Schmiedel, Carsten Hertwig, Dr. Eva-Maria Deininger, Christoph Eberhardter [Worbis 2005]

Er hat unzählige Tierleben gerettet, Menschen inspiriert und Projekte aufgebaut, die nachhaltig dem Tierleid entgegenwirken. Helmut, liebevoll "Heli" genannt, Dungler war Visionär und Macher, doch allen voran war er eines: Tierschützer. Und das mit Leib und Seele. Sein überraschender, viel zu früher Tod ist ein großer Verlust. Er hinterlässt einen Schatten, der auf ewig bleiben wird. Wir, die STIFTUNG für BÄREN, nehmen Abschied von einem großen Tierschützer, der durch sein unermüdliches Engagement das zeitgemäße Bewusstsein für die Tiere prägte. Doch nicht nur seine Taten waren bedeutend, sondern allen voran er als Mensch verbreitete eine Aura, die begeisterte, die motivierte, die auch uns zum Weitermachen animierte. So war er von 2005 bis 2010 Mitglied im Kuratorium der STIFTUNG für BÄREN und stets ein unschätzbarer Kooperationspartner.

 

Sein Vermächtnis wird in dem Wirken der Vier Pfoten weltweit weiterleben und auch in Zukunft zum lebenswerten Verhältnis zwischen Mensch und Natur beitragen.

 

In tiefer Trauer,

 

das gesamte Team der STIFTUNG für BÄREN

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Winterwolfland Worbis

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Familie Wolf: Miteinander

Kühle Temperaturen, nur wenige Tagesstunden und verschlafene Bären: momentan herrschen hervorragende Vorrausetzungen für Wolfsbeobachtungen. Mit dem ersten richtigen Frost sind nun auch die letzten Blätter gefallen und so bieten sich gerade tiefe Einblicke in die Freianlagen unseres Tierschutzprojekts. In dem hügeligen Bärenwald schleichen die Wölfe über das Laub, im Dickicht und vorbei an dem ein oder anderen schwergewichtigen Vierbeiner, der einen Blick aus seiner Winterhöhle wagt.

Wie leben Wölfe eigentlich? Warum scheuen sie Menschen, ihre Siedlungen aber nicht? Kann die Gesellschaft durch den grauen Beutegreifer die Natur wieder etwas mehr verstehen und wie sind unsere Erfahrungen im täglichen Umgang mit Wölfen? Und wie kam es überhaupt dazu, dass das einst verehrte Tier heute so enorm im Diskurs steht?

Auch 2020 werden wir wieder Themenabende zum Wolf veranstalten, wobei die oben genannten Fragen lediglich den Einstieg in den Abend bilden werden. Denn im Laufe des Abends gilt es herauszufinden, dass es nicht den einen Wolf gibt, der mechanisch gleich auf alles reagiert, sondern wie individuell die einzelnen Tiere sind. Ebenso sind die Fragen, Belange und eventuelle Sorgen der Besucher ein wichtiger Bestandteil unserer Nacht der Wölfe.

Termine 2020
11.Januar
08.Februar
07.März
04.April

10.Oktober
07.November
05.Dezember

Es heißt also schnell sein, den Terminkalender konsultieren und sich einen Platz sichern!

Und bis eines der begehrten Tickets ergattert ist, kann man MILAN, AKELA, ADENA und AYLA täglich von 10:00-16:00 Uhr in unserem Tierschutzprojekt beobachten.
Hinweis: leise sein und Zeit mitnehmen!

 

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HINWEIS: Keine Annahme von Christbäumen dieses Jahr!

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Spiel, Spaß und verstopfte Röhren: Juvenile ARTHOS mit einem Christbaum

Auch in diesem Jahr nehmen wir KEINE Christbäume entgegen. Grund: Die drei Jungbären ARIAN, ARTHOS und AGONIS verstopfen damit die Abwasserröhren. Bei der aktuellen Wetterlage und mit Blick auf die bereits entstandenen Hochwasserschäden haben wir daher aktuell KEINE Verwendung für die alten Weihnachtsbäume. D.h. auch: KEINE BÄUME ablegen, weder auf dem Parkplatz noch sonst irgendwo auf dem Gelände.

Danke!

Ihr Team vom

Projekt SCHWARZWALD

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1.000 Euro Spende – Danke JULABO Stiftung!

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Danke JULABO Stiftung

Kurz vor Jahresende noch eine bärenstarke Meldung: wir haben eine Spende von 1.000,- Euro bekommen! Besonders im Hinblick auf unsere geplante und notwendige Erweiterung ist das eine fabelhafte Nachricht. Denn 2020 wollen wir für Tiere, die besonders stark mit den Folgen ihrer schrecklichen Vergangenheit zu kämpfen haben, wie zum Beispiel Jungbär AGONIS, ein neues Areal bauen.

Die JULABO Stiftung entsprang 2017 der JULABO GmbH, um gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen in der Region zu unterstützen. Wir bedanken uns ganz herzlich, dass unser Tierschutzprojekt zu den Begünstigten in diesem Jahr zählt.

Danke liebes Team der JULABO Stiftung!

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