Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

PARDO: Woche 1 in der Freianlage

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Bär Pardo

Seit einer Woche kann PARDO nun einen Teil der Bärenfreianlage erkunden. Anfangs war er mutig losgetapst, um sein neues Domizil zu erkunden. Dabei geriet er mehrfach an die Elektroumzäunung. Eine schmerzhafte Erfahrung, die ihn aber nicht in Panik zu versetzen schien.  Nun wird jedoch immer deutlicher, dass seine Eingewöhnung viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Der Grund dafür liegt in PARDOs kaum noch vorhandenen Sehfähigkeit.  Bei der medizinischen Untersuchung wurde noch vermutet, dass er mit dem linken Auge zwar sehr schlecht, aber doch ein wenig sehen kann. Beobachtungen seines Verhaltens in der Freianlage lassen jedoch den Schluss zu, dass dieses Auge völlig blind ist. Auch mit dem rechten Auge nimmt PARDO Hindernisse offenbar erst spät wahr. Kein Wunder also, dass er nach der ersten Euphorie seine Umgebung nun sehr vorsichtig und zurückhaltend erkundet.

Immer stärker setzt er dabei Nase und Ohren ein. Oft bleibt er stehen und lauscht minutenlang oder wittert mit hoch erhobener Nase. Von seinen kurzen Ausflügen nimmt er sich gern „Souvenirs“ mit: Äste und abgenagte Knochen bringt er zu seinem Lieblingsruheplatz und unterzieht sie dort einer genauen Inspektion.

Das Team vom ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS wird PARDO bei seiner weiteren Entwicklung gut im Auge behalten und ihn dabei nach Kräften unterstützen.

Bärenstarkes Osterfest

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Bärenstarkes Osterfest

Der ALTERNATIVE BÄRENPARK WORBIS lädt auch dieses Jahr wieder herzlich zur kunterbunten Ostereiersuche ein. Den ganzen Tag lang verstecken fleißige Häschen bunte Ostereier auf dem idyllischen Parkgelände, die es nur zu finden gilt. Außerdem gibt es dieses Jahr auch eine tolle Überraschung für die Kleinen, welche das ist, wird aber noch nicht verraten.

Natürlich ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. An diesem Tag gelten die üblichen Eintrittspreise und Öffnungszeiten.

Laura Kolumne

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

ja,ja, ich weiß, ich habe lange schon nichts mehr von mir hören lassen. Aber bei den herrlich kalten Temperaturen der vergangenen Wochen war es so gemütlich in meiner Höhle und ich habe tief und fest geschlafen. Ihr Menschen wisst ja gar nicht, wie schön das ist. Während Ihr mit tropfenden Nasen und kalten Fingern umherlauft und Eure Heizkostenrechnung steigt und steigt, liegen wir Bären gemütlich in unseren Höhlen.

Verborgen und beschützt von Mutter Erde träumen wir unsere Winterträume. Bestimmt träumt jeder Bär etwas Anderes: ich träume oft von fröhlichen Raufereien, EMMA träumt wahrscheinlich von ihrem MAX – na und wovon PEDRO träumt, kann ich mir denken: Futter, Futter, Futter. Lange blieben meine Träume ungestört. Aber in letzter Zeit hat sich viel verändert.

Erst leise, dann immer lauter begann es in meiner Höhle zu knistern und knacken. Die steigenden Temperaturen ließen die Eiskristalle in der Erde schmelzen. Bald schon erhob sich um mich herum ein vielfältiges Wispern von Abermillionen Bodenlebewesen, die aus ihrer winterlichen Starre zu emsigen Leben erwachten. Bis in meine Höhle hinein drangen die Rufe der Kraniche, die in sternenklaren Nächten über den Bärenpark hinwegzogen, unterwegs zu ihren Nistplätzen. Bald schon nahmen meine immer wacher werdenden Ohren die Rufe der Goldammer war und die Spatzenmännchen, die sich lautstark vor meinem Höhleneingang um Nistrechte prügelten.

Schneller begann mein Herz zu schlagen und meine Atemzüge wurden tiefer. Während meine Träume immer mehr verblassten, kitzelte der feine Duft des Bärlauchs zaghaft meine Nase. Unruhe erfasste mich und bald schon wurde es mir in meiner Höhle zu eng. Noch etwas verschlafen krabbelte ich zum Höhlenausgang und blinzelte in das helle Tageslicht.

Nun bin ich schon seit einigen Tagen wach und auf den Beinen. Aber was soll ich Euch sagen: statt frischem Frühlingsgrün bedeckt nun wieder nasser Schnee den Waldboden. Ich hätte wohl doch noch ein bisschen länger schlafen sollen. Na ja, nun ist es dafür zu spät. Mal sehen, was der Frühling so bringt.

Bis bald,

Eure LAURA

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