JURKA Kolumne 26.07.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Mit Würde ins Wasser – oder mit Anlauf

Es gibt Bären, so wie mich, die baden mit Würde. Wir schlendern gemächlich zum Wasser, prüfen die Lage und lassen uns dann langsam ins Becken gleiten – bevorzugt mit dem Hinterteil zuerst. Nur keine Hektik, das Wasser läuft uns ja nicht weg.
Und dann gibt es da JULIJA.
JULIJA hält nichts von solchen Förmlichkeiten. Wenn sie beschließt, baden zu gehen, dann geht sie nicht ins Wasser – sie fällt hinein. Mit Schwung. Vorwärts. Entschlossen. Während ich Zentimeter für Zentimeter im Wasser verschwinde, setzt JULIJA auf die Alles-oder-nichts-Methode. Ein kurzer Moment des Zögerns? Fehlanzeige. Sie wirft sich regelrecht ins Becken, macht einen geräuschvollen Bauchplatscher und genießt das kühle Nass.
Aber was will man auch von so einem jungen Hüpfer erwarten.

Apropos junge Hüpfer- ARIAN und ARTHOS haben auch nur Blödsinn im Kopf. Die Zwei glauben wohl, sie seien Forstarbeiter. Von meiner Seite aus konnte ich gut beobachten, wie sie sich wieder an den Sträuchern und jungen Bäumen zu schaffen gemacht haben. Ob sie wohl neidisch auf FRANCA, ISA und JULIJA sind? Weil bei denen in der Anlage erst vor kurzem eine Umgestaltung stattgefunden hat?
FRANCA hat jedenfalls Gefallen an ihrem Baumstumpf gefunden und kratzt sich mit Leidenschaft gerne daran.

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JURKA Kolumne 19.07.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Von gefällten Bäumen und süßen Zwetschgen

Bei uns im Bärenwald war vielleicht was los! Die Zweibeiner haben eine Baumfällaktion veranstaltet. Besonders leid tat mir meine Nachbarin FRANCA. Aus sicherer Entfernung musste sie mit ansehen, wie ihr geliebter Kratzbaum zu Boden ging. Ich sage euch: So einen Blick habe ich selten gesehen. Zwischen Fassungslosigkeit, Empörung und der stillen Hoffnung, dass der Baum vielleicht doch wieder aufsteht, war alles dabei.


Während FRANCA noch ihrem Kratzbaum nachtrauerte, machte Luchs HERO das, was er am besten kann: geheimnisvoll durch seinen Urwald schleichen. Ehrlich gesagt bin ich mir manchmal nicht sicher, ob HERO wirklich ein Luchs ist oder tatsächlich ein Waldgeist. Kaum schaut man hin, ist er schon wieder verschwunden. Sehr verdächtig! Aber eben typisch Luchs, vor allem zu dieser Jahreszeit.


Deutlich erfreulicher war da die Zwetschgen-Spende für uns Bären. Leute, das war vielleicht ein Festmahl! Wir haben geschlemmt, genascht und uns die Bäuche rund gefuttert. So viele saftige Zwetschgen auf einmal – da schlägt jedes Bärenherz höher. Ich persönlich finde ja, dass man solche Lieferungen ruhig zur festen Tradition machen könnte.
Deshalb mein heutiger Servicehinweis: Falls ihr einem Bären eine riesengroße Freude machen wollt – immer her mit dem Steinobst! Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen – wir sind da nicht wählerisch. Einfach den Grünkutten die Futterspende überreichen, wir Bären übernehmen dann selbstverständlich die fachgerechte Entsorgung.

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JURKA Kolumne 12.07.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Winterhöhle trifft Kunsthandwerk

Während wir noch den Sommer genießen, denkt Isa schon an den Winter. Wie ich euch beim letzten Mal schon erzählt habe, ist sie gerade fleißig dabei, ihre Winterhöhle auszubauen. Inzwischen ist wohl die Inneneinrichtung dran, denn ich konnte sie beobachten wie sie Material für ihr Bett bereitlegt.
ISA ist ja wie ich, eine waschechte Wildbärin. Und wir nutzen für unsere Bettstatt Laub, Gräser und anderes Grünmaterial. Dafür knicken wir kleine Büsche und Sträucher ab und lassen das Material erst etwas trocknen, bevor es in der Höhle landet. ISA hat dafür besonders viel Knöterich gesammelt – immerhin taugt er hierfür, denn schmecken tut er leider nicht.

