JURKA Kolumne 03.07.2022

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Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Was sind die Grünkutten dieser Tage wieder wuselig im Park unterwegs. Ständig wird irgendetwas hin- und hergeräumt und immer wieder fällt der Name „Indianerfest“. Erst habe ich meinen Ohren kaum getraut, aber es scheint wohl wirklich wieder soweit zu sein. Nachdem die letzten 2 Jahre hier im Park kaum gefeiert wurde und ziemlich tote Hose war, nun endlich wieder das große Indianerfest am 9. und 10. Juli!
Ich kann mich noch erinnern, wie das immer war. Da haben Indianer getanzt und Kinder gespielt. Es hat im ganzen Park lecker nach Stockbrot geduftet und es war einiges los auf dem Marktplatz vorm Bistro.
Da bin ich aber mal gespannt wie es dieses Jahr wieder wird. Von den Indianern könnt Ihr Zweibeiner nämlich auch noch einiges lernen – Respekt vor der Natur nämlich! Der scheint vielen Leute dieser Tage abhanden gekommen zu sein. Früher war das noch ganz anders! Da haben die Zweibeiner von meinen Urahnen gelernt, welche Kräuter man futtern kann und welche Heilkraft diese haben. Und unsere graupelzigen Wolfskollegen sind durch die Wälder gestreift und die Menschen haben sich von denen abgeguckt, wie man als großer Jäger erfolgreich wird. Jaja, das waren noch Zeiten…mittlerweile sitzen die Zweibeiner bequem vor irgendwelchen Flimmerkästen und müssen nix mehr jagen, aber trotzdem ist es weiterhin die Natur, die alle Lebewesen nährt und am Leben hält. Das lass Euch mal von einer alten erfahrenen Bärin wie mir gesagt sein! Wäre schön, wenn sich der ein oder andere darauf wieder mehr besinnt…
In diesem Sinne gehabt euch wohl, haltet die Ohren steif und hoffentlich sehen wir uns am 9. Und 10. Juli im Park um gemeinsam Naturverbundenheit zu feiern!

Eure
JURKA


 

Moment der Woche KW 26 | AGONIS und ARTHOS

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Mit einem kleinen Clip von AGONIS und ARTHOS wünschen wir euch ein bärenstarkes Wochenende. Schaut doch am besten bei uns und unseren Vierbeinern vorbei! PS auch ihr habt einen ganz besonderen Moment festhalten können? Dann sendet ihn doch einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht ist es auch bald unser Moment der Woche.

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Wir sind morgen bei Live nach Neun im ARD!

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Einschalten: Live nach Neun am 01.07.2022 im Ersten!

Aufgepasst, morgen früh am 01.07.2022 gibt es einen Beitrag im ARD vom Alternativen Bärenpark Worbis – live und direkt aus unserem Bärenrefugium hier im Eichsfeld, Thüringen! Heute gab es schon mal einen kleinen Technik-Test und morgen werden dann unsere Leiterin Sabrina Schröder und unsere Tierpflegerin Ulrike Richter vor der Kamera stehen. Also nicht verpassen, morgen reinschalten bei Live nach Neun im Ersten!

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Moment der Woche KW 26 | Teichsäuberung

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Einmal im Jahr wird der obere Teich, wo normalerweise PARDO, DAGGI und auch DORO drin plantschen gesäubert. Das alte Wasser wird abgelassen, der Schlamm mit Schaufeln und Eimern herausgeholt, damit für PARDO und die anderen wieder ein Badeparadies entsteht.

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

PS: Auch ihr habt einen ganz besonderen Augenblick einfangen können und möchtet ihn mit uns teilen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht ist es schon in der nächsten KW der Moment der Woche.

