Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

RONJAs Report Folge 51 – Höhlenklau und Blitzauftritte

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Man merkt langsam, wie ein frischer Frühlingswind durchs Revier zieht. Überall kommt wieder etwas mehr Bewegung rein, und bei den Bären tut sich inzwischen auch einiges. Ich habe euch ja schon erzählt, dass PEDRO und LAURA wieder ziemlich wach unterwegs sind – und PEDRO hat das natürlich sofort ausgenutzt.
Kaum war LAURA mal aus ihrer Höhle draußen, hat er sich frech wie er ist einfach reingelegt und dort erstmal ein ordentliches Nickerchen gehalten. Wollte wohl testen, wie es sich so schläft in einer echten Architektenhöhle. Dreist? Ja. Überraschend? Bei PEDRO eigentlich nicht.

Trotzdem sind die beiden gerade ziemlich niedlich zusammen. Sie wurden schon beim Kuscheln, Schmusen und Spielen erwischt. Also so richtig friedlich – zumindest solange niemand fremde Höhlen besetzt.
Und dann hatten wir noch einen echten Auftritt: DAGGI ist plötzlich aufgetaucht. Aber wie! Mit einem Affenzahn den Berg runter, direkt in den Teich gesprungen, ordentlich geschubbert, gebadet, gewaschen – einmal Komplettprogramm. Und seitdem? Schon wieder verschwunden. Kurz da, großes Kino, Abgang.

Unsere Jüngsten ASUKA und POPEYE lassen sich inzwischen auch ab und zu blicken. Aber richtig wach sind die beiden noch nicht. Wenn überhaupt, tauchen sie eher abends auf. Vielleicht noch etwas schüchtern dieses Jahr. Oder einfach Fans der ruhigen Abendstunden.
So oder so: Der Frühling klopft langsam an und ich behalte das natürlich ganz genau im Auge.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 50 – Sonnenbad und Frühlingsgefühle

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Ich lag gerade ganz entspannt in der Sonne, Nase hochgereckt, Augen halb geschlossen – genau so, wie man das als souveräne Wolfsdame eben macht. Einfach das Wetter genießen und das Revier im Blick behalten.

Und dann: Bewegung im Bärenland. MYKHAILO ist das erste Mal in diesem Jahr aufgetaucht. Überraschend fit sah er aus – aber gleichzeitig noch etwas verpennt. Dieses „Ich bin wach, aber bitte nicht zu schnell“-Auftreten. Er stand erst mal da und überlegte. Gehe ich ins Wasser? Eine Tatze hat er hineingesteckt, kurz getestet, ein bisschen Entengrütze zusammengesammelt und offensichtlich beschlossen: Nein, das ist doch noch ziemlich kalt.
Nächste Idee: Baumklettern. Er lief zum Baum, legte die Tatzen drum herum, fast wie eine Umarmung, und entschied dann: Ach nee, noch zu früh. Stattdessen hat er den Rücken ausgiebig geschubbert. Man muss ja Prioritäten setzen.

Und dann? War er auch schon wieder verschwunden. Vielleicht ein Tick zu übermütig für den Saisonstart. Aber seitdem schaut MYKHAILO immer öfter raus. Und insgesamt werden es langsam mehr Bärennasen, die sich ins Licht trauen. Der Frühling kommt – und ich beobachte das ganz genau.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RONJAs Report Folge 49 – Schnarchnase und Fleischdrama

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So langsam traut sich der Frühling ins Revier. Die Sonne scheint öfter und plötzlich tauchen auch wieder Bären auf, als hätten sie nie monatelang geschlafen. Überraschenderweise auch POPEYE. Ja, genau der. Unsere offizielle Schnarchnase hat sich tatsächlich kurz blicken lassen. Ob er sich von meinen letzten Worten provoziert fühlte? Man weiß es nicht. Viel Energie war jedenfalls noch nicht zu erkennen. Kurz raus, einmal blinzeln, vielleicht zweimal atmen und das war’s. Auch ASUKA war mit am Start. Und beide so richtig typisch Teenies: lagen faul aufeinander rum und haben sich kaum gerührt, bis sie wieder verschwunden sind. Ich habe da ja so einen Verdacht: Die beiden haben sich wohl wieder ihre alte Höhle aus den ersten Jahren geschnappt. Nostalgie oder Bequemlichkeit? Schwer zu sagen. Sie lassen sich nicht in ihre Karten schauen.

Und dann hätten wir da noch PEDRO. Der führt hier gerade die große „Ich verhungere“-Show auf. Sitzt da und setzt den dramatischsten Blick auf, den ein Bär hinbekommt – als hätte er noch nie Futter gesehen. Wenn wir unser Fleisch bekommen, hängt er sowieso schon in der Nähe. Aber jetzt wickelt er auch noch die Wolfsdiener um die Tatze, die ihm tatsächlich Extra-Happen zustecken. Der Höhepunkt: Ein Fleischbröckchen landet im Gebüsch und PEDRO riecht es, weiß es, sucht es… findet es aber nicht. Schnüffelt im Kreis, sammelt alles andere ein, guckt verwirrt – bis er es endlich entdeckt. Ich sag’s euch: Selbstbewusstsein groß, Orientierung ausbaufähig.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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