Und nicht nur ISA ist schön fleißig am Vorbereiten, sondern auch die Grünkutten. Da geht schon wieder irgendetwas vor, ich weiß es genau! Zum allerersten Mal findet bei uns im Projekt am 25. und 26. Juli ein Kunsthandwerkermarkt statt! Freut euch auf viele wunderschöne, handgemachte Produkte von lokalen Händlerinnen und Künstlerinnen.

Das Beste daran: Mit jedem Einkauf unterstützt ihr uns, denn ein Teil der Erlöse wird gespendet und davon kaufen die Grünkutten dann wieder ganz viel leckere Wassermelonen oder Zwetschgen für uns. Da läuft mir doch grad schon das Wasser im Mund zusammen.
Also kommt vorbei und kauft fleißig ein, damit wir ganz viel feine Sachen zum Essen bekommen!

 

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JURKA Kolumne 05.07.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Der Winter naht!

Es mag verrückt klingen, aber so langsam sollten wir uns auf den Winter vorbereiten, meint ihr nicht auch? Klar mag es gerade noch warm sein, aber ich spüre schon die frostigen Winde wehen, wenn ich mir meine Artgenossin ISA anschaue. Die ackert schon wild an ihrer Winterhöhle. Kann nur hoffen, dass sie dieses Jahr hält. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass die Bauprojekte letztes Jahr nicht so erfolgreich waren. Jedenfalls, schon beim Zugucken kriege ich einen unfassbaren Kohldampf. Denn sicherlich ist eine stabile Winterhöhle wichtig, um gegen Eis und Schnee gewappnet zu sein, doch ohne soliden Speck auf den Hüften ist das alles Murks. Schließlich ist Futtern das A und O, im Frühling wie im Sommer und im Herbst ja sowieso.

Und daher wollte ich einmal sanft anfragen, ob ihr vielleicht etwas Steinobst übrig habt? Also natürlich frage ich hauptsächlich wegen der anderen Bären, auch, wenn ich mich schon über die eine oder andere Mirabelle, Zwetschke oder artverwandtes freue. Damit würdet ihr uns auf jeden Fall eine große Freude machen. Drückt sie einfach meinen Freunden in Grün in die Hand.

 

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JURKA Kolumne 28.06.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Kreislauf der Natur

 

Tod und Leben liegen oft nah beieinander. Dieser Tage ist es 20 Jahre her, also am 26.06.2006, dass mein Sohn BRUNO in Bayern erschossen wurde. Was er falsch gemacht hat, habe ich erst viele, viele Jahre später verstanden. Ich war es, die ihm das falsche Verhalten zeigte. Ich war es, die euch Menschen vertraute, als ihr uns Futter in den Wald warft, als ihr uns in eure Nähe gelockt habt. Freundlich, diese Zweibeiner habe ich noch gedacht, gerade jetzt, wenn ich mit drei hungrigen Mäulern unterwegs bin, kommt mir jede Hilfe sehr gelegen. Tja, wenn ich gewusst hätte, was eure wirklichen Absichten waren… und welchen Preis ich für meine Naivität bezahlen musste. LUNA ist das einzige meiner Kinder, die noch am Leben ist. Und lange war sie sogar frei, länger als wir anderen. Am Ende musste sie dann doch eine Tragödie erleben, wurde eingefangen und leidet nun schreckliche Qualen. Ich weiß, wie das ist und glaubt mir, es ist das Schlimmste, was man uns Tieren antun kann. Tod ist ein Teil der Natur, Gefangenschaft ist die vom Mensch gemachte Hölle.

Daher freue ich mich, dass meine LUNA nun endlich mal wieder auf einen Artgenossen traf. Ende letzter Woche schaute ARHTOS bei ihr vorbei und den Liebesduft riecht man heute noch im ganzen Tal. Ich kenne den jungen Bärenmann gut, ein Gentleman auf allen Vieren, doch wenn meine Tochter auch nur halb so leidenschaftlich ist wie ich, dann ist mir vollkommen klar, wer hier die Hosen anhat.

Auch unsere DARIA war eine Bärin, die ihren Weg ohne Kompromisse ging. Ein ganz wunderbarer Bär. Anfang letzter Woche ist sie leider verstorben, Altersschwäche. Sie hat mir immer gezeigt, dass auch alte Bären durchaus Freue am Leben haben und über sich hinauswachsen können. In diesem Sinne halt die Ohren steif, Liebe DARIA, wir werden dich alle vermissen, unseren BärenparkPanzer.

