Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Moment der Woche | Tiere im Schnee

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Wo die Wölfe heulen, Bären herumtoben und ein Luchs von seinem Unterschlupf aus alles im Blick behält: Das Winterwunderland in unserem Bärenwald bildet die Kulisse für faszinierende Tierbeobachtungen! Während die jungen Bärenmänner ARIAN, ARTHOS und AGONIS ihrem Spiel in Eis und Schnee ausgelassen nachgehen, wälzt sich auch die stattliche Wildbärin ISA voller unbeschwerter Freude durch die weiße Pracht. Die Wölfe hingegen ziehen eher einen lässigeren Stil vor, heulen andächtig den fallenden Flocken entgegen oder machen es sich auf dem weichen Schnee bequem.

Luchskuder HERO zieht es hingegen vor, die Rolle des Beobachters zu übernehmen und schaut den anderen Vierbeinern lieber aus seiner Hütte zu.

Im frischen Jahr also nicht nur einer, sondern gleich ein ganzes Rudel an Momenten der Woche!

Wie schauts bei euch? Seid ihr richtige Schneefans oder harrt ihr lieber bis zum Frühjahr aus? Schaut doch mal in den Tierprofilen vorbei, dort findet ihr bestimmt ein Patentier, das zu euch passt.

 

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HERO Kolumne | KW 02

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Ein Wort auf allen Vieren

Wenn weniger ganz viel ist

Silvester ist ohne Zweifel die schrecklichste Nacht des Jahres. Wenn der Himmel brennt, die Erde bebt und die Luft zum Atmen verpestet wird, fühlt sich die Panik endlos an. Noch dazu kommt, dass viele Zweibeiner an diesem Feiertag dezent einen über den Durst trinken und unberechenbar werden. Jedes Jahr aufs Neue quälen sich Millionen Tiere weltweit durch diese gestörte Nacht des Grauens.

Nicht so hier bei uns, denn wir haben die besten Nachbarn der Welt! Die wissen genau, wie empfindlich unsere Wildtiersinne sind und haben auf uns acht genommen - BÄRENSTARK, wie meine werte Kollegin JURKA sagen würde. Habt vielen Dank für eure Rücksichtnahme.

Sehr rücksichtsvoll fand ich auch das Engagement von ARTHOS und ARIAN. Die haben mit vollem Körpereinsatz in ihrer Anlage Schnee geschippt. Wortwörtlich! Denn ich musste zwei Mal hinsehen, als ARTHOS mit Schwung und vollem Elan seine stattliche Schneeschaufel vor sich her karrte. Denn wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um den guten alten ARIAN, den er einfach der Länge nach quer den Hang herab schob. Zugegeben sah dies ziemlich spaßig aus. Eine alte Wildtierweisheit besagt, am effektivsten ist jene Arbeit, die Spaß bringt, denn der größte Erfolg liegt in einer unbeschwerten Lebenszeit.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eurer
HERO

 

 

HERO

Moment der Woche | KIRA & KLEO

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Im ersten Licht des Morgens streifen die Wolfsschwestern KIRA und KLEO durch ihre Anlage. Von erhöhten Punkten aus sichern sie ihr Umfeld – ein uraltes, tief verankertes Verhalten sozial lebender Beutegreifer. Die beiden Wolfsfähen beobachten, prüfen, lauschen.
Langsam beginnen sie, ihr neues Revier als solches anzunehmen. Sie orientieren sich aneinander, stimmen ihr Verhalten ab und lernen, als kleines Rudel zu funktionieren. Verstecke, Rückzugsorte und weite Laufwege – all das ermöglicht ihnen erstmals, ihre natürlichen Bedürfnisse auszuleben: Bewegung, Distanz, Kontrolle. Hier dürfen sie ankommen. Hier dürfen sie Wolf sein.

Dringt aus dem Nachbarrevier das Heulen von GAIA und KOLJA durch das Tal, verändern sich Haltung und Körperspannung. Die Ohren sind aufgerichtet, die Körper still. Heulen ist Kommunikation, Reviermarkierung und soziale Bindung – und KIRA und KLEO lauschen aufmerksam.
Auch unsere BÄRsucher bleiben nicht unbeachtet. Versteckt im Gebüsch oder von einer Anhöhe aus, mit der Sonne im Fell, behalten die Fähen die Menschen stets im Blick. Doch sie wahren Abstand – bewusst und selbstbestimmt. Abstand bedeutet für Wölfe Sicherheit. Und zum ersten Mal in ihrem Leben können sie ihn einfordern.
Das war nicht immer so.

2024 wurden KIRA und KLEO durch die Stiftung für Bären aus dem Kontaktzoo des Filmtierparks Eschede gerettet. Dort lebten sie jahrelang ohne Rückzugsmöglichkeiten, ohne Wahlfreiheit, ohne Raum für natürliches Verhalten. Angefasst werden, stillhalten, funktionieren – ein Leben entgegen ihrer Natur.

Heute, hier im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, dürfen sie entdecken, beobachten, spielen – und selbst entscheiden, wie nah sie uns Menschen kommen möchten. Autonomie, Struktur und Rückzug sind keine Extras, sondern Grundbedürfnisse.
Wenn euch ihre Geschichte berührt und ihr helfen möchtet, weiteren Tieren ein Leben gemäß ihrer Natur zu ermöglichen, unterstützt uns gerne mit einer Spende oder Patenschaft.

Wir sind dankbar, KIRA und KLEO auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

 

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Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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