Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 26.05.2024

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Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, ihr Lieben! Neulich habe ich ein Paar Pinselohren durch das Dickicht der großen Anlage schleichen sehen. Mein feines Näschen hat mir direkt verraten, dass es nur ELA sein kann, die da bei den Bären in der großen Anlage umherwandert. Bei dem zunehmenden Dickicht ist es wie ein Wimmelbuch in Echt, die rotbraune Luchsdame zu beobachten. Entspannt geht es dieser Tage übrigens bei JULIJA und DARIA zu. Wir ihr wisst, sind die beiden Bärinnen seit kurzem in einer Anlage, lernen sich gerade kennen. Mittlerweile liegen sie ganz gelassen nur gut zwei Bärenlängen voneinander entfernt. Tja, wie sage ich immer so gerne, Bär-Sein und Bär-Sein lassen.

Und wie schaut es bei den Wölfen? Nun, auch GAIA und KOLJA sind in der Kennenlernphase und auch bei ihnen spüre ich eine Annäherung. Unter uns: ich finde das super. Denn je mehr die beiden miteinander zu tun haben, desto ungestörter kann ich planen, wie ich an das Fleisch komme, was sie im Wolfsrückzugsgebiet gebunkert haben. Doch das ist gar nicht so leicht. Hab schon versucht, mit dem Knöterich den Stromzaun lahm zu legen um rüber zu kommen, doch leider passt mein prachtvoller Bärenkörper einfach nicht durch diesen winzigen Wolfsschieber. Na ja, ich halte euch auf dem Laufenden.

Thema Knöterich: was haltet ihr eigentlich davon? Nervt der euch auch? Wenn ihr gut zu Fuß seid, geländegängig, so zusagen, dann meldet euch doch mal bei den Grünkutten, denn die würden sich über helfende Hände freuen, die sich am Knöterich austoben.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

 

 

POPEYEs Blog | Episode 18 – Freude und Trauer

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Endlich ist es soweit. Unser neuer MitBÄRwohner MYKHAILO ist nach monatelangem Warten und Vorbereiten endlich bei uns im Bärenwald angekommen. Ich konnte ihn zwar noch nicht sehen, da er sich von der langen Reise ausruhen muss, aber er riecht sehr interessant. Durch die Wände der Quarantänestation kann ich hören, wie er genussvoll Möhren verspeist, Nüsse knackt und die Station nach seinem Belieben umdekoriert. Er scheint recht groß zu sein. Kein Wunder, wenn er aus meiner Heimat kommt.

Leider ist nur wenige Stunden nach MYKHAILOs Ankunft unsere Bärenoma CONNY von uns gegangen. Zwar war ich nie direkt bei ihr, die alte Dame hat keinen Wert auf unsere Gesellschaft gelegt. Dennoch stimmt mich ihr Tod nachdenklich und traurig.

Oft stand sie ganz nah am Zaun und hat Schnaubgespräche mit euch Menschen geführt. Dabei hatte sie stets einen sehr neugierigen und wachsamen Blick, trotz ihres hohen Alters. Am Ende ist dieser Blick einer unendlichen Müdigkeit gewichen. Ich schätze mal, sie hatte einfach keine Lust mehr. Für jemanden, der so jung ist wie ich, ist das schwer zu verstehen, aber ich bin dankbar, dass sie einfach einschlafen konnte und keine Schmerzen hatte.

Haut in die Tatzen,
Euer POPEYE

Wir.Sind.Tier. Open Air | Charity für unsere Tiere

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Am 29./30. Juni ist es endlich soweit – wir freuen uns auf unser Tierschutzfestival 2024! Live-Musik, unzählige Umwelt- und Tierschutzakteure, interaktive Stände, Theater sowie Food Trucks und vieles mehr verwandeln die Festwiese unterhalb und des Alternativen Bärenparks Worbis in ein Open Air im Zeichen der Tiere – denn ihnen wollen wir an diesem Wochenende gemeinsam eine Stimme geben.

Macht mit! Wir freuen uns auf euch.

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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