 

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JURKA Kolumne 21.06.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Sommerruhe 

 

Vielleicht sollten wir Bären uns mal ein neues Konzept überlegen. Sommer statt Winterruhe? Könnte mir schon vorstellen, dass es ganz angenehm sein könnte, die heißen Monate unterirdisch in einer kühlen Höhle zu verbringen. Angenehme 8 Grad die ganze Zeit. Und wenn dich der Appetit packt, dann raus zum Buffet im Wald. Da stellt sich dann natürlich die Frage, was passiert im Winter? Nochmal pennen? Schlafmangel ist ja bekanntermaßen recht gefährlich, aber habt ihr schon mal von einer SchlafÜberdosis gehört? Kann man zu viel schlafen? 

 

Kein Wunder jedenfalls, dass wir Braunbären keine Wüstentiere sind. Wenn ich da so an DARIA denke, mit ihren fast 30 Jahren in Südspanien oder ARIAN und seine Kompagnons am glühenden Strand von Albanien… da fällt mir auf, ist schon ein interessanter Ländermix, den wir hier bei uns im Bärenpark haben. Spanien, Litauen, Frankreich, Italien, Albanien, Niedersachsen…. Fast eine kleine Fußball WM.

 

Wie hieß es damals 2006 zur WM in Deutschland? Die Welt zu Gast bei Freunden? Tja, liebe Freunde, am Ende sind wir alle nur Gäste auf dieser Welt.

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch Wohl! 

 

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 14.06.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Bärige Zeiten hinterm Zaun

 

Falls ihr JANA und ARIAN suchen solltet, die vergnügen sich bestimmt gerade irgendwo in der Anlage miteinander. Ihr habt es also sicherlich erraten: wir befinden uns mitten in der Paarungszeit. Wir Bären nennen das übrigens bärig bzw. Bärigkeit. Wenn euch jemand also einmal bärige Grüße schicken sollte, wisst ihr Bescheid. Jedenfalls, wenn JANA und ARIAN sich so dem Hüftschwung der Zuneigung hingeben, flitzen hier bestimmt bald kleine Welpen rum, oder? Nein, natürlich nicht! Klar sind so kleine Racker unfassbar niedlich, aber es ist auch ein unfassbares Leid, noch mehr Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten. Stellt euch einmal vor, die kleinen, hilflosen Vierbeiner hätten nie eine Chance auf ein Leben in der freien Wildbahn, nie Gelegenheit, ein richtiger Bär zu werden. Stellt euch einmal vor, wie schlimm das wäre! Und wer könnte das besser verstehen, als ihr Menschen? Schon bei jeder kleinsten Einschränkung eurer persönlichen Freiheit bringt euch auf die Barrikaden. Nein, Nachwuchs gehört nach draußen. Thema Bären in freier Wildbahn: habt ihr das mitbekommen, dass ein Bär knapp 50 Kilometer vor Baden-Württemberg gesichtet wurde? 

 

Spannend, oder? Und ein richtiges Lob an den Arten- und Umweltschutz, wir Bären sind ganz wunderbar für die Natur, glaubt mir das mal. Mal abgesehen davon, habt ihr Menschen nach der Ausbeutung der Natur, nicht zu vergessen der Ausrottung ganzer Arten - ja, unter anderem auch der Bären - einiges wiedergutzumachen. Also, gebt den Bären eine Chance! Verdient haben wir’s… 

 

Falls ihr noch ein wenig Motivation für wilde Bären braucht, der Autor Moritz Klose kommt zu uns in den Schwarzwald und erzählt von vielen, spannenden Begegnungen mit Bären! Kommt also vorbei und lasst euch bei dieser abendlichen Veranstaltung von mir und meinen Artgenossen verzaubern. Ich freu mich auf euch! 

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch Wohl! 

 

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 07.06.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Kämm dich schlank!

Neulich ist KOLJA, mein MitbewohnerWolf, mal wieder waghalsig nah an mir vorbei geschlendert und irgendwie sah er anders aus. Viel schlanker, als ich ihn in Erinnerung hatte. Zunächst nichts Ungewöhnliches, ihr kennt ja diese Wölfe, mal hauen sie sich 10 Kilo auf einmal in den Magen, dann wieder tagelang nichts. Aber dann flitzte GAIA an mir vorbei, die mich immer an ein Eichhörnchen nach einem doppelten Espresso erinnert. Die war auch gefühlt nur halb so viel und zunächst hab ich mir gedacht, JURKA, altes Mädchen, hast du den Beiden in letzter Zeit das Futter geklaut UND ihren Kühlschrank geplündert? Die älteren Semester unter euch kennen das bestimmt, ab einem gewissen Alter geht man lieber auf Nummer sicher, wenns ums Futtern geht, und als Bär schon dreimal. Aber nichts da, war noch alles da.