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LAURA Kolumne 26.06.2022 | Bärengedenktag

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

habt ihr gewusst, dass heute Bärengedenktag ist? Nur durch Zufall habe ich das mitbekommen. Das Bärsonal hat sich darüber unterhalten und ich habe gleich meine Plüschohren auf Empfang gestellt. Ich bin ja von Natur aus nicht neugierig, muss aber schließlich informiert sein. Zur Erinnerung an den Braunbären Bruno hat man diesen Tag so genannt. Der ist vor 16 Jahren nach Deutschland gekommen und wurde hier erschossen. Ein Problembär soll er gewesen sein. Problembär- ein komisches Wort. Offenbar ist er den Menschen zu nahe gekommen, hat sich ihren Häusern genähert und ihnen ihr Essen gemopst. Ich hab ja den Bruno nicht persönlich gekannt, aber ob der wirklich so ein Schlimmer war? Immer wieder höre ich, wie sich Zaungucker darüber beschweren, dass wilde Tiere ihnen angeblich zu nahe kommen. Natürlich nicht unbedingt Bären. Aber zum Beispiel Marder, die nachts auf dem Dachboden herumtollen, Waschbären, die Mülltonnen umwerfen und Wildschweine, die den gepflegten Rasen in einen Acker verwandeln. Auch Jungwölfe, die als vertrottelte Teenager, die sie nun mal sind, tagsüber durch ein Dorf laufen, werden gleich als Problemtier gebrandmarkt. Wilde Tiere sollen gefälligst draußen in der Natur bleiben und den Menschen nicht auf die Nerven gehen. Die „gefährlichen“ wie Wolf, Luchs oder Bär gehören sowieso nur in die Nationalparks weit weg vom Menschen. So höre ich viele Zaungucker reden.
Habt ihr euch schon mal überlegt, wie das gehen soll? Nationalparks in Deutschland nehmen nur 0,6% der Landfläche ein. Zählt man alle noch so kleinen Naturschutzgebiete hinzu, so sind es gerade einmal 4%. Sind wir Tiere denn wenigstens in diesen Gebieten unter uns? Von wegen! 5 Millionen Menschen besuchen jedes Jahr etwa den Nationalpark Harz. Ob da auch Problemmenschen dabei sind ? Für die Tiere bestimmt, denn nicht alle halten sich an die Benimmregeln. Trotzdem pieksen die Rehböcke ihnen nicht gleich ihr Geweih in den Allerwertesten und die Wildscheine rotten sich nicht gegen sie zusammen. Wir Tiere haben gelernt mit Menschen geduldig zu sein. Vielleicht könnt ihr Menschen euch auch ein bisschen mehr anstrengen, uns Tiere so zu nehmen wie wir sind und uns Raum zum Leben lassen? Denn ohne uns Tiere - was seid ihr dann noch?

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

Bärengedenktag | ein Kommentar von BRUNOs Mutter

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JURKA - BRUNOs Mutter

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Heute, am 26. Juni, ist der Todestag meines armen BRUNOs. Er wäre jetzt 18 Jahre alt. Ich stelle mir hin und wieder vor, was für ein stattlicher und hübscher Bärenmann aus ihm geworden wäre. Hätte man ihn nicht erschossen, dann wäre er vielleicht der erste wilde Bär seit der Ausrottung vor gut 200 Jahren gewesen. Mein BRUNO, ein Pionier in der neuen alten Heimat. Und er hätte mich bestimmt auch zur stolzen Oma gemacht, wie sein Bruder JJ5. Könnt ihr euch das vorstellen? Eure JURKA ist ein Großmütterchen? Aber nein, für BRUNO sollte es halt alles anders kommen. Dabei war es ja gar nicht seine Schuld. Bis heute verstehe ich nicht, warum diese Menschen uns damals angelockt haben. Mit Futter haben sie uns geködert, damit wir zu ihnen kommen. Als wir der Versuchung nachgaben und in ihre Nähe gekommen sind war die Aufruhr auf einmal groß. Problembären hieß es, gefährliche Bestien! Mein kleiner BRUNO war gerade 2 Jahre als man ihn abschießen ließ. Mächtige Männer in teuren Anzügen mit der Nase im Himmel schicken Jäger los um einen jungen Bären zu verfolgen, der kaum einen Meter Widerrist hatte.