Schließlich fielen mir die Haare auf, die überall hingen. Wirklich wahr! An der Stelle einen lieben Gruß an alle Hundehalter, ihr wisst, was ich meine. Wer einen Hund zuhause hat, der hat auch Haar in jeder Ecke. Bei Wölfen im Bärenwald ist das genauso. Durch keinen Busch kannst du mehr streifen, ohne auf diese Zottelfetzen zu stoßen. Vögel bauen sich sogar schon Nester daraus. Na, jedenfalls, der Fall war klar: die Wölfe sind im Fellwechsel. Wir Bären dann übrigens auch. Und wisst ihr, was am Besten hilft für ein top gestytes Fell? Sträucher! Jeder Gang durchs Gebüsch ist ein Besuch beim Friseur.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch Wohl!

 

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 31.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Vorsommer im Bärenwald

Viele bewundern bei uns Bären ja die Fähigkeit, ewig lang unter der Erde zu überwintern. Ich muss euch aber ganz ehrlich sagen, so ein gepflegter Frost ist mir eigentlich viel lieber als so Backofen Temperaturen. Und dabei haben wir gerade einmal Mai. Na ja, übers Wetter ist wie mit einem Wildtier diskutieren: sinnlos, macht eh, was es will. Da heißt es nur ab ins kühle Nass, ab in den Schatten, und je keine unnötigen Bewegungen machen. Schön viel nichts tun hilft bei der Hitze, glaubt mal einer alten Bärendame.

Thema alt: ich weiß nicht warum, aber besonders die älteren Semester vernachlässigen die Flüssigkeitsaufnahme zunehmend. Macht das bitte nicht, gerade jetzt, wenn der Übergang zwischen Garten und Sauna fließend ist. Immer schön trinken! Ich bin jedenfalls sehr froh, dass meine Artgenossen, die anderen Vierbeiner und ich hier in einem so naturnahen Fleck leben dürfen. Zahlreichen Wildtieren geht das nicht so, sie werden in unnatürlichen Orten eingesperrt. Denkt nur mal an DARIA, die ein ganzes Leben in Südspanien in einem Zoo gelebt hat. Was für ein Grauen. Nein, kein Wildtier will im Zoo oder so leben. Ich frag mich immer, wie die Leute darauf kommen, dass wir das wollen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!
Trinken nicht vergessen!

 

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 24.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Sommer im Pelz

Bei uns Bären gibt es so ein Sprichwort, wer den Sommer nicht genießt, sich das ganze Jahr vermiest. Ich hab das Gefühl, ihr Zweibeiner seid im Sommer oft ganz schön aktiv, wuselt hier und wuselt da, Zeitpläne, Urlaub, möglichst viel machen, ja nichts verpassen. Und ganz ehrlich, es gibt hier und da ein paar schwache Momente, da lass ich mich von euch anstecken. Ein bisschen wenigstens. Dann kommt so eine kratzige Unruhe in den Pelz und ich weiß nicht so recht, wohin damit. Aber bevor ich mich da so reinsteigere, habe ich mir angewöhnt, einen Blick auf meine Artgenossen bzw. Mitbewohner zu werden.

Da haben wir z.B. ARTHOS, ein wahrlich wildes Sommerkind. Die Tage habe ich ihn beobachtet, wie er sich in seiner neuen Anlage ein lebt, hab ja geschrieben, dass er sich gerade in einer neuen Ecke vom Bärenwald rumtreibt, weil er will bald zu den Wölfen. Na ja, egal, jedenfalls, hat er die Badestelle direkt ausgiebig getestet. Und ihr kennt ARTHOS, der ist ein ganz schöner Brocken. Aber wenn er da so mit seiner monströsen Tatze auf das Wasser platscht dann sehe ich noch immer den kleinen, unbeholfene, tollpatschigen Welpen, wie er die Welt entdeckt.

Das genaue Gegenteil ist unsere Oma DARIA. Die hat das Baumstammliegen auf ein professionelles Level gebracht. Egal, wie entspannt ihr euch fühlt, in der Badewanne, Sauna oder auf dem Sofa, keiner chillt mit solch einer Souveränität wie unsere DARIA. Was macht ihr, wenn euch der Sommer in den Pelz krabbelt, Team ARTHOS oder Team DARIA?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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