Ich macht für mich einfach keinen Sinn. Aber ich bin nicht nachtragend. Wozu? Verbitterung ändert die Vergangenheit nicht. Ich kann nur hoffen, dass der Tod von meinem BRUNO nicht umsonst war. Dass ihr Menschen daraus gelernt habt, dass ihr euch eurer Verantwortung bewusst seid. Ich freue mich auf den Tag, an dem mein Sohn nicht mehr als Problembär in den Köpfen der Zweibeiner ist, sondern als der Bär, dessen Schicksal euch die Augen und Herzen geöffnet hat, der den Weg für kommende Generationen an Wildbären geebnet hat. Also bitte helft mit, erzählt seine Geschichte.

In diesem Sinne gehabt euch wohl und haltet die Ohren steif!

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Moment der Woche KW 25 | RAIK & RONJA

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Wolfhybriden RAIK und RONJA

Wenn man morgens bei uns im Tierschutzprojekt ankommt begrüßt einen in letzter Zeit häufig das Geheul der Wolfshybriden RONJA und RAIK. Dieses erinnert einen immer wieder an die Wildheit dieser Tiere und lehrt uns Respekt und Ehrfurcht vor der Natur und ihren wilden Bewohnern zu haben!

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

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Vergesellschaftung FRANCA und ARTHOS

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Heute war es soweit unsere Bärendame FRANCA bekam einen neuen MitBÄRwohner. Nachdem Ihre frühere Anlagengenossin KAJA mittlerweile verstorben ist, stand bei der stark traumatisierten Bärendame erst ein Gesundheitscheck an.
Die große Frage: Warum läuft FRANCA so stark stereotyp im Kreis? Nach umfassenden Untersuchungen der Bärin, bei denen - zum Glück - kein körperliches Gebrechen festgestellt werden konnte, wurde der Verdacht bestätigt, dass Ihre Stereotypie hauptsächlich einen psychischen Ursprung hat.
Was tun also? Na klar, für Abwechslung und Beschäftigung sorgen, damit unsere kleine Bärin wieder im "Hier und Jetzt" ankommt und ihre schlimme Vergangenheit vergisst.
Die letzten Wochen wurde unter den Grünkutten gegrübelt, wer sich wohl als optimaler MitBÄRwohner eignen würde und die Wahl fiel letztlich auf ARTHOS. Der junge albanische Bärenmann macht nämlich seinem Spitznamen "der Sozialarbeiter" alle Ehre und hat schon so manchen traumatisierten Bären mit seiner charmanten und sozialen Art aus der Reserve gelockt.

Heute Morgen war es nun soweit und für ARTHOS wurde der Schieber zu FRANCA´s Anlage geöffnet. Erst mal vorsichtig durchgucken und sich Zentimeter für Zentimeter nach vorne schieben...letztendlich schritt ARTHOS beherzt in die neue Freianlage und schnüffelte sein neues Zuhause erst mal gründlich ab - schließlich hat nicht nur FRANCA sondern auch Luchdame ELA, die dort lebt, viele interessante Gerüche hinterlassen.
Als ARTHOS sich letztlich FRANCA näherte, machte er seinem Spitznamen wieder alle Ehre: ganz zart und vorsichtig näherte er sich der Bärin. Dabei zu hören waren Schnauben und Glucksen - Laute der Beschwichtigung. FRANCA ließ erst mal ein drohendes Brummen hören. So umkreiste der junge Bärenmann Franca einige Male, zog sich aber immer wieder zurück. Nur einmal wurde es FRANCA dann doch zu nah und die kleine Bärin wies ARTHOS blitzschnell wieder in seine Schranken zurück - "Bis hierher und nicht weiter!"
Aber auch auf diese Konfrontation reagierte ARTHOS sehr souverän mit altbekannter Zurückhaltung und Gelassenheit. Uns Grünkutten entlockte dies ein Lächeln, denn diese Vergesellschaftung lief 1A!

Allen denjenigen, die nun denken, dass FRANCA zu viel Stress hat, sei gesagt, dass ein wenig Stress dazu führt, dass FRANCA ihren neuen Anlagengenossen im Auge behält, sich wieder mehr mit dem Sammeln von Futter beschäftigt und so nicht vor Langeweile wieder anfängt im Kreis zu laufen. ARTHOS spielt sozusagen den Therapeuten - und das macht er wirklich wunderbar!

Damit ARTHOS und FRANCA weiterhin ihr Leben bei uns genießen können, freuen wir uns über jeden, der uns mit einer Patenschaft unterstützt!

Euer Team vom
Projekt SCHWARZWALD

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LAURA Kolumne 19.06.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

seit ein paar Tagen, oder ich sollte wohl eher sagen Nächten, werden ASUKA und POPEYE nun nicht mehr abends in die Station geholt, sondern dürfen wie wir Erwachsenen in der Anlage bleiben. Den ersten Abend waren sie ganz schön verwirrt. Immer wieder sind sie in die Station gegangen und haben herausgeschaut. Ist ja auch ein ganz schöner Schritt, seine Angewohnheiten zu ändern. So langsam gewöhnen sie sich aber daran. Bis spät in die Nacht hinein sausen und kullern sie durch den Wald. Dafür liegen sie am nächsten Tag stundenlang platt wie Asseln im Gras. Tja, das wilde Leben ist ganz schön anstrengend. Übrigens haben sie genau wie alle anderen Bären kein Problem, sich in der Dunkelheit zurecht zu finden. Bei der Orientierung hilft ihnen nicht nur ihr scharfes Gehör und ihr hervorragender Geruchssinn. Auch der Sehsinn von uns Bären ist nicht so schlecht, wie immer wieder behauptet wird. Zwar können wir nicht so scharf und detailreich sehen wie ihr Menschen, dafür sind wir euch in der Dunkelheit aber weit überlegen. Bären, Wölfe, Rehe- und erst die Katzen!- können das Licht von Mond und Sternen nämlich viel besser ausnutzen als Menschen. Deshalb leuchten unsere Augen, wenn sie im Dunkeln angestrahlt werden und eure nicht. Es wäre ja auch ziemlich blöd, wenn die Rehe im Wald ständig vor die Bäume laufen würden. Gäbe ganz schön Kopfweh. In punkto Sehsinn haben wir Tiere sowieso viel mehr zu bieten als ihr Menschen. So sind die Versuche von ASUKA und POPEYE die Stockenten, die mit in unserer Anlage leben, zu erjagen ziemlich aussichtslos. Ich spreche da aus Erfahrung. Enten können nämlich gleichzeitig nach vorn und hinten gucken! Ihr Gesichtsfeld ist so groß, dass sie nahezu jede Bewegung in ihrer Umgebung sofort wahrnehmen. Einen heran hoppelnden 120Kg POPEYE übersieht eine Ente sicher nicht. Zudem geben Enten aufeinander acht und können fliegen. Ein „Schnatt“ von einem aufmerksamen Erpel und alle Enten sind auf dem Teich in Sicherheit. Von dort hört man sie dann schnattern. Ich spreche zwar kein Entisch- habe aber den Verdacht, dass sie uns Bären hämisch ausschnattern. Doofes Geflügel!

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

Moment der Woche KW 24 | ASUKA & POPEYE

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Braunbär POPEYE

Diese Woche gab es einen Moment, der mit Spannung erwartet wurde: Die beiden Bären aus der Ukraine, POPEYE und ASUKA, durften die erste Nacht draußen verbringen!
Es verlief alles wie geplant und falls es doch mal nachts zu gruselig wird haben sie weiterhin die Möglichkeit sich nach drinnen zurückzuziehen.

Euer Team vom Alternativen Bärenpark Worbis

 

PS: Auch ihr habt einen ganz besonderen Augenblick einfangen können und möchtet ihn mit uns teilen? Dann schreibt uns einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht ist es schon in der nächsten KW der Moment der Woche.

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